Heinrich Steiner: Unterschied zwischen den Versionen
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== Der | == Der "Burgstall Heiner" erinnert sich == | ||
Der | Der "Burgstall Heiner", wie er genannt wurde, erinnert sich noch gerne an die Zeiten, als die Almen noch voll Leben steckten, sind doch auch seine Schwestern Lina (Lina Burgstall) und Seferl (Seferl Rowenger) den Weg über die [[Luseralm|Luser-]] zur Stangalm und dann weiter auf [[Modereck]] gezogen. Er selbst dürfte wohl einer der letzten gewesen sein, die mit der "Krax'n" noch Salz auf diesem Weg getragen haben. "''Des wor no vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriag]]''", erzählt mir der Heiner in seiner Stub'n in Ramsau-Rössing und seine Augen leuchten dabei, "''da hob i mit mein Vota Solz — so graue Stoa san'sg'wesen — von der Gjoadolm g'holt, so für den Hausgebrauch holt.''" Bis zur [[Gjaidalm]] hat es ein gewisser Josef Binder getragen, der mit dem Burgstaller befreundet war und als Salinenarbeiter ein bescheidenes Deputat hatte. | ||
"''Und [[1924]] han ma vom Jaga Stocker aus Weißenbach zwoa Saula zum Aufziegln kaft. Da Jokl (Jakob Steiner, 13. Juli [[1903]] - vermisst [[1944]] auf der Krim) und i ham's über die Luseralm zum Binder nach Hallstatt umitrogn — als Freundschaftsdienst, denn durt drübnham's koa-ne g'habt.''" So einfach war's. | |||
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2023, 14:15 Uhr
Heinrich Steiner, wohnhaft in Ramsau-Rössing Nr. 124, dürfte einer der letzten Salzträger über die Dachsteinhochfläche gewesen sein.
Der "Burgstall Heiner" erinnert sich
Der "Burgstall Heiner", wie er genannt wurde, erinnert sich noch gerne an die Zeiten, als die Almen noch voll Leben steckten, sind doch auch seine Schwestern Lina (Lina Burgstall) und Seferl (Seferl Rowenger) den Weg über die Luser- zur Stangalm und dann weiter auf Modereck gezogen. Er selbst dürfte wohl einer der letzten gewesen sein, die mit der "Krax'n" noch Salz auf diesem Weg getragen haben. "Des wor no vor dem Ersten Weltkriag", erzählt mir der Heiner in seiner Stub'n in Ramsau-Rössing und seine Augen leuchten dabei, "da hob i mit mein Vota Solz — so graue Stoa san'sg'wesen — von der Gjoadolm g'holt, so für den Hausgebrauch holt." Bis zur Gjaidalm hat es ein gewisser Josef Binder getragen, der mit dem Burgstaller befreundet war und als Salinenarbeiter ein bescheidenes Deputat hatte.
"Und 1924 han ma vom Jaga Stocker aus Weißenbach zwoa Saula zum Aufziegln kaft. Da Jokl (Jakob Steiner, 13. Juli 1903 - vermisst 1944 auf der Krim) und i ham's über die Luseralm zum Binder nach Hallstatt umitrogn — als Freundschaftsdienst, denn durt drübnham's koa-ne g'habt." So einfach war's.
Quellen
- aus dem EnnstalWiki-Artikel Luseralm und dortige Quellen
- Walter Bastl - Archiv Alpenverein Sektion Haus im Ennstal
- Vereinszeitschrift Der Berg