Laci Seibetseder: Unterschied zwischen den Versionen

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Die drei Brüder Laci, Willi und Vinzenz wurden 1940 zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Laci Seibetseder brachte es bis zum Leutnant und wurde an der Ostfront eingesetzt und auch verwundet. [[1944]] musste und wollte der Rest der Familien Seibetseder Budapest verlassen, da Ungarn österreichischen Staatsbürgern keinen Schutz gegen die anrückenden Russen bieten konnte. Als Rückwanderer erhielten sie in ihrer neuen, alten Heimat Österreich, bei [[Schladming]] im [[Untertal]] Aufnahme und Bleibe. Nach Kriegsende bis [[1946]] kamen alle drei Brüder wohlbehalten aus der Gefangenschaft zurück, und die Familie wurde in Schladming sesshaft.  
Die drei Brüder Laci, Willi und Vinzenz wurden 1940 zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Laci Seibetseder brachte es bis zum Leutnant und wurde an der Ostfront eingesetzt und auch verwundet. [[1944]] musste und wollte der Rest der Familien Seibetseder Budapest verlassen, da Ungarn österreichischen Staatsbürgern keinen Schutz gegen die anrückenden Russen bieten konnte. Als Rückwanderer erhielten sie in ihrer neuen, alten Heimat Österreich, bei [[Schladming]] im [[Untertal]] Aufnahme und Bleibe. Nach Kriegsende bis [[1946]] kamen alle drei Brüder wohlbehalten aus der Gefangenschaft zurück, und die Familie wurde in Schladming sesshaft.  


Laci Seibetseder lebte sich in die Schladminger Gesellschaft sehr schnell ein. Legendär waren von ihm veranstaltete Heimatabende sowie die sogenannten GUG-Abende (GUG bedeutete: Gäste unterhalten Gäste). Seibetseder war auch in vielen Vereinen aktiv, zum Beispiel in der [[Faschingsgilde Schladming]]. Er erkannte aber auch bald die wirtschaftliche Zukunft des Frendenverkehrs in der ehemaligen Bergknappenstadt. Schon 1955 machte er Verträge mit seinem Ferienbüro und der Firma Gloßner in Ansbach (Bayern), die mit Busreisen im Wochenrhythmus Sommergäste nach Schladming brachte und wieder abholte.
Laci Seibetseder lebte sich in die Schladminger Gesellschaft sehr schnell ein. Legendär waren von ihm veranstaltete Heimatabende sowie die sogenannten GUG-Abende (GUG bedeutete: Gäste unterhalten Gäste). Seibetseder war auch in vielen Vereinen aktiv, zum Beispiel in der [[Faschingsgilde Schladming]]. Er erkannte aber auch bald die wirtschaftliche Zukunft des Frendenverkehrs in der ehemaligen Bergknappenstadt. Schon 1955 machte er Verträge mit seinem Ferienbüro und der Firma Gloßner in Ansbach (Bayern), die Busreisen organisierte und im Wochenrhythmus Sommergäste nach Schladming brachte und wieder abholte.


Seine Vision von der Wintersportstadt Schladming-[[Planai]] nahm [[1968]] konkrete Formen an, als es ihm gelang als WSV-Obmann und Geschäftsführer des Tourismusverbandes in guter Zusammenarbeit mit [[Karl Kahr]] und "Mister Weltcup" Serge Lang die erste FIS Weltcup-Abfahrt [[1973]] nach Schladming zu bringen. Darüber hinaus deponierte er schon [[1972]] bei der FIS das Anliegen, in Schladming eine Alpine Ski-WM durchzuführen, was auch [[1982]] Wirklichkeit wurde.
Seine Vision von der Wintersportstadt Schladming-[[Planai]] nahm [[1968]] konkrete Formen an, als es ihm gelang als WSV-Obmann und Geschäftsführer des Tourismusverbandes in guter Zusammenarbeit mit [[Karl Kahr]] und "Mister Weltcup" Serge Lang die erste FIS Weltcup-Abfahrt [[1973]] nach Schladming zu bringen. Darüber hinaus deponierte er schon [[1972]] bei der FIS das Anliegen, in Schladming eine Alpine Ski-WM durchzuführen, was auch [[1982]] Wirklichkeit wurde.