Almen im Schladmingtal: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Wiesmahd oder „Maderteil“ auf Almen  ===
=== Wiesmahd oder „Maderteil“ auf Almen  ===
Anders als auf den unzugänglichen Pürgmahd-Stellen waren auf manchen Almen Anger oder einfach Wiesenstücke für die Mahd vorgesehen. Anger und vermutlich auch solche Almwiesen waren meist eingezäunt. In anderen Almgegenden wie dem Dachstein weisen Flurnamen auf Almen wie  „Wiesmahd“ auf diese Bewirtschaftungsart hin (z.B. im [[Kemetgebirge]] im östlichen Dachsteinstock die Große Wiesmahd und die Hochwiesmahd, weiters die [[Mahd]], [[Höllermahd]] und die [[Mahdspitze]] oberhalb der [[obere Schupferalm|Schupferalm]] im [[Preunegg]]).
Anders als auf den unzugänglichen Pürgmahd-Stellen waren auf manchen Almen Anger oder einfach Wiesenstücke für die Mahd vorgesehen. Anger und vermutlich auch solche Almwiesen waren meist eingezäunt. In anderen Almgegenden wie dem Dachstein weisen [[Flurname]]n auf Almen wie  „Wiesmahd“ auf diese Bewirtschaftungsart hin (z.B. im [[Kemetgebirge]] im östlichen Dachsteinstock die Große Wiesmahd und die Hochwiesmahd, weiters die [[Mahd]], [[Höllermahd]] und die [[Mahdspitze]] oberhalb der [[obere Schupferalm|Schupferalm]] im [[Preunegg]]).


Aus einer Güterbeschreibung der Gstatter Besitzungen aus dem Jahre [[1625]] erfahren wir, dass auf einigen Almen solche Wiesenstücke zur Mahd vorgesehen waren. Hier sei genau unterschieden zwischen den „Halten“, „Orten“, „Einfängen“ (eingezäunten Grundstücken) oder „Heimweiden“, die in der Nähe der Heimhöfe lagen und selbstverständlich auch abgemäht wurden, und den eigentlichen Almen:
Aus einer Güterbeschreibung der Gstatter Besitzungen aus dem Jahre [[1625]] erfahren wir, dass auf einigen Almen solche Wiesenstücke zur Mahd vorgesehen waren. Hier sei genau unterschieden zwischen den „Halten“, „Orten“, „Einfängen“ (eingezäunten Grundstücken) oder „Heimweiden“, die in der Nähe der Heimhöfe lagen und selbstverständlich auch abgemäht wurden, und den eigentlichen Almen: