Schnepfleitner: Unterschied zwischen den Versionen

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=Allgemeines=
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==Namensherkunft==
==Namensherkunft==
Der Name "Schnepfleitner" ist ein Herkunftsname, ist also im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie von Familiennamen.
Der Name "Schnepfleitner" ist ein Herkunftsname und somit im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie der Familiennamen.


Der Name ist daher von einer als "Schnepfleiten" oder ähnlich benannten Örtlichkeit abzuleiten. Der Ausdruck "Schnepfleiten" ist offensichtlich eine Zusammensetzung aus "Schnepf" und "Leiten". "Schnepf" ist als Nebenform des Vogelnamens "Schnepfe" zu deuten. Der zweite Teil – "Leiten" – ist eine im oberdeutschen Raum gebräuchliche Bezeichnung für "Abhang".<ref>Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Leite_(Hang) "Leite (Hang)"]</ref>
Der Name ist daher von einer als "Schnepfleiten" oder ähnlich benannten Örtlichkeit abzuleiten. Der Ausdruck "Schnepfleiten" ist offensichtlich eine Zusammensetzung aus "Schnepf" und "Leiten". "Schnepf" ist als Nebenform des Vogelnamens "Schnepfe" zu deuten. Der zweite Teil – "Leiten" – ist eine im oberdeutschen Raum gebräuchliche Bezeichnung für "Abhang".<ref>Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Leite_(Hang) "Leite (Hang)"]</ref>


Die "Schnepfleiten", von der der Name abgeleitet sein muss, kann im Gebiet der [[Pongau]]er Gemeinde [[swiki:Pfarrwerfen]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> lokalisiert werden.<ref>Siehe im [[Salzburgwiki]] den Artikel "[[swiki:Schnepfleitner]]"</ref>
Die "Schnepfleiten", von welcher der Name abgeleitet sein muss, lässt sich im Gebiet der [[Pongau]]er Gemeinde [[swiki:Pfarrwerfen]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> lokalisieren.<ref>Siehe im [[SALZBURGWIKI]] den Artikel "[[swiki:Schnepfleitner]]"</ref>


==Verbreitung==
==Verbreitung==
Betrachtet man die Telefonbucheintragungen für die Jahre 1998/2007/2022 zum Namen Schnepfleitner in Österreich<ref>https://www.herold.at/telefonbuch/suche/?term=Schnepfleitner</ref>, so fällt auf, dass 30/38/19 (also deutlich mehr als die Hälfte) von 51/54/33 Eintragungen auf den Bezirk Liezen, 7/4/1 auf die südlich an diesen grenzenden Bezirke Leoben und Knittelfeld, jedoch nur 14/14/7 auf das übrige Österreich entfallen.
Betrachtet man die Telefonbucheintragungen für die Jahre 1998/2007/2022 zum Namen Schnepfleitner in Österreich<ref>https://www.herold.at/telefonbuch/suche/?term=Schnepfleitner</ref>, so fällt auf, dass 30/38/19 von 51/54/33 Eintragungen auf den Bezirk Liezen entfallen, 7/4/1 auf die südlich an diesen angrenzenden Bezirke Leoben und Knittelfeld und nur 14/14/7 auf das übrige Österreich.


Vereinzelt finden sich Namensträger auch in anderen Ländern, am häufigsten in Brasilien.
Vereinzelt finden sich Namensträger auch in anderen Ländern, am häufigsten in Brasilien.
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Der Bezirk Liezen, also das steirische [[Ennstal]] mit dem [[Steirisches Salzkammergut|Steirischen Salzkammergut]], ist folglich heute das Hauptverbreitungsgebiet des Namens.
Der Bezirk Liezen, also das steirische [[Ennstal]] mit dem [[Steirisches Salzkammergut|Steirischen Salzkammergut]], ist folglich heute das Hauptverbreitungsgebiet des Namens.


In historischer Hinsicht findet sich der Name im steirischen Ennstal zunächst, ab [[1666]], in [[Irdning]], später auch an anderen Orten des Ennstals.
In historischer Hinsicht findet sich der Name im steirischen Ennstal zunächst ab [[1666]] in [[Irdning]], später auch an anderen Orten des Ennstals.


==Genealogie==
==Genealogie==
Die nachfolgende genealogische Darstellung ist in verschiedener Weise unvollständig. So wurden nicht die Matriken aller Pfarren des Ennstals ausgewertet, standen der Auswertung Hindernisse wie teilweise das Fehlen von Namensregistern und &#8209;indizes sowie eine die letzten 100 Jahre (also die Zeit seit ca. [[1920]]) umfassende Archivsperre entgegen und konnten etliche Matrikendaten nicht eingeordnet werden oder erschienen für die Zwecke einer übersichtlichen Darstellung nicht relevant. Für jüngere Daten fehlen großteils Quellen, und bezüglich lebender Personen ist der Datenschutz zu berücksichtigen.
Die nachfolgende genealogische Darstellung ist in verschiedener Weise unvollständig. So wurden nicht die Matriken aller Pfarren des Ennstals ausgewertet. Der Auswertung standen Hindernisse wie teilweise das Fehlen von Namensregistern und ‑indizes sowie eine der letzten 100 Jahre (also die Zeit seit ca. [[1920]]) umfassende Archivsperre entgegen. Zudem konnten etliche Matrikendaten nicht eingeordnet werden oder erschienen für die Zwecke einer übersichtlichen Darstellung nicht relevant. Für jüngere Daten fehlen größtenteils Quellen, und bezüglich lebender Personen ist der Datenschutz zu berücksichtigen.


=Die Linie des Irdninger Hutmachers Georg I. Schnepfleitner (Hauptlinie)=
=Die Linie des Irdninger Hutmachers Georg I. Schnepfleitner (Hauptlinie)=
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* mit Rosina (* 1629/30<!-- [StB S. 21]-->; † [[17. November]] [[1675]] in Irdning):
* mit Rosina (* 1629/30<!-- [StB S. 21]-->; † [[17. November]] [[1675]] in Irdning):
** Georg (II.)<!--TrB I.111-->
** Georg (II.)<!--TrB I.111-->
** Matthias<!--TrB I.131-->
** Matthias<!--TrB I.131-->
** Johann (* [[16. Februar]] [[1666]])<!--TfB S. 188-->
** Johann (* [[16. Februar]] [[1666]])<!--TfB S. 188-->
** Margarethe (* [[13. Februar]] [[1670]])<!--TfB S. 225-->
** Margarethe (* [[13. Februar]] [[1670]])<!--TfB S. 225-->
*mit Maria Gräßl († nach [[1700]]):
* mit Maria Gräßl († nach [[1700]]):
** Wolfgang (* [[15. Februar]] [[1677]]<!--TfB S. 293-->), Hutmachermeister in [[Gröbming]], Stammvater der Hauptlinie
** Wolfgang (* [[15. Februar]] [[1677]]<!--TfB S. 293-->), Hutmachermeister in [[Gröbming]], Stammvater der Hauptlinie
** Maria (* [[8. Februar]] [[1679]]<!--TfB S. 310-->, † [[15. Februar]] 1679)
** Maria (* [[8. Februar]] [[1679]]<!--TfB S. 310-->, † [[15. Februar]] 1679)
** Maria (* [[22. Februar]] [[1680]]<!--TfB S. 318-->, † [[27. Dezember]] [[1681]]<!--StB S. 25-->)
** Maria (* [[22. Februar]] [[1680]]<!--TfB S. 318-->, † [[27. Dezember]] [[1681]]<!--StB S. 25-->)
** Euphrosina (* [[1. Jänner]] [[1682]])<!--TfB S. 335-->
** Euphrosina (* [[1. Jänner]] [[1682]])<!--TfB S. 335-->


==Die Familie des Irdninger Hutmachers Georg II. Schnepfleitner==
==Die Familie des Irdninger Hutmachers Georg II. Schnepfleitner==
Der Irdninger Hutmacher Georg II. Schnepfleitner, einer der Söhne des Georg I. und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Maria Waringer (∞ [[29. Mai]] [[1686]] in Irdning) die Kinder Rosina (* [[5. Oktober]] [[1688]]), Maria (* [[14. Juli]] [[1690]]), Georg III. (* [[30. Juli]] [[1695]]) und Maria Elisabeth (* [[1699]]). Die Tochter (wie wir annehmen) Maria (* [[14. Juli]] [[1690]]) hatte eine uneheliche Tochter Maria Anna (* [[19. Mai]] [[1712]]).
Der Irdninger Hutmacher Georg II. Schnepfleitner, einer der Söhne des Georg I. und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Maria Waringer (⚭ [[29. Mai]] [[1686]] in Irdning) die Kinder Rosina (* [[5. Oktober]] [[1688]]), Maria (* [[14. Juli]] [[1690]]), Georg III. (* [[30. Juli]] [[1695]]) und Maria Elisabeth (* [[1699]]). Die Tochter Maria (* [[14. Juli]] [[1690]]), wie anzunehmen ist, hatte eine uneheliche Tochter Maria Anna (* [[19. Mai]] [[1712]]).


==Die Familie des Gröbminger Hutmachers Mathias Schnepfleidtner==
==Die Familie des Gröbminger Hutmachers Mathias Schnepfleidtner==
Der Gröbminger Hutmacher Matthias Schnepfleitner, ein weiterer Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Eva Sara geb. Wimber (∞ [[9. Oktober]] [[1689]] in Irdning) zumindest die Kinder Georg (* [[14. Juni]] [[1690]]), Markus (* [[25. April]] [[1691]]) und Maria Theresia (* [[9. August]] [[1693]]).
Der Gröbminger Hutmacher Matthias Schnepfleitner, ein weiterer Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Eva Sara, geb. Wimber (⚭ [[9. Oktober]] [[1689]] in Irdning), mindestens die Kinder Georg (* [[14. Juni]] [[1690]]), Markus (* [[25. April]] [[1691]]) und Maria Theresia (* [[9. August]] [[1693]]).


==Die Linie des Mauterner Hutmachers Johann Schnepfleittner==
==Die Linie des Mauterner Hutmachers Johann Schnepfleittner==
Johann Schnepfleittner (* [[16. Februar]] [[1666]] in Irdning; † [[14. Mai]] [[1743]] in [[Mautern]] an der Liesing), ein dritter Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, heiratete am [[20. Mai]] [[1690]] in Irdning Ursula geb. Gallbrenner (* ca. [[1667]], † [[26. Juni]] [[1710]] in Mautern).
Johann Schnepfleittner (* [[16. Februar]] [[1666]] in Irdning; † [[14. Mai]] [[1743]] in [[Mautern]] an der Liesing]]), ein dritter Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, heiratete am [[20. Mai]] [[1690]] in Irdning Ursula, geb. Gallbrenner (* ca. [[1667]], † [[26. Juni]] [[1710]] in Mautern).


In der Folge lebten sie in Mautern an der Liesing (Bezirk Leoben), wo Johann das Hutmachergewerbe ausübte.
In der Folgezeit lebten sie in Mautern an der Liesing (Bezirk Leoben), wo Johann das Hutmachergewerbe ausübte.


Johann Schnepfleitner
Johann Schnepfleitner
* hatte aus seiner Ehe mit Ursula die Kinder Elisabeth (* [[6. Oktober]] [[1691]]), Zwillinge Johann (* [[19. November]] [[1693]], † [[1697]]) und Katharina (* 19. November 1693, † [[1737]]), Georg (* [[25. März]] [[1696]]) und Sebastian (*† [[1698]]);
* heiratete verwitwet am [[20. Oktober]] [[1710]] in Mautern die ledige Maria Magdalena Wiser, die ihm die Kinder Adam († [[27. Juli]] [[1717]] im Alter von drei Jahren), Josef (* [[2. Februar]] 1717, † 1717), Georg (* [[3. April]] [[1718]]), Cäcilia (* [[14. November]] [[1722]]) und Maria Anna (* [[2. Juli]] [[1725]]) schenkte.


Johann Georg Schnepfleitner (* [[3. April]] 1718 in Mautern, † [[12. September]] [[1791]] in Mariazell), Sohn aus der zweiten Ehe, wurde Tischler. Er heiratete am [[26. Jänner]] [[1746]] in Mariazell die dortige Tischlermeisterswitwe Eva Echo (und übernahm wohl den Tischlereibetrieb). Nach deren Ableben heiratete er am [[22. September]] [[1750]] in Mariazell die Jungfrau Barbara Karner († [[23. Oktober]] [[1789]]). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die im Säuglingsalter starben.
* hatte aus seiner Ehe mit Ursula die Kinder Elisabeth (* [[6. Oktober]] [[1691]]), die Zwillinge Johann (* [[19. November]] [[1693]], † [[1697]]) und Katharina (* [[19. November]] [[1693]], † [[1737]]), Georg (* [[25. März]] [[1696]]) und Sebastian (* † [[1698]]);
* heiratete, verwitwet, am [[20. Oktober]] [[1710]] in Mautern die ledige Maria Magdalena Wiser, die ihm die Kinder Adam († [[27. Juli]] [[1717]] im Alter von drei Jahren), Josef (* [[2. Februar]] [[1717]], † [[1717]]), Georg (* [[3. April]] [[1718]]), Cäcilia (* [[14. November]] [[1722]]) und Maria Anna (* [[2. Juli]] [[1725]]) schenkte.


Johann Georg (manchmal auch Josef Georg) Schnepfleitner war auch Orgelbauer. Er erbaute [[1752]] oder [[1758]] die einmanualigen Orgeln, die im Jahr [[1776]] auf den Seitenemporen der Wallfahrtskirche aufgestellt wurden.<ref>www.mathis-orgelbau.ch/orgeln/mariachor.htm [2008]; epub.oeaw.ac.at/ml/musik_M/Mariazell.xml [2007]; www.odb.at/schoensteorgeln.html [2008]</ref>
Johann Georg Schnepfleitner (* [[3. April]] [[1718]] in Mautern, † [[12. September]] [[1791]] in Mariazell]), Sohn aus der zweiten Ehe, wurde Tischler. Er heiratete am [[26. Jänner]] [[1746]] in Mariazell die dortige Tischlermeisterswitwe Eva Echo (und übernahm wohl den Tischlereibetrieb). Nach deren Ableben heiratete er am [[22. September]] [[1750]] in Mariazell die Jungfrau Barbara Karner († [[23. Oktober]] [[1789]]). Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, die im Säuglingsalter starben.
 
Johann Georg (manchmal auch Josef Georg) Schnepfleitner war auch Orgelbauer. Er erbaute [[1752]] oder [[1758]] die einmanualigen Orgeln, die im Jahr [[1776]] auf den Seitenemporen der Wallfahrtskirche aufgestellt wurden.<ref>www.mathis-orgelbau.ch/orgeln/mariachor.htm [2008]; epub.oeaw.ac.at/ml/musik_M/Mariazell.xml [2007]; www.odb.at/schoensteorgeln.html (odb.at in Bing) [2008]</ref>


==Die Linie des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleidtner==
==Die Linie des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleidtner==
Wolfgang Schnepfleidtner (* [[15. Februar]] [[1677]] Irdning<!--TfB S. 293-->), Hutmacher in Gröbming, ehelicher Sohn des ehrbaren Herrn Georg Schnepfleidtner, gewester Hutmacher zu [[Irdning]] selig, und der Maria dessen hinterlassener Ehewürthin noch im Leben, heiratete am [[25. Jänner]] [[1700]] in Gröbming, wo er Bürger und Huedter war, die Jungfrau Barbara Heizinger [Hainzinger], eheliche Tochter des Herrn Leopold Heizinger und der Barbara Pauer. <!--(TrB Gbm I 79)-->
Wolfgang Schnepfleidtner (* [[15. Februar]] [[1677]] in Irdning<!--TfB S. 293-->), Hutmacher in Gröbming, ehelicher Sohn des ehrbaren Herrn Georg Schnepfleidtner, gewester Hutmacher zu [[Irdning]], selig, und der Maria, dessen hinterlassener Ehewürthin, noch im Leben, heiratete am [[25. Jänner]] [[1700]] in Gröbming, wo er Bürger und Huedter war, die Jungfrau Barbara Heizinger [Hainzinger], eheliche Tochter des Herrn Leopold Heizinger und der Barbara Pauer.<!--(TrB Gbm I 79)-->


Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:
Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:
* Maria Juliana (* [[15. Mai]] [[1704]]<!--TfB Gbm I 208-->)
* Maria Juliana (* [[15. Mai]] [[1704]]<!--TfB Gbm I 208-->)
* Leopold (* [[28. Juni]] [[1707]]<!--TfB Gbm I 273-->), Pruggerbauer in [[Pruggern]]
* Leopold (* [[28. Juni]] [[1707]]<!--TfB Gbm I 273-->), Pruggerbauer in [[Pruggern]]
* Johann (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->), Thalhamschneider in Thalham, Gröbming
* Johann (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->), Thalham-Schneider in Thalham, Gröbming
* Georg (* [[4. April]] [[1713]]<!--TfB Gbm II 51-->), Hutmacher vlg. Unterhutterer in Gröbming
* Georg (* [[4. April]] [[1713]]<!--TfB Gbm II 51-->), Hutmacher vlg. Unterhutterer in Gröbming
* Maria Magdalena (* [[9. Juli]] [[1716]]<!--TfB Gbm II 115-->)
* Maria Magdalena (* [[9. Juli]] [[1716]]<!--TfB Gbm II 115-->)
* Katharina (* [[25. Oktober]] [[1719]]<!--TfB Gbm II 172-->)
* Katharina (* [[25. Oktober]] [[1719]]<!--TfB Gbm II 172-->)
* Martin (* [[9. November]] [[1721]]<!--TfB Gbm II 206-->), Bäckermeister und zeitweise Marktrichter von Gröbming
* Martin (* [[9. November]] [[1721]]<!--TfB Gbm II 206-->), Bäckermeister und zeitweise [[Marktrichter]] von Gröbming
* Agnes (* 17xx) verh. Hueber, Schneidermeistersgattin
* Agnes (* 17xx), verheiratet Hueber, Schneidermeistersgattin


Wolfgang starb am [[10. Mai]] [[1733]] mit 56 Jahren<!--StB Gbm III 137-->.
Wolfgang starb am [[10. Mai]] [[1733]] mit 56 Jahren<!--StB Gbm III 137-->.


Wolfgang und Barbara Schnepfleitner hatten somit, nach unserer Kenntnis,
Wolfgang und Barbara Schnepfleitner hatten nach unserer Kenntnis
* vier Töchter – Maria Juliana (* [[1704]]), Maria Magdalena (* [[1716]]), Katharina (* [[1719]]) und Agnes (* 17xx) – und
* vier Töchter – Maria Juliana (* [[1704]]), Maria Magdalena (* [[1716]]), Katharina (* [[1719]]) und Agnes (* 17xx) – und
* vier Söhne – Leopold (* 1707]), Johann (* ca. 1707), Georg (* [[1713]]) und Martin (* [[1721]]).
* vier Söhne – Leopold (* [[1707]]), Johann (* um&nbsp;1707), Georg (* [[1713]]) und Martin (* [[1721]]).


Die vier Söhne blieben in Gröbming oder dessen Nähe (Pruggern), ergriffen unterschiedliche Berufe, gründeten Familien und brachten – woran unverheiratete Töchter großen Anteil haben – zahlreiche Nachkommenschaft hervor, die teilweise bis in das 21. Jahrhundert verfolgt werden kann und ebenso teilweise noch den Namen Schnepfleitner trägt.
Die vier Söhne blieben in Gröbming oder dessen Nähe (Pruggern), ergriffen unterschiedliche Berufe, gründeten Familien und brachten – an der unverheiratete Töchter großen Anteil hatten – zahlreiche Nachkommenschaft hervor, die teilweise bis ins 21. Jahrhundert verfolgt werden kann und teilweise noch den Namen Schnepfleitner trägt.
* Leopold (* 1707) wurde Bauer (Pruggerbauer) in Pruggern; sein Nachfolger als Pruggerbauer (und daher sein vermutlicher Sohn) Josef hatte einen Sohn Josef und dieser wiederum eine Tochter Magdalena (* 1842), deren Nachkommen namens Schnepfleitner bis in das [[20. Jahrhundert]] verfolgt werden können.
 
* Johann (* ca. 1707) wurde Schneider (vulgo Thalhamschneider) in Gröbming. Er hatte zahlreiche Nachkommenschaft, in der sich der Name Schnepfleitner bis ins [[21. Jahrhundert]] und der Schneiderberuf durch mehrere Generationen vererbte. Johann
* Leopold (* 1707) wurde Bauer (Pruggerbauer) in Pruggern; sein Nachfolger als Pruggerbauer (und daher sein vermutlicher Sohn) Josef hatte einen Sohn Josef, und dieser wiederum eine Tochter Magdalena (* 1842), deren Nachkommen namens Schnepfleitner bis ins [[20. Jahrhundert]] verfolgt werden können.
** hatte einen Sohn Franz (* [[1736]]), der seinem Vater als Thalham-Schneider nachfolgte; wir halten ihn für den Vater von Franz Schnepfleitner (* ca. [[1766]]), Bauern vlg. Bauer in [[Donnersbachwald]], Stammvater der sehr zahlreichen "Bauerngut-Linie" (aus dieser stammt auch der Verfasser [[Benutzer:Karl Irresberger]]);
 
** hatte durch seinen Sohn Joseph und den Enkel Mathias Schnepfleithner (* [[1776]]) – einen Keuschler vulgo Rainschneider – eine Anzahl von Nachkommen, die wir als "Rainschneider-Linie" zusammenfassen;<br>und
* Johann (* ca. 1707) wurde Schneider (vulgo Thalhamschneider) in Gröbming. He hatte zahlreiche Nachkommenschaft, in der sich der Name Schnepfleitner bis ins [[21. Jahrhundert]] und der Schneiderberuf durch mehrere Generationen vererbte. Johann
** hatte einen Sohn Franz (* [[1736]]), der seinem Vater als Thalham-Schneider nachfolgte; wir halten ihn für den Vater von Franz Schnepfleitner (* ca. [[1766]]), Bauer vlg. Bauer in [[Donnersbachwald]], Stammvater der sehr zahlreichen "Bauerngut-Linie" (aus dieser stammt auch der Verfasser [[Benutzer:Karl Irresberger]]);
** hatte durch seinen Sohn Joseph und den Enkel Mathias Schnepfleithner (* [[1776]]) – einen Keuschler vulgo Rainschneider – eine Anzahl an Nachkommen, die wir als "Rainschneider-Linie" zusammenfassen;<br>und
** hatte einen Sohn Georg (* [[1758]]), den wir für den Stammvater der "Reitmayr-Linie" halten.
** hatte einen Sohn Georg (* [[1758]]), den wir für den Stammvater der "Reitmayr-Linie" halten.
* Georg (* [[1713]]) wurde Hutmacher (vlg. Unterhutterer, wörtlich "unterer Hutmacher") in Gröbming; seine Nachkommen können wir nur durch wenige Generationen verfolgen.
* Georg (* [[1713]]) wurde Hutmacher (vlg. Unterhutterer, wörtlich "unterer Hutmacher") in Gröbming; seine Nachkommen können wir nur durch wenige Generationen verfolgen.
* Martin (* [[1721]]) wurde Bäckermeister und war zeitweise Marktrichter (d. h. Bürgermeister) von Gröbming. Er hatte unter anderem die Söhne Martin (* [[1748]]) und Johann (* [[1762]]), die wir in zwei in Graz lebenden Brüdern (* 1748/49 und * ca. [[1761]]) wiederzuerkennen glauben. Johann (* ca. 1761) war der Urgroßvater des Friedrich Friedrich Albert (Frederico) Schnepfleitner (* [[1867]]), Stammvater der brasilianischen Linie von Santo Ângelo, Rio Grande do Sul.
 
* Martin (* [[1721]]) wurde Bäckermeister und war zeitweise [[Marktrichter]] (d. h. [[Bürgermeister der Marktgemeinde Gröbming|Bürgermeister]]) von Gröbming. Er hatte unter anderem die Söhne Martin (* [[1748]]) und Johann (* [[1762]]), die wir in zwei in Graz lebenden Brüdern (* 1748/49 und * ca. 1761) wiederzuerkennen meinen. Johann (* ca. 1761) war der Urgroßvater des Friedrich Friedrich Albert (Frederico) Schnepfleitner (* [[1867]]), Stammvater der brasilianischen Linie von Santo Ângelo, Rio Grande do Sul.


===Die Pruggerbauer-Linie (Leopold Schnepfleithner)===
===Die Pruggerbauer-Linie (Leopold Schnepfleithner)===
Leopold Schnepfleithner (* [[28. Juni]] 1707 in Gröbming), (erster) ehelicher Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war zuerst Müller an der Kerschbaum-Mühle in [[Oberlengdorf]], dann Pruggerbauer (die Schreibweisen variieren, es gibt auch "Bruggenbauer") in Pruggern bzw. [[Michaelerberg]] (Moosham).
Leopold Schnepfleithner (* [[28. Juni]] [[1707]] in Gröbming), der erste eheliche Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war zunächst Müller an der Kerschbaum-Mühle in [[Oberlengdorf]] und wurde später Pruggerbauer (die Schreibweisen variieren; es gibt auch "Bruggenbauer") in Pruggern bzw. [[Michaelerberg]] (Moosham).


