Frauenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:@P10819FrauenbEW11.jpg|thumb|Die [[Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung]] auf dem Frauenberg]] | [[Datei:Hochtor-Ödstein-Adm.Reichenstein frauenberg.JPG|thumb|Blick zum Frauenberg mit der [[Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung Frauenberg|Wallfahrtskirche Frauenberg]] mit dem [[Admonter Reichenstein]], [[Kleiner Ödstein]] und dem [[Hochtor (Ennstaler Alpen)|Hochtor]].]] | ||
[[Datei: | [[Datei:@P10819FrauenbEW11.jpg|thumb|Die [[Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung]] auf dem Frauenberg.]] | ||
Der '''Frauenberg''' (geografische Bezeichnung [[ | [[Datei:Frauenberg mit Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung Frauenberg 1926.jpg|thumb|Frauenberg mit katholischer Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung Frauenberg, 1926.[[Historische Ansichtskarten aus dem Bezirk Liezen|historische Ansichtskarte]] .]] | ||
Der '''Frauenberg''' (geografische Bezeichnung [[Kulm]]) ist ein Einzelberg in [[Ardning]]. | |||
== | == Geografie== | ||
Der Frauenberg ist ein bewaldeter, etwa 130 Meter über den Talboden aufragender Einzelberg. Er befindet sich etwa sechs Kilometer westlich von Admont am linken Ufer der [[Enns]] . | Der Frauenberg ist ein bewaldeter, etwa 130 Meter über den Talboden aufragender Einzelberg. Er befindet sich etwa sechs Kilometer westlich von [[Admont]] am linken Ufer der [[Enns]]. | ||
Der Frauenberg mit einer Höhe von 770 [[m ü. A.]] wird [[1175]] das erste Mal erwähnt. Die Gebäude auf dem Berg sind seither im Besitz des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstiftes Admont]] das sich in der in der Nachbargemeinde [[Admont]] befindet. | |||
Der Frauenberg | |||
An seiner Südseite fließt die [[Enns]] in westöstlicher Richtung und | An seiner Südseite fließt die [[Enns]] in westöstlicher Richtung und führt die [[Gesäuse Straße]] (B 146) vorbei. An seinem nördlichen Fuß befindet sich das Naturbad Frauenberg. Im Osten fließt der [[Gansmüllerbach]] von Norden aus dem Brunntal vorbei. | ||
Auf ihm befindet sich die weithin sichtbare [[Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung]]. In deren unmittelbarer Umgebung gibt es das [[Pflegeheim St. Benedikt]]. | |||
Auf ihm befindet sich die weithin sichtbare [[Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Opferung]]. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Vermutlich befand sich hier einst eine [[mittelalter]]liche Befestigungsanlage, die wahrscheinlich an der Stelle des heutigen Kalvarienberges zu suchen sein dürfte. Weiters vermutet man, dass am Frauenberg schon vor der Errichtung des Marienwallfahrtsheiligtums ein anderes Heiligtum gestanden sein könnte. | |||
Die Marienverehrung auf dem Kulm beginnt im Jahre 1404. Der Legende nach wurde eine Marienstatue von der Enns am | Die Marienverehrung auf dem Kulm beginnt im Jahre 1404. Der Legende nach wurde eine Marienstatue von der Enns am Fuße des Kulms angeschwemmt. Die Statue, nach Admont gebracht, kehrte auf wunderbare Weise wieder an den Fundort zurück. Auf dem Berg wurde eine hölzerne Kapelle errichtet. Wegen des Zustromes an Wallfahrern ließ das Benediktinerstift Admont ein Gotteshaus aus Stein erbauen. | ||
Fuße des Kulms angeschwemmt. Die Statue, nach Admont gebracht, kehrte auf wunderbare Weise wieder an den Fundort | |||
zurück. Auf dem Berg wurde eine hölzerne Kapelle errichtet. Wegen des Zustromes an Wallfahrern ließ das Benediktinerstift | |||
Der immer stärkere Zustrom an Pilgern veranlasste Abt Adalbert ab 1680 zu einem Umbau, welchem die heutige barocke Wallfahrtskirche | Der immer stärkere Zustrom an Pilgern veranlasste Abt Adalbert ab 1680 zu einem Umbau, welchem die heutige barocke Wallfahrtskirche und das angebaute Pfarrhaus seine prächtige Architektur verdankt. Auch in der Gegenwart ist Frauenberg eines der bedeutendsten Wallfahrtszentren der Steiermark mit etwa 50 000 Pilgern. Ziel ist das Gnadenbild am Hochaltar, weiters eine Marienstatue, vor der Votivgaben aus Wachs abgelegt werden. Alte Votivbilder zeugen von der Not und den Anliegen der Wallfahrer, von Sorgen, die auf den Berg hinaufgetragen wurden, von körperlicher Heilung und von Trost. | ||
und das angebaute Pfarrhaus seine prächtige Architektur verdankt. Auch in der Gegenwart ist Frauenberg eines | |||
der bedeutendsten Wallfahrtszentren der Steiermark mit etwa 50 | |||
Ziel ist das Gnadenbild am Hochaltar, weiters eine Marienstatue, vor der Votivgaben aus Wachs abgelegt werden. Alte Votivbilder | |||
zeugen von der Not und den Anliegen der Wallfahrer, von Sorgen, die auf den Berg hinaufgetragen wurden, von körperlicher | |||
Heilung und von Trost. | |||
==Bilder== | |||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
{{Quelle Hasitschka Gesäuse}} | {{Quelle Hasitschka Gesäuse}} | ||
* [http://www.stiftadmont.at/deutsch/stift/seelsorge/frauenberg.php | * [http://www.stiftadmont.at/deutsch/stift/seelsorge/frauenberg.php www.stiftadmont.at] | ||
[[Kategorie:Ardning]] | |||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Geografie]] | ||
[[Kategorie:Landschaft]] | [[Kategorie:Landschaft]] | ||
[[Kategorie:Berg]] | [[Kategorie:Berg]] | ||
[[Kategorie:Ostalpen]] | [[Kategorie:Ostalpen]] | ||
[[Kategorie:Kalkalpen]] | [[Kategorie:Kalkalpen]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Ennstaler Alpen]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Gesäuse]] | ||