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Version vom 21. Februar 2019, 20:11 Uhr
Gabriel Bucelin (* 29. Dezember 1599 in Diessenhofen, Kanton Thurgau, Schweiz; † 9. Juni 1681 in Weingarten, Baden-Württemberg, Deutschland) war ein Benediktinermönch.
Leben
Nach Studien in Philosophie und Theologie wurde er in Dillingen 1624 zum Benediktinermönch geweiht. Von dort kam er im selben Jahr nach St. Trudpert im Schwarzwald, wo er als Novizenlehrer tätig war. Es folgte dieselbe Tätigkeit in Weingarten, und um 1635 war er als Professor für Geisteswissenschaften in Feldkirch, Vorarlberg, beschäftigt. Während des Dreißigjährigen Krieges musste er 1646 vor der anrückenden schwedischen Armee 1646 ins Benediktinerstift Admont zu fliehen. Das Kloster Sankt Johannes berief 1651 Bucelin 1651 zum Prior. In diesem blieb er bis kurz vor seinem Tode.
Er war ein schaffensreicher Autor, der um 35 Werke der Nachwelt hinterließ. Ein Großteil dieser Werke befindet sich in der königlichen Bibliothek Stuttgart.