Irdningbach: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[3. August]] [[2015]] spielten ein elfjähriges Mädchen zusammen mit ihrer Freundin im Irdningbach im Bereich von Irdning, als es plötzlich bewusstlos im Wasser trieb. Die Freundin rief ihren Vater, der die Kleine aus dem Wasser zog und wiederbelebte. Die beiden Mädchen hatten gegen Mittag im zehn bis zwölf Grad kühlen Wasser des Irdningbachs gespielt. Gegen 12:30 Uhr wollte eine der beiden nach Hause gehen und drehte ihrer Freundin kurz den Rücken zu, um die Böschung hinaufzuklettern. Als sie sich wieder umdrehte, um ihrer Freundin, die zu Besuch war, zu helfen, entdeckte sie die Elfjährige mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibend<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/elfjaehrige-in-der-steiermark-bewusstlos-aus-bach-gerettet/apa-s24_1424637396 www.salzburg24.at] abgefragt am 4. August 2015{</ref>. | |||
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Aktuelle Version vom 4. Juni 2026, 21:02 Uhr
| Irdningbach | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | 32,8 km |
| Quelle: | in den Wölzer Tauern |
| Quellhöhe: | 2 170 m ü. A. |
| Mündung: | Irdning |
| Mündungshöhe: | 643 m ü. A. |
| Höhenunterschied: | 1 527 m |
Der Irdningbach ist ein Wildfluss, der nördlich des Marktgemeindezentrums Irdning bei Flusskilometer 174,2 rechtsufrig in die Enns[1].
Verlauf
Der Irdningbach, im Oberlauf Schwarzabach und im Mittellauf Donnersbach genannt, entspringt in den Wölzer Tauern nördlich des Talkenschreins auf 2 170 m ü. A.. Er fließt in einem Trogtal durch Donnersbachwald und wird vor der Ortschaft Donnersbach zum Kraftwerk Sölk ausgeleitet. Am Talausgang erreicht das Restwasser den ausgedehnten Talboden mit Irdning, wo es in die Enns mündet. Die Gesamtlänge des Irdningbaches beträgt 32,8 Kilometer.
Geologisches Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des Irdningbaches wird von Glimmerschiefer und Sölker Marmor geprägt. Seine Einhänge sind teilweise von Moränenschutt bedeckt. Größe des Einzugsgebietes: 195,3 km².
Ereignisse
Am 3. August 2015 spielten ein elfjähriges Mädchen zusammen mit ihrer Freundin im Irdningbach im Bereich von Irdning, als es plötzlich bewusstlos im Wasser trieb. Die Freundin rief ihren Vater, der die Kleine aus dem Wasser zog und wiederbelebte. Die beiden Mädchen hatten gegen Mittag im zehn bis zwölf Grad kühlen Wasser des Irdningbachs gespielt. Gegen 12:30 Uhr wollte eine der beiden nach Hause gehen und drehte ihrer Freundin kurz den Rücken zu, um die Böschung hinaufzuklettern. Als sie sich wieder umdrehte, um ihrer Freundin, die zu Besuch war, zu helfen, entdeckte sie die Elfjährige mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibend[2].
Bilder
- Irdningbach – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki
Quelle(n)
- Jungwirth Mathias, Muhar S., Zauner G., Kleeberger J., Kucher T., Haidvogl G., Schwarz M.: Die Steirische Enns. Fischfauna und Gewässermorphologie, Universität für Bodenkultur, Abteilung für Hydrobiologie, Fischereiwirtschaft und Aquakultur, Institut für Wasservorsorge, Gewässerökologie und Abfallwirtschaft, Wien, 1996, ISBN 3-9500562-0-3
Einzelnachweise
- ↑ Kilometerangabe bezieht sich ab Mündung in die Donau flussaufwärts
- ↑ Quelle www.salzburg24.at abgefragt am 4. August 2015{