Springer-Villa: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Erdgeschoß hatte eine Eingangs-Terrasse, die in eine Empfangshalle führt. Im Gebäudeinneren gab es eine große Küche mit Vorratsraum, neun Zimmer, zwei Toiletten, ein Bad sowie zwei Lieferanteneingänge. Weitere elf Zimmer, ein Bad, eine Toilette, ein Balkon, mehrere Vorräume sowie ein Stiegenaufgang in das halb ausgebaute Dachgeschoß bot dann der erste Stock. Die Fenster im Erdgeschoß waren mit schmiedeeisernen Gitter aus der [[Biedermeier]]-Zeit versehen. Um die Jahrhundertwende waren zudem eine große Gaupe sowie ein Turm vorhanden, welche allerdings in den 1920ern abgebrannt sind. | Das Erdgeschoß hatte eine Eingangs-Terrasse, die in eine Empfangshalle führt. Im Gebäudeinneren gab es eine große Küche mit Vorratsraum, neun Zimmer, zwei Toiletten, ein Bad sowie zwei Lieferanteneingänge. Weitere elf Zimmer, ein Bad, eine Toilette, ein Balkon, mehrere Vorräume sowie ein Stiegenaufgang in das halb ausgebaute Dachgeschoß bot dann der erste Stock. Die Fenster im Erdgeschoß waren mit schmiedeeisernen Gitter aus der [[Biedermeier]]-Zeit versehen. Um die Jahrhundertwende waren zudem eine große Gaupe sowie ein Turm vorhanden, welche allerdings in den 1920ern abgebrannt sind. | ||
Im Erdgeschoß wurde in den [[1980er]]-Jahren eine Wohnung eingebaut, welche allerdings zu starker Schimmelbildung aufgrund von Verwendung unsachgemäßer Materialien geführt hat. Die aufwändige Entfernung einer Betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im ersten Stock wurden unter dem Vorbesitzer ab 2013 sämtliche Holz-Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine | Im Erdgeschoß wurde in den [[1980er]]-Jahren eine Wohnung eingebaut, welche allerdings zu starker Schimmelbildung aufgrund von Verwendung unsachgemäßer Materialien geführt hat. Die aufwändige Entfernung einer Betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im ersten Stock wurden unter dem Vorbesitzer ab 2013 sämtliche Holz-Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine provisorische Toilette sowie ein provisorisches Badezimmer im Erdgeschoß. Bis 2020 wurde der rechte Trakt des Erdgeschoßes durch die Flussberatung wieder nutzbar gemacht, weitere Räume des Erdgeschoßes müssen erst restauriert werden. | ||
Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl in Wien, wo heute die Diplomatenakademie residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen. | Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl in Wien, wo heute die Diplomatenakademie residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen. | ||