Josef Walcher: Unterschied zwischen den Versionen

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''' Josef "Sepp" Walcher ''' (* [[8.Dezember]] [[ 1954]]  in [[Schladming]];  † [[ 22.Jänner]] [[ 1984]]  
''' Josef "Sepp" Walcher ''' (* [[8. Dezember]] [[ 1954]]  in [[Schladming]];  † [[ 22. Jänner]] [[ 1984]] ebenda) war ein Skirennläufer mit fünf Weltcup Siegen bei Abfahrtsrennen, wobei sein größter Erfolg der Weltmeistertitel bei der Ski-Weltmeisterschaft 1978 in der Abfahrt war.
in [[Schladming]] ) war ein [[österreichischer Skirennläufer]] mit fünf Weltcup Siegen bei Abfahrtsrennen, wobei
sein größter Erfolg der [[Weltmeistertitel]] bei der [[Ski-WM 1978]] in der Abfahrt war.
 


== Karriere ==
== Karriere ==
Schon im Kindesalter wurde Josef Walcher wegen seiner herausragenden Leistungen im [[Skisport im Ennstal|Skisport]] in den [[Wintersportverein Schladming]] aufgenommen. Seine Karriere wurde aber immer wieder durch Verletzungen unterbrochen. 1972, nachdem er die österreichische Meisterschaft in der Abfahrt gewonnen hatte (insgesamt gewann Walcher drei Mal diesen Titel), stieg er in den Kader des österreichischen Skiverbands auf. Nach einem dritten Platz bei der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel, Tirol, wurde Josef Walcher ins Olympiateam für die Olympischen Spiele 1976 in Innsbruck, Tirol, aufgenommen wo er schließlich den neunten Endrang belegte.


Schon im Kindesalter wurde Josef Walcher wegen seiner herausragenden Leistungen im [[Skisport]] in den
Walcher gewann insgesamt fünf Weltcuprennen in
[[Wintersportverein Schladming]] aufgenommen. Seine Karriere wurde aber immer wieder durch Verletzungen
* Morzine, Frankreich
unterbrochen.
* Heavenly Valley, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
1972, nachdem er die österreichische Meisterschaft in der Abfahrt gewonnen hatte (insgesamt gewann Walcher
dreimal diesen Titel) , stieg er in den Kader des [[österreichischen Skiverbands]] auf. Nach einem dritten Platz
bei der [[Hahnenkammabfahrt]] in [[Kitzbühel]] wurde Josef Walcher ins Olympiateam für die [[Olympischen Spiele
1976 in Innsbruck]] aufgenommen wo er schließlich den neunten Endrang belegte.
 
Walcher gewann insgesamt fünf Weltcuprennen
* Morzine
* Heavenly Valley
* zweimal Kitzbühel
* zweimal Kitzbühel
* Gröden
* Gröden, Südtirol, Italien


Josef Walchers ''' größter Erfolg ''' war allerdings der [[Weltmeistertitel]] bei der Weltmeisterschaft  
Josef Walchers größter Erfolg war allerdings der Weltmeistertitel bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, 1978.
in [[Garmisch-Partenkirchen [[1978]] ]].


Anläßlich der [[Olympischen Winterspiele In Lake Placid]] scheiterte Walcher an der Qualifikation.
Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Lake Placid, USA, scheiterte Walcher an der Qualifikation. Seinen Rücktritt vom Skirennsport gab er am Ende der Skisaison [[1982]] bekannt, wo er bei seiner [[Alpine Skiweltmeisterschaft 1982|Heimweltmeisterschaft]] in Schladming leider nicht zum Zug gekommen war.
Seinen Rücktritt vom [[Skirennsport]] gab er am Ende der Skisaison [[1982]] bekannt, wo er bei seiner
Heimweltmeisterschaft in [[Schladming]] leider nicht zum Zug gekommen war.


