Ramsau-Terrasse: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Schotter der Ramsau-Terrasse bestehen überwiegend aus gut gerundeten Gesteinen des [[Kristallin]]s. Die [[Quarzit]]e, [[Glimmerschiefer]] und [[Gneis]]e sind Indiz für eine Herkunft aus den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]]. Auch [[Phyllit]]e der Grauwackenzone sind inkludiert. Nur der [[Hangendes|Hangendbereich]] um den [[Grießbach (Pichl-Preunegg)|Grießbach]] zeigt karbonatische Geschiebe schlechter Rundung. Die oberste Schicht des Terrassenkörpers zeigt eine Lage einer würmzeitlichen Moräne, oft nur aus einzelnen Blöcken bestehend. Darunter folgen unverfestigte Schotter und Kiese. Diese gehen nach unten hin immer mehr in kiesige und schluffige Sande über. Großteils weisen die Sedimente eine Schichtung auf - meist horizontal, lokale Schräg- oder Kreuzschichtung wird mit verzahnten Schwemm- oder Murenfächern in Verbindung gebracht. Zwischen diesen Fächern entstanden Staubereiche, in denen sich Feinst- und Feinkorn ablagerte. Ihre dichtende Eigenschaft führte zur Bildung von Sümpfen und Mooren. Durch [[Kohlegestein|Inkohlung]] bildeten sich lokale Kohleflöze. Diese wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die [[Ennstaler Kohlengewerkschaft]] bergbaulich gewonnen (Details siehe "[[Schladminger | Die Schotter der Ramsau-Terrasse bestehen überwiegend aus gut gerundeten Gesteinen des [[Kristallin]]s. Die [[Quarzit]]e, [[Glimmerschiefer]] und [[Gneis]]e sind Indiz für eine Herkunft aus den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]]. Auch [[Phyllit]]e der Grauwackenzone sind inkludiert. Nur der [[Hangendes|Hangendbereich]] um den [[Grießbach (Pichl-Preunegg)|Grießbach]] zeigt karbonatische Geschiebe schlechter Rundung. Die oberste Schicht des Terrassenkörpers zeigt eine Lage einer würmzeitlichen Moräne, oft nur aus einzelnen Blöcken bestehend. Darunter folgen unverfestigte Schotter und Kiese. Diese gehen nach unten hin immer mehr in kiesige und schluffige Sande über. Großteils weisen die Sedimente eine Schichtung auf - meist horizontal, lokale Schräg- oder Kreuzschichtung wird mit verzahnten Schwemm- oder Murenfächern in Verbindung gebracht. Zwischen diesen Fächern entstanden Staubereiche, in denen sich Feinst- und Feinkorn ablagerte. Ihre dichtende Eigenschaft führte zur Bildung von Sümpfen und Mooren. Durch [[Kohlegestein|Inkohlung]] bildeten sich lokale Kohleflöze. Diese wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die [[Ennstaler Kohlengewerkschaft]] bergbaulich gewonnen (Details siehe "[[Schladminger Braunkohlenbergbau]]"). | ||
Durch den Ennstalgletscher wurde im Würm die Ramsau-Terrasse infolge der Gletscherbewegung überprägt. Im Westen ist sie durch Grundmoränenmaterial überdeckt und lokal liegen [[Drumlin]]s vor. Gegen Osten hin wurde sie durch Erosion bis zur Talsohle abgetragen. | Durch den Ennstalgletscher wurde im Würm die Ramsau-Terrasse infolge der Gletscherbewegung überprägt. Im Westen ist sie durch Grundmoränenmaterial überdeckt und lokal liegen [[Drumlin]]s vor. Gegen Osten hin wurde sie durch Erosion bis zur Talsohle abgetragen. | ||