Steinbruch Kremp: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „thumb|Steinbruch Kremp Der '''Steinbruch Kremp''' war ein ehemaliger Steinbruch in der Gemeinde Lassin…“ |
K Textersetzung - „{{Quelle AMap}} * GIS ([https://gis.stmk.gv.at/wgportal/atlasmobile/map/Adressen%20-%20Orte%20-%20Grenzen/Grenzen%20-%20Regionale%20Gliederung gis.stmk.gv.at] Grenzen - Regionale Gliederung)“ durch „{{Quelle Geo}}“ |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Steinbruch Kremp Lassing-1000-2023-05-04.jpg|thumb|Steinbruch Kremp]] | [[Datei:Steinbruch Kremp Lassing-1000-2023-05-04.jpg|thumb|Steinbruch Kremp]] | ||
Der '''Steinbruch Kremp''' war ein ehemaliger Steinbruch in der Gemeinde [[Lassing]]. | Der '''Steinbruch Kremp''' war ein ehemaliger Steinbruch in der Gemeinde [[Lassing]]. | ||
==Allgemeines== | ==Allgemeines== | ||
Der Steinbruch liegt zwischen den Ortschaften [[Altlassing]] und [[Neusiedl (Lassing)|Neusiedl]] auf 770 [[m ü. A.]]. | Der Steinbruch liegt am Fuße des [[Lassinger Mitterberg]]s am Talboden zwischen den Ortschaften [[Altlassing]] und [[Neusiedl (Lassing)|Neusiedl]] auf 770 [[m ü. A.]]. | ||
==Geschichte== | |||
Der Steinbruch Krempl bestand seit den Jahren nach dem [[Zweiten Weltkrieg]]. Im Tagbaubetrieb wurde der abgebaute [[Marmor]] vor Ort verarbeitet und über eine Rutsche in den Brecher und weiter zur Mühle transportiert. Um das Jahr [[1962]] mit dem Vortrieb eines Förderstollens begonnen, um damit eine untertägige Gewinnung zu ermöglichen. Zur damaligen Zeit waren ca. 20 bis 25 Personen aus Lassing, [[Selzthal]], aus der Untersteiermark und dem Burgenland beschäftigt. | |||
Am [[6. September]] [[1994]] hatte der Gemeinderat von Lassing beschlossen, von Arnold Dreher die Liegenschaft des Steinbruchs mit den Schürfrechten und auch die Liegenschaft des [[Magnesitwerk Lassing|Magnesitwerk]]es zu einem Kaufpreis von 5,5 Millionen Schilling anzukaufen. | |||
Nach der Durchführung der Sanierungsarbeiten und Rekultivierungsmaßnahmen ab [[1996]] konnte der Akt "Steinbruch Krempl" geschlossen und damit ein wesentlicher Beitrag im Sinne der Erhaltung des Orts-und Landschaftsbildes geleistet werden. | |||
==Weblink== | ==Weblink== | ||
* Position auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/14.2582,47.5343/zoom/15.8/basis/karte/compare/epo_1 AMap] (Datenstand, 29.03.2025) | * Position auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/14.2582,47.5343/zoom/15.8/basis/karte/compare/epo_1 AMap] (Datenstand, 29.03.2025) | ||
== Quellen== | == Quellen== | ||
* [[Lassing im Wandel der Zeit. Ortschronik der Gemeinde Lassing.]] | * "[[Lassing im Wandel der Zeit. Ortschronik der Gemeinde Lassing.]]" | ||
{{Quelle | {{Quelle Geo}} | ||
[[Kategorie:Lassing]] | |||
[[Kategorie:Wirtschaft]] | [[Kategorie:Wirtschaft]] | ||
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]] | |||
[[Kategorie:Bergbau]] | [[Kategorie:Bergbau]] | ||
Aktuelle Version vom 17. März 2026, 13:32 Uhr

Der Steinbruch Kremp war ein ehemaliger Steinbruch in der Gemeinde Lassing.
Allgemeines
Der Steinbruch liegt am Fuße des Lassinger Mitterbergs am Talboden zwischen den Ortschaften Altlassing und Neusiedl auf 770 m ü. A..
Geschichte
Der Steinbruch Krempl bestand seit den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Tagbaubetrieb wurde der abgebaute Marmor vor Ort verarbeitet und über eine Rutsche in den Brecher und weiter zur Mühle transportiert. Um das Jahr 1962 mit dem Vortrieb eines Förderstollens begonnen, um damit eine untertägige Gewinnung zu ermöglichen. Zur damaligen Zeit waren ca. 20 bis 25 Personen aus Lassing, Selzthal, aus der Untersteiermark und dem Burgenland beschäftigt.
Am 6. September 1994 hatte der Gemeinderat von Lassing beschlossen, von Arnold Dreher die Liegenschaft des Steinbruchs mit den Schürfrechten und auch die Liegenschaft des Magnesitwerkes zu einem Kaufpreis von 5,5 Millionen Schilling anzukaufen.
Nach der Durchführung der Sanierungsarbeiten und Rekultivierungsmaßnahmen ab 1996 konnte der Akt "Steinbruch Krempl" geschlossen und damit ein wesentlicher Beitrag im Sinne der Erhaltung des Orts-und Landschaftsbildes geleistet werden.
Weblink
- Position auf AMap (Datenstand, 29.03.2025)
Quellen
- "Lassing im Wandel der Zeit. Ortschronik der Gemeinde Lassing."
- Quellen für diesen Artikel können u. a. sein:
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- OpenStreetMap (OSM) ist ein freies Projekt, das frei nutzbare Geodaten sammelt, strukturiert und für die Nutzung durch jedermann in einer Datenbank vorhält (Open Data).