Die Stammtafel dieser Linie ist, etwas verkürzt, die folgende:
Die Stammtafel dieser Linie lautet, etwas verkürzt, wie folgt:


Leopold Schnepfleithner (* 28. Juni 1707 in Gröbming; † [[1. Oktober]] [[1786]] ebenda) ∞ ([[19. Jänner]] [[1751]] in Gröbming) Maria Hasslauer († [[3. September]] [[1784]] in Pruggern)
Leopold Schnepfleithner (* [[28. Juni]] 1707 in Gröbming; † [[1. Oktober]] [[1786]] ebenda) ⚭ ([[19. Jänner]] [[1751]] in Gröbming) Maria Hasslauer († [[3. September]] [[1784]] in Pruggern)
* Maria (* [[4. August]] [[1752]]<!-- [TfB Gbm III 306-->, verh. ([[1781]]) Stenitzer
* Maria (* [[4. August]] [[1752]]<!--TfB Gbm III 306-->; verh. ([[1781]]) Stenitzer)
* Veronika (* [[28. Jänner]] [[1755]]<!--TfB Gbm III 333-->)
* Veronika (* [[28. Jänner]] [[1755]]<!--TfB Gbm III 333-->)
* Josef Schnepfleitner (* ca. [[1769]] [Abstammung nicht urkundlich gesichert]); † [[15. August]] [[1809]] mit 40 Jahren), Pruggerbauer, [[Michaelerberg]], ∞ Gertraud Greiml
* Josef Schnepfleitner (* ca. [[1769]] [Abstammung nicht urkundlich gesichert]; † [[15. August]] [[1809]] mit 40 Jahren), Pruggerbauer, [[Michaelerberg]], ⚭ Gertraud Greiml
** Gertrudis (* [[17. Februar]] [[1804]] in Michaeliberg 9 (Bruggenbauerngut)<!--TfB Moosh.24-->)
** Gertrudis (* [[17. Februar]] [[1804]] in Michaelerberg 9 (Bruggenbauerngut)<!--TfB Moosh.24-->)
** Josef (* [[26. Februar]] [[1808]] [[Michaelerberg|Michaelberg]] 9<!--TfB Gbm V 158-->; † nach [[1868]]), Bruckenbauer in [[Moosheim]], Theresia geb. Eder
** Josef (* [[26. Februar]] [[1808]] [[Michaelerberg]] 9<!--TfB Gbm V 158-->; † nach [[1868]]), Bruckenbauer in [[Moosheim]], ⚭ Theresia geb. Eder
*** Maria (* [[3. November]] [[1836]]<!--TfB Gbm VIII 108-->); Mathias und Katharina (* [[8. Februar]] [[1847]], Zwillinge)
*** Maria (* [[3. November]] [[1836]]<!--TfB Gbm VIII 108-->); Mathias und Katharina (* [[8. Februar]] [[1847]], Zwillinge)
*** Magdalena (* [[26. März]] [[1842]]), Dienstmagd
*** Magdalena (* [[26. März]] [[1842]]), Dienstmagd
**** Josefa (* [[15. März]] [[1865]] in Dunzendorf Nr. 63, Gemeinde Michaelerberg bei Gröbming) ∞ ([[22. Jänner]] [[1899]]) Jakob Krug (* [[17. Juli]] [[1867]]), Holzarbeiter in Irdning/[[Raumberg]]
**** Josefa (* [[15. März]] [[1865]] in Dunzendorf Nr. 63, Gemeinde Michaelerberg bei Gröbming) ⚭ ([[22. Jänner]] [[1899]]) Jakob Krug (* [[17. Juli]] [[1867]]), Holzarbeiter in Irdning/[[Raumberg]]
***** Johann (* [[16. Dezember]] [[1889]] in [[Assach]]; † [[25. Jänner]] [[1953]] in [[Maitschern]]), Sägearbeiter, ∞ ([[12. Juni]] [[1921]] in [[Wörschach]]) Theresia Schachner
***** Johann (* [[16. Dezember]] [[1889]] in [[Assach]]; † [[25. Jänner]] [[1953]] in [[Maitschern]]), Sägearbeiter, ⚭ ([[12. Juni]] [[1921]] in [[Wörschach]]) Theresia Schachner
****** Anna (* [[17. Juli]] [[1920]] in Wörschach 55, legitimiert) ∞ ([[15. April]] [[1939]] in Wörschach) Alois Stock (* [[17. April]] [[1902]] in [[Lassing]])
****** Anna (* [[17. Juli]] [[1920]] in Wörschach 55, legitimiert), ⚭ ([[15. April]] [[1939]] in Wörschach) Alois Stock (* [[17. April]] [[1902]] in [[Lassing]])
******* Johann Alois [leg. Stock] (* [[9. September]] [[1938]] in Wörschach)
******* Johann Alois [leg. Stock] (* [[9. September]] [[1938]] in Wörschach)
***** Pius (* [[27. April]] [[1894]] in Irdning; † [[1916]] im [[Ersten Weltkrieg]]<!--http://www.denkmalprojekt.org/oesterreich/groebming_stmk_oe.htm; http://denkmalprojekt.org/oesterreich/irdning_wk1u2_oe.htm; Murtaler Zeitung, 11. März 1916: Judenburg. (Gefallene des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 3.-->)  
***** Pius (* [[27. April]] [[1894]] in Irdning; † [[1916]] im [[Ersten Weltkrieg]]<!--http://www.denkmalprojekt.org/oesterreich/groebming_stmk_oe.htm; http://denkmalprojekt.org/oesterreich/irdning_wk1u2_oe.htm; Murtaler Zeitung, 11. März 1916: Judenburg. (Gefallene des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 3.-->)  
***** Johanna (* [[22. Mai]] [[1898]] in Irdning), legitimierte Krug
***** Johanna (* [[22. Mai]] [[1898]] in Irdning), legitimierte Krug
**** Engelbert (* [[4. November]] 1868 in Moosheim Nr. 10, Gemeinde Michaelerberg), ∞ ([[15. November]] [[1903]] in [[Tauplitz]]) Viktoria Hochreiner
**** Engelbert (* [[4. November]] 1868 in Moosheim Nr. 10, Gemeinde Michaelerberg), ⚭ ([[15. November]] [[1903]] in [[Tauplitz]]) Viktoria Hochreiner
***** Franz (* [[26. Jänner]] 1903 in Tauplitz); Salinenarbeiter in [[Stainach]] bzw. [[Lerchenreith (Bad Aussee)|Lerchenreith]] in [[Bad Aussee]];
***** Franz (* [[26. Jänner]] 1903 in Tauplitz), Salinenarbeiter in [[Stainach]] bzw. [[Lerchenreith (Bad Aussee)|Lerchenreith]] in [[Bad Aussee]]
***** Adolf (* [[10. Juni]] [[1909]] in Tauplitz), Betriebsmaurer [Stainach?]
***** Adolf (* [[10. Juni]] [[1909]] in Tauplitz), Betriebsmaurer [Stainach?]
***** Stefan (* [[20. Dezember]] [[1911]] in Tauplitz), Bauarbeiter in Stainach
***** Stefan (* [[20. Dezember]] [[1911]] in Tauplitz), Bauarbeiter in Stainach
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===Georg Schnepfleithner (Unterhutterer-Linie)===
===Georg Schnepfleithner (Unterhutterer-Linie)===
Georg Schnepfleithner (* 4. April 1713<!--TfB Gbm II 51-->, † [[28. Mai]] [[1797]] in Gröbming<!--StB Gbm IV 262-->) Bürger und Huedter in Gröbming, (zweiter) ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner selig und der Barbara noch im Leben, hatte mit Maria geb. Rodtmayr<!--(TrB Gbm III 40)-->  
Georg Schnepfleithner (* [[4. April]] [[1713]]<!--TfB Gbm II 51-->, † [[28. Mai]] [[1797]] in Gröbming<!--StB Gbm IV 262-->), Bürger und Huedter in Gröbming, (zweiter) ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner selig und der Barbara, noch im Leben, hatte mit Maria, geb. Rodtmayr<!--(TrB Gbm III 40)-->  
* die Töchter Maria Juliana (* 2. Februar 1736<!--TfB Gbm III 75-->), Maria Theresia (* 28. September 1741<!--TfB Gbm III 167-->), Maria Veronika (* 24. Jänner 1736<!--TfB Gbm III 233-->), Maria Gertraud (* 1747<!--TfB Gbm III 249-->), Juliana (* 12. Jänner 1750<!--TfB Gbm III 278-->) und Juliana (* 26. Dezember 1753<!--TfB Gbm III 317-->) sowie  
* die Töchter Maria Juliana (* 2. Februar 1736<!--TfB Gbm III 75-->), Maria Theresia (* 28. September 1741<!--TfB Gbm III 167-->), Maria Veronika (* 24. Jänner 1736<!--TfB Gbm III 233-->), Maria Gertraud (* 1747<!--TfB Gbm III 249-->), Juliana (* 12. Jänner 1750<!--TfB Gbm III 278-->) und Juliana (* 26. Dezember 1753<!--TfB Gbm III 317-->) sowie  
* die Söhne Georg Bartholomäus (* 15. August [[1739]]<!--TfB Gbm III 138-->) und Johannes (* 11. Mai [[1744]]<!--TfB Gbm III 207-->, † 10. Mai [[1813]]<!--[StB Gbm V 40]-->).
* die Söhne Georg Bartholomäus (* 15. August [[1739]]<!--TfB Gbm III 138-->) und Johannes (* 11. Mai [[1744]]<!--TfB Gbm III 207-->, † 10. Mai [[1813]]<!--[StB Gbm V 40]-->).
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Die Linie wurde von einem der beiden Söhne fortgesetzt:
Die Linie wurde von einem der beiden Söhne fortgesetzt:


Georg Bartholomäus Schnepfleithner (* 15. August 1739 in Gröbming<!-- [TfB Gbm I 138]-->, † 14. August 1791 ebenda<!--StB Gbm IV 217-->.war offenbar zuerst Wirt, vulgo Neuwirt, und dann Uhrmacher. Mit Anna geb. Kibler hatte er  
Georg Bartholomäus Schnepfleithner (* 15. August 1739 in Gröbming<!-- [TfB Gbm I 138]-->, † 14. August 1791 ebenda<!--StB Gbm IV 217-->). Er war offenbar zuerst Wirt, vulgo Neuwirt, und dann Uhrmacher. Mit Anna&nbsp;geb. Kibler hatte er
* die Töchter Anna Maria (* 22. Juli 1770<!--TfB Gbm IV 205-->, † 20. Mai 1773<!--StB Gbm IV 388-->), Maria Anna (* 14. Mai 1774 in Gröbming Nr. 48<!--TfB Gbm IV 285-->), Maria (* 28. Jänner 1777 in Gröbming Nr. 22<!--TfB Gbm IV 337-->) sowie
* die Söhne Andreas (* [[18. Dezember]] [[1771]]<!--TfB Gbm IV 234-->), Eustachius Mathäus (* [[20. September]] [[1779]] in Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm IV 285-->), Honorius oder Ehrenreich (* 20. Oktober [[1782]] in Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm IV 437-->) und Josef (* [[29. Jänner]] [[1790]] Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm V 41-->).


Tochter Theresia hatte eine uneheliche Tochter Maria<!--TfB Gbm III (ue.) 576-->), Tochter Maria eine uneheliche Tochter Cordula (* 19. November 1809 in Irdning<!--Taufbuch der Pfarre Irdning (1809) S. 250-->).
* die Töchter Anna Maria (* 22. Juli 1770<!--TfB Gbm IV 205-->, † 20. Mai 1773<!--StB Gbm IV 388-->), Maria Anna (* 14. Mai 1774 in Gröbming Nr. 48<!--TfB Gbm IV 285-->), Maria (* 28. Jänner 1777 in Gröbming Nr. 22<!--TfB Gbm IV 337-->) sowie


Andreas Schnepfleitner (* 18. Dezember 1771 in Gröbming), Sohn des Bartlme Schnepfleitner und der Anna geb. Kiblen, war Hutermeister vulgo Unterhütterer in Gröbming, Markt 42, und (in erster Ehe) mit der Kramerstochter Maria geb. Gassner<!--TrB Gbm IV 432--> verheiratet. Sie hatten zumindest die folgenden Nachkommen:
* die Söhne Andreas (* [[18. Dezember]] [[1771]]<!--TfB Gbm IV 234-->), Eustachius Mathäus (* [[20. September]] [[1779]] in Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm IV 285-->), Honorius oder Ehrenreich (* 20. Oktober [[1782]] in Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm IV 437-->) und Josef (* [[29. Jänner]] [[1790]] in Gröbming Nr. 42<!--TfB Gbm V 41-->).
* Franz Xaver (* 3. Dezember 1805 in Gröbming<!--TfB Gbm VI.140-->), Winklwirt in Gröbming, Winkl Nr. 99<!--TrB Gbm V 3. Februar 1830-->
 
Tochter Theresia hatte eine uneheliche Tochter Maria<!--TfB Gbm III (ue.) 576-->. Tochter Maria hatte eine uneheliche Tochter Cordula (* 19. November 1809 in Irdning<!--Taufbuch der Pfarre Irdning (1809) S. 250-->).
 
Andreas Schnepfleitner (* [[18. Dezember]] [[1771]] in Gröbming), Sohn des Bartlme Schnepfleitner und der Anna geb. Kiblen, war Hutermeister vulgo Unterhütterer in Gröbming, Markt 42, und in erster Ehe mit der Kramerstochter Maria geb. Gassner<!--TrB Gbm IV 432--> verheiratet. Sie hatten zumindest die folgenden Nachkommen:
 
* Franz Xaver (* [[3. Dezember]] [[1805]] in Gröbming<!--TfB Gbm VI.140-->), Winklwirt in Gröbming, Winkl Nr. 99<!--TrB Gbm V]] 3. Februar]] 1830-->
* Maria
* Maria
** Ludwig (* 21. Juli 1828 in Gröbming<!--TfB Gbm VIII 74-->)
** Ludwig (* [[21. Juli]] [[1828]] in Gröbming<!--TfB Gbm VIII 74-->)
* Cäcilia (* 4. November 1807<!--TfB Gbm VI 156-->)
* Cäcilia (* [[4. November]] [[1807]]<!--TfB Gbm VI 156-->)
* Andreas (*† 1809<!--StB Gbm IV 364-->)
* Andreas († [[1809]]<!--StB Gbm IV 364-->)
* Katharina (* 4. April 1810 in Gröbming<!--TfB Gbm VI.178-->)
* Katharina (* [[4. April]] [[1810]] in Gröbming<!--TfB Gbm VI.178-->)
* Benedict (* 20. März 1812 in Gröbming <!--TfB Gbm VI 198-->), Schuster, ∞ (1849) Maria Koller
* Benedict (* [[20. März]] [[1812]] in Gröbming<!--TfB Gbm VI 198-->), Schuster, ⚭ (1849) Maria Koller
**Ludwig (*† 1852 in Gröbming)
** Ludwig († [[1852]] in Gröbming)
* Johannes Nepomuk (*† 1813<!--TfB VI.213--><!--StB Gbm V 43-->)
* Johannes Nepomuk († [[1813]]<!--TfB VI.213--><!--StB Gbm V 43-->)
* Johanna (* 23. April 1815<!--TfB Gbm VII 15-->)
* Johanna (* [[23. April]] [[1815]]<!--TfB Gbm VII 15-->)
* Barbara († 7. September 1817<!--StB Gbm V 90-->)
* Barbara († [[7. September]] [[1817]]<!--StB Gbm V 90-->)


Eustachius Schnepfleitner (* 20. September 1779 in Gröbming), der zweite Sohn von Georg Bartholomäus Schnepfleitner und Anna geb. Kibler, lebte zeitweise in der Stadt [[Rottenmann]], wo ihm seine Frau Juliana geb. Hammer den Sohn Matthäus Joseph (* 22. Februar 1807) gebar.<!--Taufbuch der Pfarre Rottenmann Bd. II (1769-1815) S. 164-->
Eustachius Schnepfleitner (* [[20. September]] [[1779]] in Gröbming), der zweite Sohn von Georg Bartholomäus Schnepfleitner und Anna geb. Kibler, lebte zeitweise in der Stadt [[Rottenmann]], wo ihm seine Frau Juliana geb. Hammer den Sohn Matthäus Joseph (* [[22. Februar]] [[1807]]) gebar.<!--Taufbuch der Pfarre Rottenmann Bd. II (1769-1815) S. 164-->


===Die Bäckerlinie von Gröbming (Martin Schnepfleithner)===
===Die Bäckerlinie von Gröbming (Martin Schnepfleithner)===
Martin Schnepfleithner (* 9. November 1721 in Gröbming<!--TfB Gbm II 206-->, † [[30. März]] [[1799]] ebenda<!--StB Gbm IV 271-->), (dritter) ehelicher Sohn des Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war Bäckermeister und zeitweise Marktrichter, d. h. Bürgermeister, von Gröbming. Er hatte mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayr zumindest folgende Kinder:
Martin Schnepfleithner (* [[9. November]] [[1721]] in Gröbming<!--TfB Gbm II 206-->, † [[30. März]] [[1799]] ebenda<!--StB Gbm IV 271-->), der (dritte) eheliche Sohn des Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war Bäckermeister und zeitweise [[Marktrichter]], d. h. Bürgermeister, von Gröbming. Er hatte mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayr zumindest folgende Kinder:
* Georg (* 6. April 1746<!--TfB Gbm III 237-->)
 
* Martin (* 31. Oktober 1748<!--TfB Gbm III 267-->)
* Georg (* [[6. April]] [[1746]]<!--TfB Gbm III 237-->)
* Raimund (* 28. Jänner 1751<!--TfB Gbm III 290-->), Bäckermeister in Gröbming
* Martin (* [[31. Oktober]] [[1748]]<!--TfB Gbm III 267-->)
* Magdalena und Maria Anna, Zwillinge (* 7. April 1752<!--TfB Gbm III 303-->)
* Raimund (* [[28. Jänner]] [[1751]]<!--TfB Gbm III 290-->), Bäckermeister in Gröbming
* Maria (* 18. August 1753<!--TfB Gbm III 315-->) verh. Vockner in Ebensee
* Magdalena und Maria Anna, Zwillinge (* [[7. April]] [[1752]]<!--TfB Gbm III 303-->)
* Elisabeth (* 14. Oktober 1756<!--TfB Gbm III 360-->), Mutter einer Tochter Maria (* 27. August 1784 in Sölk<!--TfB Gbm III (ue) 517-->)
* Maria (* [[18. August]] [[1753]]<!--TfB Gbm III 315-->) verh. Vockner in Ebensee
* Caspar (* 7. Dezember 1759<!--TfB Gbm IV 47-->)
* Elisabeth (* [[14. Oktober]] [[1756]]<!--TfB Gbm III 360-->), Mutter einer Tochter Maria (* [[27. August]] [[1784]] in Sölk<!--TfB Gbm III (ue) 517-->)
* Johann (* 30. Mai 1762<!--TfB Gbm IV 83-->)
* Caspar (* [[7. Dezember]] [[1759]]<!--TfB Gbm IV 47-->)
* Johann (* [[30. Mai]] [[1762]]<!--TfB Gbm IV 83-->)


====Der Bäckermeister Raimund Schnepfleithner====
====Der Bäckermeister Raimund Schnepfleithner====
Raimund Schnepfleithner (* 28. Jänner 1751 in Gröbming<!--TfB Gbm III 290-->, † 1. Juni 1801 ebenda<!--StB Gbm IV 299-->), Bäckermeister in Gröbning Nr. 65, und seine Ehefrau Maria geb. Seepacher<!--20. Februar 1775 in Gröbming (TrB Gbm IV 206)--> hatten zumindest fünf Töchter und einen Sohn:
Raimund Schnepfleithner (* [[28. Jänner]] [[1751]] in Gröbming<!--TfB Gbm III 290-->, † [[1. Juni]] [[1801]] ebenda<!--StB Gbm IV 299-->), Bäckermeister in Gröbming Nr. 65, und seine Ehefrau Maria, geb. Seepacher<!--20. Februar]] [[1775]] in Gröbming (TrB Gbm IV 206)-->, hatten mindestens fünf Töchter und einen Sohn:
* Theresia (* 26. Dezember 1776 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 335-->)
* Theresia (* [[26. Dezember]] [[1776]] in Gröbming<!--TfB Gbm IV 335-->)
* Maria (*† 1780<!--TfB Gbm IV 394-->)
* Maria (*† [[1780]]<!--TfB Gbm IV 394-->)
* Margaritha (* 10. Juni 1781 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 414-->; † 6. Juni 1799 ebenda<!--StB Gbm IV 282-->)  
* Margaritha (* [[10. Juni]] [[1781]] in Gröbming<!--TfB Gbm IV 414-->; † [[6. Juni]] [[1799]] ebenda<!--StB Gbm IV 282-->)  
* Cäcilia (* 22. November 1783 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 455-->), Mutter einer unehelichen Tochter Petronilla (* 30. Mai 1819 in Pruggern)<!--TfB Gbm VII 62-->
* Cäcilia (* [[22. November]] [[1783]] in Gröbming<!--TfB Gbm IV 455-->), Mutter einer unehelichen Tochter Petronilla (* [[30. Mai]] [[1819]] in Pruggern<!--TfB Gbm VII 62-->)
* Johann Baptist (* 21. Mai 1787 in Gröbming<!--TfB Gbm V 28-->)
* Johann Baptist (* [[21. Mai]] [[1787]] in Gröbming<!--TfB Gbm V 28-->)
* Maria (* 4. September 1794 Gröbming<!--TfB Gbm V 67-->)
* Maria (* [[4. September]] [[1794]] in Gröbming<!--TfB Gbm V 67-->)


====Die Grazer und brasilianischen Schnepfleitners====
====Die Grazer und brasilianischen Schnepfleitner====
Wie [[#Die Bäckerlinie von Gröbming (Martin Schnepfleithner)|weiter oben]] dargestellt, hatte der Gröbminger Bäckermeister und Marktrichter Martin Schnepfleithner, ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayrin – unter anderem – die Söhne
Wie [[#Die Bäckerlinie von Gröbming (Martin Schnepfleithner)|weiter oben]] dargestellt, hatte der Gröbminger Bäckermeister und Marktrichter Martin Schnepfleithner, ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayrin – unter anderem – die Söhne
* Martin (* 31. Oktober 1748 in Gröbming<!--TfB Gbm III 267-->) und
* Martin (* [[31. Oktober]] [[1748]] in Gröbming<!--TfB Gbm III 267-->) und
* Johann (* 30. Mai 1762 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 83-->).
* Johann (* [[30. Mai]] 1762 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 83-->).
 
Was nun die hier zu behandelnde Grazer und brasilianische Linie<ref>Hauptquellen für sechs, im 18. Jahrhundert beginnende und im 20. Jahrhundert endende Generationen der hier behandelten Schnepfleitner-Linie sind die "Sippentafel Emma Schnepfleitner verehel. Mank", die sich in Brasilien in Familienbesitz befindet, und die Internetseite [https://web.archive.org/web/20201011212135/https://sites.google.com/site/genealogiasachs/home/fritz "Genealogia Sachs"].</ref> anlangt, so ist es eine bislang unbewiesene Vermutung, dass diese Linie einen Zweig der Bäckerlinie fortsetzt. Für diese Vermutung spricht aber, dass das erschließbare Geburtsjahr des Spitzenahns dieser Linie, Johann (Baptist) Schnepfleitner (* [[1761]]), annähernd dem (* 1762) eines – bis auf den Zusatz "Baptist" – gleichnamigen Sohnes des Gröbminger Bäckermeisters entspricht, überdies aber auch, dass Gleiches (* [[1748]]) auf Johanns Bruder Martin (* 1749/50) zutrifft.


Was nun die hier zu behandelnde Grazer und brasilianische Linie<ref>Hauptquellen für sechs, im 18. Jahrhundert beginnende und im 20. Jahrhundert endende, Generationen der hier behandelten Schnepfleitner-Linie sind die "Sippentafel Emma Schnepfleitner verehel. Mank", die sich in Brasilien in Familienbesitz befindet, und die Internetseite [https://web.archive.org/web/20201011212135/https://sites.google.com/site/genealogiasachs/home/fritz "Genealogia Sachs"].</ref>
Der Priester Martin Schnepfleitner (* 1748/49, † [[24. Oktober]] [[1824]] in Laubegg)<ref>Quellen zum Priester Martin Schnepfleitner: Keller, Paul Anton: Pfarrersorgen zu Laubegg. [https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/B_Jg35_Paul-Anton-KELLER-Pfarrersorgen-zu-Laubegg.pdf Blätter für Heimatkunde 35 (1961)], S. 23; E-Mail-Auskunft des Diözesanarchivs Graz-Seckau vom 5. Juni 2020 an Karl Irresberger; Sterberegister II (1821–1837) der Pfarre St. Georgen an der Stiefing, [http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/st-georgen-an-der-stiefing/2637/?pg=57 Fol. 55.]</ref>
anlangt, so ist es eine bislang unbewiesene Vermutung, dass diese Linie einen Zweig der Bäckerlinie fortsetzt. Für diese Vermutung spricht aber, dass das erschließbare Geburtsjahr des Spitzenahns diese Linie, Johann (Baptist) Schnepfleitner (* 1761), annähernd dem (* 1762) eines (bis auf den Zusatz "Baptist") gleichnamigen Sohnes des Gröbminger Bäckermeisters entspricht, überdies aber auch, dass dasselbe (* 1748) auf Johanns Bruder Martin (* 1749/50) zutrifft.
ist, wenn die Vermutung zutrifft, dass er der gleichnamige Marktrichterssohn ist, der älteste bekannte Vertreter dieser Grazer Linie.


Der Priester Martin Schnepfleitner (* 1748/49, † 24. Oktober 1824 in Laubegg)<ref>Quellen zum Priester Martin Schnepfleitner: Keller, Paul Anton: Pfarrersorgen zu Laubegg. [https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/B_Jg35_Paul-Anton-KELLER-Pfarrersorgen-zu-Laubegg.pdf Blätter für Heimatkunde 35 (1961)], S. 23; E-Mail-Auskunft des Diözesanarchivs Graz-Seckau vom 5. Juni 2020 an Karl Irresberger; Sterberegister II (1821-1837) der Pfarre St. Georgen an der Stiefing, [http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/st-georgen-an-der-stiefing/2637/?pg=57 Fol. 55.]</ref>
Martin trat in den Kapuzinerorden ein (in welches Kloster, ist nicht bekannt). Als solcher absolvierte er das Theologiestudium und empfing die Priesterweihe. In der Folge war er – vielleicht als Folge der josephinischen Klosteraufhebungen – als Weltpriester tätig. Er war
ist (wenn die Vermutung, dass er der gleichnamige Marktrichterssohn ist, zutrifft) der älteste bekannte Vertreter dieser Grazer Linie.  
* 19 Jahre lang Kaplan, davon 
  * von [[1793]] bis 1802 in Eibiswald;
* von [[1804]] bis 1807 Benefiziat im Grazer Armen- und Siechenhaus;
* von [[1807]] bis 1810 Pfarrer in (Graz-)Mariatrost, wo er mit den einfallenden Franzosen, aber auch mit dem österreichischen Militär viel Arges erlebte;
* von [[1810]] bis Mai [[1817]] Pfarrer in Eibiswald, wo er [[1812]] auch zum Dechant ernannt wurde;
* von [[1817]] bis 1819 wohl in der Obhut des Edlen von Purgay in Eibiswald;
* von [[1819]] bis zu seinem Ableben [[1824]] Benefiziat bei der Herrschaft im Schloss Laubegg.


Martin trat in den Kapuzinerorden (in welches Kloster, wissen wir nicht) ein. Als solcher absolvierte er das Theologiestudium und empfing die Priesterweihe. In der Folge war er, vielleicht als Folge der josephinischen Klosteraufhebungen, als Weltpriester tätig. Er war
Johann Baptist Schnepfleitner (mutmaßlich geboren am 30. Mai 1762<!--TfB Gbm IV 83-->) war 27 Jahre alt (also * 1761/62) und k.k. Kontrollor beim Kameral‑Eisengußwerk, als er am [[28. Jänner]] [[1789]] in Graz‑Mariahilf von seinem Bruder Martin mit der 28‑jährigen Witwe Elisabeth Sorgerin (geb. Lechleitnerin) getraut wurde<!--TrB II 189!-->.
* 19 Jahre lang Kaplan, davon
:von 1793 bis 1802 in Eibiswald;
* von 1804 bis 1807 Benefiziat im Grazer Armen- und Siechenhaus;
* von 1807 bis 1810 Pfarrer in (Graz-)Mariatrost, wo er mit den einfallenden Franzosen, aber auch mit dem österreichischen Militär Arges erlebte;
* von 1810 bis Mai 1817 Pfarrer in Eibiswald, wo er 1812 auch zum Dechant ernannt wird;
* von 1817 bis 1819 wohl in der Obhut des Edlen von Purgay in Eibiswald;
* von 1819 bis zu seinem Ableben (1824) Benefiziat bei der Herrschaft im Schloss Laubegg.


Johann Baptist Schnepfleitner (mutmaßlich * 30. Mai 1762<!--TfB Gbm IV 83-->) war 27 Jahre alt (also * 1761/62) und k.k. Kontrollor beim Kameral-Eisengußwerk, als er am 28. Jänner 1789 in Graz-Mariahilf von seinem Bruder Martin mit der 28&#8209;jährigen Witwe Elisabeth Sorgerin (geb. Lechleitnerin) getraut wurde<!--TrB II 189!-->.
Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor (jeweils geboren im Haus Nr. 588, Mariahilfgasse oder ‑straße, Taufpatin Elisabeth Lechleitner, also die Großmutter):


Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor (jeweils geboren im Haus Nr. 588, Mariahilfgasse oder &#8209;straße, Taufpatin Elisabeth Lechleitner, also die Großmutter):
* Karl (* [[20. Oktober]] [[1789]]<!--TfB II Fol. 357-->, † [[19. Juni]] [[1871]] Graz)
* Karl (* 20. Oktober 1789<!-- [TfB II Fol. 357-->, † 19. Juni 1871 Graz)
* Joseph Wolfgang (* [[13. Dezember]] [[1791]]<!--TfB III Fol. 159-->)
* Joseph Wolfgang (* 13. Dezember 1791<!--TfB III Fol. 159-->)
* fünf klein gestorbene Kinder (* 1793–1798)<!--Johann Georg Martin (* [[11. Oktober]] [[1793]] [TfB III Fol. 337], † [[1. Dezember]] [[1798]] in Eibiswald [TfB 13] [TfB 36]); Martin Anton (* [[31. August]] [[1794]] [TfB III Fol. 415], † [[20. Februar]] [[1795]] Eibiswald [TfB 31]); Anton Martin (* [[3. Oktober]] [[1795]] [TfB IV Fol. 75], † [[7. Dezember]] [[1795]] in Eibiswald [TfB 32]); Anna Maria (* [[6. April]] [[1798]] [TfB V S.21], † [[9. April]] [[1798]] [StB S. 121])-->
* fünf klein gestorbene Kinder (* 1793 – 1798)<!--Johann Georg Martin (* 11. Oktober 1793 [TfB III Fol. 337], † 1. Dezember 1798 in Eibiswald [TfB 13] [TfB 36]); Martin Anton (* 31. August 1794 [TfB III Fol. 415], † 20. Februar 1795 Eibiswald [TfB 31]); Anton Martin (* 3. Oktober 1795 [TfB IV Fol. 75], † 7. Dezember 1795 in Eibiswald [TfB 32]); Anna Maria (* 6. April 1798 [TfB V S.21], † 9. April 1798 [StB S. 121])-->


Bald nach der Heirat, bei der er noch k.k. Kontrollor beim Kameral-Eisengußwerk war, stieg Johann Baptist Schnepfleitner als "Hammerherr" oder "Hammergewerke" selbst in das Eisenverarbeitungsgewerbe ein. Er betrieb von 1790 bis 1804 Hammerwerke in Eibiswald und wurde im Jahr 1794 auch erster Viertelmandatar, also oberster Gewerke, des neu entstandenen Hammergewerkischen Viertels Graz<ref>Gemeindechronik von St. Oswald Auszug "Hammerwerksbetrieb im heutigen Krumbach" (https://web.archive.org/web/20031027040139/http://www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm auf web.archive.org, abgerufen am 27. Oktober 2003).</ref>
Bald nach der Heirat, bei der er noch k.k. Kontrollor beim Kameral‑Eisengußwerk war, stieg Johann Baptist Schnepfleitner als "Hammerherr" oder "Hammergewerke" selbst in das Eisenverarbeitungsgewerbe ein. Er betrieb von [[1790]] bis 1804 Hammerwerke in Eibiswald und wurde im Jahr [[1794]] auch erster Viertelmandatar, also oberster Gewerke, des neu entstandenen H. Graz<ref>Gemeindechronik von St. Oswald, Auszug "Hammerwerksbetrieb im heutigen Krumbach" (https://web.archive.org/web/20031027040139/http://www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm (oswald-o-e.at in Bing) auf web.archive.org, abgerufen am 27. Oktober 2003).</ref>


Wie lange Johann Baptist Schnepfleitner lebte, wissen wir nicht. Die letzte verlässliche Nachricht ist die von der Geburt der Tochter Anna Maria (* 6. April 1798).
Wie lange Johann Baptist Schnepfleitner lebte, wissen wir nicht. Die letzte verlässliche Nachricht stammt von der Geburt der Tochter Anna Maria (* 6. April 1798).


Karl Schnepfleitner (* 20. Oktober 1789 in Graz<!--Pfarre Mariahilf —[TfB II (1784-1789) Fol. 357]-->, † 19. Juni 1871 ebenda<!--Grazer Zeitung vom 21. Juni 1871, S. 6-->), Sohn des Eisengewerken Johann Baptist Schnepfleitner und der Elisabeth geb. Lechleitnerin, lebte jahrelang mit seiner Frau Catharina geb. Holzer als Eisenhändler in der untersteirischen Stadt Cilli (heute Celje in Slowenien), wo drei Söhne geboren wurden:
Karl Schnepfleitner (* [[20. Oktober]] [[1789]] in Graz<!--Pfarre Mariahilf —[TfB II (1784-1789) Fol. 357]-->, † [[19. Juni]] [[1871]] ebenda<!--Grazer Zeitung vom [[21. Juni]] 1871, S. 6-->), Sohn des Eisengewerken Johann Baptist Schnepfleitner und der Elisabeth geb. Lechleitner, lebte jahrelang mit seiner Frau Catharina geb. Holzer als Eisenhändler in der untersteirischen Stadt Cilli (heute Celje in Slowenien), wo drei Söhne geboren wurden:
* Carl Johann Franz (*† 1813 <!--TfB E.516, StB 56!-->),
* Ignaz (* 18. August 1816) <!--TfB E.606!--> und
* Carl Ignaz Johann (* 17. Februar 1818 <!--TfB F.14!-->), gräflich Herberstein’scher Central-Kanzlei-Direktor.


In späteren Jahren – aus der Zeit zwischen 1818 und 1828 fehlen Nachrichten – war Karl (Carl) Schnepfleitner k. k. Cameral-Zahlamts-Schreiber und zuletzt Kassier der Landes-Hauptcasse in Graz. Hier wurde ein weiterer Sohn (es gab auch noch eine Tochter) geboren:
* Carl Johann Franz (*† [[1813]]<!--TfB E.516, StB 56!-->),
* Johann Baptist Michael Conrad Schnepfleitner (* 26. November 1828 in Graz, † 28. März 1903 ebenda)
* Ignaz (* [[18. August]] [[1816]]<!--TfB E.606!-->) und
* Carl Ignaz Johann (* [[17. Februar]] [[1818]]<!--TfB F.14!-->), gräflich Herbersteinischer Central-Kanzlei-Direktor.


Johann Baptist Michael Conrad Schnepfleitner (* 26. November 1828 in Graz<ref>Taufbuch der Pfarre Graz-Hl. Blut XXVII fol. 135); Taufpate war Johann Schnepfleitner, später geadelt als Johann von Schnepfleitner, k.k. Rittmeister, aus Graz gebürtig, der am 1. Februar 1852 ledig als pensionierter k.k. Rittmeister starb (Quelle: Convocations-Edict des illirisch-innerösterreichischen Jud. deleg. militär mixt. vom 22. April 1852, Wiener Zeitung vom 8. Mai 1852 [5557]). Seine genealogische Einordnung ist unsicher.</ref> † 28. März 1903 ebenda<!--Sterbebuch Graz-St. Andrä S. 491 Nr. 85-->) schlug eine Laufbahn als Jurist und Offizier (Auditor) ein und tat an verschiedenen Orten der Monarchie Dienst, unter anderm in Pressburg, Ofen, Kaschau und Lemberg.
In späteren Jahren – aus der Zeit zwischen [[1818]] und [[1828]] fehlen Nachrichten – war Karl (Carl) Schnepfleitner k. k. Cameralzahlamtsschreiber und zuletzt Kassier der Landeshauptcasse in Graz. Hier wurde ein weiterer Sohn (es gab auch noch eine Tochter) geboren:


Er heiratete am 18. August 1857 in der Grazer Franziskanerkirche Therese Knar, Tochter des Universitätsprofessors Josef Knar und der Amalia geb. Khlun.<!--Trauungsbuch IV der Pfarre Graz-Mariä Himmelfahrt, Fol. 67-->
*  Johann Baptist Michael Conrad Schnepfleitner (* [[26. November]] 1828 in Graz, † [[28. März]] [[1903]] ebenda)


Johann Schnepfleitner und seine Ehefrau Therese geb. Knar hatten
Johann Baptist Michael Conrad Schnepfleitner (* 26. November 1828 in Graz,<ref>Taufbuch der Pfarre Graz-Hl. Blut XXVII Fol. 135; Taufpate war Johann Schnepfleitner, später geadelt als Johann von Schnepfleitner, k.k. Rittmeister, in Graz gebürtig, der am 1. Februar 1852 ledig als pensionierter k.k. Rittmeister starb (Quelle: Convocations-Edict des illirisch-innerösterreichischen Jud. deleg. militär mixt. vom 22. April 1852, Wiener Zeitung vom 8. Mai 1852 [5557]). Seine genealogische Einordnung ist unsicher.</ref> † 28. März 1903 ebenda<!--Sterbebuch Graz-St. Andrä S. 491 Nr. 85-->) schlug eine Laufbahn als Jurist und Offizier (Auditor) ein und stand an verschiedenen Orten der Monarchie im Dienst, unter anderem in Pressburg, Ofen, Kaschau und Lemberg.
*die Töchter Betti (verh. Čuić), Anna (verh. Haas) und Emma (* 1865/66 in Kaschau, † 1955 in Graz<!--Graz Dom Trauungsbuch VIII 170 (1895)-->, verh. Mank) sowie
*die Söhne
:* Hugo († 1932 in Graz <!--zB Grazer Tagblatt vom 9. August 1932!-->), Auditor, kinderlos verheiratet,
:* Karl,  
:* Friedrich Albert (* 21. Dezember 1867) – nach Brasilien ausgewandert – und
:* Johann (*† 1870 Gedersberg [Pfarre Graz-Straßgang])


Friedrich Albert Schnepfleitner (* 21. Dezember 1867, Ort unbekannt; † 25. Dezember 1940 in Santo Ângelo, Rio Grande do Sul [RS]), wanderte nach Brasilien aus, wo er seinen Vornamen auf "Frederico" änderte.
Er heiratete am [[18. August]] [[1857]] in der Grazer Franziskanerkirche Therese Knar, Tochter des Universitätsprofessors Josef Knar und der Amalia geb. Khlun.<!--Trauungsbuch IV der Pfarre Graz-Mariä Himmelfahrt, Fol. 67-->


Er hatte mit seiner Ehefrau Carlota (oder Caroline) Telten (* 10. Juli 1867, † 29. September 1939) die Kinder Lina, Hugo, Robert, Hulda, Helmuth (* 1898), Flora, Emil, Meta, Eduard, Erika (* 25. Mai 1922 in Santo Ângelo [RS], † 1991 ebenda, verh. Sturzenegger<!--https://www.familysearch.org/tree/person/details/LLSM-NDY-->) und Isolde.
Johann Schnepfleitner und seine Ehefrau Therese geb. Knar hatten:
* die Töchter Betti (verh. Čuić), Anna (verh. Haas) und Emma (* 1865/66 in Kaschau, † [[1955]] in Graz<!--Graz Dom Trauungsbuch VIII 170 (1895)-->, verh. Mank) sowie
* die Söhne
:* Hugo († [[1932]] in Graz<!--zB Grazer Tagblatt vom 9. August 1932!-->), Auditor, verheiratet, aber kinderlos,
:* Karl,
:* Friedrich Albert (* [[21. Dezember]] [[1867]]), – nach Brasilien ausgewandert – und
:* Johann (*† [[1870]] in Gedersberg [Pfarre Graz-Straßgang]).


Von diesen Kindern wissen wir Einzelheiten nur zu<br />
Friedrich Albert Schnepfleitner (* [[21. Dezember]] [[1867]], Ort unbekannt; † [[25. Dezember]] [[1940]] in Santo Ângelo, Rio Grande do Sul [RS]) wanderte nach Brasilien aus, wo er seinen Vornamen auf "Frederico" änderte.
Helmuth Schnepfleitner (* 13. April 1898 in Santa Cruz do Sul [RS], † 11. Dezember 1981 ebenda. Er hatte mit seiner Ehefrau Marga Alice Sachs (* 30. Juli 1903 in Alfredo Chaves (Veranópolis), RS; † 21. Juni 1964 in Santo Ângelo, RS) die Kinder
 
* Edi Gisela Schnepfleitner (* 10. Februar 1926 in Santo Angelo, RS; † 8. Dezember 2018 ebenda), verh. Schorn (kinderlos), und
Er hatte mit seiner Ehefrau Carlota (oder Caroline) Telten (* [[10. Juli]] [[1867]], † [[29. September]] [[1939]]) die Kinder Lina, Hugo, Robert, Hulda, Helmuth (* [[1898]]), Flora, Emil, Meta, Eduard, Erika (* [[25. Mai]] [[1922]] in Santo Ângelo [RS], † [[1991]] ebenda, verh. Sturzenegger<!--https://www.familysearch.org/tree/person/details/LLSM-NDY-->) und Isolde.
* Lothario Roberto Schnepfleitner (* 5. Juni 1928 in Santo Ângelo, RS, † 12. April 2005 ebenda);<!--, verh. mit Irene Margis --> drei Kinder.
 
Von diesen Kindern wissen wir Einzelheiten nur zu
Helmuth Schnepfleitner (* [[13. April]] [[1898]] in Santa Cruz do Sul [RS], † [[11. Dezember]] [[1981]] ebenda). Er hatte mit seiner Ehefrau Marga Alice Sachs (* [[30. Juli]] [[1903]] in Alfredo Chaves (Veranópolis), RS; † [[21. Juni]] [[1964]] in Santo Ângelo, RS) die Kinder
* Edi Gisela Schnepfleitner (* [[10. Februar]] [[1926]] in Santo Ângelo, RS; † [[8. Dezember]] [[2018]] ebenda), verh. Schorn (kinderlos), und
* Lothario Roberto Schnepfleitner (* [[5. Juni]] [[1928]] in Santo Ângelo, RS; † [[12. April]] [[2005]] ebenda); drei Kinder.


===Die Thalhamschneider-Linie von Gröbming (Hannß Schnepfleithner)===
===Die Thalhamschneider-Linie von Gröbming (Hannß Schnepfleithner)===
Die Benennung "Thalhamschneider-Linie" verweist auf den Weiler Thalham (ältere Schreibweise: Thallhaim uä.) in der Gemeinde Gröbming; er liegt ein wenig südlich des Ortszentrums (des Marktes), aber noch nördlich der [[Enns]].  
Die Benennung "Thalhamschneider-Linie" verweist auf den Weiler Thalham (ältere Schreibweise: Thallhaim u.&nbsp;ä.) in der Gemeinde Gröbming; er liegt ein wenig südlich des Ortszentrums (des Marktes), aber noch nördlich der [[Enns]].


Stammvater dieser Linie ist der Schneidermeister Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->), (vierter) Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleitner und der Barbara geb. Heizinger:
Stammvater dieser Linie ist der Schneidermeister Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->), (vierter) Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleitner und der Barbara geb. Heizinger:


Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->; † 27. Dezember 1793<!--StB Gbm IV 235-->), Schneidermeister in Assach und dann in Gröbming, ∞ (12. September 1735 in Schladming<!--TrB I.227-->) Barbara Rädler (* ca. 1715; † 3. Dezember 1782 in Gröbming-Michaelberg<!-- StB Gbm IV 135-->), Schneidermeisterstochter
Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707<!--StB Gbm IV 235-->; † [[27. Dezember]] [[1793]]<!--StB Gbm IV 235-->), Schneidermeister in Assach und dann in Gröbming; ⚭ ([[12. September]] [[1735]] in Schladming<!--TrB I.227-->) Barbara Rädler (* um 1715; † [[3. Dezember]] [[1782]] in Gröbming-Michaelberg<!-- StB Gbm IV 135-->), Schneidermeisterstochter
* Franz (* 29. September 1736 in Assach<!-- [TfB Haus V.130]); Heirat 1761 [TrB Gbm IV 34 f]-->), Thalham-Schneider, Stammvater der "eigentlichen Thalhamschneider-Linie"
* Franz (* [[29. September]] [[1736]] in Assach<!-- [TfB Haus V.130]); Heirat 1761 [TrB Gbm IV 34 f]-->), Thalhamschneider, Stammvater der "eigentlichen Thalhamschneider-Linie"
* Veronika (* 12. Jänner 1738 in Assach<!-- [TfB Haus V.140]-->), ∞ 1756 <!--Heirat 13. September 1756 [TrB Gbm III 285] mit -->Johannes Mädl<!--, am 28. August 1764 Geburt des Sohnes Franz Seraph Mädl, dessen Taufpate der Bäckermeister Martin Schnepfleitner war-->
* Veronika (* [[12. Jänner]] [[1738]] in Assach<!-- [TfB Haus V.140]-->), ⚭ 1756 <!--Heirat [[13. September]] 1756 [TrB Gbm III 285] mit -->Johannes Mädl
* Theresia (* 29. September 1739 in Assach<!-- [TfB Haus V.150]-->), ∞ 1756 Franz Götzfried
* Theresia (* [[29. September]] [[1739]] in Assach<!-- [TfB Haus V.150]-->), ⚭ 1756 Franz Götzfried
* fünf weitere (1740–1750) in Assach geborene Kinder<!--* Gertrud (* 22. Februar 1741 in Assach [TfB Haus V.157])
* fünf weitere (1740–1750) in Assach geborene Kinder<!--* Gertrud (* [[22. Februar]] [[1741]] in Assach [TfB Haus V.157])
* Margaritha (* 7. Juli 1743 in Assach [TfB Haus V.169])
* Margaritha (* [[7. Juli]] [[1743]] in Assach [TfB Haus V.169])
* Matthias (* 18. Februar 1746 in Assach [TfB Haus V.184)
* Matthias (* [[18. Februar]] [[1746]] in Assach [TfB Haus V.184)
* Maria (* 20. April 1748 in Assach [TfB Haus V.203])
* Maria (* [[20. April]] [[1748]] in Assach [TfB Haus V.203])
* Martin (* 29. Oktober 1750 in Assach [TfB Haus V.223])-->
* Martin (* [[29. Oktober]] [[1750]] in Assach [TfB Haus V.223])-->
* Josef (* 1. März 1753 in Assach<!-- [TfB Haus V.240],-->), Schneider in Gröbming, Stammvater der "Schneiderseppl-Linie"
* Josef (* [[1. März]] [[1753]] in Assach<!-- [TfB Haus V.240],-->), Schneider in Gröbming, Stammvater der "Schneiderseppl-Linie"
* Simon (* 23. Oktober 1755 in Gröbming<!-- [TfB Gbm III 343], Heirat 1788-->), Pichl-Weber
* Simon (* [[23. Oktober]] [[1755]] in Gröbming<!-- [TfB Gbm III 343], Heirat 1788-->), Pichl-Weber
* Georg (* 23. April 1758 in Gröbming<!--[TfB Gbm IV 23]-->), mutmaßlich Stammvater der Reithmayer-Linie von [[Selzthal]]
* Georg (* [[23. April]] [[1758]] in Gröbming<!--[TfB Gbm IV 23]-->), mutmaßlicher Stammvater der Reithmayer-Linie von [[Selzthal]]
* Elisabeth (* 26. Mai 1761 in Gröbming<!-- [TfB Gbm IV 67]-->)
* Elisabeth (* [[26. Mai]] 1761 in Gröbming<!-- [TfB Gbm IV 67]-->)
 
Jeder der angeführten Söhne – Franz (* [[1736]]), Josef (* [[1753]]), Simon (* [[1755]]) und (mutmaßlich) Georg (* [[1758]] in Gröbming) – wurde Begründer einer der nachfolgend beschriebenen Linien.
Jeder der angeführten Söhne – Franz (* 1736), Josef (* 1753), Simon (* 1755) und (mutmaßlich) Georg (* 1758 Gröbming) – wurde Begründer einer der nachfolgend beschriebenen Linien.


====Die eigentliche Thalhamschneider-Linie (Franz Schnepfleithner)====
====Die eigentliche Thalhamschneider-Linie (Franz Schnepfleithner)====
Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736 in Assach), Sohn des Schneidermeisters Hannß Schnepfleithner und der Barbara geb. Rädler, wurde ebenfalls Schneider und folgte seinem Vater als Thalhamschneider nach.
Franz Schnepfleithner (* [[29. September]] [[1736]] in Assach), Sohn des Schneidermeisters Hannß Schnepfleithner und der Barbara geb. Rädler, wurde ebenfalls Schneider und folgte seinem Vater als Thalhamschneider.


=====Übersicht=====
=====Übersicht=====
Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736 in Assach, † 25. April 1814 in Gröbming, Moosheim 12)<!--StB Gbm V 53-->) ∞ (23. November 1761 in Gröbming) Elisabeth Perner (* 1740, † 6. Oktober 1805 in Gröbming<!--StB Gbm IV 333-->)
Franz Schnepfleithner (* [[29. September]] [[1736]] in Assach, † [[25. April]] [[1814]] in Gröbming, Moosheim 12<!--StB Gbm V 53-->) ⚭ ([[23. November]] 1761 in Gröbming) Elisabeth Perner (* 1740, † [[6. Oktober]] [[1805]] in Gröbming<!--StB Gbm IV 333-->)
* Philipp (* 21. April 1764 in Gröbming<!--TfB Gbm IV 109-->), [[Tunzendorf]]<nowiki>wirt</nowiki> in Gröbming-Michaelberg
* Philipp (* [[21. April]] [[1764]] in Gröbming<!--TfB Gbm IV 109-->), [[Tunzendorf]]<nowiki>wirt</nowiki> in Gröbming-Michaelberg
* ? Franz (* ca. 1766) ?, Begründer der Bauerngut-Linie
* ? Franz (* ca. 1766) ?, Begründer der Bauerngut-Linie
* Adam (* 24. Dezember 1777 in Gröbming, Michaelberg Nr. 11), Thalhamschneider in Gröbming-Michaelberg, ∞ (22. Juni 1807 in Gröbming) Elisabeth Häusler (* ca. 1785); Trauzeuge Franz Schnepfleithner, Bauer in Donnersbachwald  
* Adam (* [[24. Dezember]] [[1777]] in Gröbming, Michaelberg Nr. 11), Thalhamschneider in Gröbming-Michaelberg, ⚭ ([[22. Juni]] [[1807]] in Gröbming) Elisabeth Häusler (* ca. 1785); Trauzeuge: Franz Schnepfleithner, Bauer in Donnersbachwald
** Franz de Paula (* 20. März 1808 in Gröbming, Michaelberg 11<!--[TfB VI.159]-->), Besitzer des Thalhamschneidergutes, ∞ (8. Jänner 1849 in Gröbming) Theresia Stranger
** Franz de Paula (* [[20. März]] [[1808]] in Gröbming, Michaelberg 11<!--[TfB VI.159]-->), Besitzer des Thalhamschneidergutes, ⚭ ([[8. Jänner]] [[1849]] in Gröbming) Theresia Stranger
** Johannes vom Kreuz (* 12. November 1812 in Gröbming, Michaelberg 11<!--[TfB VI.193]-->), Tagwerker in Winkl
** Johannes vom Kreuz (* [[12. November]] [[1812]] in Gröbming, Michaelberg 11<!--[TfB VI.193]-->), Tagwerker in Winkl
** Augustin (* 26. August 1816 in Gröbming, Moosheim 11<!--[TfB Gbm VII 32]-->)
** Augustin (* [[26. August]] [[1816]] in Gröbming, Moosheim 11<!--[TfB Gbm VII 32]-->)
* Michael, Besitzer des Lemmerergütls zu Lassing
* Michael, Besitzer des Lemmerergütls zu Lassing


=====Die Bauerngut-Linie von Donnersbachwald=====
=====Die Bauerngut-Linie von Donnersbachwald=====
Die Bauerngut-Linie hat ihren Namen nach dem Bauerngut vulgo Bauer in [[Donnersbachwald]], das im 19. Jahrhundert im Besitz der Familie Schnepfleitner stand. Der Vulgoname "Bauer" dürfte auf den Familiennamen einer früheren Besitzerfamilie zurückzuführen sein. Das Gut selbst besteht heute nicht mehr, an seiner Stelle steht eine Siedlung, die Bauernsiedlung. Unweit erstreckt sich der Bauer-Graben, der von einem Bach zum [[Donnersbach (Bach)|Donnersbach]] entwässert wird.
Die Bauerngut-Linie hat ihren Namen nach dem Bauerngut vulgo Bauer in [[Donnersbachwald]], das im 19. Jahrhundert im Besitz der Familie Schnepfleitner stand. Der Vulgoname "Bauer" dürfte auf den Familiennamen einer früheren Besitzerfamilie zurückzuführen sein. Das Gut selbst besteht heute nicht mehr; an seiner Stelle steht eine Siedlung, die Bauernsiedlung. Unweit erstreckt sich der Bauer-Graben, der von einem Bach zum [[Donnersbach (Bach)|Donnersbach]] entwässert wird.


