Martin Stocker: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Im Dezember [[1994]] fuhr er seine ersten FIS-Rennen. Erstmals im März [[1996]] kam er dabei unter die besten zehn, ein Jahr später im Jänner 1997 erstmals unter die besten drei. Seine größten Erfolge feierte er als 17-Jähriger bei der [[FIS Alpine Junioren Weltmeisterschaften|Juniorenweltmeisterschaft 1997]] in seinem Heimatort Schladming. Am [[27. Februar]] [[1997]] gewann er im Super-G vor seinem Landsmann Harald Pachner die Goldmedaille. Im abschließenden Bewerb am Samstagabend, [[1. März]], gewann er die Silbermedaille in einem [[Nachtslalom]] mit 36 Hundertselsekunden Rückstand auf den Slowen Mitja Dragšič. Als Juniorenweltmeister konnte er auch beim Weltcup-Finale in Vail (USA) am Sonntag, den [[16. Februar]],<ref>"Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom Montag, 17. Februar 1997, Seite 22</ref> im Super-G starten, wo er den 25. – und letzten – Platz belegte. Dies blieb sein einziges Weltcuprennen.
Im Dezember [[1994]] fuhr er seine ersten FIS-Rennen. Erstmals im März [[1996]] kam er dabei unter die besten Zehn, ein Jahr später im Jänner 1997 erstmals unter die besten Drei. Seine größten Erfolge feierte er als 17-Jähriger bei der [[FIS Alpine Junioren Weltmeisterschaften|Juniorenweltmeisterschaft 1997]] in seinem Heimatort Schladming. Am [[27. Februar]] [[1997]] gewann er im Super-G vor seinem Landsmann Harald Pachner die Goldmedaille. Im abschließenden Bewerb am Samstagabend, [[1. März]], gewann er die Silbermedaille in einem [[Nachtslalom]] mit 36 Hundertselsekunden Rückstand auf den Slowen Mitja Dragšič. Als Juniorenweltmeister konnte er auch beim Weltcup-Finale in Vail (USA) am Sonntag, den [[16. Februar]],<ref>"Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom Montag, 17. Februar 1997, Seite 22</ref> im Super-G starten, wo er den 25. – und letzten – Platz belegte. Dies blieb sein einziges Weltcuprennen.


Ab der Saison 1997/98 startete Stocker neben FIS-Rennen auch im Europacup. Für einige Jahre blieben der 20. Platz in seinem ersten Rennen, dem Slalom von Obereggen am [[13. Dezember]] 1997 seine beste Europacup-Resultate. Oft schied er aus. Im Februar [[1998]] wurde der Steirer Österreichischer Juniorenmeister im Riesenslalom. Bei der kurz darauf stattfindenden Juniorenweltmeisterschaft 1998 blieb er ohne Medaille. Seine beste Platzierung war Rang vier im Super-G.  
Ab der Saison 1997/98 startete Stocker neben FIS-Rennen auch im Europacup. Für einige Jahre blieben der 20. Platz in seinem ersten Rennen, dem Slalom von Obereggen am [[13. Dezember]] 1997 seine beste Europacup-Resultate. Oft schied er aus. Im Februar [[1998]] wurde der Steirer Österreichischer Juniorenmeister im Riesenslalom. Bei der kurz darauf stattfindenden Juniorenweltmeisterschaft 1998 blieb er ohne Medaille. Seine beste Platzierung war Rang vier im Super-G.  
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Die Saison 1998/99 musste Stocker nach einem Sturz im Europacup-Riesenslalom von Kranjska Gora bereits am [[7. Jänner]] [[1999]] vorzeitig beenden. Auch die nächste Saison war für Stocker nach einem Ausfall im FIS-Riesenslalom von Kirchberg schon wieder am [[20. Jänner]] [[2000]] zu Ende.
Die Saison 1998/99 musste Stocker nach einem Sturz im Europacup-Riesenslalom von Kranjska Gora bereits am [[7. Jänner]] [[1999]] vorzeitig beenden. Auch die nächste Saison war für Stocker nach einem Ausfall im FIS-Riesenslalom von Kirchberg schon wieder am [[20. Jänner]] [[2000]] zu Ende.


In der Saison 2000/01 war Stockers bestes Europacup-Resultat Rang 16 in der ersten Abfahrt von Les Orres, Frankreich. Im nächsten Winter kam er jedoch nur zweimal auf Rang 30, dafür konnte er einen FIS-Slalom gewinnen. In der Saison 2002/03 fuhr Stocker seine letzten Europacuprennen. Bei insgesamt sechs Starts kam er nur einmal ins Ziel. Der 14. Platz im zweiten Slalom von Levi am [[30. November]] 2002 war aber sein bestes Europacup-Ergebnis überhaupt.
In der Saison 2000/01 war Stockers bestes Europacup-Resultat Rang 16 in der ersten Abfahrt von Les Orres, Frankreich. Im nächsten Winter kam er jedoch nur zweimal auf Rang 30, dafür konnte er einen FIS-Slalom gewinnen. In der Saison 2002/03 fuhr Stocker seine letzten Europacuprennen. Bei insgesamt sechs Starts kam er nur einmal ins Ziel. Der 14. Platz im zweiten Slalom von Levi in Finnland am [[30. November]] [[2002]] war aber sein bestes Europacup-Ergebnis überhaupt.


Im Jahr [[2003]] begann Stocker ein Studium am ''Sierra Nevada College'' in Incline Village im US-Bundesstaat Nevada. Ab dem Winter [[2004]] nahm er daher nur noch an FIS- und Universitäts-Rennen in den USA teil. Seine letzten Starts auf europäischem Boden hatte er bei der Universiade [[2005]] in Innsbruck, wo sein bestes Ergebnis Platz 21 im Riesenslalom war. In den anderen Disziplinen fiel er aus. Im Mai [[2007]] schloss Stocker sein Studium mit dem Bachelor’s Degree ab. Seine letzten FIS-Rennen fuhr er im Februar [[2008]].
Im Jahr [[2003]] begann Stocker ein Studium am ''Sierra Nevada College'' in Incline Village im US-Bundesstaat Nevada. Ab dem Winter [[2004]] nahm er daher nur noch an FIS- und Universitäts-Rennen in den USA teil. Seine letzten Starts auf europäischem Boden hatte er bei der Universiade [[2005]] in Innsbruck, wo sein bestes Ergebnis Platz 21 im Riesenslalom war. In den anderen Disziplinen fiel er aus. Im Mai [[2007]] schloss Stocker sein Studium mit dem Bachelor’s Degree ab. Seine letzten FIS-Rennen fuhr er im Februar [[2008]].