Zinkwand: Unterschied zwischen den Versionen

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== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Die Zinkwand wird sehr selten - und fast ausnahmslos von Einheimischen mit Wegkenntnissen - bestiegen.
Ein unter der N-Wand beginnender Stollen eines ehemaligen Bergwerkes führt durch den Berg in die Südwand. Durch diesen führt der Stollenlehrpfad Zinkwand-Vöttern. Im Stollenbereich an vorgelagerten Abraumhalden bestehen Mineralienfundmöglichkeiten (Rotnickelkies, Fahlerz, Hämatit, Speiskobalt und Malachit).
==Routen==
* Ostgrat
I (kurze Stellen), vorwiegend Gehgelände. Etwa 200 m von der [[Brettscharte]]; 1/2 Std. von der Scharte, 1,5 Std. von der Keinprechthütte zum Gipfel.
Zugang: Von der Keinprechthütte wie R 1293 in die Brettscharte. 1 Std.
Route: Entlang der in der Scharte beginnenden Gratschneide zum Gipfel.
 
* Nordwestgrat
I. Gratlänge 200 m, 1/4 Std. vom Holzschartl.
Route: Von der Keinprechthütte  in die [[Holzscharte]], 1 Std. Von der Scharte immer längs der Gratschneide zum Gipfel.
 
* 1300 Nordwand
III. Etwa 200 m, 1 Std. Steil und ausgesetzt.
Zugang: Von der Keinprechthütte über Almböden und Schutt zum nahen Wandfuß. 15—20 Min.<br />
Route: Anstieg etwa in der Wandmitte. Über Rasen und rasendurchsetzte Platten von links nach rechts aufwärts bis zu einem Felsabbruch. Nun durch einen Riß wieder nach links und zum Ausstieg am Gipfelgrat.


== Geschichtliches ==
== Geschichtliches ==
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== Erreichbarkeit ==
== Erreichbarkeit ==
Im Bereich unterhalb des Gipfels sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!<br />
Aus dem Obertal:<br>
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Von der [[Eschachalm]] über die [[Keinprechthütte]].<br>
Von der [[Eschachalm]] über die [[Keinprechthütte]].<br>
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== Schutzhütten ==
== Schutzhütten ==
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In der Nähe der Zinkwand befinden sich folgende Schutzhütten:
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== Quellen ==
== Quellen ==
* Alpenvereinsführer Niedere Tauern
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Version vom 29. August 2015, 14:34 Uhr

Zinkwandgipfel
Karte
von den Vetternspitzen

Die Zinkwand ist ein Berg zwischen dem Obertal und dem swiki:Weißpriachtal und gehört zu den Schladminger Tauern. Er ist 2 442 m ü. A. hoch.

Allgemeines

Ein unter der N-Wand beginnender Stollen eines ehemaligen Bergwerkes führt durch den Berg in die Südwand. Durch diesen führt der Stollenlehrpfad Zinkwand-Vöttern. Im Stollenbereich an vorgelagerten Abraumhalden bestehen Mineralienfundmöglichkeiten (Rotnickelkies, Fahlerz, Hämatit, Speiskobalt und Malachit).

Routen

  • Ostgrat

I (kurze Stellen), vorwiegend Gehgelände. Etwa 200 m von der Brettscharte; 1/2 Std. von der Scharte, 1,5 Std. von der Keinprechthütte zum Gipfel. Zugang: Von der Keinprechthütte wie R 1293 in die Brettscharte. 1 Std. Route: Entlang der in der Scharte beginnenden Gratschneide zum Gipfel.

  • Nordwestgrat

I. Gratlänge 200 m, 1/4 Std. vom Holzschartl. Route: Von der Keinprechthütte in die Holzscharte, 1 Std. Von der Scharte immer längs der Gratschneide zum Gipfel.

  • 1300 Nordwand

III. Etwa 200 m, 1 Std. Steil und ausgesetzt. Zugang: Von der Keinprechthütte über Almböden und Schutt zum nahen Wandfuß. 15—20 Min.
Route: Anstieg etwa in der Wandmitte. Über Rasen und rasendurchsetzte Platten von links nach rechts aufwärts bis zu einem Felsabbruch. Nun durch einen Riß wieder nach links und zum Ausstieg am Gipfelgrat.

Geschichtliches

Der Höhenweg in das Knappenkar und zur Zinkwand führt auf den Spuren des Bergbaus in der Region Schladming.

Die Gruppen des Kobalt-Nickel-Abbaues lagen am Nordabhang der Zinkwand und am Westabfall der Vetternspitzen. Johann Rudolf Ritter von Gersdorff war 1832 der Begründer des Nickelerzbergbaues an der Zinkwand. 1847 begannen die Gersdorff'schen Nickelwerke in Mandling mit der rationelleren Verarbeitung der in der Zinkwand gewonnenen Erze.

Erreichbarkeit

Aus dem Obertal:
Von der Eschachalm über die Keinprechthütte.
Aus dem Preuneggtal:
Von der Ursprungalm über die Ignaz-Mattis-Hütte ins Vetternkar und über die Vetternscharte.

Schutzhütten

In der Nähe der Zinkwand befinden sich folgende Schutzhütten:

Bilder

  • Zinkwand – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen

  • Stipperger, Walter: Almanach des steirischen Berg- und Hüttenwesens, in Mitteilungen des Museums für Bergbau, Geologie und Technik am Landesmuseum Joanneum Graz, Dr. Karl Murban (Hrg.), 1968, Mitteilungsheft Nr. 29, im internet als pdf abrufbar;

Weitere Bilder

  • Zinkwand – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

    Zinkwand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks