Landschaft des Ennstals: Unterschied zwischen den Versionen
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Nördlich und südlich des Ennstals befinden sich Sedimentgesteine, die äußerst vielfältig sind und Härtegrade von weich bis hart aufweisen können. Für das Ennstal | Nördlich und südlich des Ennstals befinden sich Sedimentgesteine, die äußerst vielfältig sind und Härtegrade von weich bis hart aufweisen können. Für das Ennstal | ||
bedeutet dies, dass sich die Berge im Norden durch ihre Härte sehr stark vom südlichen Gebirge abgrenzen. Das harte Gestein bewirkt eine sehr langsame | bedeutet dies, dass sich die Berge im Norden durch ihre Härte sehr stark vom südlichen Gebirge abgrenzen. Das harte Gestein bewirkt eine sehr langsame | ||
Verwitterung, was oftmals senkrechte Wände verursacht, außerdem sammelt sich durch den Kalk das Wasser unterirdisch. Die [[Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] sind daher | Verwitterung, was oftmals senkrechte Wände verursacht, außerdem sammelt sich durch den [[Kalkstein|Kalk]] das Wasser unterirdisch. Die [[Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] sind daher eher siedlungs- und nutzungsfeindlich. Neben steilen Wänden finden wir auch Hochplateaus, die durch den Kalk allerdings wasserarm sind und deshalb zu den | ||
eher siedlungs- und nutzungsfeindlich. Neben steilen Wänden finden wir auch Hochplateaus, die durch den Kalk allerdings wasserarm sind und deshalb zu den | |||
unwirtlichsten Gegenden gehören. Der Süden bietet mit der [[Grauwackenzone]] hingegen weichere Formen und ist siedlungsfreundlicher. Sie sind durch eine | unwirtlichsten Gegenden gehören. Der Süden bietet mit der [[Grauwackenzone]] hingegen weichere Formen und ist siedlungsfreundlicher. Sie sind durch eine | ||
sehr gute Bodenbildung gekennzeichnet, die hohe Erodierbarkeit bietet jedoch auch eine erhöhte Gefahr durch Naturprozesse. Als dritte geologische Großlandschaft | sehr gute Bodenbildung gekennzeichnet, die hohe Erodierbarkeit bietet jedoch auch eine erhöhte Gefahr durch Naturprozesse. Als dritte geologische Großlandschaft | ||