Zinkwandstollen: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Zinkwandstollen''' ist ein alter Knappenstollen durch die [[Zinkwand]]
[[Datei:Zinkwandstollen 77264 2014-10-06.jpg|thumb|Blick in den Stollen]]
[[Datei:Zinkwandstollen 95971 2015-07-10.jpg|thumb|Blick aus dem Ausgang des Stollens in das südliche [[Obertal (Tal)|Obertal]]]]
[[File:Zinkwandstollen.jpg|thumb|Zinkwandstollen]]
[[Datei:Knappenstube Zinkwand 01.jpg|thumb|Die [[Knappenstube]] im Stollen]]
Der '''Zinkwandstollen''' ist ein alter Knappenstollen durch die [[Zinkwand]] zwischen der [[Steiermark]] im Norden und Salzburg (Lungau) im Süden.
 
== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Ein Wegweiser bei der [[Keinprechthütte]] zeigt die Richtung zum Zinkwandstollen. Auf diesem mit Stoamandln gekennzeichneten Weg transportierten einst die Bergknappen die Erze von der [[Zinkwand]] zum hier gelegenen [[Zechenhaus]]. Bis um 1870 wurde Bergbau betrieben. Erst Silber, Blei und Kupfer, später Kobalt und Nickelerze.
Ein Wegweiser bei der [[Keinprechthütte]] zeigt die Richtung zum Zinkwandstollen. Auf diesem mit [[Alpines Lexikon#St|Stoamandln]] gekennzeichneten Weg transportierten einst die Bergknappen die Erze von der [[Zinkwand]] zum hier gelegenen [[Zechenhaus]]. Bis um 1870 wurde [[Bergbau in der Region Schladming|Bergbau]] betrieben. Erst [[Silbererzbergbau|Silber]], [[Bleiglanz|Blei]] und [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], später [[Kobalterzbergbau|Kobalt]] und [[Nickelerze]].
 
Der alpine [[Steig]] führt steil eine Rinne hinauf, an einem Stollen vorbei, in das [[Schnabelkar]], dann südlich hinauf Richtung Zinkwand zum Stolleneingang. Die ersten Meter im Stollen sind niedrig und eng, dann weitet sich der Stollen. Einige Tafeln weisen auf Erzadern hin. Man passiert eine Höhlentoilette und bald sieht man ein kleines Fenster am Ende des Stollens. Die Tür zu einem geräumigen Raum ist nach kurzer Zeit  erreicht und damit die andere Seite des Berges. Dort befindet sich eine kleine abgesicherte Terrasse mit einem Tiefblick über die senkrechte Felswand in den Salzburger [[swiki:Lungau]] zu den [[Knappenseen]].
 
Für den Abstieg geht es zunächst wieder einige Meter zurück. Ein Schild zeigt den Abstieg durch den [[Himmelsköniginstollen]] in das [[Knappenkar]] an. Auf einer Aluleiter steigt man ab und bei der [[Knappenschmiede]] erreicht man wieder das Tageslicht.


Der mit Seilen gesicherte Weg entlang der Zinkwand hinab ist ausgesetzt, bis man den Lawinengang und wenig später die steinernen Grundfesten der Knappenhäuser mit einigen Schautafeln erreicht. Entweder hinunter zur [[Greinmeisterhütte]] oder an den Knappenseen vorbei führt der Steig hinauf in die [[Vetternscharte]]. Steil ist der Abstieg  vorbei am [[Dippmannstollen]] erreicht man den markierten Weg Nr. 702, der hinunter zu den beiden  [[Knappenkarsee]]n  und weiter zu den [[Giglachseen]] führt.


Der alpine Steig, führt steil eine Rinne hinauf an einem Stollen vorbei hinauf in das [[Schnabelkar]] dann südlich hinauf Richtung Zinkwand zum Stolleneingang. Die ersten Meter sind niedrig und eng, dann weitet sich der Stollen, einige Tafeln weisen auf Erzadern hin, man passiert eine Höhlentoilette und bald sieht man ein kleines Fenster am Ende des Stollens. Die Tür zu einem geräumigen Raum ist nach kurzer Zeit  erreicht und damit die andere Seite des Berges. Dort befindet sich eine kleine abgesicherte Terrasse mit einem Tiefblick über die senkrechte Felswand in den steirischen Süden zu den [[Knappenseen]].
== Bergbaugeschichte ==
Für den Abstieg geht es zunächst wieder einige Meter zurück. Ein Schild zeigt den Abstieg durch den [[Himmelsköniginstollen]] in das Knappenkar an. Auf einer Aluleiter steigt man ab und bei der [[Knappenschmiede]] erreicht man wieder das Tageslicht.
Mehr Geschichte kannst du im Artikel über die [[Zinkwand]] und über den [[Schladminger Bergbau]] nachlesen.
Der mit Seilen gesicherte Weg entlang der Wand hinab ist ausgesetzt , bis man den Lawinengang und wenig später die steinernen Grundfesten der Knappenhäuser mit einigen Schautafeln erreicht. Entweder hinunter zur [[Greinmeisterhütte]] oder an den Knappenseen vorbei führt der Steig hinauf in die [[Vetternscharte]]. Steil ist der Abstieg  vorbei am [[Dippmannstollen]] erreicht man den markierten Weg Nr. 702, der hinunter zu den beiden  [[Knappenkarsee]]n  und weiter zu den [[Giglachseen]] führt.


==Quelle==
== Bilder ==
{{Bildkat}}
==Weblink==
* Position auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.6758,47.2692/basis/karte/compare/epo_1/zoom/16 AMap]  (korrigierter neuer Link, Datenstand, 04.01.2024)
== Quellen==
{{Quelle Geo}}
* [http://www.alpenverein.at/rottenmann/alben/galerien/Zinkwandstollen_2014/index.php www.alpenverein.at/rottenmann], Bilder einer Zinkwandstollen-Tour
* [http://www.nachrichten.at/freizeit/freizeit_tipps/tourentipps/Knappen-und-Hoehenwege-in-den-Schladminger-Tauern;art268,699787 Nachrichten.at]
* [http://www.nachrichten.at/freizeit/freizeit_tipps/tourentipps/Knappen-und-Hoehenwege-in-den-Schladminger-Tauern;art268,699787 Nachrichten.at]
[[Kategorie:Bergbau]]
[[Kategorie:Bergbau]]
[[Kategorie:Rohrmoos-Untertal]]
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]
[[Kategorie:Schladming]]