Später führte er in seinem Heimatort [[Schladming]] eine Pension, ein Cafe und eine Skihütte.
Später führte er in seinem Heimatort Schladming eine Pension, ein Café und eine Skihütte. Nur zwei Jahre nach seinem Rücktritt vom aktiven Skisport verunglückte Josef "Sepp" Walcher am 22.Jänner 1984 bei einem Benefiz-Skirennen tödlich.
Nur zwei Jahre nach seinem Rücktritt vom aktiven [[Skisport]] verunglückte Josef "Sepp" Walcher am [[22.Jänner]]
[[1984]] bei einem Benefiz-Skirennen tödlich.


Walcher war verheiratet und Vater von drei Kindern.
Walcher war verheiratet und Vater von drei Kindern.
   
   
== Besonderheit ==
== Besonderheit ==
 
Anlässlich des 25. Todestages von Josef Walcher legte der [[Bürgermeister der Stadt Schladming|Schladminger Bürgermeister]] [[Jürgen Winter]] ein Blumengesteck an seinem Gedenkstein im [[Rathauspark]] nieder. Walcher war Träger des Ehrenringes und [[Ehrenbürger der Stadt Schladming|Ehrenbürger]] seiner Heimatstadt Schladming.
Anläßlich des 25. Todestages von Josef Walcher legte der [[Schladminger Bürgermeister [[Jürgen Winter]] ]]
ein Gesteck an seinem Gedenkstein im [[Rathauspark]] nieder. Walcher war Träger des Ehrenringes und Ehrenbürger
seiner Heimatstadt [[Schladming]]  
 


== Quellen ==
== Quellen ==
 
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Walcher_(Skirennl%C3A4ufer) Wikipedia Josef Walcher]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Walcher_(Skirennl%C3A4ufer)]
* [http://www.skionline.ch/index.php?section=news&cmd=details www.skionline.ch]  
* [http://www.skionline.ch/index.php?section=news&cmd=details...]  


[[Kategorie:Person|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Person|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Schladming|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Schladming|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne des Ennstals|Walcher, Josef]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne des Ennstals|Walcher, Josef]]

Version vom 21. September 2011, 11:38 Uhr

Josef "Sepp" Walcher (* 8. Dezember 1954 in Schladming; † 22. Jänner 1984 ebenda) war ein Skirennläufer mit fünf Weltcup Siegen bei Abfahrtsrennen, wobei sein größter Erfolg der Weltmeistertitel bei der Ski-Weltmeisterschaft 1978 in der Abfahrt war.

Karriere

Schon im Kindesalter wurde Josef Walcher wegen seiner herausragenden Leistungen im Skisport in den Wintersportverein Schladming aufgenommen. Seine Karriere wurde aber immer wieder durch Verletzungen unterbrochen. 1972, nachdem er die österreichische Meisterschaft in der Abfahrt gewonnen hatte (insgesamt gewann Walcher drei Mal diesen Titel), stieg er in den Kader des österreichischen Skiverbands auf. Nach einem dritten Platz bei der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel, Tirol, wurde Josef Walcher ins Olympiateam für die Olympischen Spiele 1976 in Innsbruck, Tirol, aufgenommen wo er schließlich den neunten Endrang belegte.

Walcher gewann insgesamt fünf Weltcuprennen in

  • Morzine, Frankreich
  • Heavenly Valley, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
  • zweimal Kitzbühel
  • Gröden, Südtirol, Italien

Josef Walchers größter Erfolg war allerdings der Weltmeistertitel bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, 1978.

Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Lake Placid, USA, scheiterte Walcher an der Qualifikation. Seinen Rücktritt vom Skirennsport gab er am Ende der Skisaison 1982 bekannt, wo er bei seiner Heimweltmeisterschaft in Schladming leider nicht zum Zug gekommen war.

Später führte er in seinem Heimatort Schladming eine Pension, ein Café und eine Skihütte. Nur zwei Jahre nach seinem Rücktritt vom aktiven Skisport verunglückte Josef "Sepp" Walcher am 22.Jänner 1984 bei einem Benefiz-Skirennen tödlich.

Walcher war verheiratet und Vater von drei Kindern.

Besonderheit

Anlässlich des 25. Todestages von Josef Walcher legte der Schladminger Bürgermeister Jürgen Winter ein Blumengesteck an seinem Gedenkstein im Rathauspark nieder. Walcher war Träger des Ehrenringes und Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schladming.

Quellen