Der Besitzer Paul Häußler vulgo Bauer starb am 22. Oktober 1787 am Schlagfluss. Die Witwe Elisabeth geb. Schupfer heiratete am 4. November 1788, 46&#8209;jährig, den 22&#8209;jährigen Franz Schnepfleitner (* ca. 1766). In ihm vermuten wir einen Sohn des Trauzeugen, des Thalhamschneiders Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736).<ref>Belege für die Abstammung des Bräutigams (sei es in der Trauungseintragung oder in der bisher nicht aufgefundenen Taufeintragung) fehlen. Für die Zurechnung des Bräutigams Franz Schnepfleitner zur Thalhamschneider-Linie spricht ein weiteres Indiz: Er war am 22. Juni 1807 einer der Beistände bei der Eheschließung des Adam Schnepfleitner – also wohl seines Bruders – mit Elisabeth, ehelicher Tochter des Paul Häusler, gewesten Besitzers am Bauerngut in Donnersbachwald, und der Maria geb. Schupfer (also offenbar einer [Halb&#8209;]Schwester seiner Frau).</ref>
Der Besitzer Paul Häußler vulgo Bauer starb am [[22. Oktober]] [[1787]] am Schlagfluss. Die Witwe Elisabeth geb. Schupfer heiratete am [[4. November]] 1788, 46‑jährig, den 22‑jährigen Franz Schnepfleitner (* ca. 1766). In ihm vermuten wir einen Sohn des Trauzeugen, des Thalhamschneiders Franz Schnepfleithner (* [[29. September]] [[1736]]).<ref>Belege für die Abstammung des Bräutigams (sei es in der Trauungseintragung oder in der bisher nicht aufgefundenen Taufeintragung) fehlen. Für die Zurechnung des Bräutigams Franz Schnepfleitner zur Thalhamschneider-Linie spricht ein weiteres Indiz: Er war am [[22. Juni]] [[1807]] einer der Beistände bei der Eheschließung des Adam Schnepfleitner – also wohl seines Bruders – mit Elisabeth, ehelicher Tochter des Paul Häusler, gewesenen Besitzers am Bauerngut in Donnersbachwald, und der Maria geb. Schupfer (also offenbar einer [Halb‑]Schwester seiner Frau).</ref>


Elisabeth Schnepfleitner verw. Häusler[in] geb. Schüpfer[in] starb am 3. August 1806 mit 64 Jahren an Gelbsucht. Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am 7. November 1806 in Donnersbachwald die 25&#8209;jährige Elisabeth Pötsch.
Elisabeth Schnepfleitner verw. Häusler[in] geb. Schüpfer[in] starb am [[3. August]] [[1806]] mit 64 Jahren an Gelbsucht. Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am [[7. November]] [[1806]] in Donnersbachwald die 25‑jährige Elisabeth Pötsch.


Franz und Elisabeth geb. Pötsch hatten die folgenden, in Donnersbachwald geborenen Kinder:
Franz und Elisabeth geb. Pötsch hatten die folgenden, in Donnersbachwald geborenen Kinder:
* Johann (* 19. Juni 1807), der Hoferbe;
* Johann (* [[19. Juni]] [[1807]]), der Hoferbe;
* Patritz (* 16. März 1810, † 24. Februar 1847 in Donnersbach), Dienstknecht;
* Patritz (* [[16. März]] [[1810]], † [[24. Februar]] [[1847]] in Donnersbach), Dienstknecht;
* Philipp (* 5. April 1812), Keuschler oder Bauer vulgo Weber;
* Philipp (* [[5. April]] [[1812]]), Keuschler oder Bauer vulgo Weber;
* Maria (* 20. Juni 1814);
* Maria (* [[20. Juni]] [[1814]]);
* Agnes (* 7. Jänner 1817), verehelichte 1. Mühlbacher 2. Lämmerer, Bäuerin vulgo Lannerin (Hochlannerin);
* Agnes (* [[7. Jänner]] [[1817]]), verehelichte 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer, Bäuerin vulgo Lannerin (Hochlannerin);
* Eva (* 23. Dezember 1819), Dienstmagd.
* Eva (* [[23. Dezember]] [[1819]]), Dienstmagd.


Elisabeth Schnepfleitner geb. Pötsch starb am 6. Juli 1823 an Abzehrung (Tuberkulose).
Elisabeth Schnepfleitner geb. Pötsch starb am [[6. Juli]] [[1823]] an Abzehrung (Tuberkulose).


Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am 19. Jänner 1824 ein drittes Mal. Die vier aus der Ehe hervorgegangenen Kinder starben klein. Franz Schnepfleitner starb am 4. November 1842 als Auszügler an Altersschwäche.
Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am [[19. Jänner]] [[1824]] ein drittes Mal. Die vier aus dieser Ehe hervorgegangenen Kinder starben im Kleinkindalter. Franz Schnepfleitner starb am [[4. November]] [[1842]] als Auszügler an Altersschwäche.


======Die spätere Bauerngut- und Wastlgut-Linie======
======Die spätere Bauerngut- und Wastlgut-Linie======
Johann Schnepfleitner (* 19. Juni 1807 in Donnersbachwald, † 9. Mai 1875 ebenda), der älteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauers vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, heiratete am 6. Februar 1837 in Donnersbachwald als angehender Besitzer des Bauerngutes die Bauerntochter Magdalena Schaumberger (* 8. Juni 1813 in Donnersbachwald<!--TfB I.40-->).
Johann Schnepfleitner (* [[19. Juni]] [[1807]] in Donnersbachwald, † [[9. Mai]] [[1875]] ebenda), der älteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauer, vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, heiratete am [[6. Februar]] [[1837]] in Donnersbachwald als angehender Besitzer des Bauerngutes die Bauerntochter Magdalena Schaumberger (* [[8. Juni]] [[1813]] in Donnersbachwald<!--TfB I.40-->).


Aus der Ehe gingen folgende, in Donnersbachwald geborene Kinder hervor:
Aus der Ehe gingen folgende, in Donnersbachwald geborene Kinder hervor:
* Johannes Nepomuk (* 6. Mai 1837, † 24. Oktober 1912 in Irdning Nr. 42), ledig geblieben;
* Johannes Nepomuk (* [[6. Mai]] 1837, † [[24. Oktober]] [[1912]] in Irdning Nr. 42), blieb ledig;
* früh gestorbene Kinder Maria (* 22. Juni 1838, † 21. Juli 1850), Michael (* 28. September 1839, † 4. November 1842) und Anna (* 25. Juli 1850, † 22. Dezember 1855);
* die früh verstorbenen Kinder Maria (* [[22. Juni]] 1838, † [[21. Juli]] [[1850]]), Michael (* [[28. September]] 1839, † [[4. November]] [[1842]]) und Anna (* [[25. Juli]] 1850, † [[22. Dezember]] [[1855]]);
* Magdalena (* 19. Juni 1842, † 14. September 1888 in Donnersbachwald), ledige Dienstmagd;
* Magdalena (* [[19. Juni]] 1842, † [[14. September]] [[1888]] in Donnersbachwald), ledige [[Dienstbote|Dienstmagd]];
* Katharina (* 21. April 1845), ledige Dienstmagd;
* Katharina (* [[21. April]] [[1845]]), ledige Dienstmagd;
* Michael (* 26. August 1848), der Hoferbe;
* Michael (* [[26. August]] [[1848]]), der Hoferbe;
* Maria (* 23. Juli 1855), ledige Dienstmagd.
* Maria (* [[23. Juli]] [[1855]]), ledige Dienstmagd.


======Der Zweig von Katharina und Franz und Altirdning======
======Der Zweig von Katharina und Franz und Altirdning======
Katharina Schnepfleitner (* 21. April 1845 in Donnersbachwald), Tochter des Johann Schnepfleitner, Bauers vulgo Bauer in Donnersbachwald und der Magdalena geb. Schaumberger, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 34&#8209;sten Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann ihres Bruders Michael, auf dem Bauerngut in Donnersbachwald. Dort brachte sie
 
* ein totgeborenes Mädchen (*† 9. September 1865),
Katharina Schnepfleitner (* [[21. April]] [[1845]] in Donnersbachwald), Tochter des Johann Schnepfleitner, Bauer, vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Magdalena geb. Schaumberger, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 34. Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann bei ihrem Bruder Michael, auf dem Bauerngut in Donnersbachwald. Dort brachte sie
* einen Sohn Johannes (* 3. Mai 1873) und
* ein totgeborenes Mädchen (* † [[9. September]] [[1865]]),
* einen Sohn Franz (* 22. November 1889)
* einen Sohn Johannes (* [[3. Mai]] [[1873]]) und
* einen Sohn Franz (* [[22. November]] [[1889]])
zur Welt.
zur Welt.


Franz Schnepfleitner (* 22. November 1889; † 23. November 1955 in Altirdning), Sohn der Dienstmagd Katharina Schnepfleitner, wurde auf dem von seinem Onkel Michael bewirtschafteten Bauerngut in Donnersbachwald Nr. 49 geboren.
Franz Schnepfleitner (* [[22. November]] 1889; † [[23. November]] [[1955]] in Altirdning), Sohn der Dienstmagd Katharina Schnepfleitner, wurde auf dem von seinem Onkel Michael bewirtschafteten Bauerngut in Donnersbachwald Nr. 49 geboren.


Franz war zeitweise (so bei seiner Eheschließung im Jahr [[1931]]) Jäger in Walchen Nr. 29 bei [[Öblarn]], zeitweise (Graf&#8209;)Colloredo-Mannsfeld’scher Oberjäger in [[Kleinsölk]]. Er heiratete am 9. Februar 1931 in Donnersbachwald die Försterstochter Maria Göschl (* 1. November 1907 in Donnersbachwald; † 12. Juni 1984 in Altirdning). Aus der Ehe gingen unter anderem folgende Kinder hervor:
Franz war zeitweise (so bei seiner Eheschließung im Jahr [[1931]]) Jäger in Walchen Nr. 29 bei [[Öblarn]], zeitweise Colloredo-Mannsfeldscher Oberjäger in [[Kleinsölk]]. Er heiratete am [[9. Februar]] [[1931]] in Donnersbachwald die Försterstochter Maria Göschl (* [[1. November]] [[1907]] in Donnersbachwald; † [[12. Juni]] [[1984]] in Altirdning). Aus der Ehe gingen unter anderem folgende Kinder hervor:
* Franz (* ca. 1933), zwei Kinder
* Franz (* ca. 1933), zwei Kinder
* Margaretha (* 27. Mai 1934 Kleinsölk Nr. 224, † 2. Februar 2015), ∞ Julius Brunner (* 9. April 1927 in [[Altirdning|Alt-Irdning]])
* Margaretha (* [[27. Mai]] [[1934]] in Kleinsölk Nr. 224, † [[2. Februar]] [[2015]]), ⚭ Julius Brunner (* [[9. April]] [[1927]] in [[Altirdning|Alt-Irdning]])
* Franziska (* 1935, † ca. 1957)
* Franziska (* 1935, † ca. 1957)


======Michael Schnepfleitner und das Wastlgut======
======Michael Schnepfleitner und das Wastlgut======
Michael Schnepfleitner (* 26. August 1848 in Donnersbachwald), der zweitälteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauers vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, wurde Besitzer des elterlichen Gutes. Er heiratete am 7. Dezember 1890 in Irdning die Bauerntochter Josefa Pötsch (* 17. März 1853).
Michael Schnepfleitner (* [[26. August]] [[1848]] in Donnersbachwald), der zweitälteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauer vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, wurde Besitzer des elterlichen Gutes. Er heiratete am [[7. Dezember]] [[1890]] in Irdning die Bauerntochter Josefa Pötsch (* [[17. März]] [[1853]]).


Nachkommen aus der Ehe waren unter anderem:
Nachkommen aus der Ehe waren unter anderem
* Maria (* 21. November 1891 in [[Vorderwald]] Nr. 50);
* Maria (* [[21. November]] [[1891]] in [[Vorderwald]] Nr. 50);
** Josef (* 24. Februar 1916 auf dem Wastlgut in Altirdning Nr. 42; † 6. Februar 2002 in Mautern<!--[TfB Irdning XII 13]-->);
** Josef (* [[24. Februar]] [[1916]] auf dem Wastlgut in Alt-Irdning Nr. 42; † [[6. Februar]] [[2002]] in [[Mautern]]<!--[TfB Irdning XII 13]-->);
* Josef (* 27. Februar 1894 in Vorderwald Nr. 50, † 4. Februar 1918 in Alt-Irdning Nr. 42);
* Josef (* [[27. Februar]] [[1894]] in Vorderwald Nr. 50; † [[4. Februar]] [[1918]] in Alt-Irdning Nr. 42);
* Georg (* 8. April 1898 in Irdning, Kienach Nr. 6).
* Georg (* [[8. April]] [[1898]] in Irdning, Kienach Nr. 6).


Auffälligerweise finden wir Michael Schnepfleitner ab 1891 nicht mehr an der Adresse Donnersbachwald Nr. 49, sondern an der Adresse Donnersbachwald Nr. 50, die seit alters den Hausnamen "Unherr" trägt. Das Bauerngut in Donnersbachwald, aber auch das Unherr-Gut gab Michael Schnepfleitner offensichtlich vor 1897 auf; er wurde Bauer vulgo Tüchler in Irdning, Kienach Nr. 6. Noch später, spätestens 1912, war Michael Bauer vulgo Wastl in (Alt ?)Irdning Nr. 42.
Auffälligerweise ist Michael Schnepfleitner ab [[1891]] nicht mehr an der Adresse Donnersbachwald Nr. 49 nachweisbar, sondern an der Adresse Donnersbachwald Nr. 50, die seit alters her den Hausnamen "Unherr" trägt. Das Bauerngut in Donnersbachwald, aber auch das Unherr-Gut gab Michael Schnepfleitner offensichtlich vor [[1897]] auf, und er wurde Bauer vulgo Tüchler in Irdning, Kienach Nr. 6. Noch später, spätestens [[1912]], war Michael Bauer vulgo Wastl in Alt-Irdning Nr. 42.


Michaels Witwe Josefa starb am 24. Februar 1922 im Armenhaus der Marktgemeinde Irdning.<!-- [StB Irdning VIII 201] -->
Michaels Witwe Josefa starb am [[24. Februar]] [[1922]] im Armenhaus der Marktgemeinde Irdning.<!-- [StB Irdning VIII 201] -->


Mit Michaels Enkel Josef Schnepfleitner (* 24. Februar 1916 auf dem Wastlgut; † 6. Februar 2002 in Mautern<!--[TfB Irdning XII 13]-->) verlieren wir diesen Familienzweig aus den Augen.
Mit Michaels Enkel Josef Schnepfleitner (* [[24. Februar]] [[1916]] auf dem Wastlgut; † [[6. Februar]] [[2002]] in Mautern<!--[TfB Irdning XII 13]-->) verlieren wir diesen Familienzweig in den Quellen aus den Augen.


======Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin in Donnersbach======
======Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin in Donnersbach======
======0. Lebensbeschreibung======
======0. Lebensbeschreibung======
Agnes (* 7. Jänner 1817 in Donnersbachwald), eine Tochter des Franz Schnepfleitner, Bauers vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 29&#8209;sten Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann ihres Bruders Johann.  
Agnes (* [[7. Jänner]] [[1817]] in Donnersbachwald), eine Tochter des Franz Schnepfleitner, Bauers, vulgo Bauer, in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 29. Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann ihres Bruders Johann.


Eine dauerhafte Liebesbeziehung verband sie offenbar während dieser Zeit mit Josef Pachler, Vater ihrer Kinder Stephan (* 24. Dezember 1839 in Donnersbachwald Nr. 48, [vulgo] Holzmeister-Keusche), Johannes Nepomuk (* 7. Mai 1842 in Donnersbachwald Nr. 49) und Maria (* 24. Jänner 1846 in Donnersbachwald Nr. 49), der die Vaterschaft zu diesen Kindern auch pfarrämtlich anerkannte. Josef Pachler (* 1809 in Donnersbachwald) war Sohn des ledigen Dienstknechts Peter Pachler und der Anna Forstner, er war Urlauber vom k. k. Infanterieregiment Prohazka Nr. 7 – dem er vom 5. Mai 1831 bis zum 31. Oktober 1845 angehörte<ref>7. Infanterie-Regiment Grundbuchsheft 11 S. 39 (Österr. Staatsarchiv/Kriegsarchiv).</ref> (damals dauerte die Kriegsdienstpflicht 14 Jahre!) – und Dienstknecht bei verschiedenen Bauern in Donnersbachwald.
Eine dauerhafte Liebesbeziehung verband sie offenbar während dieser Zeit mit Josef Pachler, Vater ihrer Kinder Stephan (* [[24. Dezember]] [[1839]] in Donnersbachwald Nr. 48, [vulgo] Holzmeister-Keusche), Johannes Nepomuk (* [[7. Mai]] [[1842]] in Donnersbachwald Nr. 49) und Maria (* [[24. Jänner]] [[1846]] in Donnersbachwald Nr. 49), der die Vaterschaft zu diesen Kindern auch pfarramtlich anerkannte. Josef Pachler (* [[1809]] in Donnersbachwald) war Sohn des ledigen Dienstknechts Peter Pachler und der Anna Forstner. Er war Urlauber vom k. k. Infanterieregiment Prohazka Nr. 7, dem er vom [[5. Mai]] [[1831]] bis zum [[31. Oktober]] [[1845]] angehörtedem er vom [[5. Mai]] [[1831]] bis zum [[31. Oktober]] [[1845]] angehörte<ref>7. Infanterie-Regiment Grundbuchsheft 11 S. 39 (Österr. Staatsarchiv/Kriegsarchiv).</ref> (damals dauerte die Kriegsdienstpflicht 14 Jahre!) – und Dienstknecht bei verschiedenen Bauern in Donnersbachwald.  


Einige Jahre später treffen wir Agnes – nicht jedoch Josef Pachler – wieder, nunmehr als Dienstmagd bei ihrem Onkel Philipp Schnepfleitner vulgo Weber in Donnersbachwald Nr. 17. Dort schenkte sie dem Sohn Joseph (* 10. März 1851) das Leben. Der Vater dieses Kindes war Stephan Mühlbacher, Bauernsohn vulgo Hochlanner in [[Donnersbach]]au, der auf dem väterlichen Gut auf dem [[Erlsberg]] Nr. 42 lebte und arbeitete.
Einige Jahre später treffen wir Agnes – nicht jedoch Josef Pachler – wieder, nunmehr als Dienstmagd bei ihrem Onkel Philipp Schnepfleitner vulgo Weber in Donnersbachwald Nr. 17. Dort schenkte sie dem Sohn Joseph (* [[10. März]] [[1851]]) das Leben. Der Vater dieses Kindes war Stephan Mühlbacher, Bauernsohn vulgo Hochlanner in [[Donnersbachau]], der auf dem väterlichen Gut auf dem [[Erlsberg]] Nr. 42 lebte und arbeitete.
Diesen Stephan Mühlbacher, Sohn des Joseph Mühlbacher (* ca. 1785, † 21. Juni 1852) und der Magdalena geb. Forstner und angehenden Besitzer seiner väterlichen Behausung, heiratete Agnes im darauffolgenden Jahr, 35&#8209;jährig, am 14. Juni 1852 in Donnersbach.  


Der aus dieser Ehe hervorgegangene Sohn Jakob Mühlbacher starb klein, der Vater nach 2½&#8209;jähriger Ehe am 3. Dezember 1854.
Diesen Stephan Mühlbacher, Sohn des Joseph Mühlbacher (* ca. 1785, † [[21. Juni]] [[1852]]) und der Magdalena, geb. Forstner, und angehenden Besitzer seiner väterlichen Behausung, heiratete Agnes im darauffolgenden Jahr, 35‑jährig, am [[14. Juni]] [[1852]] in Donnersbach.


Agnes heiratete am 4. Juni 1855 in Donnersbachau Jakob Lämmerer (* 19. Juli 1832), Sohn eines Bauern vulgo Arnold am Erlsberg Nr. 25, Besitzer des Poisingergütls am Erlsberg Nr. 3.
Der aus dieser Ehe hervorgegangene Sohn Jakob Mühlbacher starb klein, der Vater nach 2½‑jähriger Ehe am [[3. Dezember]] 1854.


Die aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter starb am Tag ihrer Geburt, die Mutter zwei Tage danach, am 22. Dezember 1856, mit knapp 40 Jahren an den Folgen der Geburt.
Agnes heiratete am [[4. Juni]] [[1855]] in Donnersbachau Jakob Lämmerer (* [[19. Juli]] [[1832]]), Sohn eines Bauern vulgo Arnold am Erlsberg Nr. 25 und Besitzer des Poisingergütls am Erlsberg Nr. 3.


Der Witwer Jakob Lämmerer, gewesener Bauer vulgo Poisinger, erhängte sich am 2. September 1869 37&#8209;jährig im Zustand geistiger Umnachtung.
Die aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter starb am Tag ihrer Geburt, die Mutter zwei Tage danach, am [[22. Dezember]] 1856, mit knapp 40 Jahren an den Folgen der Geburt.


Das Gut am Erlsberg Nr. 42, nunmehr vulgo Lanner oder Lahner, ging letzlich auf Agnes‘ voreheliche Tochter Maria über.
Der Witwer Jakob Lämmerer, gewesener Bauer vulgo Poisinger, erhängte sich am [[2. September]] [[1869]] 37‑jährig im Zustand geistiger Umnachtung.
 
Das Gut am Erlsberg Nr. 42, nunmehr vulgo Lanner oder Lahner, ging letztlich auf Agnes' voreheliche Tochter Maria über.


Ihre vorehelichen Kinder verschafften Agnes eine zahlreiche Nachkommenschaft:
Ihre vorehelichen Kinder verschafften Agnes eine zahlreiche Nachkommenschaft:


======1. Stephan Schnepfleitner vulgo Höfer in Donnersbach======
======1. Stephan Schnepfleitner vulgo Höfer in Donnersbach======
Stephan Schnepfleitner (* 24. Dezember 1839 in Donnersbachwald Nr. 48), der ältere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin mit dem Knecht Josef Pachler, verehelichte sich am 9. November 1869 in Donnersbach mit der Bauerstochter Juliana Reiter. Damit heiratete er in das Bauerngut vulgo Höfer in Donnersbach, Ilgenberg Nr. 5, ein und wurde Bauer. Aus der Ehe gingen die folgenden Kinder samt Nachkommen hervor:
Stephan Schnepfleitner (* [[24. Dezember]] [[1839]] in Donnersbachwald Nr. 48), der ältere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, verehelichte sich am [[9. November]] [[1869]] in Donnersbach mit der Bauerstochter Juliana Reiter. Damit heiratete er in das Bauerngut vulgo Höfer in Donnersbach, [[Ilgenberg]] Nr. 5, ein und wurde Bauer. Aus der Ehe gingen die folgenden Kinder samt Nachkommen hervor:
* Michael Franz (* 29. September 1870 in Donnersbach), Knecht
* Michael Franz (* [[29. September]] [[1870]] in Donnersbach), Knecht
* Josefa (* 5. März 1873 in Donnersbach), Dienstmagd in Donnersbach und Donnersbachwald; ua. folgende uneheliche Kinder:
* Josefa (* [[5. März]] [[1873]] in Donnersbach), Dienstmagd in Donnersbach und Donnersbachwald; u. a. folgende uneheliche Kinder:
** Caspar (* 2. Jänner 1895 in Donnersbach)
** Caspar (* [[2. Jänner]] [[1895]] in Donnersbach)
** Johann (* 27. August 1898 in Donnersbachwald, † 3. August 1969 Mitterberg)
** Johann (* [[27. August]] [[1898]] in Donnersbachwald; † [[3. August]] [[1969]] in Mitterberg)
** Johanna (* 23. Mai 1900 in Donnersbach), Hausgehilfin in Irdning
** Johanna (* [[23. Mai]] [[1900]] in Donnersbach), Hausgehilfin in Irdning
*** Alois (* 21. Juni 1931 in Irdning)<!--
*** Alois (* [[21. Juni]] [[1931]] in Irdning)<!--
*** Melanie Maria (* 17. Dezember 1936 in Irdning)
*** Melanie Maria (* [[17. Dezember]] [[1936]] in Irdning)
**** Rudolf (* 20. Juli 1953 in Irdning)-->
**** Rudolf (* [[20. Juli]] [[1953]] in Irdning)-->
** Sophie (* 10. Mai 1911 in Donnersbach; † 13. August 2002 in [[Ilgenberg]] Nr. 5<!--TfB III.51-->), ∞ (26. Jänner 1931 in Donnersbach) Matthias Huber&#8209;Huber, Grundbesitzer vulgo Höfer (22 Kinder)
** Sophie (* [[10. Mai]] [[1911]] in Donnersbach; † [[13. August]] 2002 in Ilgenberg Nr. 5<!--TfB III.51-->), ⚭ ([[26. Jänner]] [[1931]] in Donnersbach) Matthias Huber‑Huber, Grundbesitzer vulgo Höfer, (22 Kinder)
* Florian (* 1877 Donnersbach)
* Florian (* [[1877]] in Donnersbach)


======2. Johann Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg======
======2. Johann Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg======
Johannes Nepomuk Schnepfleitner (* 7. Mai 1842 in Donnersbachwald Nr. 49, † 2. Dezember 1923 in Irdning), der jüngere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin mit dem Knecht Josef Pachler, war erst 22 Jahre alt und bereits Besitzer des Glitschnergutes in Raumberg Nr. 27 (bei Irdning), als er sich am 9. November 1864 in Irdning mit Constanzia Rabenhaupt (* 28. Februar 1834 in Donnersbachwald<!-- TfB I/73-->) vom Beinstockgut in Donnersbachwald verehelichte.
Johannes Nepomuk Schnepfleitner (* [[7. Mai]] [[1842]] in Donnersbachwald Nr. 49, † [[2. Dezember]] [[1923]] in Irdning), der jüngere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, war erst 22 Jahre alt und bereits Besitzer des Glitschnergutes in Raumberg Nr. 27 (bei Irdning), als er sich am [[9. November]] [[1864]] in Irdning mit Constanzia Rabenhaupt (* [[28. Februar]] [[1834]] in Donnersbachwald<!-- TfB I/73-->) vom Beinstockgut in Donnersbachwald verehelichte.


Aus dieser ersten Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt überlebten zwei Kinder:
Aus dieser ersten Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt überlebten zwei Kinder hervor:
* Anton (* 1. Jänner 1867 in Donnersbach) und
* Anton (* [[1. Jänner]] [[1867]] in Donnersbach) und
* Viktoria (* 24. Dezember 1868 in Donnersbach).
* Viktoria (* [[24. Dezember]] [[1868]] in Donnersbach).


