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Der Johnsbach entspringt in den [[Eisenerzer Alpen]] oberhalb der [[Grössingeralm]] auf 1 330 m u.A. Er passiert in einem Kerb- u. Muldental eingescnitten die Grauwackenzone und die [[Werfener Schichten]]. Bachabwärts durchschneidet er in einem engen Trogtal die nacheiszeitlichen Talverfüllungen und den Triaskalk und -dolomit der Gesäuseberge. Am Talausgang erreicht er den vorgelagerten Schwemmkegel und mündet in die Enns. | Der Johnsbach entspringt in den [[Eisenerzer Alpen]] oberhalb der [[Grössingeralm]] auf 1 330 m u.A. Er passiert in einem Kerb- u. Muldental eingescnitten die Grauwackenzone und die [[Werfener Schichten]]. Bachabwärts durchschneidet er in einem engen Trogtal die nacheiszeitlichen Talverfüllungen und den Triaskalk und -dolomit der Gesäuseberge. Am Talausgang erreicht er den vorgelagerten Schwemmkegel und mündet in die Enns. | ||
Ein Teil des Johnsbaches wurde in den vergangenen Jahren im Zuge eines Projektes der [[Nationalpark Gesäuse GmbH]] aufwändig renaturiert, um zum Beispiel den Fischaufstieg wieder zu ermöglichen. Doch die großen Erfolge blieben aus. Grund dafür ist möglicherweise der zu geringe Sedimenteintrag. Um den Sedimenttransport im Bach zu erfassen, wurde deshalb ein Geschiebemesssystem installiert. Dies inkludiert einerseits einen im Bachbett eingebauten Geschiebefänger samt Falle zur direkten Messung der Massen und andererseits Geophone, die die Schwingungen an der Gewässersohle aufzeichnen. Genannt wird das Projekt "SEDYN-X" und es verläuft in enger Kooperation mit dem Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz und dem Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktivem Wasserbau der Universität für Bodenkultur in Wien. | |||
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Tales ab. Aus früherer Zeit sind auch die anderen Namen überliefert.--> | |||
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== Geologisches Einzugsgebiet == | == Geologisches Einzugsgebiet == | ||
Größe des Einzugsgebietes: 65,2 km². | Größe des Einzugsgebietes: 65,2 km². | ||
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Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch | |||
die engen Schluchten bei jenem anderen Ort.--> | |||
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das oder dies. In Gedenken an diese oder jenes Wunder wurde diese Kapelle,etc errichtet.--> | |||
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* [https://wis.stmk.gv.at/wisonline/wbo_dgk_search.aspx Digitale Gewässerkartei Liezen] | * [https://wis.stmk.gv.at/wisonline/wbo_dgk_search.aspx Digitale Gewässerkartei Liezen] | ||
<!--== | * Rindler, R. & Rascher, E. (2015). ''SEdiment DYNamik – Xeis: Eine interdisziplinäre Untersuchung zum Sedimenthaushalt im Johnsbachtal'' [online]. http://www.nationalpark.co.at/phocadownload/magazin/Im_Gseis_24.pdf [02.08.2016] | ||
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Aktuelle Version vom 4. Juni 2026, 21:01 Uhr
| Johnsbach (Bach) | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | 14,7 km |
| Quelle: | Grössingeralm |
| Quellhöhe: | 1 330 m ü. A. |
| Mündung: | Enns |
| Mündungshöhe: | m ü. A. |
| Höhenunterschied: | .. m |
| Gewässernummer: | 1656 |
Der Johnsbach (Bach) ist ein Wildbach im Gesäuse und mündet bei Flusskilometer 115,407 rechtsufrig in die Enns.
Verlauf
Der Johnsbach entspringt in den Eisenerzer Alpen oberhalb der Grössingeralm auf 1 330 m u.A. Er passiert in einem Kerb- u. Muldental eingescnitten die Grauwackenzone und die Werfener Schichten. Bachabwärts durchschneidet er in einem engen Trogtal die nacheiszeitlichen Talverfüllungen und den Triaskalk und -dolomit der Gesäuseberge. Am Talausgang erreicht er den vorgelagerten Schwemmkegel und mündet in die Enns.
Ein Teil des Johnsbaches wurde in den vergangenen Jahren im Zuge eines Projektes der Nationalpark Gesäuse GmbH aufwändig renaturiert, um zum Beispiel den Fischaufstieg wieder zu ermöglichen. Doch die großen Erfolge blieben aus. Grund dafür ist möglicherweise der zu geringe Sedimenteintrag. Um den Sedimenttransport im Bach zu erfassen, wurde deshalb ein Geschiebemesssystem installiert. Dies inkludiert einerseits einen im Bachbett eingebauten Geschiebefänger samt Falle zur direkten Messung der Massen und andererseits Geophone, die die Schwingungen an der Gewässersohle aufzeichnen. Genannt wird das Projekt "SEDYN-X" und es verläuft in enger Kooperation mit dem Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz und dem Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktivem Wasserbau der Universität für Bodenkultur in Wien.
Geologisches Einzugsgebiet
Größe des Einzugsgebietes: 65,2 km².
Bilder
- Johnsbach (Bach) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki
Quellen
- Jungwirth Mathias, Muhar S., Zauner G., Kleeberger J., Kucher T., Haidvogl G., Schwarz M.: Die Steirische Enns. Fischfauna und Gewässermorphologie, Universität für Bodenkultur, Abteilung für Hydrobiologie, Fischereiwirtschaft und Aquakultur, Institut für Wasservorsorge, Gewässerökologie und Abfallwirtschaft, Wien, 1996, ISBN 3-9500562-0-3
- Digitale Gewässerkartei Liezen
- Rindler, R. & Rascher, E. (2015). SEdiment DYNamik – Xeis: Eine interdisziplinäre Untersuchung zum Sedimenthaushalt im Johnsbachtal [online]. http://www.nationalpark.co.at/phocadownload/magazin/Im_Gseis_24.pdf [02.08.2016]