Kalktuff: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Endphase der [[alpidische | In der Endphase der [[alpidische Orogenese|alpidischen Orogenese]] entstanden am Südrand der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] sekundäre tektonische Störungen. Diese verlaufen teilweise quer zum Ennstal. Eine dieser Trennungslinien verläuft vom [[Gnanitztal]] über die [[Langpoltenalm]] zum [[Pyhrnpass]]-Bereich durch den [[Kotgraben]] und weiter nach [[Hall (Gemeinde)|Hall]]. <br /> | ||
Eine weitere Linie gibt es im [[Paltental]]. Sie verläuft südlich der [[Admonter Reichensteingruppe]].<br /> | Eine weitere Linie gibt es im [[Paltental]]. Sie verläuft südlich der [[Admonter Reichensteingruppe]].<br /> | ||
Entlang dieser Bruchlinien treten Kalktuffe auf. Für ihre Entstehung gibt es zahlreiche Erklärungen. Fest steht, dass das Wort "Tuff" in diesem geologischen Zusammenhang eher irreführend ist. "Tuff" bezeichnet | Entlang dieser Bruchlinien treten Kalktuffe auf. Für ihre Entstehung gibt es zahlreiche Erklärungen. Fest steht, dass das Wort "Tuff" in diesem geologischen Zusammenhang eher irreführend ist. "Tuff" bezeichnet nämlich ein poröses, vulkanisches Gestein aus Pyroklastika. Die Genese der Kalktuffe steht hingegen in engem Zusammenhang mit karbonathältigen Wässern. Im Bereich von Quellen und Höhlen kommt es zum Absetzen der Feststoffe und es bildet sich dieses schaum- bis schwammartige Gestein. | ||
== Funde in Liezen und Weißenbach == | == Funde in Liezen und Weißenbach == | ||
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== Funde in Admont == | == Funde in Admont == | ||
Am [[Dörfelstein]] und im [[Schwarzenbach ( | Am [[Dörfelstein]] und im [[Schwarzenbach (Hall)|Schwarzenbachgraben]] in Hall liegen ebenfalls Aufschlüsse von kalktuffartigen Gesteinen vor. Hierbei handelt es sich jedoch eher um [[Rauhwacke]]. Nach dem großen Brand des [[Stift Admont|Stiftes Admont]] im Jahr 1865 kam beim Wiederaufbau der Kirche auch dieses Gestein zum Einsatz. So ist es etwa im Mauerwerk oberhalb des Trichterportales zwischen den Doppeltürmen, bei den Strebepfeilern oder bei den Türumrahmungen sichtbar. Auch seitlich an den Türmen bestehen die romanischen Portale (vermutlich aus de 12. Jahrhundert stammend) samt der Säulen und dem Rahmenbogen aus kalktuffartigem Gestein. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
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[[Kategorie:Geologie]] | [[Kategorie:Geologie]] | ||
[[Kategorie:Sedimentgestein]] | [[Kategorie:Sedimentgestein]] | ||
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