Constanzia geb. Rabenhaupt starb nach knapp sieben Ehejahren am 24. Oktober 1871 an Typhus<!-- [StB 14]-->. Johannes Nepomuk Schnepfleitner war zwei weitere Male, jedoch kinderlos verheiratet und starb als Auszügler an Altersschwäche. Das Glitschnergut hatte er wohl seinem Sohn Anton übergeben, der dafür seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann das Zeissenbergergut überließ. Auf dem Glitschnergut wurden noch etliche seiner Enkel und Urenkel geboren.
Constanzia geb. Rabenhaupt starb nach knapp sieben Ehejahren am [[24. Oktober]] [[1871]] an Typhus<!-- [StB 14]-->. Johannes Nepomuk Schnepfleitner war noch zwei weitere Male, jedoch kinderlos, verheiratet und starb als Auszügler an Altersschwäche. Das Glitschnergut hatte er vermutlich seinem Sohn Anton übergeben, der dafür seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann das Zeissenbergergut überließ. Auf dem Glitschnergut kamen noch zahlreiche seiner Enkel und Urenkel zur Welt.


Anton Schnepfleitner (* 1. Jänner 1867 in Irdning, Raumberg Nr. 27, † 11. August 1941), der älteste Sohn des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg und der Constanzia geb. Rabenhaupt, war 27 Jahre alt und Besitzer des Hauses Raumberg Nr. 10, als er sich am 6. Mai 1894 in Irdning verehelichte. Die Braut war Maria Mattlschweiger, Tochter des Mathias Mattlschweiger, Bauers vulgo Huber in Raumberg, und der Elisabeth geb. Zeiler. Aus der Ehe hatte er zumindest die folgenden Töchter (Söhne hatte er anscheinend nicht), von denen manche Mütter unehelicher Kinder wurden:
Anton Schnepfleitner (* [[1. Jänner]] [[1867]] in Irdning, Raumberg Nr. 27; † [[11. August]] [[1941]]), der älteste Sohn des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg und der Constanzia geb. Rabenhaupt, war 27 Jahre alt und Besitzer des Hauses Raumberg Nr. 10, als er sich am [[6. Mai]] [[1894]] in Irdning verehelichte. Die Braut war Maria Mattlschweiger, Tochter des Mathias Mattlschweiger, Bauer vulgo Huber in Raumberg, und der Elisabeth geb. Zeiler. Aus der Ehe stammen zumindest die folgenden Töchter (Söhne hatte er anscheinend nicht), von denen einige Mütter unehelicher Kinder wurden:
* Maria (* 12. März 1896 in Alt-Irdning; † 6. April 1994 in Milwaukee, Wisconsin, USA), verh. Schwab
* Maria (* [[12. März]] [[1896]] in Alt-Irdning; † [[6. April]] [[1994]] in Milwaukee, Wisconsin, USA), verh. Schwab
** Johann (* 3. August 1917)
** Johann (* [[3. August]] [[1917]])
* Adelheid (* 15. Dezember 1898 in Irdning)
* Adelheid (* [[15. Dezember]] [[1898]] in Irdning)
* Bibiana (* 21. November 1902 in [[Niederöblarn]]), ∞ (28. Mai 1923 in Irdning) Franz Schnepfleitner (* 30. November 1894 in Alt-Irdning), gräflich Lamberg'scher Jäger in Donnersbachwald (siehe weiter unten)
* Bibiana (* [[21. November]] [[1902]] in [[Niederöblarn]]), ⚭ ([[28. Mai]] [[1923]] in Irdning) Franz Schnepfleitner (* [[30. November]] [[1894]] in Alt-Irdning]), gräflich Lambergscher Jäger in Donnersbachwald (siehe weiter unten)
* Anna (* 15. Juli 1909 in [[Niederöblarn]], Zeisenberg), verh. Hofbauer
* Anna (* [[15. Juli]] [[1909]] in [[Niederöblarn]], Zeisenberg), verh. Hofbauer
* Viktoria (* 28. November 1911), verh. [[Schrempf]]
* Viktoria (* [[28. November]] [[1911]]), verh. [[Schrempf]]
** Alfred (* 20. Juni 1935 in Irdning)
** Alfred (* [[20. Juni]] [[1935]] in Irdning)
* Martina, verh. Köberl.
* Martina, verh. Köberl


Die Matrikendaten zeigen Anton an wechselnden Orten: 1894 als Hausbesitzer in Raumberg, 1898 als Keuschler vulgo Kastner in Irdning, Bürglitz Nr. 11, ab 1902 als Besitzer vulgo Zeissenberger in Niederöblarn, zuletzt wieder auf dem elterlichen Glitschnergut: 1940 wird er als Besitzer des Zeissenbergergutes, aber mit seiner Frau in Raumberg lebend ausgewiesen. Aus anderen Daten ergibt sich, dass er das Zeissenbergergut seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann überließ, nachdem diese am 22. November 1909 den Holzarbeiter Johann Seebacher geheiratet hatte, und selbst mit Frau und Töchtern auf das Glitschnergut übersiedelte. Anton dürfte das Glitschnergut schließlich seiner Tochter Bibiana und deren Mann Franz Schnepfleitner übergeben haben.
Die Matrikendaten zeigen Anton an wechselnden Orten: [[1894]] als Hausbesitzer in Raumberg, [[1898]] als Keuschler vulgo Kastner in Irdning, Bürglitz Nr. 11, ab [[1902]] als Besitzer vulgo Zeissenberger in Niederöblarn, zuletzt wieder auf dem elterlichen Glitschnergut. [[1940]] wird er als Besitzer des Zeissenbergergutes, jedoch mit seiner Frau in Raumberg lebend, ausgewiesen. Aus anderen Daten ergibt sich, dass er das Zeissenbergergut seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann überließ, nachdem diese am [[22. November]] [[1909]] den Holzarbeiter Johann Seebacher geheiratet hatte, und selbst mit Frau und Töchtern auf das Glitschnergut übersiedelte. Anton dürfte das Glitschnergut schließlich seiner Tochter Bibiana und deren Mann Franz Schnepfleitner übergeben haben.


Antons Schwester Viktoria Schnepfleitner (* 24. Dezember 1868 in Irdning, Raumberg Nr. 27), die Tochter des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg aus dessen erster Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt, war lange Jahre Brentlerin (Magd) auf der (sicherlich zum väterlichen Gut gehörigen) Glitschnerhütte auf der vorderen Mörschbachalm in Donnersbachwald. Sie ragt durch die Zahl von nicht weniger als zehn unehelichen Kindern hervor, die sie großteils in Donnersbachwald auf der Vorderen Mörschbachalm zur Welt brachte und die teilweise durch nachfolgende Eheschließung legitimiert wurden:
Antons Schwester Viktoria Schnepfleitner (* [[24. Dezember]] [[1868]] in Irdning, Raumberg Nr. 27), die Tochter des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg aus dessen erster Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt, war lange Jahre Brentlerin (Magd) auf der, sicherlich zum väterlichen Gut gehörigen, Glitschnerhütte auf der Vorderen Mörschbachalm in Donnersbachwald. Sie ragt durch die Zahl von nicht weniger als zehn unehelichen Kindern hervor, die sie großteils in Donnersbachwald auf der Vorderen Mörschbachalm zur Welt brachte und die teilweise durch nachfolgende Eheschließung legitimiert wurden:
* Mathias (* 15. September 1888 in Donnersbachwald, Mörschbachalm)
* Mathias (* [[15. September]] [[1888]] in Donnersbachwald, Mörschbachalm)
* Maria (* 4. Juli 1891 in Donnersbachwald, Mörschbachalm), heiratete am 25. Februar 1924 in Gröbming Franz Maierl
* Maria (* [[4. Juli]] [[1891]] in Donnersbachwald, Mörschbachalm), heiratete am [[25. Februar]] [[1924]] in Gröbming Franz Maierl
* Johannes (* 5. Mai 1893 in Raumberg Nr. 27), insgemein Zoasberger-Hansl, Gemeindebediensteter in Öblarn
* Johannes (* [[5. Mai]] [[1893]] in Raumberg Nr. 27), insgemein Zoasberger-Hansl, Gemeindebediensteter in Öblarn
** Josef Schnepfleitner (* 11. September 1924 in [[Öblarn]]; † 27. Februar 2006 ebenda)<br />fünf Kinder, darunter Sepp, Alfred und Christian
** Josef Schnepfleitner (* [[11. September]] [[1924]] in [[Öblarn]]; † [[27. Februar]] [[2006]] ebenda)<br />fünf Kinder, darunter Sepp, Alfred und Christian
** Maria, verh. Kindler († 15. April 2009)
** Maria, verh. Kindler († [[15. April]] [[2009]])
* Franz (* 30. November 1894 in Alt-Irdning), gräflich Lamberg’scher Jäger in Donnersbachwald; verheiratet mit seiner Cousine Bibiana Schnepfleitner (* 1902); zwei Töchter und ein Sohn
* Franz (* [[30. November]] [[1894]] in Alt-Irdning), gräflich Lambergscher Jäger in Donnersbachwald; verheiratet mit seiner Cousine Bibiana Schnepfleitner (* [[1902]]); zwei Töchter und ein Sohn
* Anna (* 6. Juli 1897 Donnersbachwald, Vordermörschbachalm) leg. Seebacher, heiratete am 13. Juni 1932 in Donnersbachwald Anton Huber
* Anna (* [[6. Juli]] [[1897]] in Donnersbachwald, Vordermörschbachalm), leg. Seebacher, heiratete am [[13. Juni]] [[1932]] in Donnersbachwald Anton Huber
* Alois (* 21. Juni 1899 in Donnersbachwald, † 17. März 1949 in [[Sonnberg (Öblarn)|Sonnberg]] in Öblarn) leg. Seebacher
* Alois (* [[21. Juni]] [[1899]] in Donnersbachwald; † [[17. März]] [[1949]] in [[Sonnberg (Öblarn)|Sonnberg]] in Öblarn), leg. Seebacher
* Peter (* 10. Oktober 1903 in Donnersbachwald, Vordermörschbachalm) leg. Seebacher
* Peter (* [[10. Oktober]] [[1903]] in Donnersbachwald, Vordermörschbachalm), leg. Seebacher
* Julianna (* 9. Februar 1907 in Raumberg Nr. 27), verh. Bechter
* Julianna (* [[9. Februar]] [[1907]] in Raumberg Nr. 27), verh. Bechter
* Susanna (* 30. Juli 1908 in Donnersbachwald, Vordermörschbachalm) leg. Seebacher, heiratete am 25. Oktober 1928 in Irdning Johann Grießler
* Susanna (* [[30. Juli]] [[1908]] in Donnersbachwald, Vordermörschbachalm), leg. Seebacher, heiratete am [[25. Oktober]] [[1928]] in Irdning Johann Grießler
* Viktor (* 22., † 23. Oktober 1909 in Raumberg Nr. 27)
* Viktor (* 22., † [[23. Oktober]] [[1909]] in Raumberg Nr. 27)


Mit fast 41 Jahren heiratete sie am 22. November 1909 in Irdning den gleichaltrigen Holzarbeiter Johann Seebacher (* 18. August 1871 Donnersbachau), angehenden Besitzer des Zeisenbergergutes in Niederöblarn. Johann und Viktoria Seebacher lebten fortan in Niederöblarn.
Mit fast 41 Jahren heiratete sie am [[22. November]] [[1909]] in Irdning den gleichaltrigen Holzarbeiter Johann Seebacher (* [[18. August]] [[1871]] in Donnersbachau), angehenden Besitzer des Zeissenbergergutes in Niederöblarn. Johann und Viktoria Seebacher lebten fortan in Niederöblarn.


======3. Maria Schnepfleitner verh. Steer vulgo Lannerin======
======3. Maria Schnepfleitner verh. Steer vulgo Lannerin======
Maria Schnepfleitner (* 24. Jänner 1846 in Donnersbachwald Nr. 49), drittes und jüngstes der vorehelichen Kinder der Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin mit dem Knecht Josef Pachler, dürfte identisch mit jener Maria Schnepfleitner sein, die als Dienstmagd beim vulgo Pötsch am 19. Jänner 1865 in Donnersbachwald Nr. 2 ein notgetauftes Kind gebar. Ferner brachte sie noch auf dem heimatlichen Hochlannergut in Erlsberg ihre Tochter Konstanzia (* 1. März 1866) zur Welt (Taufpatin war Konstanzia Schnepfleitner vulgo Glitschnerin, Bäuerin in Raumberg).
Maria Schnepfleitner (* [[24. Jänner]] [[1846]] in Donnersbachwald Nr. 49), drittes und jüngstes der vorehelichen Kinder von Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, dürfte identisch mit jener Maria Schnepfleitner sein, die als Dienstmagd beim vulgo Pötsch am [[19. Jänner]] [[1865]] in Donnersbachwald Nr. 2 ein not‑getauftes Kind gebar. Ferner brachte sie auf dem heimatlichen Hochlannergut in Erlsberg ihre Tochter Konstanzia (* [[1. März]] [[1866]]) zur Welt (Taufpatin war Konstanzia Schnepfleitner vulgo Glitschnerin, Bäuerin in Raumberg).


Sodann musste Maria Schnepfleitner mit dem Los der meisten jüngeren Bauernkinder vorlieb nehmen und als Magd in fremde Dienste gehen. Sie brachte ihre jüngere Tochter Maria (* 23. September 1869) als Dienstmagd in Donnersbachwald zur Welt.
Sodann musste Maria Schnepfleitner sich mit dem Los der meisten jüngeren Bauernkinder abfinden und als Magd in fremde Dienste gehen. Ihre jüngere Tochter Maria (* [[23. September]] [[1869]]) brachte sie zur Welt, während sie als Dienstmagd in Donnersbachwald tätig war.


Fünf Jahre später begegnen wir Maria als Besitzerin des Lahnergutes auf dem Erlsberg Nr. 42 wieder; dies bedeutet gewiss, dass ihr Halbbruder Joseph Mühlbacher zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben war, sodass Maria Erbin des Lahnergutes werden konnte. Sie heiratete am 25. Jänner 1875 in Donnersbachau den Bauernsohn Mathias Steer (* 17. Februar 1838). Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Walburga (* 1879) und Maria (* 8., † 10. August 1883). Maria Steer vulgo Lahnerin starb am 16. August 1883, also wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Maria, 37&#8209;jährig an "Blutfluss und Fieber".
Fünf Jahre später begegnen wir Maria als Besitzerin des Lahnergutes auf dem Erlsberg Nr. 42 wieder. Dies bedeutet gewiss, dass ihr Halbbruder Joseph Mühlbacher zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben war, sodass Maria Erbin des Lahnergutes wurde. Sie heiratete am [[25. Jänner]] [[1875]] in Donnersbachau den Bauernsohn Mathias Steer (* [[17. Februar]] [[1838]]). Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Walburga (* [[1879]]) und Maria (* [[8. August]] [[1883]], † [[10. August]] [[1883]]). Maria Steer vulgo Lahnerin starb am [[16. August]] [[1883]], also wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Maria, 37‑jährig an "Blutfluss und Fieber".


Tochter Konstanzia Schnepfleitner (* 1. März 1866 in Donnersbach) lebte als Dienstmagd in der heutigen Gemeinde [[Aigen im Ennstal]] ([[Sallaberg am Kulm]], [[Ketten]], [[Fischern (Aigen im Ennstal)|Fischern]]) und schenkte in den Jahren 1888 bis 1903 sieben unehelichen Kindern das Leben, die zu verschiedenen Pflegeeltern kamen. Sie soll irgendwann in den Jahren 1909 bis 1913 gestorben sein. Ihre Nachkommen sind überblicksweise:
Tochter Konstanzia Schnepfleitner (* [[1. März]] [[1866]] in Donnersbach) lebte als Dienstmagd in der heutigen Gemeinde [[Aigen im Ennstal]] ([[Sallaberg am Kulm]], [[Ketten]], [[Fischern (Aigen im Ennstal)|Fischern]]) und brachte in den Jahren [[1888]] bis 1903 sieben unehelichen Kindern zur Welt, die zu verschiedenen Pflegeeltern kamen. Sie soll zwischen [[1909]] und 1913 gestorben sein. Ihre Nachkommen sind überblicksartig:
* Johann (* 5. Juni 1888 in Sallaberg), im Krieg gefallen
* Johann (* [[5. Juni]] [[1888]] in Sallaberg), im Krieg gefallen
* Maria (* 6. November 1889 in Sallaberg, † 25. November 1966 in [[Liezen]]), verh. Junger
* Maria (* [[6. November]] [[1889]] in Sallaberg, † [[25. November]] [[1966]] in [[Liezen]]), verh. Junger
** Johann Schnepfleitner (* 4. Februar 1909 [[swiki:Stadt Salzburg|swiki:Salzburg]]-Müllegg, † 15. Juni 1965 in Rottenmann)
** Johann Schnepfleitner (* [[4. Februar]] [[1909]] [[swiki:Stadt Salzburg|swiki:Salzburg]]-Müllegg, † [[15. Juni]] [[1965]] in Rottenmann)
* Franz (* 29. März 1891 in [[Falkenburg]], † 21. November 1947), Forstarbeiter
* Franz (* [[29. März]] [[1891]] in [[Falkenburg]], † [[21. November]] [[1947]]), Forstarbeiter
* Josef (* 12. März 1894 in Sallaberg, † 1970) vulgo Klock in [[Niederstuttern]], ∞ (1931 in [[Pürgg]]) Serafine Planitzer vulgo Klock (* 28. August 1901, † 1962)
* Josef (* [[12. März]] [[1894]] in Sallaberg, † [[1970]]), vulgo Klock in [[Niederstuttern]], ⚭ ([[1931]] in [[Pürgg]]) Serafine Planitzer vulgo Klock (* [[28. August]] 1901, † [[1962]])
** Josef (1944 im Krieg gefallen)
** Josef ([[1944]] im Krieg gefallen)
** Walter (* 6. Mai 1932, † 2020), vulgo Klock in Niederstuttern, Hoferbe;<br /> drei Söhne
** Walter (* [[6. Mai]] [[1932]], † [[2020]]), vulgo Klock in Niederstuttern, Hoferbe;<br /> drei Söhne
** Hildegard
** Hildegard
** Otmar (* 15. November 1941 in Öblarn, † 2010)
** Otmar (* [[15. November]] [[1941]] in Öblarn, † [[2010]])
* Ludwig Josef (* 25. August 1899 in Aigen)
* Ludwig Josef (* [[25. August]] [[1899]] in Aigen)
* Peter (* 4. Juni 1901 Sallaberg), Schuhmacher, Flughafenarbeiter in Alt-Irdning; drei Kinder
* Peter (* [[4. Juni]] [[1901]] in Sallaberg), Schuhmacher, Flughafenarbeiter in Alt-Irdning; drei Kinder
* Johanna (* 13. März 1903 in Sallaberg, † 24. November 1992 in [[Trieben]]), verh. Buder, vulgo Kramerin in [[Döllach (Lassing)|Döllach]];<br /> fünf Kinder, darunter Martha verh. Irresberger (* 1925, † 2011)
* Johanna (* [[13. März]] [[1903]] in Sallaberg, † [[24. November]] [[1992]] in [[Trieben]]), verh. Buder, vulgo Kramerin in [[Döllach (Lassing)|Döllach]];<br /> fünf Kinder, darunter Martha verh. Irresberger (* 1925, † [[2011]])


====Die Schneiderseppl-Linie====
====Die Schneiderseppl-Linie====
Wir springen vom 20. Jahrhundert in das 18. Jahrhundert und nach Gröbming zurück, um eine weitere, recht verzweigte Zweiglinie der Gröbminger Thalhamschneider-Linie zu betrachten.
Wir springen vom 20. in das 18. Jahrhundert und nach Gröbming zurück, um eine weitere, recht verzweigte Zweiglinie der Gröbminger Thalhamschneider-Linie zu betrachten.


Die Bezeichnung "Schneiderseppl" findet sich (1819) als Vulgoname des Ignaz, Sohn des Josef Schnepfleitner, im Taufbuch der Pfarre Gröbming (Band VII S. 60). Sie wird durch den gleich zu erwähnenden Schneidermeister Joseph Schnepfleithner entstanden sein und blieb offenbar mit dem von diesem und seinen Nachkommen bewohnten Haus Gröbming Nr. 45 verbunden.
Die Bezeichnung "Schneiderseppl" findet sich (1819) als Vulgoname des Ignaz, Sohn des Josef Schnepfleitner, im Taufbuch der Pfarre Gröbming (Band VII S. 60). Sie dürfte durch den gleich noch zu erwähnenden Schneidermeister Joseph Schnepfleithner entstanden sein und blieb offenbar mit dem von diesem und seinen Nachkommen bewohnten Haus Gröbming Nr. 45 verbunden.


Joseph Schnepfleithner (* 1. März 1753 in Assach<!-- [TfB Haus V.240], Heirat 1773 [TrB Gbm IV 206],-->), † 30. November 1816 Gröbming 45<!-- [StB Gbm V 79] -->, Sohn des Gröbminger Thalhamschneiders Hannß Schnepfleithner und der Barbara Rädler, heiratete am 28. September 1773 in Gröbming die hiesige Schneidermeisterstochter Anna Reitter. Die beiden hatten zumindest  
Joseph Schnepfleithner (* [[1. März]] [[1753]] in Assach<!-- [TfB Haus V.240], Heirat [[1773]] [TrB Gbm IV 206],-->), † [[30. November]] [[1816]] in Gröbming Nr. 45<!-- [StB Gbm V 79] -->, Sohn des Gröbminger Thalhamschneiders Hannß Schnepfleithner und der Barbara Rädler, heiratete am [[28. September]] [[1773]] in Gröbming die hiesige Schneidermeisterstochter Anna Reitter. Die beiden hatten zumindest:
*die Töchter Elisabeth (* 9. November 1774 in Gröbming<!--[TfB Gbm IV 296]-->), Maria (* 25. Jänner 1781 in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 408]-->; † 8. Mai 1806 in Gröbming<!-- (StB Gbm IV 339-->) und Catharina (* 17. November 1789 in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm V 40]-->) sowie  
* die Töchter Elisabeth (* [[9. November]] [[1774]] in Gröbming<!--[TfB Gbm IV 296]-->), Maria (* [[25. Jänner]] [[1781]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 408]-->; † [[8. Mai]] [[1806]] in Gröbming<!-- (StB Gbm IV 339-->)) und Catharina (* [[17. November]] [[1789]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm V 40]-->)) sowie
*die Söhne
* die Söhne
** Mathias (* 10. Februar 1776 in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 320/14]-->), Stammvater der Rainschneider-Linie,
** Mathias (* [[10. Februar]] [[1776]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 320/14]-->), Stammvater der Rainschneider-Linie,
** Joseph (* 1. Jänner 1778 in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 354]-->), Stammvater der Linie vom Webergütl in Gersdorf,
** Joseph (* [[1. Jänner]] [[1778]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm IV 354]-->), Stammvater der Linie vom Webergütl in Gersdorf,
** Georg (* 17. April 1784<!--[TfB Gbm IV 426]-->) und
** Georg (* [[17. April]] [[1784]]<!--[TfB Gbm IV 426]-->), und
** Ignaz (* 21. Jänner 1785 in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm VI 25]-->), vulgo Schneidernatz.
** Ignaz (* [[21. Jänner]] [[1785]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm VI 25]-->), vulgo Schneidernatz.


Die weitverzweigte Rainschneider-Linie und die Webergütl-Linie reichen bis in die Gegenwart herauf.
Die weitverzweigte Rainschneider-Linie und die Webergütl-Linie reichen bis in die Gegenwart.


=====Ignaz Schnepfleitner vulgo Schneidernatz zu Gröbming=====
=====Ignaz Schnepfleitner vulgo Schneidernatz zu Gröbming=====
Ignaz Schnepfleitner (* 21. Jänner 1785 in Gröbming< !-- [TfB Gbm VI 25]-->, † 3. Juni 1829 ebenda< !--[StB Gbm V 190]-->), Schneidermeister in Gröbming 45, der jüngste Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitter, heiratete am 29. April 1817 in Gröbming Helena Fingerlos.
Ignaz Schnepfleitner (* [[21. Jänner]] [[1785]] in Gröbming<!-- [TfB Gbm VI 25]-->, † [[3. Juni]] [[1829]] ebenda<!--[StB Gbm V 190]-->), Schneidermeister in Gröbming Nr.&nbsp;45, der jüngste Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitter, heiratete am [[29. April]] [[1817]] in Gröbming Helena Fingerlos.


Ignaz Schnepfleitner, vulgo Schneidernatz oder (siehe oben) Schneiderseppl, und seine Frau Helena hatten die Kinder
Ignaz Schnepfleitner, vulgo Schneidernatz oder Schneiderseppl, und seine Frau Helena hatten folgende Kinder:
* Josef (* 24. Februar 1819 in Gröbming< !--Nr. 45 [TfB Gbm VII 60]-->)
* Josef (* [[24. Februar]] [[1819]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm VII 60]-->)
* Laurenz (* 8. August 1821 in Gröbming< !--Nr. 45 [TfB Gbm VII 86]-->)
* Laurenz (* [[8. August]] [[1821]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm VII 86]-->)
* Ferdinand (* 25. Mai 1824 in Gröbming< !--Nr. 45 [TfB Gbm VIII 26]-->, † 24. Jänner 1831 ebenda < !-- an der Abzehrung [StB Gbm V 206]-->)
* Ferdinand (* [[25. Mai]] [[1824]] in Gröbming<!--Nr. 45 [TfB Gbm VIII 26]-->, † [[24. Jänner]] [[1831]] ebenda<!-- an der Abzehrung [StB Gbm V 206]-->)
* Agnes (* 1./2. Jänner 1828 [TfB Gbm VIII 66]-->, † 28. Februar 1830 in Gröbming<!--Nr. 45 an Lungensucht [StB Gbm V 197]-->)
* Agnes (* [[1./2. Jänner]] [[1828]]<!-- [TfB Gbm VIII 66]-->, † [[28. Februar]] [[1830]] in Gröbming<!--Nr. 45 an Lungensucht [StB Gbm V 197]-->)


=====Die Rainschneider-Linie in Falkenburg, Irdning=====
=====Die Rainschneider-Linie in Falkenburg, Irdning=====
Auch die Rainschneider-Linie kommt von der Schneiderseppl-Linie zu Gröbming. Der älteste Sohn von Josef Schnepfleithner, bürgerlichem Schneidermeister in Gröbming, und der Anna geb. Reitterin hieß Mathias Schnepfleithner (* 10. Februar 1776 Gröbming Nr. 45<!-- [TfB Gbm IV 320/14-->) und war der ältere Bruder des bereits erwähnten Ignaz.
Auch die Rainschneider-Linie kommt von der Schneiderseppl-Linie zu Gröbming. Der älteste Sohn von Josef Schnepfleithner, bürgerlichem Schneidermeister in Gröbming, und Anna geb. Reitterin hieß Mathias Schnepfleithner (* [[10. Februar]] [[1776]] Gröbming Nr. 45<!-- [TfB Gbm IV 320/14-->), und war der ältere Bruder des bereits erwähnten Ignaz.
 
