Josef Ladenhaufen: Unterschied zwischen den Versionen

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==Mit dem Rad zum Bergsteigen==
==Mit dem Rad zum Bergsteigen==
Nach dem Krieg wurden bald zahlreiche Gipfel dieses letzten Ausläufers der Niederen Tauern bestiegen. Ende August 1948, dem Maturajahr, stand derangehende Student auf dem Großvenediger, 3674 m. Wie das ging? Ganz einfach! Mit dem Fahrrad von Feldbach in die Gaal bei Knittelfeld, um dort den Freund abzuholen, und dann eben weiter an den Fuß des Venedigers! 1949 betrat Josef Ladenhaufen den Gipfel des Dachsteins, 2996 m, ein Jahr später schloß sich zur Ladenhaufen im Grazer Dom zum Priester geweiht. Schon nach der darauffolgenden festlichen Primiz in der Heimatpfarre Feldbach geleitete ihn eine große Reisegesellschaft zu seinen Freunden in die Gaal, zu den Seckauer Bergen.
Nach dem Krieg wurden bald zahlreiche Gipfel dieses letzten Ausläufers der [[Niederen Tauern]] bestiegen. Ende August [[1948]], dem Maturajahr, stand der angehende Student auf dem ''Großvenediger'', 3 674 m. Wie das ging? Ganz einfach! Mit dem Fahrrad von Feldbach in die Gaal bei ''Knittelfeld'', um dort den Freund abzuholen, und dann eben weiter an den Fuß des Venedigers! [[1949]] betrat Josef Ladenhaufen den Gipfel des [[Hoher Dachstein|Dachsteins]], 2 996 m, ein Jahr später wurde Ladenhaufen im Grazer Dom zum Priester geweiht. Schon nach der darauffolgenden festlichen Primiz in der Heimatpfarre Feldbach geleitete ihn eine große Reisegesellschaft zu seinen Freunden in die Gaal, zu den Seckauer Bergen.
Der „Blas", seines Zeichens Schuhmachermeister und Onkel seines Freundes, verlangte ein paar Monate zuvor von einem verdutzen, jungen Theologen, sich einen Schuh auszuziehen. Er begann Umrisse zu zeichnen, den Fuß zu vermessen... Die ersten „wirklichen" Bergschuhe, ein Geschenk seiner befreundeten Gaaler Familie, sollte er bekommen!
Der „Blas", seines Zeichens Schuhmachermeister und Onkel seines Freundes, verlangte ein paar Monate zuvor von einem verdutzen, jungen Theologen, sich einen Schuh auszuziehen. Er begann Umrisse zu zeichnen, den Fuß zu vermessen... Die ersten „wirklichen" Bergschuhe, ein Geschenk seiner befreundeten Gaaler Familie, sollte er bekommen!
Die Ötztaler Wildspitze 3744 m, die Weißkugel 3736 m, das Zuckerhütl 3507 m, der Wilde Freiger 3418 m, der Cevedale 3769 m, am Ortler, aber auch der Grimming 2351 m, die Hohe Wildstelle 2747 m, oder Hochgolling 2863 m, verbrauchten im Laufe der Jahre drei Sohlenpaare seiner geliebten Bergschuhe, die er vor 40 Jahren erhielt.  
Die ''Ötztaler Wildspitze'' (3 744 m ü. A.), die ''Weißkugel'' (3 736 m ü. A.), das ''Zuckerhütl'' (3 507 m ü. A.), der ''Wilde Freiger'' (3 418 m ü. A.), der ''Cevedale'' (3 769 m ü. A.), am ''Ortler'', aber auch der [[Grimming]] (2 351 m ü. A.), die [[Hochwildstelle]] (2 747 m ü. A.), oder [[Hochgolling]] (2 863 m ü. A.), verbrauchten im Laufe der Jahre drei Sohlenpaare seiner geliebten Bergschuhe, die er vor 40 Jahren erhielt.


== Quelle ==
== Quelle ==