Ennstaler Phyllit: Unterschied zwischen den Versionen

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== Lage und Entstehung der Ennstaler Phyllite==
== Lage und Entstehung der Ennstaler Phyllite==
Die Ausgangsgesteine für die Bildung der [[Ennstal]]er Phyllite waren tonige bis sandige Sedimente mit Mergel- und Tuffeinlagen. Besonders bezeichnende Merkmale, die nur hier in dieser Zusammensetzung zu finden sind, sind der sehr intensive Wechsel zwischen Serizitphylliten und quarzitischen Phylliten, der an vielen Stellen fast alle Meter auftritt. Auch sind noch viele Einlagerungen zu beobachten wie Grünschiefer, Hornblendegarbenschiefer oder Bänderkalke, um nur einige zu nennen.
Die Ausgangsgesteine für die Bildung der [[Ennstal]]er Phyllite waren tonige bis sandige Sedimente mit Mergel- und Tuffeinlagen. Besonders bezeichnende Merkmale, die nur hier in dieser Zusammensetzung zu finden sind, sind der sehr intensive Wechsel zwischen Serizitphylliten und quarzitischen Phylliten, der an vielen Stellen fast alle Meter auftritt. Auch sind noch viele Einlagerungen zu beobachten wie Grünschiefer, Hornblendegarbenschiefer oder Bänderkalke, um nur einige zu nennen.
Wolfgang Fritsch zu den Ennsthaler Phylliten: „Wie in den letzten Jahren nachgewiesen werden konnte, sind die Ennstaler Phyllite die streichende Fortsetzung der höhermethamorphen Serie der Grauwackenschiefer der Grauwackenzone des [[Paltental]]es und ebenso gehen die Ennstaler Phyllite im Westen im Streichen in die Schiefer der Salzburger Grauwackenzone (Pinzgauer Phyllite), die altersmäßig den feinschichtigen Grauwackenschiefern gleichzustellen sind, über.“ Der Ennstaler Phyllit geht konkret in Granatglimmerschiefer (Wölzer Glimmerschiefer) über.
Wolfgang Fritsch zu den Ennsthaler Phylliten: ''„Wie in den letzten Jahren nachgewiesen werden konnte, sind die Ennstaler Phyllite die streichende Fortsetzung der höhermethamorphen Serie der Grauwackenschiefer der Grauwackenzone des [[Paltental]]es und ebenso gehen die Ennstaler Phyllite im Westen im Streichen in die Schiefer der Salzburger Grauwackenzone (Pinzgauer Phyllite), die altersmäßig den feinschichtigen Grauwackenschiefern gleichzustellen sind, über.“'' Der Ennstaler Phyllit geht konkret in Granatglimmerschiefer (Wölzer Glimmerschiefer) über.
 
==Beschreibung==
==Beschreibung==
Generell sind Phyllite durch ihren Mineralbestand an Chlorit und Muskowit farblich meist grünlich oder grau und weisen praktisch immer einen charakteristischen silbrigen Schimmer auf. Dieser Schimmer entsteht durch parallele Anordnung blättriger Minerale. Letztere ermöglicht auch die Aufspaltung in kleine Blättchen. Etymologisch stammt die Bezeichnung Phyllit vom griechischen >phillon< = Blatt, blättrig. Neben der ausgeprägten Schiefrigkeit weist der Phyllit auch kleine Falten, bzw.  Fältelungen auf.  
Generell sind Phyllite durch ihren Mineralbestand an Chlorit und Muskowit farblich meist grünlich oder grau und weisen praktisch immer einen charakteristischen silbrigen Schimmer auf. Dieser Schimmer entsteht durch parallele Anordnung blättriger Minerale. Letztere ermöglicht auch die Aufspaltung in kleine Blättchen. Etymologisch stammt die Bezeichnung Phyllit vom griechischen >phillon< = Blatt, blättrig. Neben der ausgeprägten Schiefrigkeit weist der Phyllit auch kleine Falten, bzw.  Fältelungen auf.