Rudolf Flechner: Unterschied zwischen den Versionen
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das zweite Kind aus dieser Ehe; seine Schwester Pauline Flechner nahm später | das zweite Kind aus dieser Ehe; seine Schwester Pauline Flechner nahm später | ||
den Künstlernamen „Halm“ an. | den Künstlernamen „Halm“ an. | ||
1838 zog die junge Familie nach Eisenerz und in Folge nach Wien, wo auch die Gersdorff’sche Familie wohnte. Die Sommermonate verbrachten alle gemeinsam in Thalhof bei Gloggnitz. So kam der junge Rudolf | |||
oft in das Haus seines Großvaters; er beschreibt ihn später in seiner tagebuchartig | |||
verfassten Familienchronik mit dem Titel „Ein bewegtes Alltagsleben“ ehrfürchtig | |||
als einen hervorragenden Berg- und Hüttenmann, tüchtigen Mineralogen und | |||
Metallurgen. Rudolf merkte darin an, dass ihn sein Großvater anscheinend gut | |||
leiden mochte; er weckte sein Interesse für Naturwissenschaften und technische | |||
Fächer und ermunterte ihn dazu, später selbst Berg- und Hüttenmann zu werden: | |||
„An jenen Weihnachtsabenden sah er nicht so ernst und streng drein wie sonst, | |||
und mit uns Enkeln konnte er sogar recht freundlich und herzlich sein. Er | |||
nannte mich gewöhnlich Pasternatzki. Was er sich dabei dachte, weiss ich nicht. | |||
Oftmals sagte er zu mir: Pasternatzki du musst auch ein Bergmann werden. Er | |||
duldete mich auch ganz gern in seinem Zimmer, welches andere Glieder seiner | |||
Familie sehr selten betraten. Mit kindlicher Neugierde spähte ich da herum (…).“ | |||