Springer-Villa: Unterschied zwischen den Versionen

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Der historische Fellner-Bau wurde um [[1870]] in der Ortschaft [[Kühbachau]] mithilfe Finanzmitteln von Albert Salomon Rothschild, unweit des ebenfalls von ihm gestifteten Urwald Österreichs "[[Rothwald]]" (heute Wildnisschutzgebiet Dürrenstein) errichtet und der ansässigen Familie Thaller grundbücherlich zugesichert.  
Der historische Fellner-Bau wurde um [[1870]] in der Ortschaft [[Kühbachau]] mithilfe Finanzmitteln von Albert Salomon Rothschild, unweit des ebenfalls von ihm gestifteten Urwald Österreichs "[[Rothwald]]" (heute Wildnisschutzgebiet Dürrenstein) errichtet und der ansässigen Familie Thaller grundbücherlich zugesichert.  


Das teilunterkellerte Gebäude hat zwei Auf- und Abgänge zum Erdgeschoß. Im Erdgeschoß wurde in den 80ern eine Wohnung eingebaut, welche allerdings zu starker Schimmelbidlung aufgrund von Verwendung unsachgemäßer Materialien geführt hat. Die aufwändige Entfernung einer betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im 1. Stock wurden ab 2013 sämtliche Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine profisorische Toilette sowie ein provisorisches Badezimmer im Erdgeschoß. Bis 2020 wurde der rechte Trakt des Erdgeschoßes durch die Flussberatung wieder nutzbar gemacht, weitere Räume des Erdgeschoßes müssen erst restauriert werden.  
Das teilunterkellerte Gebäude hat zwei Auf- und Abgänge zum Erdgeschoß. Im Erdgeschoß wurde in den 80ern eine Wohnung eingebaut, welche allerdings zu starker Schimmelbildung aufgrund von Verwendung unsachgemäßer Materialien geführt hat. Die aufwändige Entfernung einer Betontrennwand sowie das Entfernen der PVC Bodenbeläge nahmen viel Arbeit in Anspruch legten aber die ursprüngliche Architektur des Eingangsbereichs der Villa wieder frei. Im 1. Stock wurden unter dem Vorbesitzer ab 2013 sämtliche Holz-Fußböden entfernt, welche bis heute noch nicht wieder ersetzt wurden. Sanitäreinrichtungen waren bis zum Verkauf 2017 nicht mehr benutzbar, derzeit befindet sich eine profisorische Toilette sowie ein provisorisches Badezimmer im Erdgeschoß. Bis 2020 wurde der rechte Trakt des Erdgeschoßes durch die Flussberatung wieder nutzbar gemacht, weitere Räume des Erdgeschoßes müssen erst restauriert werden.  


Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl in Wien, wo heute die Diplomatenakademie residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen.  
Wie eine kleine alpenländische Schwester glich es ursprünglich architektonisch dem um einiges größer geratenen Springer-Schlössl in Wien, wo heute die Diplomatenakademie residiert, und war Teil eines großen Anwesens, dessen Fläche um die Jahrhundertwende große Teile des heutigen Wildalpen umfasste. Aufgrund der Ereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], welcher in Österreich flächendeckend Spuren der sogenannten Entjudungen und Arisierungen durch die heimischen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] hinterlassen hat, wurde auch das gesamte Kühbauer Anwesens (1938, zum Zeitpunkt der Enteignung durch die Reichsforstverwaltung noch knapp 15 Hektar groß) stark in Mitleidenschaft gezogen.