Gipsbergbau Admont: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Gipsvorkommen der Region sind an die Deckengrenzen zwischen der [[Grauwackenzone]] und den [[nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] gebunden und treten als [[Haselgebirge]] innerhalb der [[Werfener Schichten]] auf. | Die Gipsvorkommen der Region sind an die Deckengrenzen zwischen der [[Grauwackenzone]] und den [[nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] gebunden und treten als [[Haselgebirge]] innerhalb der [[Werfener Schichten]] auf. | ||
Am Fuße der Schildmauer kommen mehrere Gips-Linsen, mit einer maximalen Mächtigkeit von 100 m, zu Tage. Hauptfokus beim Abbau lag jedoch auf der Lagerstätte im Kematengraben. Das Liegende | Am Fuße der Schildmauer kommen mehrere Gips-Linsen, mit einer maximalen Mächtigkeit von 100 m, zu Tage. Hauptfokus beim Abbau lag jedoch auf der Lagerstätte im Kematengraben. [[Liegendes|Das Liegende bilden die Werfener Schichten und [[Dolomit]]e, [[Hangendes|das Hangende]] der [[Ramsaudolomit]]. Der Gips ist in den Lagerstätten-Linsen teilweise mit Dolomit verwachsen, begleitend treten [[Anhydrit]], [[Calcit]] und Eisenminerale auf. Erwähnenswert sind auch das erst später detektierte lagerstättenspezifischen Boratmineral [[Admontit]] und bis heute undefinierte [[Uranminerale Admont|Uran-haltige Boratsulfate]]. | ||
== Bergbau == | == Bergbau == | ||
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* Preßlinger, H. & Köstler, H. J. (Hrsg.) (1993). ''Bergbau und Hüttenwesen im Bezirk Liezen''. Trautenfels: Verein Schloss Trautenfels | * Preßlinger, H. & Köstler, H. J. (Hrsg.) (1993). ''Bergbau und Hüttenwesen im Bezirk Liezen''. Trautenfels: Verein Schloss Trautenfels | ||
* Haditsch, J. G. (1965). ''Die Gipslagerstätte Schildmauer bei Admont und ihre Kupfererzspuren''. Arch. f. Lagerst.-Forschung i. d. Ostalpen., Bd. 3, 125-142 | * Haditsch, J. G. (1965). ''Die Gipslagerstätte Schildmauer bei Admont und ihre Kupfererzspuren''. Arch. f. Lagerst.-Forschung i. d. Ostalpen., Bd. 3, 125-142 | ||