Ennstal: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 66: | Zeile 66: | ||
[[1048]] wird die Obersteiermark bereits «Markland» genannt: denn nach der Schenkungsurkunde Heinrichs III. ist das dem Bistum Bamberg gewidmete ''Gut [[Rottenmann]], slawisch Cirminah genannt'' in der ''Mark Gottfrieds gelegen''.<ref>Quelle [[Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]], Seite 39</ref> | [[1048]] wird die Obersteiermark bereits «Markland» genannt: denn nach der Schenkungsurkunde Heinrichs III. ist das dem Bistum Bamberg gewidmete ''Gut [[Rottenmann]], slawisch Cirminah genannt'' in der ''Mark Gottfrieds gelegen''.<ref>Quelle [[Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]], Seite 39</ref> | ||
Seit den Traungauern wurde das Tal weiter erschlossen. Trockenlegung der Sümpfe und Seen und Rodungen von Wäldern erschufen neuen Ackerboden und Wiesen. 1180 wurde die Steiermark zum Herzogtum erhoben. Mit dem Tod von Otakar 1192 wird die Steiermark Österreich eingegliedert. 52 (? Jahr?) herrschten die Babenberger, bis das Interregnum kam – die herrscherlose Zeit. Weniger die politischen Konflikte, sondern mehr der beschwerliche Alltag beschäftigten die Ennstaler. Heuschreckenplagen, Viehseuchen und Klimaveränderungen und die [[Pest]] erschwerten das Leben. Die Türken erreichten das Ennstal nie, weil die [[Burg Strechau]] die türkische Offensive stoppte. Mit dem Ende des Interregnums durch Rudolf I. | Seit den Traungauern wurde das Tal weiter erschlossen. Trockenlegung der Sümpfe und Seen und Rodungen von Wäldern erschufen neuen Ackerboden und Wiesen. 1180 wurde die Steiermark zum Herzogtum erhoben. Mit dem Tod von Otakar 1192 wird die Steiermark Österreich eingegliedert. 52 (? Jahr?) herrschten die Babenberger, bis das Interregnum kam – die herrscherlose Zeit. Weniger die politischen Konflikte, sondern mehr der beschwerliche Alltag beschäftigten die Ennstaler. Heuschreckenplagen, Viehseuchen und Klimaveränderungen und die [[Pest]] erschwerten das Leben. Die Türken erreichten das Ennstal nie, weil die [[Burg Strechau]] die türkische Offensive stoppte. Mit dem Ende des Interregnums durch Rudolf I. (* 1218; † 1291; der erste römisch-deutsche König aus dem Geschlecht der Habsburger) herrschten die Habsburger über das Ennstal.<ref>Pürcher Alois: ''Erlebnis Ennstal Schladminger Tauern'', Graz, 2000, S. 22-23.</ref> | ||
==Geografie== | ==Geografie== | ||