Rittissberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt. | Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt. | ||
== | == Geografie == | ||
Auf dem etwa drei Kilometer langen {{PAGENAME}} erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 [[m ü. A.]] erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der [[Rittisstadl]], im Westen die [[Ochsenalm]]. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittissberg führt der Rittissberg-Rundweg. | |||
Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie [[Mandling (Ort)|Mandling]], der westlichste Ort des [[Ennstal]]s, der zur ehemaligen Gemeinde [[Pichl-Preunegg]] (heute Stadtgemeinde [[Schladming]]) gehört. | |||
Im Norden, in der Ramsau, fließt der [[Schildlehen Bach]] vorbei, im Nordwesten die [[Kalte Mandling]], die im Westen dann mit der [[Warme Mandling|Warmen Mandling]] den [[Mandling (Fluss)|Mandlingfluss]] ergibt. | |||
Von [[Ramsau am Dachstein]] im Osten führt der Rittissberg-Sessellift zum Rittisstadl. Dort befindet sich der [[Barfußweg am Rittissberg|Barfußweg]]. | |||
Am Nordabhang befindet sich die [[Ramsauer Mattensprunganlage]]. | |||
== Geschichte == | |||
Die Geschichte des Rittissbergs kann man im Urbar der [[swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im [[18. Jahrhundert]] Holz- und Weiderechte eingetragen. Die [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] trat dann an 80 Grundbesitzer in [[Ramsau am Dachstein]], [[Ramsauer Leiten]] und [[Pichl]] im Jahr [[1869]] die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich [[1955]] zur Rittiss-Waldgenossenschaft zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß. | |||
Die Flächen wurde bis in die [[1960er]] Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das Holz verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt. | |||
Neben der Holzwirtschaft war auch die Ernte von [[Heidelbeere]]n - und [[Preiselbeere]]n für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittissberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die Trinkwasserversorgung verwendet. | |||
== Bilder == | == Bilder == | ||
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== | == Weblink == | ||
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E416128%7E392291%7E423045%7E389666%7E%40419113%7C390979%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap] ''Ritti'''ss''berg | |||
== Quellen == | |||
* [https://www.rittisberg.at/ www.rittisberg.at] touristische Informationsseite (Rittissberg mit einem "s" geschrieben) | * [https://www.rittisberg.at/ www.rittisberg.at] touristische Informationsseite (Rittissberg mit einem "s" geschrieben) | ||
* ''Schladming Dachstein'' Wanderkarte, 1:50 000 | * ''Schladming Dachstein'' Wanderkarte, 1:50 000 | ||
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[[Kategorie:Ramsau am Dachstein]] | [[Kategorie:Ramsau am Dachstein]] | ||