Mathias heiratete am 30. Juni 1807, 31&#8209;jährig, in Irdning die 28&#8209;jährige Helena, Tochter des Johann Rauter am Schneidergütl am Rain (in Irdning).


Aus der Ehe gingen vier Kinder – Leopold (* 15. November 1809 in Irdning, Falkenburg), Maria (* 6. September 1812 in Irdning, Falkenburg), Leopold (* 15. November 1819 [sic!] in Irdning, Falkenburg) und Ferdinand (* 30. Mai 1826 in Irdning, Falkenburg) – hervor, von denen uns eines wiederbegegnet:
Mathias heiratete am [[30. Juni]] 1807, 31‑jährig, in Irdning die 28‑jährige Helena, Tochter des Johann Rauter am Schneidergütl am Rain in Irdning.


Leopold Schnepfleitner (* 15. November 1809 in Irdning, Falkenburg Nr. 2), Sohn des Mathias Schnepfleitner vulgo Rainschneider in Falkenburg und der Helena Rauter, heiratete am 12. Oktober 1835 in Irdning Helene Wunder.
Aus der Ehe gingen vier Kinder – Leopold (* [[15. November]] [[1809]] in Irdning, Falkenburg), Maria (* [[6. September]] [[1812]] in Irdning, Falkenburg), Leopold (* [[15. November]] [[1819]] [sic!] in Irdning, [[Falkenburg]]) und Ferdinand (* [[30. Mai]] [[1826]] in Irdning, Falkenburg) – hervor, von denen uns eines wieder begegnet:


Leopold Schnepfleitner war wie sein Vater Keuschler vulgo Schneider in Rain, kurz: Rainschneider, in Falkenburg. Seine Ehefrau schenkte ihm vierzehn Kinder, von denen zumindest sechs als Kinder starben und zumindest sieben – hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt – das Erwachsenenalter erreichten:
Leopold Schnepfleitner (* [[15. November]] [[1809]] in Irdning, Falkenburg Nr. 2), Sohn des Mathias Schnepfleitner vulgo Rainschneider in Falkenburg und der Helena Rauter, heiratete am [[12. Oktober]] [[1835]] in Irdning Helene Wunder.
* Leopold (* 5. August 1836 in Irdning<!-- [TfB VI.86]-->), Keuschler vulgo Rainschneider; Töchter aus zwei Ehen:<br />
Leopold Schnepfleitner war wie sein Vater Keuschler vulgo Schneider in Rain, kurz: Rainschneider, in Falkenburg. Seine Ehefrau brachte vierzehn Kinder zur Welt, von denen zumindest sechs als Kinder starben und zumindest sieben – hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt – das Erwachsenenalter erreichten:
** Adelheid (* 23. November 1865 in Irdning)
* Leopold (* [[5. August]] [[1836]] in Irdning<!-- [TfB VI.86]-->), Keuschler vulgo Rainschneider; Töchter aus zwei Ehen:<br />
** Rosalia (* 27. Juli 1867 in Irdning), nachmals verh. Gaiswinkler
** Adelheid (* [[23. November]] [[1865]] in Irdning)
*** Johannes (* 30. September 1884 in Falkenburg Nr. 2)
** Rosalia (* [[27. Juli]] [[1867]] in Irdning), nachmals verh. Gaiswinkler
* Helena Elisabeth (* 27. März 1838 in Falkenburg, † 20. Mai 1839<!-- [TfB VI.117]-->);
*** Johannes (* [[30. September]] [[1884]] in Falkenburg Nr. 2)
* Maria (* 18. Jänner 1840 in Falkenburg<!-- [TfB VI.149]-->), Dienstmagd;<br />
* Helena Elisabeth (* [[27. März]] [[1838]] in Falkenburg, † [[20. Mai]] [[1839]]<!-- [TfB VI.117]-->);
** Franz Xaver (* 8. November 1862 in Stainach)<!-- [TfB VIII.106/74]-->, † 1. August 1939 in Straßgang), Bergmann
* Maria (* [[18. Jänner]] [[1840]] in Falkenburg<!-- [TfB VI.149]-->), Dienstmagd;<br />
*** Franz (* 20. Juli 1887 in Leoben-Stadt; † 4. November 1962 in Graz)
** Franz Xaver (* [[8. November]] [[1862]] in Stainach<!-- [TfB VIII.106/74]-->, † [[1. August]] [[1939]] in Straßgang), Bergmann
*** Ferdinand (* 26. April 1893 in Judendorf; † 26. August 1920), Eisenbahner
*** Franz (* [[20. Juli]] [[1887]] in Leoben-Stadt; † [[4. November]] [[1962]] in Graz)
*** Leopoldina (* 12. Oktober 1898 in Judendorf)
*** Ferdinand (* [[26. April]] [[1893]] in Judendorf; † [[26. August]] [[1920]]), Eisenbahner
*** Maximilian (* 12. Oktober 1900 in Judendorf; † 22. Februar 1919)
*** Leopoldina (* [[12. Oktober]] [[1898]] in Judendorf)
*** Karl (* 15. Dezember 1902 in Judendorf; † 15. Dezember 1965 in Leoben)
*** Maximilian (* [[12. Oktober]] [[1900]] in Judendorf; † [[22. Februar]] [[1919]])
** Anna (* 5. Juli 1866 in Rottenmann)
*** Karl (* [[15. Dezember]] [[1902]] in Judendorf; † [[15. Dezember]] [[1965]] in Leoben)
** Maria (* 21. März 1868 in Irdning) verh. 1. Schindlbacher 2. Riemelmoser
** Anna (* [[5. Juli]] [[1866]] in Rottenmann)
** Eva Maria (* 8. Dezember 1872 in Rottenmann), verh. Seebacher
** Maria (* [[21. März]] 1868 in Irdning), verh. 1. Schindlbacher 2. Riemelmoser
*** Georg Schnepfleitner (* 1. März 1898 in Irdning), Oberbauarbeiter der Bundesbahnen, Lassing, ∞ (6. Jänner 1924 in Prägarten) Maria Fabian
** Eva Maria (* [[8. Dezember]] [[1872]] in Rottenmann), verh. Seebacher
**** Ludwig (* 14. August 1924 in Selzthal)
*** Georg Schnepfleitner (* [[1. März]] 1898 in Irdning), Oberbauarbeiter der Bundesbahnen, Lassing, ⚭ ([[6. Jänner]] [[1924]] in Prägarten) Maria Fabian
**** Franz (* 25. September 1925 in Selzthal)
**** Ludwig (* [[14. August]] 1924 in [[Selzthal]])
** Johanna (* 18. April 1876 in Rottenmann)
**** Franz (* [[25. September]] [[1925]] in Selzthal)
** Leopold (* 6. November 1877 in Rottenmann)
** Johanna (* [[18. April]] [[1876]] in Rottenmann)
** Christine (* 21. Juni 1879 in Rottenmann)
** Leopold (* [[6. November]] [[1877]] in Rottenmann)
* Ferdinand (* 10. April 1841 in Irdning<!-- [TfB VI.172]-->);
** Christine (* [[21. Juni]] [[1879]] in Rottenmann)
* Franziska Maria (* 5. März 1843<!-- [TfB VII.10]-->), Dienstmagd;
* Ferdinand (* [[10. April]] [[1841]] in Irdning<!-- [TfB VI.172]-->);
** Anna (* 7. Juli 1865 in Irdning)
* Franziska Maria (* [[5. März]] [[1843]]<!-- [TfB VII.10]-->), Dienstmagd;
** Ludwig (* 21. August 1867 in Irdning)
** Anna (* [[7. Juli]] 1865 in Irdning)
* Angela (* 26. Mai 1844 in Irdning<!-- [TfB VII.29]-->), nachmals verh. Kollersberger
** Ludwig (* [[21. August]] [[1867]] in Irdning)
** Anna (* 4. Juni 1863 in Irdning)
* Angela (* [[26. Mai]] [[1844]] in Irdning<!-- [TfB VII.29]-->), nachmals verh. Kollersberger
** Johann Georg (* 18. Dezember 1864 in Irdning), Eisenbahnbediensteter in Wörschach
** Anna (* [[4. Juni]] [[1863]] in Irdning)
*** Johann (* 18. Mai 1896 in Ebensee, † 5. Mai 1926 in [[Wörschach]]), lediger Invalide
** Johann Georg (* [[18. Dezember]] [[1864]] in Irdning), Eisenbahnbediensteter in Wörschach
*** Anna (* 3. September 1897 in Ebensee, † 8. Juni 1916 Wörschach)
*** Johann (* [[18. Mai]] [[1896]] in Ebensee, † [[5. Mai]] [[1926]] in [[Wörschach]]), lediger Invalide
*** Josef (* 23. Februar 1900 in Ebensee, † 16. Februar 1920 Wörschach)
*** Anna (* [[3. September]] [[1897]] in Ebensee, † [[8. Juni]] [[1916]] in Wörschach)
*** Elisabeth (* 11. Dezember 1904 in Ebensee), Besitzerin in Wörschach Nr. 41
*** Josef (* [[23. Februar]] [[1900]] in Ebensee, † [[16. Februar]] [[1920]] in Wörschach)
**** Raimund (* 25. Mai 1927 in Wörschach)
*** Elisabeth (* [[11. Dezember]] [[1904]] in Ebensee), Besitzerin in Wörschach Nr. 41
**** Othmar (* 20. Dezember 1932 in Wörschach)
**** Raimund (* [[25. Mai]] [[1927]] in Wörschach)
**** Othmar (* [[20. Dezember]] [[1932]] in Wörschach)
**** Franz
**** Franz
* Sigfried (* 11. September 1846 in Irdning, † 13. März 1847<!-- [TfB VII.67]-->)
* Sigfried (* [[11. September]] [[1846]] in Irdning, † [[13. März]] [[1847]]<!-- [TfB VII.67]-->)
* Ignazius (* 11. Dezember 1847 in Falkenburg, † 14. Dezember 1847<!-- [TfB VII.87]-->)
* Ignazius (* [[11. Dezember]] [[1847]] in Falkenburg, † [[14. Dezember]] [[1847]]<!-- [TfB VII.87]-->)
* Regina (* 24. Jänner 1849 in Irdning<!-- [TfB VII.98]-->), verh. Hilber
* Regina (* [[24. Jänner]] [[1849]] in Irdning<!-- [TfB VII.98]-->), verh. Hilber
* Leopoldine (* 28. Oktober 1850 in Falkenburg<!-- [TfB VII.119]-->), verh. Sonier, Gastwirtin in Irdning
* Leopoldine (* [[28. Oktober]] [[1850]] in Falkenburg<!-- [TfB VII.119]-->), verh. Sonier, Gastwirtin in Irdning
** Johann (* 22. April 1872 in Irdning, † 9. Mai 1927 in Garsten); Lebzelter, Konditor und Wachszieher in Garsten, Bez. Steyr Land
** Johann (* [[22. April]] [[1872]] in Irdning, † [[9. Mai]] [[1927]] in Garsten), Lebzelter, Konditor und Wachszieher in Garsten, Bez. Steyr Land
*** Johann, Zuckerbäcker
*** Johann, Zuckerbäcker
* Ignazius (* 6. Jänner 1852 in Falkenburg, † 19. April 1852<!-- [TfB VII.133]-->)
* Ignazius (* [[6. Jänner]] 1852 in Falkenburg, † [[19. April]] [[1852]]<!-- [TfB VII.133]-->)
* Gertraud (* 24. Februar 1853 in Falkenburg, † 28. Jänner 1854<!-- [TfB VII.146]-->)
* Gertraud (* [[24. Februar]] [[1853]] in Falkenburg, † [[28. Jänner]] [[1854]]<!-- [TfB VII.146]-->)
* Urban (* 22. Mai 1854 in Falkenburg, † 18. Februar 1856<!-- [TfB VIII.3/33]-->)
* Urban (* [[22. Mai]] [[1854]] in Falkenburg, † [[18. Februar]] [[1856]]<!-- [TfB VIII.3/33]-->)
* Dionysius (* 8. April 1860 in Falkenburg<!-- [TfB VIII.77/31]-->)
* Dionysius (* [[8. April]] [[1860]] in Falkenburg<!-- [TfB VIII.77/31]-->)


=====Die Linie vom Webergütl in Gersdorf, Gem. Mitterberg (Josef Schnepfleitner)=====
=====Die Linie vom Webergütl in Gersdorf, Gem. Mitterberg (Josef Schnepfleitner)=====
Josef Schnepfleitner (* 1. Jänner 1778 in Gröbming Nr. 45<!--TfB Gbm IV 354-->), der zweite Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitterin, ist als jener Schneiderssohn anzusetzen, der mit Eva Stangl, in späteren Zeiten verheirateter Koller<!--TrB Gbm VI.15 (25. August 1862)-->, einen Sohn Georg (* 29. März 1807 in Gröbming, [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterberg]] Nr. 25 <!--TfBill.45-->) hatte. Sonstige Spuren seines Lebens kennen wir nicht.
Josef Schnepfleitner (* [[1. Jänner]] [[1778]] in Gröbming Nr. 45<!--TfB Gbm IV 354-->), der zweite Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitterin, ist als jener Schneiderssohn anzusetzen, der mit Eva Stangl, der später verheirateten Koller<!--TrB Gbm VI.15 ([[25. August]] [[1862]])-->, einen Sohn Georg (* [[29. März]] [[1807]] in Gröbming, [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterberg]] Nr. 25<!--TfBill.45-->) hatte. Sonstige Spuren seines Lebens kennen wir nicht.


Georg Schnepfleitner (* 29. März 1807 in Gröbming, Mitterberg Nr. 25<!--TfBill.45-->) – der (obwohl unehelich) den Familiennamen seines Vaters führte –, vulgo Weber in Gerstorf, lebte auf dem ihm gehörigen Webergütl in Gersdorf Nr. 5. Gersdorf liegt weit östlich des Marktes Gröbming am Südhang des [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterberg]]es. Georg war drei Mal verheiratet und hatte aus zwei Ehen Nachkommen:
Georg Schnepfleitner (* [[29. März]] [[1807]] in Gröbming, Mitterberg Nr. 25<!--TfBill.45-->) – der (obwohl unehelich) den Familiennamen seines Vaters führte –, vulgo Weber in Gersdorf, lebte auf dem ihm gehörigen Webergütl in Gersdorf Nr. 5. Gersdorf liegt weit östlich des Marktes Gröbming am Südhang des [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterberg]]es. Georg war dreimal verheiratet und hatte aus zwei Ehen Nachkommen:
: ∞ (19. Juni 1826)<!--[TrB Gbm V.57 (19. Juni 1826)]--> Gertraud Lögger (* 1801/02, † 1. Juni 1862), Weberstochter von [[Gersdorf]]
: ⚭ ([[19. Juni]] [[1826]])<!--[TrB Gbm V.57 ([[19. Juni]] [[1826]])]--> Gertraud Lögger (* 1801/02, † [[1. Juni]] [[1862]]), Weberstochter aus [[Gersdorf]]
: ∞ (25. August 1862) Elisabeth Weißniemand (* 1831/32, † 7. November 1965<!--[StB VI.697]-->),
: ⚭ ([[25. August]] [[1862]]) Elisabeth Weißniemand (* 1831/32, † [[7. November]] [[1965]]<!--[StB VI.697]-->),
:* Maria (* 28. Jänner 1864 in Gersdorf), seit 1906 verh. Wachlinger
:* Maria (* [[28. Jänner]] [[1864]] in Gersdorf), seit [[1906]] verh. Wachlinger
:** Franz (* 27. März 1894 in Michaelerberg Nr. 15)
:** Franz (* [[27. März]] [[1894]] in Michaelerberg Nr. 15)
:** Carl (* 30. Oktober 1902)
:** Carl (* [[30. Oktober]] [[1902]])
: ∞ Aloisia Fritzl
: ⚭ Aloisia Fritzl
:* Aloisia (* 4. September 1867 in Gersdorf)
:* Aloisia (* [[4. September]] [[1867]] in Gersdorf)
:* Caspar (* 3. Jänner 1872 in Gersdorf), Besitzer des Webergutes in Gersdorf Nr. 5, ∞ (2. Februar 1900) Victoria Kamp
:* Caspar (* [[3. Jänner]] [[1872]] in Gersdorf), Besitzer des Webergutes in Gersdorf Nr. 5, ⚭ ([[2. Februar]] [[1900]]) Victoria Kamp
:** Franz (* 5. November 1899 in Gröbming; vorehelich)
:** Franz (* [[5. November]] [[1899]] in Gröbming; vorehelich)
:** Johannes (* 29. April 1901 in Gröbming)
:** Johannes (* [[29. April]] [[1901]] in Gröbming)
:** Josef (* 20. August 1904 in Gröbming, Gersdorf 5)
:** Josef (* [[20. August]] [[1904]] in Gröbming, Gersdorf 5)


Ein [[Josef Schnepfleitner vulgo Weber]] war bis 1970 [[Bürgermeister der Gemeinde Mitterberg]].
Ein [[Josef Schnepfleitner]] vulgo Weber war bis 1970 [[Bürgermeister der Gemeinde Mitterberg]].


===Simon Schnepfleitner vulgo Pichlweber zu Niederöblarn===
===Simon Schnepfleitner vulgo Pichlweber zu Niederöblarn===
Simon Schnepfleitner (* 23. Oktober 1755<!-- [TfB Gbm III 343]-->, Sohn des Thalhamschneiders und der Barbara geb. Rädler, heiratete am 23. Juni 1788 in Irdning Magdalena, Tochter des Johann Weichlinger "an Pichel, Webergütel". So wurde er Besitzer des Pichlwebergütls zu Niederöblarn Nr. 15. Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:
Simon Schnepfleitner (* [[23. Oktober]] [[1755]]<!-- [TfB Gbm III 343]-->, Sohn des Thalhamschneiders und der Barbara geb. Rädler, heiratete am [[23. Juni]] [[1788]] in Irdning Magdalena, Tochter des Johann Weichlinger "an Pichl, Webergütl". So wurde er Besitzer des Pichlwebergütls zu Niederöblarn Nr. 15. Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:
* Sigmund (* 1788), vulgo Heubergweber zu Lassing<!-- [TrB Lassing 26. November 1816]-->
* Sigmund (* [[1788]]), vulgo Heubergweber zu Lassing<!-- [TrB Lassing [[26. November]] 1816]-->
* Cordula (* 22. Oktober 1791 in Niederöblarn Nr. 15<!-- [TfB Öblarn I 35]-->)
* Cordula (* [[22. Oktober]] [[1791]] in Niederöblarn Nr. 15<!-- [TfB Öblarn I 35]-->)
* Johann Nepomuk (* 15. Mai 1798<!-- [TfB Öblarn I 62]-->, † 7. November 1830 in Selzthal), Maurergeselle<!-- [StB Rottenmann II 21]-->.
* Johann Nepomuk (* [[15. Mai]] [[1798]]<!-- [TfB Öblarn I 62]-->, † [[7. November]] [[1830]] in Selzthal), Maurergeselle<!-- [StB Rottenmann II 21]-->.


===Die Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal===
===Die Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal===
[[Selzthal]] gehörte ursprünglich zur Pfarre Rottenmann. Der Name Schnepfleitner kommt in den Matriken dieser Pfarre erstmals im Jahr 1792 – es handelt sich um die Heirat des 33&#8209;jährigen Georg Schnepfleithner vulgo Reitmayr mit Maria Mitteregger – vor. Georg Schnepfleithner muss also, obwohl ihn der Zusatz "Reitmayr im Zelzthal" (''sic!'') als (bereits) Ansässigen ausweist, irgendwann zugezogen sein. Aus Georgs angegebenem Heiratsalter errechnet sich ein Geburtsjahr 1758/1759. Dies würde sehr gut zu Georg (* 23. April 1758<!--TfB Gbm IV 23-->), einem jüngeren Sohn von Hannß (Johann) Schnepfleithner und Barbara geb. Rädler (Begründer der Thalhamschneider-Linie von Gröbming), passen. Wir ordnen ihn daher, wenn auch mit Vorbehalt, an ebendieser Stelle ein.
[[Selzthal]] gehörte ursprünglich zur [[Katholische Pfarre Rottenmann|Pfarre Rottenmann]]. Der Name Schnepfleitner kommt in den Matriken dieser Pfarre erstmals im Jahr [[1792]] vor – es handelt sich um die Heirat des 33‑jährigen Georg Schnepfleithner vulgo Reitmayr mit Maria Mitteregger. Georg Schnepfleithner muss also, obwohl ihn der Zusatz "Reitmayr im Zelzthal" (''sic!'') als (bereits) Ansässigen ausweist, irgendwann zugezogen sein. Aus Georgs angegebenem Heiratsalter errechnet sich ein Geburtsjahr 1758/1759. Dies würde sehr gut zu Georg (* [[23. April]] [[1758]]<!--TfB Gbm IV 23-->), einem jüngeren Sohn von Hannß (Johann) Schnepfleithner und Barbara geb. Rädler (Begründer der Thalhamschneider‑Linie von Gröbming), passen. Wir ordnen ihn daher, wenn auch mit Vorbehalt, an ebendieser Stelle ein.


Georg Schnepfleithner, (Bauer vulgo) Reitmayr in Zelzthal, heiratete am 28. Mai 1792, 33 Jahre alt (= * 23. April 1758?) und ledig, die 25&#8209;jährige ledige Maria Mittereggerin.  
Georg Schnepfleithner (Bauer vulgo Reitmayr in Zelzthal) heiratete am [[28. Mai]] 1792, 33 Jahre alt (= * [[23. April]] 1758?) und ledig, die 25‑jährige, ledige Maria Mittereggerin.


Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
* Mathias (* 7. Jänner 1794 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 125-->), Bauer in Selzthal und [[Oppenberg]]
* Mathias (* [[7. Jänner]] [[1794]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 125-->), Bauer in Selzthal und [[Oppenberg]]
* Barbara (* 18. November 1799 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 143-->)
* Barbara (* [[18. November]] [[1799]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 143-->)
* Josepha (* 15. März 1802 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 150-->)
* Josepha (* [[15. März]] [[1802]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 150-->)
* Joseph (* 3. März 1805 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 160-->), Bauer vulgo Reithmayer in Selzthal
* Joseph (* [[3. März]] [[1805]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB II S. 160-->), Bauer vulgo Reithmayer in Selzthal


====Mathias Schnepfleitner, Bauer in Selzthal und Oppenberg====
====Mathias Schnepfleitner, Bauer in Selzthal und Oppenberg====
Mathias Schnepfleitner (* 7. Jänner 1794 in Selzthal), der erstgeborene Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, ehelichte in Rottenmann am 25. November 1822, 29 Jahre alt und ledig, die ebenfalls ledige 28&#8209;jährige Maria Gruber.<!-- Trauungsbuch der Pfarre Rottenmann Bd. II (1786-1846) fol. 63-->
Mathias Schnepfleitner (* [[7. Jänner]] [[1794]] in Selzthal), der erstgeborene Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, ehelichte in Rottenmann am [[25. November]] [[1822]], 29 Jahre alt und ledig, die ebenfalls ledige 28‑jährige Maria Gruber.<!-- Trauungsbuch der Pfarre Rottenmann Bd. II (1786-1846) fol. 63-->


Aus der Ehe gingen folgende Kinder, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt, hervor:
Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt:
* Maria (* 11. Jänner 1823 in Selzthal, † 22. August 1881 in [[Hohentauern]] <!--StB II.116-->)
* Maria (* [[11. Jänner]] [[1823]] in Selzthal; † [[22. August]] [[1881]] in [[Hohentauern]]<!--StB II.116-->)
**Constantia (* 5. März 1846 in Selzthal)<!--, S. 32-->, Dienstmagd beim vulgo Zistelfalb in Pusterwald
**Constantia (* [[5. März]] [[1846]] in Selzthal<!-- S. 32-->; † [[31. Juli]] [[1892]] ebenda<!--StB II.61-->), verh. 1. Spiegel, 2. Forcher, Dienstmagd/Wirtschafterin beim vulgo Zistelfalb in Pusterwald, Schustersgattin
***Barbara (* 29. November 1871, † 24. Jänner 1872)
***Barbara (* [[29. November]] [[1871]]; † [[24. Jänner]] [[1872]])
***Aloisia (* 29. Mai 1873 in Pusterwald, † 2. Juli 1950 ebenda), verh. Horn<!--TfB III.31-->
***Aloisia (* [[29. Mai]] [[1873]] in Pusterwald, Bez. Judenburg; † [[2. Juli]] [[1950]] ebenda), verh. Horn<!--TfB III.31-->
**Josepha (* 11. März 1849 in Selzthal)<!--, S. 66-->
***Helena (* [[14. April]] [[1881]] in Bretstein, Bez. Judenburg<!--TfB III.92-->; † [[1944]] ebenda), verh. Horn
**Elisabeth (* 20. Oktober 1855 in Selzthal)<!--, S. 148-->, Dienstmagd
****Maria (* [[20. März]] [[1901]] in Bretstein; † [[27. Oktober]] [[1983]] in Judenburg<!--TfB IV.42-->)
***Hedwig (* 30. September 1874 in Pusterwald),<!--TfB III.40--> Dienstmagd
*****Gottfried (* [[22. Oktober]] in Apfelberg, Bez. Knittelfeld; † [[16. Februar]] [[1946]] als sowjetischer Kriegsgefangener<!--TfB XIV.119-->)
****Theresia (* 12. Oktober 1911 in Weißkirchen [nächst Judenburg], Allersdorf)<!--TfB R.411-->
*****Eligius (* [[30. November]] [[1925]] in Apfelberg<!--TfB XIV.190-->; † [[30. November]] [[2016]] [sic!] in Judenburg)
***Johann (* 11. Februar 1885 in Hohentauern<!--TfB V.123-->), Magnesitarbeiter
*****Eligius (* [[30. November]] [[1925]] in Apfelberg<!--TfB XIV.190-->, † [[30. November]] [[2016]] [sic!]<!--ja, an seinem 91. Geburtstag, laut Parte--> in Judenburg) 
*Theresia (* 27. September 1824 in [[Oppenberg]], † 23. August 1897 in Lassing-Sonnseite)<!--Pfarre Oppenberg, Taufbuch B (1795-1847) S. 124-->, verh. Plank, Bäuerin am unteren Dirneggergut in Lassing-Schattseite<!--Lassing, TrB II.37-->
****Simon (* [[27. Oktober]] [[1902]] in Bretstein; † [[3. Jänner]] [[1976]] in Pöls, Bez. Judenburg<!--TfB IV.52-->)
*Jacob (* 6. Juli 1826 Oppenberg)<!-- Pfarre Oppenberg, Taufbuch B (1795-1847) S. 132-->, † 30. Dezember 1848 Wien), Gemeiner (Bäcker) im Militär-Verpflegs-Magazin in Wien<!--Wiener Zeitung vom 11. und vom 22. Februar 1849-->
**Josepha (* [[11. März]] [[1849]] in Selzthal)<!--, S. 66-->
*Clara (* 11. August 1828 Selzthal)
**Elisabeth (* [[20. Oktober]] [[1855]] in Selzthal)<!--, S. 148-->, Dienstmagd
***Hedwig (* [[30. September]] [[1874]] in Pusterwald<!--TfB III.40-->), Dienstmagd
****Theresia (* [[12. Oktober]] [[1911]] in Weißkirchen [nächst Judenburg] Allersdorf<!--TfB R.411-->)
***Johann (* [[11. Februar]] [[1885]] in Hohentauern<!--TfB V.123-->), Magnesitarbeiter
*Theresia (* [[27. September]] [[1824]] in [[Oppenberg]], † [[23. August]] [[1897]] in Lassing-Sonnseite<!--Pfarre Oppenberg, Taufbuch B (1795-1847) S. 124-->), verh. Plank, Bäuerin am unteren Dirneggergut in Lassing-Schattseite<!--Lassing, TrB II.37-->
*Jacob (* [[6. Juli]] [[1826]] in Oppenberg<!--Pfarre Oppenberg, Taufbuch B (1795-1847) S. 132-->, † [[30. Dezember]] [[1848]] in Wien), Gemeiner (Bäcker) im Militär-Verpflegs-Magazin in Wien<!--Wiener Zeitung vom 11. und vom [[22. Februar]] 1849-->
*Clara (* [[11. August]] [[1828]] in Selzthal)


====Joseph Schnepfleitner vulgo Reithmayer====
====Joseph Schnepfleitner vulgo Reithmayer====
Joseph Schnepfleitner (* 3. März 1805), der jüngere Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, heiratete in Rottenmann am 2. Juni 1828, 23 Jahre alt und ledig, angegeben als (vulgo) Reithmayer zu Selzthal, die 19&#8209;jährige Eva Stecher.
Joseph Schnepfleitner (* [[3. März]] [[1805]]), der jüngere Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, heiratete in Rottenmann am [[2. Juni]] 1828, 23 Jahre alt und ledig, angegeben als (vulgo) Reithmayer zu Selzthal, die 19‑jährige Eva Stecher.


