Springer-Villa: Unterschied zwischen den Versionen

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Die aufwändige Entfernung einer Betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im ersten Stock wurden unter dem Vorbesitzer ab 2013 sämtliche Holz-Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine provisorische Toilette sowie ein provisorisches Badezimmer im Erdgeschoß. Bis 2020 wurde der rechte Trakt des Erdgeschoßes durch die Flussberatung<ref>www.flussberatung.at</ref> wieder nutzbar gemacht, weitere Räume des Erdgeschoßes müssen erst restauriert werden.  
Die aufwändige Entfernung einer Betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im ersten Stock wurden unter dem Vorbesitzer ab 2013 sämtliche Holz-Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine provisorische Toilette sowie ein provisorisches Badezimmer im Erdgeschoß. Bis 2020 wurde der rechte Trakt des Erdgeschoßes durch die Flussberatung<ref>www.flussberatung.at</ref> wieder nutzbar gemacht, weitere Räume des Erdgeschoßes müssen erst restauriert werden.  


Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl in Wien, wo heute die politische Akademie der ÖVP residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen.  
Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl<ref>http://www.springer-schloessl.at/</ref> in Wien, wo heute die politische Akademie der ÖVP residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen.  


Die Springer-Villa, die heute mit dem Namen Flussbahnhof<ref>[http://www.flussbahnhof.at www.flussbahnhof.at]</ref> ein Ort gelebter österreichischer Geschichtsaufarbeitung ist, steht mit ihrer Geschichte ''pars-pro-toto'' für verabsäumte Restitutionshandlungen durch die Verantwortlichen nach 1955 sowie dem damit verbundenen konsequent andauernden Bruch des formulierten Staatsvertrages für Österreich.  
Die Springer-Villa, die heute mit dem Namen Flussbahnhof<ref>[http://www.flussbahnhof.at www.flussbahnhof.at]</ref> ein Ort gelebter österreichischer Geschichtsaufarbeitung ist, steht mit ihrer Geschichte ''pars-pro-toto'' für verabsäumte Restitutionshandlungen durch die Verantwortlichen nach 1955 sowie dem damit verbundenen konsequent andauernden Bruch des formulierten Staatsvertrages für Österreich.