Rittissberg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Rittisberg ramsau 17249 2016-01-18.jpg|thumb|der Rittisberg im Winter]]
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Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt.
Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt.


== Geschichte ==  
== Geschichte ==  
Die Geschichte des Rittisbergs kann man im Urbar der [[swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im [[18. Jahrhundert]] Holz- und Weiderechte eingetragen. Die [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] trat dann an 80 Grundbesitzer in [[Ramsau am Dachstein]], [[Ramsauer Leiten]] und [[Pichl]] im Jahr [[1869]] die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich [[1955]] zur [[Rittis-Waldgenossenschaft]] zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.  
Die Geschichte des Rittissbergs kann man im Urbar der [[swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im [[18. Jahrhundert]] Holz- und Weiderechte eingetragen. Die [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] trat dann an 80 Grundbesitzer in [[Ramsau am Dachstein]], [[Ramsauer Leiten]] und [[Pichl]] im Jahr [[1869]] die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich [[1955]] zur [[Rittis-Waldgenossenschaft]] zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.  


Die Flächen wurde bis in die [[1960er]] Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das [[Holz]] verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.  
Die Flächen wurde bis in die [[1960er]] Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das [[Holz]] verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.  


Neben der [[Holzwirtschaft]] war auch die Ernte von [[Heidelbeere]]n - und [[Preiselbeere]]n für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittisberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die [[Trinkwasserversorgung]] verwendet.
Neben der [[Holzwirtschaft]] war auch die Ernte von [[Heidelbeere]]n - und [[Preiselbeere]]n für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittissberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die [[Trinkwasserversorgung]] verwendet.


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Auf dem etwa drei Kilometer langen {{PAGENAME}} erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 [[m ü. A.]] erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der [[Rittisstadl]], im Westen die [[Ochsenalm]]. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittisberg führt der [[Rittisberg-Rundweg]].
Auf dem etwa drei Kilometer langen {{PAGENAME}} erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 [[m ü. A.]] erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der [[Rittisstadl]], im Westen die [[Ochsenalm]]. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittissberg führt der [[Rittissberg-Rundweg]].


Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie [[Mandling (Ort)|Mandling]], der westlichste Ort des [[Ennstal]]s, der zur ehemaligen Gemeinde [[Pichl-Preunegg]] (heute Stadtgemeinde [[Schladming]]) gehört.  
Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie [[Mandling (Ort)|Mandling]], der westlichste Ort des [[Ennstal]]s, der zur ehemaligen Gemeinde [[Pichl-Preunegg]] (heute Stadtgemeinde [[Schladming]]) gehört.  
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Im Norden, in der Ramsau, fließt der [[Schildlehen Bach]] vorbei, im Nordwesten die [[Kalte Mandling]], die im Westen dann mit der [[Warme Mandling|Warmen Mandling]] den [[Mandling (Fluss)|Mandlingfluss]] ergibt.
Im Norden, in der Ramsau, fließt der [[Schildlehen Bach]] vorbei, im Nordwesten die [[Kalte Mandling]], die im Westen dann mit der [[Warme Mandling|Warmen Mandling]] den [[Mandling (Fluss)|Mandlingfluss]] ergibt.


Von [[Ramsau am Dachstein]] im Osten führt der [[Rittisberg-Sessellift]] zum Rittisstadl. Dort befindet sich der [[Barfußweg am Rittisberg|Barfußweg]].
Von [[Ramsau am Dachstein]] im Osten führt der [[Rittissberg-Sessellift]] zum Rittisstadl. Dort befindet sich der [[Barfußweg am Rittissberg|Barfußweg]].


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Version vom 16. Dezember 2020, 17:23 Uhr

Datei:Rittissberg Rittiserwald.jpg
Der Rittiserwald mit Rittissberg
Blick von Ramsau am Dachstein auf den Rittissberg
am Rittissberg
der Rittissberg im Winter

Der Rittissberg ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die Ramsau vom Ennstal im Süden trennt.

Geschichte

Die Geschichte des Rittissbergs kann man im Urbar der swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im 18. Jahrhundert Holz- und Weiderechte eingetragen. Die Innerberger Hauptgewerkschaft trat dann an 80 Grundbesitzer in Ramsau am Dachstein, Ramsauer Leiten und Pichl im Jahr 1869 die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich 1955 zur Rittis-Waldgenossenschaft zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.

Die Flächen wurde bis in die 1960er Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das Holz verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.

Neben der Holzwirtschaft war auch die Ernte von Heidelbeeren - und Preiselbeeren für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittissberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die Trinkwasserversorgung verwendet.

Allgemeines

Auf dem etwa drei Kilometer langen Rittissberg erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 m ü. A. erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der Rittisstadl, im Westen die Ochsenalm. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittissberg führt der Rittissberg-Rundweg.

Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie Mandling, der westlichste Ort des Ennstals, der zur ehemaligen Gemeinde Pichl-Preunegg (heute Stadtgemeinde Schladming) gehört.

Im Norden, in der Ramsau, fließt der Schildlehen Bach vorbei, im Nordwesten die Kalte Mandling, die im Westen dann mit der Warmen Mandling den Mandlingfluss ergibt.

Von Ramsau am Dachstein im Osten führt der Rittissberg-Sessellift zum Rittisstadl. Dort befindet sich der Barfußweg.

Bilder

  • Rittissberg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Weblinks

Quellen