Aus der Ehe gingen folgende Kinder, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt, hervor:
Aus der Ehe gingen folgende Kinder, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt, hervor:
* Michael (* 23. September 1832 in Selzthal [Reitmairgut], † 2. März 1906 in Rottenmann)<!-- TfB Bd. IV S. 30-->)
* Michael (* [[23. September]] [[1832]] in Selzthal [Reitmairgut], † [[2. März]] [[1906]] in Rottenmann<!-- TfB Bd. IV S. 30-->)
** Urban (* 20. Mai 1864 in Selzthal [Reitmairgut]<!--TfB Bd. VI S. 36)-->), Bahnbediensteter
** Urban (* [[20. Mai]] [[1864]] in Selzthal [Reitmairgut]<!--TfB Bd. VI S. 36-->), Bahnbediensteter
** Theresia (* 14. September 1867 in Selzthal [Reitmairgut],<!--TfB Bd. VI S. 64)-->), † 16. September 1946 in Selzthal), nachmals verheiratete Zeiser, Grundbesitzersgattin
** Theresia (* [[14. September]] [[1867]] in Selzthal [Reitmairgut]<!--TfB Bd. VI S. 64-->, † [[16. September]] [[1946]] in Selzthal), nachmals verheiratete Zeiser, Grundbesitzersgattin
*** Theresia (* 15. Oktober 1886 in Selzthal [Reitmairgut], † 2. Jänner 1960 ebenda), verh. Mandl
*** Theresia (* [[15. Oktober]] [[1886]] in Selzthal [Reitmairgut], † [[2. Jänner]] [[1960]] ebenda), verh. Mandl
** Maria (* 4. Oktober 1873, † 13. Dezember 1882 in Selzthal [Reitmairgut]<!--TfB Bd. VI S. 163)-->)
** Maria (* [[4. Oktober]] 1873, † [[13. Dezember]] [[1882]] in Selzthal [Reitmairgut]<!--TfB Bd. VI S. 163-->)
** Viktoria (* 9. Dezember 1876 in Selzthal [Reitmairgut], † 19. Oktober 1946 in [[Bad Aussee]]<!--TfB Bd. VI S. 222)-->)
** Viktoria (* [[9. Dezember]] [[1876]] in Selzthal [Reitmairgut], † [[19. Oktober]] [[1946]] in [[Bad Aussee]]<!--TfB Bd. VI S. 222-->)
* Simon (* 25. Oktober 1837 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.72-->)
* Simon (* [[25. Oktober]] [[1837]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.72-->)
* Eva (* 9. Dezember 1838 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.83-->)
* Eva (* 9. Dezember [[1838]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.83-->)
* Franz (* 15. September 1843 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.3-->), Eisenbahnbediensteter in Selzthal
* Franz (* [[15. September]] [[1843]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.3-->), Eisenbahnbediensteter in Selzthal
* Helena (* 16. August 1845 in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.25-->)
* Helena (* [[16. August]] [[1845]] in Selzthal [Reitmairgut]<!-- TfB Bd. IV S.25-->)
* Johann und Juliana (* 9. Mai 1847 in Selzthal [Reitmairgut]), Zwillinge<!-- TfB Bd. IV S. 45-->
* Johann und Juliana (* [[9. Mai]] [[1847]] in Selzthal [Reitmairgut]]), Zwillinge<!-- TfB Bd. IV S. 45-->
* Johanna (nur aus den Daten ihrer Tochter bekannt)
* Johanna (nur aus den Daten ihrer Tochter bekannt)
** Maria (* 27. Oktober 1866 in Rottenmann<!-- TfB S. 55-->), ledige Magd
** Maria (* [[27. Oktober]] [[1866]] in Rottenmann<!-- TfB S. 55-->), ledige Magd


Damit ist die Geburt der Theresia Schnepfleitner am 15. Oktober 1886 (Mutter: Theresia Schnepfleitner, * 14. September 1867) das jüngste aus den Matriken der Pfarre Rottenmann ersichtliche für den Fortbestand des Namens Schnepfleitner in dieser Linie bedeutsame Ereignis.
Damit ist die Geburt der Theresia Schnepfleitner am [[15. Oktober]] [[1886]] (Mutter: Theresia Schnepfleitner, * [[14. September]] [[1867]]) das jüngste aus den Matriken der Pfarre Rottenmann ersichtliche, für den Fortbestand des Namens Schnepfleitner in dieser Linie bedeutsame Ereignis.


=Quellen=
==Quellen ==
*Eigenartikel des Benutzers [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]; hier verwertete genealogische Quellen sind fast ausschließlich die Matriken der katholischen Pfarren der angegebenen Geburts-, Trauungs- und Sterbeorte, eingesehen vor Ort oder über [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau matricula-online.eu].
* Eigenartikel des Benutzers [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]; die hier verwerteten genealogischen Quellen sind fast ausschließlich die Matriken der katholischen Pfarren der angegebenen Geburts-, Trauungs- und Sterbeorte, eingesehen vor Ort oder über [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau Matricula-Online.eu].


=Einzelnachweise, Anmerkungen=
=Einzelnachweise, Anmerkungen=
<references/>
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[[Kategorie:Person (Familie)|!]]
[[Kategorie:Person (Familie)|!]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]

Aktuelle Version vom 19. Januar 2026, 16:11 Uhr

Schnepfleitner ist ein österreichischer, besonders im Bezirk Liezen verbreiteter Familienname.

Allgemeines

Namensherkunft

Der Name "Schnepfleitner" ist ein Herkunftsname und somit im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie der Familiennamen.

Der Name ist daher von einer als "Schnepfleiten" oder ähnlich benannten Örtlichkeit abzuleiten. Der Ausdruck "Schnepfleiten" ist offensichtlich eine Zusammensetzung aus "Schnepf" und "Leiten". "Schnepf" ist als Nebenform des Vogelnamens "Schnepfe" zu deuten. Der zweite Teil – "Leiten" – ist eine im oberdeutschen Raum gebräuchliche Bezeichnung für "Abhang".[1]

Die "Schnepfleiten", von welcher der Name abgeleitet sein muss, lässt sich im Gebiet der Pongauer Gemeinde swiki:Pfarrwerfen[2] lokalisieren.[3]

Verbreitung

Betrachtet man die Telefonbucheintragungen für die Jahre 1998/2007/2022 zum Namen Schnepfleitner in Österreich[4], so fällt auf, dass 30/38/19 von 51/54/33 Eintragungen auf den Bezirk Liezen entfallen, 7/4/1 auf die südlich an diesen angrenzenden Bezirke Leoben und Knittelfeld und nur 14/14/7 auf das übrige Österreich.

Vereinzelt finden sich Namensträger auch in anderen Ländern, am häufigsten in Brasilien.

Der Bezirk Liezen, also das steirische Ennstal mit dem Steirischen Salzkammergut, ist folglich heute das Hauptverbreitungsgebiet des Namens.

In historischer Hinsicht findet sich der Name im steirischen Ennstal zunächst ab 1666 in Irdning, später auch an anderen Orten des Ennstals.

Genealogie

Die nachfolgende genealogische Darstellung ist in verschiedener Weise unvollständig. So wurden nicht die Matriken aller Pfarren des Ennstals ausgewertet. Der Auswertung standen Hindernisse wie teilweise das Fehlen von Namensregistern und ‑indizes sowie eine der letzten 100 Jahre (also die Zeit seit ca. 1920) umfassende Archivsperre entgegen. Zudem konnten etliche Matrikendaten nicht eingeordnet werden oder erschienen für die Zwecke einer übersichtlichen Darstellung nicht relevant. Für jüngere Daten fehlen größtenteils Quellen, und bezüglich lebender Personen ist der Datenschutz zu berücksichtigen.

Die Linie des Irdninger Hutmachers Georg I. Schnepfleitner (Hauptlinie)

Stammvater der meisten in den Matriken der Ennstaler Pfarren gefundenen Personen ist der Irdninger Hutmacher Georg I. Schnepfleitner (* vor 1630?, † vor 1686) mit seinen beiden Ehefrauen. Er hatte folgende Kinder:

Die Familie des Irdninger Hutmachers Georg II. Schnepfleitner

Der Irdninger Hutmacher Georg II. Schnepfleitner, einer der Söhne des Georg I. und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Maria Waringer (⚭ 29. Mai 1686 in Irdning) die Kinder Rosina (* 5. Oktober 1688), Maria (* 14. Juli 1690), Georg III. (* 30. Juli 1695) und Maria Elisabeth (* 1699). Die Tochter Maria (* 14. Juli 1690), wie anzunehmen ist, hatte eine uneheliche Tochter Maria Anna (* 19. Mai 1712).

Die Familie des Gröbminger Hutmachers Mathias Schnepfleidtner

Der Gröbminger Hutmacher Matthias Schnepfleitner, ein weiterer Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, hatte mit Eva Sara, geb. Wimber (⚭ 9. Oktober 1689 in Irdning), mindestens die Kinder Georg (* 14. Juni 1690), Markus (* 25. April 1691) und Maria Theresia (* 9. August 1693).

Die Linie des Mauterner Hutmachers Johann Schnepfleittner

Johann Schnepfleittner (* 16. Februar 1666 in Irdning; † 14. Mai 1743 in Mautern an der Liesing]]), ein dritter Sohn des Georg und der Rosina Schnepfleitner, heiratete am 20. Mai 1690 in Irdning Ursula, geb. Gallbrenner (* ca. 1667, † 26. Juni 1710 in Mautern).

In der Folgezeit lebten sie in Mautern an der Liesing (Bezirk Leoben), wo Johann das Hutmachergewerbe ausübte.

Johann Schnepfleitner

Johann Georg Schnepfleitner (* 3. April 1718 in Mautern, † 12. September 1791 in Mariazell]), Sohn aus der zweiten Ehe, wurde Tischler. Er heiratete am 26. Jänner 1746 in Mariazell die dortige Tischlermeisterswitwe Eva Echo (und übernahm wohl den Tischlereibetrieb). Nach deren Ableben heiratete er am 22. September 1750 in Mariazell die Jungfrau Barbara Karner († 23. Oktober 1789). Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, die im Säuglingsalter starben.

Johann Georg (manchmal auch Josef Georg) Schnepfleitner war auch Orgelbauer. Er erbaute 1752 oder 1758 die einmanualigen Orgeln, die im Jahr 1776 auf den Seitenemporen der Wallfahrtskirche aufgestellt wurden.[5]

Die Linie des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleidtner

Wolfgang Schnepfleidtner (* 15. Februar 1677 in Irdning), Hutmacher in Gröbming, ehelicher Sohn des ehrbaren Herrn Georg Schnepfleidtner, gewester Hutmacher zu Irdning, selig, und der Maria, dessen hinterlassener Ehewürthin, noch im Leben, heiratete am 25. Jänner 1700 in Gröbming, wo er Bürger und Huedter war, die Jungfrau Barbara Heizinger [Hainzinger], eheliche Tochter des Herrn Leopold Heizinger und der Barbara Pauer.

Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:

Wolfgang starb am 10. Mai 1733 mit 56 Jahren.

Wolfgang und Barbara Schnepfleitner hatten nach unserer Kenntnis

  • vier Töchter – Maria Juliana (* 1704), Maria Magdalena (* 1716), Katharina (* 1719) und Agnes (* 17xx) – und
  • vier Söhne – Leopold (* 1707), Johann (* um 1707), Georg (* 1713) und Martin (* 1721).

Die vier Söhne blieben in Gröbming oder dessen Nähe (Pruggern), ergriffen unterschiedliche Berufe, gründeten Familien und brachten – an der unverheiratete Töchter großen Anteil hatten – zahlreiche Nachkommenschaft hervor, die teilweise bis ins 21. Jahrhundert verfolgt werden kann und teilweise noch den Namen Schnepfleitner trägt.

  • Leopold (* 1707) wurde Bauer (Pruggerbauer) in Pruggern; sein Nachfolger als Pruggerbauer (und daher sein vermutlicher Sohn) Josef hatte einen Sohn Josef, und dieser wiederum eine Tochter Magdalena (* 1842), deren Nachkommen namens Schnepfleitner bis ins 20. Jahrhundert verfolgt werden können.
  • Johann (* ca. 1707) wurde Schneider (vulgo Thalhamschneider) in Gröbming. He hatte zahlreiche Nachkommenschaft, in der sich der Name Schnepfleitner bis ins 21. Jahrhundert und der Schneiderberuf durch mehrere Generationen vererbte. Johann
    • hatte einen Sohn Franz (* 1736), der seinem Vater als Thalham-Schneider nachfolgte; wir halten ihn für den Vater von Franz Schnepfleitner (* ca. 1766), Bauer vlg. Bauer in Donnersbachwald, Stammvater der sehr zahlreichen "Bauerngut-Linie" (aus dieser stammt auch der Verfasser Benutzer:Karl Irresberger);
    • hatte durch seinen Sohn Joseph und den Enkel Mathias Schnepfleithner (* 1776) – einen Keuschler vulgo Rainschneider – eine Anzahl an Nachkommen, die wir als "Rainschneider-Linie" zusammenfassen;
      und
    • hatte einen Sohn Georg (* 1758), den wir für den Stammvater der "Reitmayr-Linie" halten.
  • Georg (* 1713) wurde Hutmacher (vlg. Unterhutterer, wörtlich "unterer Hutmacher") in Gröbming; seine Nachkommen können wir nur durch wenige Generationen verfolgen.
  • Martin (* 1721) wurde Bäckermeister und war zeitweise Marktrichter (d. h. Bürgermeister) von Gröbming. Er hatte unter anderem die Söhne Martin (* 1748) und Johann (* 1762), die wir in zwei in Graz lebenden Brüdern (* 1748/49 und * ca. 1761) wiederzuerkennen meinen. Johann (* ca. 1761) war der Urgroßvater des Friedrich Friedrich Albert (Frederico) Schnepfleitner (* 1867), Stammvater der brasilianischen Linie von Santo Ângelo, Rio Grande do Sul.

Die Pruggerbauer-Linie (Leopold Schnepfleithner)

Leopold Schnepfleithner (* 28. Juni 1707 in Gröbming), der erste eheliche Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war zunächst Müller an der Kerschbaum-Mühle in Oberlengdorf und wurde später Pruggerbauer (die Schreibweisen variieren; es gibt auch "Bruggenbauer") in Pruggern bzw. Michaelerberg (Moosham).

Die Stammtafel dieser Linie lautet, etwas verkürzt, wie folgt:

Leopold Schnepfleithner (* 28. Juni 1707 in Gröbming; † 1. Oktober 1786 ebenda) ⚭ (19. Jänner 1751 in Gröbming) Maria Hasslauer († 3. September 1784 in Pruggern)

Georg Schnepfleithner (Unterhutterer-Linie)

Georg Schnepfleithner (* 4. April 1713, † 28. Mai 1797 in Gröbming), Bürger und Huedter in Gröbming, (zweiter) ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner selig und der Barbara, noch im Leben, hatte mit Maria, geb. Rodtmayr

  • die Töchter Maria Juliana (* 2. Februar 1736), Maria Theresia (* 28. September 1741), Maria Veronika (* 24. Jänner 1736), Maria Gertraud (* 1747), Juliana (* 12. Jänner 1750) und Juliana (* 26. Dezember 1753) sowie
  • die Söhne Georg Bartholomäus (* 15. August 1739) und Johannes (* 11. Mai 1744, † 10. Mai 1813).

Die Linie wurde von einem der beiden Söhne fortgesetzt:

Georg Bartholomäus Schnepfleithner (* 15. August 1739 in Gröbming, † 14. August 1791 ebenda). Er war offenbar zuerst Wirt, vulgo Neuwirt, und dann Uhrmacher. Mit Anna geb. Kibler hatte er

  • die Töchter Anna Maria (* 22. Juli 1770, † 20. Mai 1773), Maria Anna (* 14. Mai 1774 in Gröbming Nr. 48), Maria (* 28. Jänner 1777 in Gröbming Nr. 22) sowie

Tochter Theresia hatte eine uneheliche Tochter Maria. Tochter Maria hatte eine uneheliche Tochter Cordula (* 19. November 1809 in Irdning).

Andreas Schnepfleitner (* 18. Dezember 1771 in Gröbming), Sohn des Bartlme Schnepfleitner und der Anna geb. Kiblen, war Hutermeister vulgo Unterhütterer in Gröbming, Markt 42, und in erster Ehe mit der Kramerstochter Maria geb. Gassner verheiratet. Sie hatten zumindest die folgenden Nachkommen:

Eustachius Schnepfleitner (* 20. September 1779 in Gröbming), der zweite Sohn von Georg Bartholomäus Schnepfleitner und Anna geb. Kibler, lebte zeitweise in der Stadt Rottenmann, wo ihm seine Frau Juliana geb. Hammer den Sohn Matthäus Joseph (* 22. Februar 1807) gebar.

Die Bäckerlinie von Gröbming (Martin Schnepfleithner)

Martin Schnepfleithner (* 9. November 1721 in Gröbming, † 30. März 1799 ebenda), der (dritte) eheliche Sohn des Hutmachers Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, war Bäckermeister und zeitweise Marktrichter, d. h. Bürgermeister, von Gröbming. Er hatte mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayr zumindest folgende Kinder:

Der Bäckermeister Raimund Schnepfleithner

Raimund Schnepfleithner (* 28. Jänner 1751 in Gröbming, † 1. Juni 1801 ebenda), Bäckermeister in Gröbming Nr. 65, und seine Ehefrau Maria, geb. Seepacher, hatten mindestens fünf Töchter und einen Sohn:

Die Grazer und brasilianischen Schnepfleitner

Wie weiter oben dargestellt, hatte der Gröbminger Bäckermeister und Marktrichter Martin Schnepfleithner, ehelicher Sohn des Wolfgang Schnepfleithner und der Barbara geb. Heizinger, mit seiner Frau Elisabeth geb. Rodtmayrin – unter anderem – die Söhne

Was nun die hier zu behandelnde Grazer und brasilianische Linie[6] anlangt, so ist es eine bislang unbewiesene Vermutung, dass diese Linie einen Zweig der Bäckerlinie fortsetzt. Für diese Vermutung spricht aber, dass das erschließbare Geburtsjahr des Spitzenahns dieser Linie, Johann (Baptist) Schnepfleitner (* 1761), annähernd dem (* 1762) eines – bis auf den Zusatz "Baptist" – gleichnamigen Sohnes des Gröbminger Bäckermeisters entspricht, überdies aber auch, dass Gleiches (* 1748) auf Johanns Bruder Martin (* 1749/50) zutrifft.

Der Priester Martin Schnepfleitner (* 1748/49, † 24. Oktober 1824 in Laubegg)[7] ist, wenn die Vermutung zutrifft, dass er der gleichnamige Marktrichterssohn ist, der älteste bekannte Vertreter dieser Grazer Linie.

Martin trat in den Kapuzinerorden ein (in welches Kloster, ist nicht bekannt). Als solcher absolvierte er das Theologiestudium und empfing die Priesterweihe. In der Folge war er – vielleicht als Folge der josephinischen Klosteraufhebungen – als Weltpriester tätig. Er war

  • 19 Jahre lang Kaplan, davon
 * von 1793 bis 1802 in Eibiswald;
  • von 1804 bis 1807 Benefiziat im Grazer Armen- und Siechenhaus;
  • von 1807 bis 1810 Pfarrer in (Graz-)Mariatrost, wo er mit den einfallenden Franzosen, aber auch mit dem österreichischen Militär viel Arges erlebte;
  • von 1810 bis Mai 1817 Pfarrer in Eibiswald, wo er 1812 auch zum Dechant ernannt wurde;
  • von 1817 bis 1819 wohl in der Obhut des Edlen von Purgay in Eibiswald;
  • von 1819 bis zu seinem Ableben 1824 Benefiziat bei der Herrschaft im Schloss Laubegg.

Johann Baptist Schnepfleitner (mutmaßlich geboren am 30. Mai 1762) war 27 Jahre alt (also * 1761/62) und k.k. Kontrollor beim Kameral‑Eisengußwerk, als er am 28. Jänner 1789 in Graz‑Mariahilf von seinem Bruder Martin mit der 28‑jährigen Witwe Elisabeth Sorgerin (geb. Lechleitnerin) getraut wurde.

Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor (jeweils geboren im Haus Nr. 588, Mariahilfgasse oder ‑straße, Taufpatin Elisabeth Lechleitner, also die Großmutter):

Bald nach der Heirat, bei der er noch k.k. Kontrollor beim Kameral‑Eisengußwerk war, stieg Johann Baptist Schnepfleitner als "Hammerherr" oder "Hammergewerke" selbst in das Eisenverarbeitungsgewerbe ein. Er betrieb von 1790 bis 1804 Hammerwerke in Eibiswald und wurde im Jahr 1794 auch erster Viertelmandatar, also oberster Gewerke, des neu entstandenen H. Graz[8]

Wie lange Johann Baptist Schnepfleitner lebte, wissen wir nicht. Die letzte verlässliche Nachricht stammt von der Geburt der Tochter Anna Maria (* 6. April 1798).

Karl Schnepfleitner (* 20. Oktober 1789 in Graz, † 19. Juni 1871 ebenda), Sohn des Eisengewerken Johann Baptist Schnepfleitner und der Elisabeth geb. Lechleitner, lebte jahrelang mit seiner Frau Catharina geb. Holzer als Eisenhändler in der untersteirischen Stadt Cilli (heute Celje in Slowenien), wo drei Söhne geboren wurden:

In späteren Jahren – aus der Zeit zwischen 1818 und 1828 fehlen Nachrichten – war Karl (Carl) Schnepfleitner k. k. Cameralzahlamtsschreiber und zuletzt Kassier der Landeshauptcasse in Graz. Hier wurde ein weiterer Sohn (es gab auch noch eine Tochter) geboren:

Johann Baptist Michael Conrad Schnepfleitner (* 26. November 1828 in Graz,[9] † 28. März 1903 ebenda) schlug eine Laufbahn als Jurist und Offizier (Auditor) ein und stand an verschiedenen Orten der Monarchie im Dienst, unter anderem in Pressburg, Ofen, Kaschau und Lemberg.

Er heiratete am 18. August 1857 in der Grazer Franziskanerkirche Therese Knar, Tochter des Universitätsprofessors Josef Knar und der Amalia geb. Khlun.

Johann Schnepfleitner und seine Ehefrau Therese geb. Knar hatten:

  • die Töchter Betti (verh. Čuić), Anna (verh. Haas) und Emma (* 1865/66 in Kaschau, † 1955 in Graz, verh. Mank) sowie
  • die Söhne
  • Hugo († 1932 in Graz), Auditor, verheiratet, aber kinderlos,
  • Karl,
  • Friedrich Albert (* 21. Dezember 1867), – nach Brasilien ausgewandert – und
  • Johann (*† 1870 in Gedersberg [Pfarre Graz-Straßgang]).

Friedrich Albert Schnepfleitner (* 21. Dezember 1867, Ort unbekannt; † 25. Dezember 1940 in Santo Ângelo, Rio Grande do Sul [RS]) wanderte nach Brasilien aus, wo er seinen Vornamen auf "Frederico" änderte.

Er hatte mit seiner Ehefrau Carlota (oder Caroline) Telten (* 10. Juli 1867, † 29. September 1939) die Kinder Lina, Hugo, Robert, Hulda, Helmuth (* 1898), Flora, Emil, Meta, Eduard, Erika (* 25. Mai 1922 in Santo Ângelo [RS], † 1991 ebenda, verh. Sturzenegger) und Isolde.

