Belsazar Hacquet: Unterschied zwischen den Versionen
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''„Da ich nun näher zu dem Berg Zinkwand kam, so sahe ich von weitem ein paar Oefnungen, aus welchen Leute herauskamen, die hinauf und herunter stiegen; da ich sie nun an einer senkrechten Wand gehen sahe, und stets die Schuh von solchen sehen konnte, so war mir nicht begreiflich, wie es geschehe, dass sie nicht herabstürzten.“(…) „ Stelle man sich eine senkrechte Wand vor, in welche man einen andernthalben Schuh breiten Weg in den Felsen (…) ausgehauen hatte, wie schwer und gefährlich es ist, für einen Menschen darauf zu wandern.(…) so hat man zum Anhalten ein starkes Seil gespannt, wo also nur jener die Gruben befahren kann, der weder Gefahr für sein Leben noch Verstümmelung seines Körpers scheuet.“'' | ''„Da ich nun näher zu dem Berg Zinkwand kam, so sahe ich von weitem ein paar Oefnungen, aus welchen Leute herauskamen, die hinauf und herunter stiegen; da ich sie nun an einer senkrechten Wand gehen sahe, und stets die Schuh von solchen sehen konnte, so war mir nicht begreiflich, wie es geschehe, dass sie nicht herabstürzten.“(…) „ Stelle man sich eine senkrechte Wand vor, in welche man einen andernthalben Schuh breiten Weg in den Felsen (…) ausgehauen hatte, wie schwer und gefährlich es ist, für einen Menschen darauf zu wandern.(…) so hat man zum Anhalten ein starkes Seil gespannt, wo also nur jener die Gruben befahren kann, der weder Gefahr für sein Leben noch Verstümmelung seines Körpers scheuet.“'' | ||
Belsazar Hacquet vermittelte mit seinen Darstellungen den damaligen Kenntnisstand über die Ostalpen. | Belsazar Hacquet vermittelte mit seinen Darstellungen den damaligen Kenntnisstand über die Ostalpen; er hat an der Erschließung der Ostalpen und der Karpaten für Geologie und Touristik wesentlichen Anteil. Seine Werke enthielten bemerkenswerte Beobachtungen zur Geologie, Paläontologie, Petrographie, Montanistik, Balneologie und Botanik – mit Neubeschreibungen einiger Pflanzen –, sowie zur Volkskunde und Völkerkunde. Damit übte er nachhaltigen Einfluss auf die gesamte spätere Alpenforschung aus. | ||
Hacquet ist wohl der am meisten gereiste Forscher seiner Zeit | Hacquet ist wohl der am meisten gereiste Forscher seiner Zeit, er war über 3 Jahrzehnte jährlich für mehrere Monate unterwegs. | ||
1810 trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Wien, wo er 1815 verstarb. | 1810 trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Wien, wo er 1815 verstarb. | ||