Ss' Brotwegerl: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Gemeinde [[Stainach-Pürgg]] gibt es ein kleines schmales Wegerl und zwar „s´ Brotwegerl“ und jetzt muss geklärt werden, wie es zu diesen Namen kommt. Heute wissen viele nicht mehr, dass es in unserer Gegend zwei Brotträger gegeben hat. Einer war der Herr Emmerich, der ist von [[Untergrimming]] von der Bäckerei Stenitzer aus nach [[Wörschachwald]] gegangen, der zweite war der Herr Hübel, er ging von der Bäckerei Steinbrecher nach Wörschachwald. | In der Gemeinde [[Stainach-Pürgg]] gibt es ein kleines schmales Wegerl und zwar „s´ Brotwegerl“ und jetzt muss geklärt werden, wie es zu diesen Namen kommt. Heute wissen viele nicht mehr, dass es in unserer Gegend zwei Brotträger gegeben hat. Einer war der Herr Emmerich, der ist von [[Untergrimming]] von der Bäckerei Stenitzer aus nach [[Wörschachwald]] gegangen, der zweite war der Herr Hübel, er ging von der Bäckerei Steinbrecher nach Wörschachwald. | ||
Bleiben wir zuerst beim Herrn Emmerich. Er ging vom Stenitzer in Untergrimming hinauf über den [[Kapuzinersteg]], vorbei an der Gerberei Schirl und der Säge und der Mühle vom Grahofer (beide Betriebe mussten der neuen Straße weichen) dann an der „Waldruhe“ vorbei und zum Brotwegerl, hinauf zum Kirchweg (heute Marterlweg) zum „Poserer“, „Gindl“, „Fiedler“ und „[[Gasthof Dachsteinblick|Dachsteinblick]]“ sowie „Pöreiter“ und „Brunner“ hinein bis zum „Rohrmoser“. | Bleiben wir zuerst beim Herrn Emmerich. Er ging vom Stenitzer in Untergrimming hinauf über den [[Kapuzinersteg]], vorbei an der Gerberei Schirl und der Säge und der [[Ellendmühle|Mühle vom Grahofer]] (beide Betriebe mussten der neuen Straße weichen) dann an der „Waldruhe“ vorbei und zum Brotwegerl, hinauf zum Kirchweg (heute Marterlweg) zum „Poserer“, „Gindl“, „Fiedler“ und „[[Gasthof Dachsteinblick|Dachsteinblick]]“ sowie „Pöreiter“ und „Brunner“ hinein bis zum „Rohrmoser“. | ||
Es ist anzunehmen, dass der Herr Emmerich dieses kleine, schmale Wegerl selbst angelegt und begehbar gemacht hat, weil er dadurch eine enorme Abkürzung, auf seinen beschwerlichen Weg erreicht hatte. Natürlich sind dann auch wir Einheimische auf diesen Brotwegerl gegangen, wenn wir selbst zum Brotkaufen nach Untergrimming gehen mussten. Und so existiert dieses Wegerl heute noch und wir haben es extra mit einer kleinen Tafel beschildert und jetzt ist es ein liebes Wanderwegerl geworden! | Es ist anzunehmen, dass der Herr Emmerich dieses kleine, schmale Wegerl selbst angelegt und begehbar gemacht hat, weil er dadurch eine enorme Abkürzung, auf seinen beschwerlichen Weg erreicht hatte. Natürlich sind dann auch wir Einheimische auf diesen Brotwegerl gegangen, wenn wir selbst zum Brotkaufen nach Untergrimming gehen mussten. Und so existiert dieses Wegerl heute noch und wir haben es extra mit einer kleinen Tafel beschildert und jetzt ist es ein liebes Wanderwegerl geworden! | ||