Haller Mauern: Unterschied zwischen den Versionen
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Weißenbach an der Enns – Sankt Gallen (515 m) – Weißenbach ca. 4,5 km südwestlich bis zum namenlosen Graben zwischen Gehöft Bamacher und Gasthaus Fischerhütte* (578 m*) – diesen (südlich Gehöft Mengg) nach Osten zum Schwarzsattel (1096 m) – Jagdhaus Schindlgraben – Maierhube – Erbgraben – [[Erbsattel]] – Kote 608 – Hackenschmiede (526 m) – Übergang (629 m) – [[Kirchenlandl]] (546 m) – Bach nördlich | Weißenbach an der Enns – Sankt Gallen (515 m) – Weißenbach ca. 4,5 km südwestlich bis zum namenlosen Graben zwischen [[Bauernhof vlg. Bamacher (Buchau)|Gehöft Bamacher]] und [[Gasthaus Fischerhütte]]* (578 m*) – diesen (südlich Gehöft Mengg) nach Osten zum Schwarzsattel (1096 m) – [[Jagdhaus Schindlgraben]] – Maierhube – Erbgraben – [[Erbsattel]] – Kote 608 – [[Hackenschmiede (Landl)|Hackenschmiede]] (526 m) – Übergang (629 m) – [[Kirchenlandl]] (546 m) – Bach nördlich über [[Jodlbauer]] zur Enns – diese nordwestlich über [[Großreifling]] bis Weißenbach an der Enns. | ||
über [[Jodlbauer]] zur Enns – diese nordwestlich über [[Großreifling]] bis Weißenbach an der Enns. | |||
=== Geologie === | === Geologie === | ||
Nach Norden einfallender gebankter [[Dachsteinkalk]] des [[Kleiner Pyhrgas|Kleinen Pyhrgas]]. Die Haller Mauern bestehen aus mehreren tektonischen Einheiten des [[Oberostalpin]]s, wobei der Großteil von Decken des Tirolikums eingenommen wird. Die [[Gesäuse]]-Decke bildet den Hauptkamm, wobei diese nach Norden einfällt und die Schichtköpfe am Südrand zu Tage treten. Die [[Warscheneck]]-Stirnschuppe bildet die deutlich niedrigeren Berge nördlich davon. Der Bereich von der Basis der Südabstürze bis zur Enns gehört zur Admont-Schuppenzone. Auf dieser liegen die Bosruck-Deckscholle und die [[Karleck]] -Deckscholle, die beide dem Juvavikum zugeordnet werden. Ablagerungen der Gosau-Gruppe treten nur in einem schmalen Bereich am Nordrand zu Tage.[7] | Nach Norden einfallender gebankter [[Dachsteinkalk]] des [[Kleiner Pyhrgas|Kleinen Pyhrgas]]. Die Haller Mauern bestehen aus mehreren tektonischen Einheiten des [[Oberostalpin]]s, wobei der Großteil von Decken des Tirolikums eingenommen wird. Die [[Gesäuse]]-Decke bildet den Hauptkamm, wobei diese nach Norden einfällt und die Schichtköpfe am Südrand zu Tage treten. Die [[Warscheneck]]-Stirnschuppe bildet die deutlich niedrigeren Berge nördlich davon. Der Bereich von der Basis der Südabstürze bis zur Enns gehört zur Admont-Schuppenzone. Auf dieser liegen die Bosruck-Deckscholle und die [[Karleck (Nachbarberg des Bosrucks)|Karleck]]-Deckscholle, die beide dem Juvavikum zugeordnet werden. Ablagerungen der Gosau-Gruppe treten nur in einem schmalen Bereich am Nordrand zu Tage.[7] | ||
Das Gebiet ist von mehreren tektonischen Störungen durchzogen. Die wichtigste ist die SEMP-Störung (Salzach-Ennstal-Mariazell-Puchberg), die durch das Ennstal in West-Ost-Richtung verläuft. Bei Hall zweigt die Weyer-Störung ab und zieht über den Buchauer Sattel weit ins oberösterreichische Ennstal hinein. Die Pyhrn-Störung befindet sich nördlich des Bosrucks bis zum Pyhrgasgatterl. Im Bereich der SEMP-Störung treten regelmäßig Erdbeben auf. Zuletzt ereignete sich dort am 20. Jänner 2021 ein kräftiges Erdbeben der Magnitude 4,5. Das Epizentrum lag einige Kilometer westlich von Admont im Gemeindegebiet von Ardning. | Das Gebiet ist von mehreren tektonischen Störungen durchzogen. Die wichtigste ist die SEMP-Störung (Salzach-Ennstal-Mariazell-Puchberg), die durch das Ennstal in West-Ost-Richtung verläuft. Bei Hall zweigt die Weyer-Störung ab und zieht über den Buchauer Sattel weit ins oberösterreichische Ennstal hinein. Die Pyhrn-Störung befindet sich nördlich des Bosrucks bis zum Pyhrgasgatterl. Im Bereich der SEMP-Störung treten regelmäßig Erdbeben auf. Zuletzt ereignete sich dort am [[20. Jänner]] [[2021]] ein kräftiges [[Erdbeben]] der Magnitude 4,5. Das Epizentrum lag einige Kilometer westlich von Admont im Gemeindegebiet von Ardning. | ||
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