Von diesen Kindern wissen wir Einzelheiten nur zu Helmuth Schnepfleitner (* 13. April 1898 in Santa Cruz do Sul [RS], † 11. Dezember 1981 ebenda). Er hatte mit seiner Ehefrau Marga Alice Sachs (* 30. Juli 1903 in Alfredo Chaves (Veranópolis), RS; † 21. Juni 1964 in Santo Ângelo, RS) die Kinder

Die Thalhamschneider-Linie von Gröbming (Hannß Schnepfleithner)

Die Benennung "Thalhamschneider-Linie" verweist auf den Weiler Thalham (ältere Schreibweise: Thallhaim u. ä.) in der Gemeinde Gröbming; er liegt ein wenig südlich des Ortszentrums (des Marktes), aber noch nördlich der Enns.

Stammvater dieser Linie ist der Schneidermeister Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707), (vierter) Sohn des Gröbminger Hutmachers Wolfgang Schnepfleitner und der Barbara geb. Heizinger:

Hannß (Johann) Schnepfleithner (* ca. 1707; † 27. Dezember 1793), Schneidermeister in Assach und dann in Gröbming; ⚭ (12. September 1735 in Schladming) Barbara Rädler (* um 1715; † 3. Dezember 1782 in Gröbming-Michaelberg), Schneidermeisterstochter

  • Franz (* 29. September 1736 in Assach), Thalhamschneider, Stammvater der "eigentlichen Thalhamschneider-Linie"
  • Veronika (* 12. Jänner 1738 in Assach), ⚭ 1756 Johannes Mädl
  • Theresia (* 29. September 1739 in Assach), ⚭ 1756 Franz Götzfried
  • fünf weitere (1740–1750) in Assach geborene Kinder
  • Josef (* 1. März 1753 in Assach), Schneider in Gröbming, Stammvater der "Schneiderseppl-Linie"
  • Simon (* 23. Oktober 1755 in Gröbming), Pichl-Weber
  • Georg (* 23. April 1758 in Gröbming), mutmaßlicher Stammvater der Reithmayer-Linie von Selzthal
  • Elisabeth (* 26. Mai 1761 in Gröbming)

Jeder der angeführten Söhne – Franz (* 1736), Josef (* 1753), Simon (* 1755) und (mutmaßlich) Georg (* 1758 in Gröbming) – wurde Begründer einer der nachfolgend beschriebenen Linien.

Die eigentliche Thalhamschneider-Linie (Franz Schnepfleithner)

Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736 in Assach), Sohn des Schneidermeisters Hannß Schnepfleithner und der Barbara geb. Rädler, wurde ebenfalls Schneider und folgte seinem Vater als Thalhamschneider.

Übersicht

Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736 in Assach, † 25. April 1814 in Gröbming, Moosheim 12) ⚭ (23. November 1761 in Gröbming) Elisabeth Perner (* 1740, † 6. Oktober 1805 in Gröbming)

  • Philipp (* 21. April 1764 in Gröbming), Tunzendorfwirt in Gröbming-Michaelberg
  • ? Franz (* ca. 1766) ?, Begründer der Bauerngut-Linie
  • Adam (* 24. Dezember 1777 in Gröbming, Michaelberg Nr. 11), Thalhamschneider in Gröbming-Michaelberg, ⚭ (22. Juni 1807 in Gröbming) Elisabeth Häusler (* ca. 1785); Trauzeuge: Franz Schnepfleithner, Bauer in Donnersbachwald
    • Franz de Paula (* 20. März 1808 in Gröbming, Michaelberg 11), Besitzer des Thalhamschneidergutes, ⚭ (8. Jänner 1849 in Gröbming) Theresia Stranger
    • Johannes vom Kreuz (* 12. November 1812 in Gröbming, Michaelberg 11), Tagwerker in Winkl
    • Augustin (* 26. August 1816 in Gröbming, Moosheim 11)
  • Michael, Besitzer des Lemmerergütls zu Lassing
Die Bauerngut-Linie von Donnersbachwald

Die Bauerngut-Linie hat ihren Namen nach dem Bauerngut vulgo Bauer in Donnersbachwald, das im 19. Jahrhundert im Besitz der Familie Schnepfleitner stand. Der Vulgoname "Bauer" dürfte auf den Familiennamen einer früheren Besitzerfamilie zurückzuführen sein. Das Gut selbst besteht heute nicht mehr; an seiner Stelle steht eine Siedlung, die Bauernsiedlung. Unweit erstreckt sich der Bauer-Graben, der von einem Bach zum Donnersbach entwässert wird.

Der Besitzer Paul Häußler vulgo Bauer starb am 22. Oktober 1787 am Schlagfluss. Die Witwe Elisabeth geb. Schupfer heiratete am 4. November 1788, 46‑jährig, den 22‑jährigen Franz Schnepfleitner (* ca. 1766). In ihm vermuten wir einen Sohn des Trauzeugen, des Thalhamschneiders Franz Schnepfleithner (* 29. September 1736).[10]

Elisabeth Schnepfleitner verw. Häusler[in] geb. Schüpfer[in] starb am 3. August 1806 mit 64 Jahren an Gelbsucht. Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am 7. November 1806 in Donnersbachwald die 25‑jährige Elisabeth Pötsch.

Franz und Elisabeth geb. Pötsch hatten die folgenden, in Donnersbachwald geborenen Kinder:

Elisabeth Schnepfleitner geb. Pötsch starb am 6. Juli 1823 an Abzehrung (Tuberkulose).

Der Witwer Franz Schnepfleitner heiratete am 19. Jänner 1824 ein drittes Mal. Die vier aus dieser Ehe hervorgegangenen Kinder starben im Kleinkindalter. Franz Schnepfleitner starb am 4. November 1842 als Auszügler an Altersschwäche.

Die spätere Bauerngut- und Wastlgut-Linie

Johann Schnepfleitner (* 19. Juni 1807 in Donnersbachwald, † 9. Mai 1875 ebenda), der älteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauer, vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, heiratete am 6. Februar 1837 in Donnersbachwald als angehender Besitzer des Bauerngutes die Bauerntochter Magdalena Schaumberger (* 8. Juni 1813 in Donnersbachwald).

Aus der Ehe gingen folgende, in Donnersbachwald geborene Kinder hervor:

Der Zweig von Katharina und Franz und Altirdning

Katharina Schnepfleitner (* 21. April 1845 in Donnersbachwald), Tochter des Johann Schnepfleitner, Bauer, vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Magdalena geb. Schaumberger, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 34. Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann bei ihrem Bruder Michael, auf dem Bauerngut in Donnersbachwald. Dort brachte sie

zur Welt.

Franz Schnepfleitner (* 22. November 1889; † 23. November 1955 in Altirdning), Sohn der Dienstmagd Katharina Schnepfleitner, wurde auf dem von seinem Onkel Michael bewirtschafteten Bauerngut in Donnersbachwald Nr. 49 geboren.

Franz war zeitweise (so bei seiner Eheschließung im Jahr 1931) Jäger in Walchen Nr. 29 bei Öblarn, zeitweise Colloredo-Mannsfeldscher Oberjäger in Kleinsölk. Er heiratete am 9. Februar 1931 in Donnersbachwald die Försterstochter Maria Göschl (* 1. November 1907 in Donnersbachwald; † 12. Juni 1984 in Altirdning). Aus der Ehe gingen unter anderem folgende Kinder hervor:

Michael Schnepfleitner und das Wastlgut

Michael Schnepfleitner (* 26. August 1848 in Donnersbachwald), der zweitälteste Sohn des Franz Schnepfleitner, Bauer vulgo Bauer in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, wurde Besitzer des elterlichen Gutes. Er heiratete am 7. Dezember 1890 in Irdning die Bauerntochter Josefa Pötsch (* 17. März 1853).

Nachkommen aus der Ehe waren unter anderem

Auffälligerweise ist Michael Schnepfleitner ab 1891 nicht mehr an der Adresse Donnersbachwald Nr. 49 nachweisbar, sondern an der Adresse Donnersbachwald Nr. 50, die seit alters her den Hausnamen "Unherr" trägt. Das Bauerngut in Donnersbachwald, aber auch das Unherr-Gut gab Michael Schnepfleitner offensichtlich vor 1897 auf, und er wurde Bauer vulgo Tüchler in Irdning, Kienach Nr. 6. Noch später, spätestens 1912, war Michael Bauer vulgo Wastl in Alt-Irdning Nr. 42.

Michaels Witwe Josefa starb am 24. Februar 1922 im Armenhaus der Marktgemeinde Irdning.

Mit Michaels Enkel Josef Schnepfleitner (* 24. Februar 1916 auf dem Wastlgut; † 6. Februar 2002 in Mautern) verlieren wir diesen Familienzweig in den Quellen aus den Augen.

Agnes Schnepfleitner verh. 1. Mühlbacher 2. Lämmerer vulgo Lannerin in Donnersbach
0. Lebensbeschreibung

Agnes (* 7. Jänner 1817 in Donnersbachwald), eine Tochter des Franz Schnepfleitner, Bauers, vulgo Bauer, in Donnersbachwald, und der Elisabeth geb. Pötsch, blieb zunächst auch als Erwachsene, wenigstens bis zu ihrem 29. Lebensjahr, als Dienstmagd auf dem Hof ihrer Eltern, dann ihres Bruders Johann.

Eine dauerhafte Liebesbeziehung verband sie offenbar während dieser Zeit mit Josef Pachler, Vater ihrer Kinder Stephan (* 24. Dezember 1839 in Donnersbachwald Nr. 48, [vulgo] Holzmeister-Keusche), Johannes Nepomuk (* 7. Mai 1842 in Donnersbachwald Nr. 49) und Maria (* 24. Jänner 1846 in Donnersbachwald Nr. 49), der die Vaterschaft zu diesen Kindern auch pfarramtlich anerkannte. Josef Pachler (* 1809 in Donnersbachwald) war Sohn des ledigen Dienstknechts Peter Pachler und der Anna Forstner. Er war Urlauber vom k. k. Infanterieregiment Prohazka Nr. 7, dem er vom 5. Mai 1831 bis zum 31. Oktober 1845 angehörtedem er vom 5. Mai 1831 bis zum 31. Oktober 1845 angehörte[11] (damals dauerte die Kriegsdienstpflicht 14 Jahre!) – und Dienstknecht bei verschiedenen Bauern in Donnersbachwald.

Einige Jahre später treffen wir Agnes – nicht jedoch Josef Pachler – wieder, nunmehr als Dienstmagd bei ihrem Onkel Philipp Schnepfleitner vulgo Weber in Donnersbachwald Nr. 17. Dort schenkte sie dem Sohn Joseph (* 10. März 1851) das Leben. Der Vater dieses Kindes war Stephan Mühlbacher, Bauernsohn vulgo Hochlanner in Donnersbachau, der auf dem väterlichen Gut auf dem Erlsberg Nr. 42 lebte und arbeitete.

Diesen Stephan Mühlbacher, Sohn des Joseph Mühlbacher (* ca. 1785, † 21. Juni 1852) und der Magdalena, geb. Forstner, und angehenden Besitzer seiner väterlichen Behausung, heiratete Agnes im darauffolgenden Jahr, 35‑jährig, am 14. Juni 1852 in Donnersbach.

Der aus dieser Ehe hervorgegangene Sohn Jakob Mühlbacher starb klein, der Vater nach 2½‑jähriger Ehe am 3. Dezember 1854.

Agnes heiratete am 4. Juni 1855 in Donnersbachau Jakob Lämmerer (* 19. Juli 1832), Sohn eines Bauern vulgo Arnold am Erlsberg Nr. 25 und Besitzer des Poisingergütls am Erlsberg Nr. 3.

Die aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter starb am Tag ihrer Geburt, die Mutter zwei Tage danach, am 22. Dezember 1856, mit knapp 40 Jahren an den Folgen der Geburt.

Der Witwer Jakob Lämmerer, gewesener Bauer vulgo Poisinger, erhängte sich am 2. September 1869 37‑jährig im Zustand geistiger Umnachtung.

Das Gut am Erlsberg Nr. 42, nunmehr vulgo Lanner oder Lahner, ging letztlich auf Agnes' voreheliche Tochter Maria über.

Ihre vorehelichen Kinder verschafften Agnes eine zahlreiche Nachkommenschaft:

1. Stephan Schnepfleitner vulgo Höfer in Donnersbach

Stephan Schnepfleitner (* 24. Dezember 1839 in Donnersbachwald Nr. 48), der ältere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, verehelichte sich am 9. November 1869 in Donnersbach mit der Bauerstochter Juliana Reiter. Damit heiratete er in das Bauerngut vulgo Höfer in Donnersbach, Ilgenberg Nr. 5, ein und wurde Bauer. Aus der Ehe gingen die folgenden Kinder samt Nachkommen hervor:

2. Johann Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg

Johannes Nepomuk Schnepfleitner (* 7. Mai 1842 in Donnersbachwald Nr. 49, † 2. Dezember 1923 in Irdning), der jüngere der vorehelichen Söhne der Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, war erst 22 Jahre alt und bereits Besitzer des Glitschnergutes in Raumberg Nr. 27 (bei Irdning), als er sich am 9. November 1864 in Irdning mit Constanzia Rabenhaupt (* 28. Februar 1834 in Donnersbachwald) vom Beinstockgut in Donnersbachwald verehelichte.

Aus dieser ersten Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt überlebten zwei Kinder hervor:

Constanzia geb. Rabenhaupt starb nach knapp sieben Ehejahren am 24. Oktober 1871 an Typhus. Johannes Nepomuk Schnepfleitner war noch zwei weitere Male, jedoch kinderlos, verheiratet und starb als Auszügler an Altersschwäche. Das Glitschnergut hatte er vermutlich seinem Sohn Anton übergeben, der dafür seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann das Zeissenbergergut überließ. Auf dem Glitschnergut kamen noch zahlreiche seiner Enkel und Urenkel zur Welt.

Anton Schnepfleitner (* 1. Jänner 1867 in Irdning, Raumberg Nr. 27; † 11. August 1941), der älteste Sohn des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg und der Constanzia geb. Rabenhaupt, war 27 Jahre alt und Besitzer des Hauses Raumberg Nr. 10, als er sich am 6. Mai 1894 in Irdning verehelichte. Die Braut war Maria Mattlschweiger, Tochter des Mathias Mattlschweiger, Bauer vulgo Huber in Raumberg, und der Elisabeth geb. Zeiler. Aus der Ehe stammen zumindest die folgenden Töchter (Söhne hatte er anscheinend nicht), von denen einige Mütter unehelicher Kinder wurden:

Die Matrikendaten zeigen Anton an wechselnden Orten: 1894 als Hausbesitzer in Raumberg, 1898 als Keuschler vulgo Kastner in Irdning, Bürglitz Nr. 11, ab 1902 als Besitzer vulgo Zeissenberger in Niederöblarn, zuletzt wieder auf dem elterlichen Glitschnergut. 1940 wird er als Besitzer des Zeissenbergergutes, jedoch mit seiner Frau in Raumberg lebend, ausgewiesen. Aus anderen Daten ergibt sich, dass er das Zeissenbergergut seiner Schwester Viktoria und deren Ehemann überließ, nachdem diese am 22. November 1909 den Holzarbeiter Johann Seebacher geheiratet hatte, und selbst mit Frau und Töchtern auf das Glitschnergut übersiedelte. Anton dürfte das Glitschnergut schließlich seiner Tochter Bibiana und deren Mann Franz Schnepfleitner übergeben haben.

Antons Schwester Viktoria Schnepfleitner (* 24. Dezember 1868 in Irdning, Raumberg Nr. 27), die Tochter des Johannes Nepomuk Schnepfleitner vulgo Glitschner in Raumberg aus dessen erster Ehe mit Constanzia geb. Rabenhaupt, war lange Jahre Brentlerin (Magd) auf der, sicherlich zum väterlichen Gut gehörigen, Glitschnerhütte auf der Vorderen Mörschbachalm in Donnersbachwald. Sie ragt durch die Zahl von nicht weniger als zehn unehelichen Kindern hervor, die sie großteils in Donnersbachwald auf der Vorderen Mörschbachalm zur Welt brachte und die teilweise durch nachfolgende Eheschließung legitimiert wurden:

Mit fast 41 Jahren heiratete sie am 22. November 1909 in Irdning den gleichaltrigen Holzarbeiter Johann Seebacher (* 18. August 1871 in Donnersbachau), angehenden Besitzer des Zeissenbergergutes in Niederöblarn. Johann und Viktoria Seebacher lebten fortan in Niederöblarn.

3. Maria Schnepfleitner verh. Steer vulgo Lannerin

Maria Schnepfleitner (* 24. Jänner 1846 in Donnersbachwald Nr. 49), drittes und jüngstes der vorehelichen Kinder von Agnes Schnepfleitner, verh. 1. Mühlbacher, 2. Lämmerer vulgo Lannerin, mit dem Knecht Josef Pachler, dürfte identisch mit jener Maria Schnepfleitner sein, die als Dienstmagd beim vulgo Pötsch am 19. Jänner 1865 in Donnersbachwald Nr. 2 ein not‑getauftes Kind gebar. Ferner brachte sie auf dem heimatlichen Hochlannergut in Erlsberg ihre Tochter Konstanzia (* 1. März 1866) zur Welt (Taufpatin war Konstanzia Schnepfleitner vulgo Glitschnerin, Bäuerin in Raumberg).

Sodann musste Maria Schnepfleitner sich mit dem Los der meisten jüngeren Bauernkinder abfinden und als Magd in fremde Dienste gehen. Ihre jüngere Tochter Maria (* 23. September 1869) brachte sie zur Welt, während sie als Dienstmagd in Donnersbachwald tätig war.

Fünf Jahre später begegnen wir Maria als Besitzerin des Lahnergutes auf dem Erlsberg Nr. 42 wieder. Dies bedeutet gewiss, dass ihr Halbbruder Joseph Mühlbacher zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben war, sodass Maria Erbin des Lahnergutes wurde. Sie heiratete am 25. Jänner 1875 in Donnersbachau den Bauernsohn Mathias Steer (* 17. Februar 1838). Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Walburga (* 1879) und Maria (* 8. August 1883, † 10. August 1883). Maria Steer vulgo Lahnerin starb am 16. August 1883, also wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Maria, 37‑jährig an "Blutfluss und Fieber".

Tochter Konstanzia Schnepfleitner (* 1. März 1866 in Donnersbach) lebte als Dienstmagd in der heutigen Gemeinde Aigen im Ennstal (Sallaberg am Kulm, Ketten, Fischern) und brachte in den Jahren 1888 bis 1903 sieben unehelichen Kindern zur Welt, die zu verschiedenen Pflegeeltern kamen. Sie soll zwischen 1909 und 1913 gestorben sein. Ihre Nachkommen sind überblicksartig:

Die Schneiderseppl-Linie

Wir springen vom 20. in das 18. Jahrhundert und nach Gröbming zurück, um eine weitere, recht verzweigte Zweiglinie der Gröbminger Thalhamschneider-Linie zu betrachten.

Die Bezeichnung "Schneiderseppl" findet sich (1819) als Vulgoname des Ignaz, Sohn des Josef Schnepfleitner, im Taufbuch der Pfarre Gröbming (Band VII S. 60). Sie dürfte durch den gleich noch zu erwähnenden Schneidermeister Joseph Schnepfleithner entstanden sein und blieb offenbar mit dem von diesem und seinen Nachkommen bewohnten Haus Gröbming Nr. 45 verbunden.

Joseph Schnepfleithner (* 1. März 1753 in Assach), † 30. November 1816 in Gröbming Nr. 45, Sohn des Gröbminger Thalhamschneiders Hannß Schnepfleithner und der Barbara Rädler, heiratete am 28. September 1773 in Gröbming die hiesige Schneidermeisterstochter Anna Reitter. Die beiden hatten zumindest:

Die weitverzweigte Rainschneider-Linie und die Webergütl-Linie reichen bis in die Gegenwart.

Ignaz Schnepfleitner vulgo Schneidernatz zu Gröbming

Ignaz Schnepfleitner (* 21. Jänner 1785 in Gröbming, † 3. Juni 1829 ebenda), Schneidermeister in Gröbming Nr. 45, der jüngste Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitter, heiratete am 29. April 1817 in Gröbming Helena Fingerlos.

Ignaz Schnepfleitner, vulgo Schneidernatz oder Schneiderseppl, und seine Frau Helena hatten folgende Kinder:

Die Rainschneider-Linie in Falkenburg, Irdning

Auch die Rainschneider-Linie kommt von der Schneiderseppl-Linie zu Gröbming. Der älteste Sohn von Josef Schnepfleithner, bürgerlichem Schneidermeister in Gröbming, und Anna geb. Reitterin hieß Mathias Schnepfleithner (* 10. Februar 1776 Gröbming Nr. 45), und war der ältere Bruder des bereits erwähnten Ignaz.

Mathias heiratete am 30. Juni 1807, 31‑jährig, in Irdning die 28‑jährige Helena, Tochter des Johann Rauter am Schneidergütl am Rain in Irdning.

Aus der Ehe gingen vier Kinder – Leopold (* 15. November 1809 in Irdning, Falkenburg), Maria (* 6. September 1812 in Irdning, Falkenburg), Leopold (* 15. November 1819 [sic!] in Irdning, Falkenburg) und Ferdinand (* 30. Mai 1826 in Irdning, Falkenburg) – hervor, von denen uns eines wieder begegnet:

Leopold Schnepfleitner (* 15. November 1809 in Irdning, Falkenburg Nr. 2), Sohn des Mathias Schnepfleitner vulgo Rainschneider in Falkenburg und der Helena Rauter, heiratete am 12. Oktober 1835 in Irdning Helene Wunder. Leopold Schnepfleitner war wie sein Vater Keuschler vulgo Schneider in Rain, kurz: Rainschneider, in Falkenburg. Seine Ehefrau brachte vierzehn Kinder zur Welt, von denen zumindest sechs als Kinder starben und zumindest sieben – hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt – das Erwachsenenalter erreichten:

Die Linie vom Webergütl in Gersdorf, Gem. Mitterberg (Josef Schnepfleitner)

Josef Schnepfleitner (* 1. Jänner 1778 in Gröbming Nr. 45), der zweite Sohn des Joseph Schnepfleitner und der Anna geb. Reitterin, ist als jener Schneiderssohn anzusetzen, der mit Eva Stangl, der später verheirateten Koller, einen Sohn Georg (* 29. März 1807 in Gröbming, Mitterberg Nr. 25) hatte. Sonstige Spuren seines Lebens kennen wir nicht.

Georg Schnepfleitner (* 29. März 1807 in Gröbming, Mitterberg Nr. 25) – der (obwohl unehelich) den Familiennamen seines Vaters führte –, vulgo Weber in Gersdorf, lebte auf dem ihm gehörigen Webergütl in Gersdorf Nr. 5. Gersdorf liegt weit östlich des Marktes Gröbming am Südhang des Mitterberges. Georg war dreimal verheiratet und hatte aus zwei Ehen Nachkommen:

⚭ (19. Juni 1826) Gertraud Lögger (* 1801/02, † 1. Juni 1862), Weberstochter aus Gersdorf
⚭ (25. August 1862) Elisabeth Weißniemand (* 1831/32, † 7. November 1965),
⚭ Aloisia Fritzl

Ein Josef Schnepfleitner vulgo Weber war bis 1970 Bürgermeister der Gemeinde Mitterberg.

Simon Schnepfleitner vulgo Pichlweber zu Niederöblarn

Simon Schnepfleitner (* 23. Oktober 1755, Sohn des Thalhamschneiders und der Barbara geb. Rädler, heiratete am 23. Juni 1788 in Irdning Magdalena, Tochter des Johann Weichlinger "an Pichl, Webergütl". So wurde er Besitzer des Pichlwebergütls zu Niederöblarn Nr. 15. Aus der Ehe gingen zumindest folgende Kinder hervor:

Die Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal

Selzthal gehörte ursprünglich zur Pfarre Rottenmann. Der Name Schnepfleitner kommt in den Matriken dieser Pfarre erstmals im Jahr 1792 vor – es handelt sich um die Heirat des 33‑jährigen Georg Schnepfleithner vulgo Reitmayr mit Maria Mitteregger. Georg Schnepfleithner muss also, obwohl ihn der Zusatz "Reitmayr im Zelzthal" (sic!) als (bereits) Ansässigen ausweist, irgendwann zugezogen sein. Aus Georgs angegebenem Heiratsalter errechnet sich ein Geburtsjahr 1758/1759. Dies würde sehr gut zu Georg (* 23. April 1758), einem jüngeren Sohn von Hannß (Johann) Schnepfleithner und Barbara geb. Rädler (Begründer der Thalhamschneider‑Linie von Gröbming), passen. Wir ordnen ihn daher, wenn auch mit Vorbehalt, an ebendieser Stelle ein.

Georg Schnepfleithner (Bauer vulgo Reitmayr in Zelzthal) heiratete am 28. Mai 1792, 33 Jahre alt (= * 23. April 1758?) und ledig, die 25‑jährige, ledige Maria Mittereggerin.

Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Mathias Schnepfleitner, Bauer in Selzthal und Oppenberg

Mathias Schnepfleitner (* 7. Jänner 1794 in Selzthal), der erstgeborene Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, ehelichte in Rottenmann am 25. November 1822, 29 Jahre alt und ledig, die ebenfalls ledige 28‑jährige Maria Gruber.

Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt:

Joseph Schnepfleitner vulgo Reithmayer

Joseph Schnepfleitner (* 3. März 1805), der jüngere Sohn des Georg Schnepfleitner vulgo Reitmayr in Selzthal und der Maria geb. Mitteregger, heiratete in Rottenmann am 2. Juni 1828, 23 Jahre alt und ledig, angegeben als (vulgo) Reithmayer zu Selzthal, die 19‑jährige Eva Stecher.

Aus der Ehe gingen folgende Kinder, hier mit Nachkommen namens Schnepfleitner angeführt, hervor:

Damit ist die Geburt der Theresia Schnepfleitner am 15. Oktober 1886 (Mutter: Theresia Schnepfleitner, * 14. September 1867) das jüngste aus den Matriken der Pfarre Rottenmann ersichtliche, für den Fortbestand des Namens Schnepfleitner in dieser Linie bedeutsame Ereignis.

Quellen

  • Eigenartikel des Benutzers Karl Irresberger; die hier verwerteten genealogischen Quellen sind fast ausschließlich die Matriken der katholischen Pfarren der angegebenen Geburts-, Trauungs- und Sterbeorte, eingesehen vor Ort oder über Matricula-Online.eu.

Einzelnachweise, Anmerkungen

  1. ↑ Wikipedia-Artikel "Leite (Hang)"
  2. ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
  3. ↑ Siehe im SALZBURGWIKI den Artikel "swiki:Schnepfleitner"
  4. ↑ https://www.herold.at/telefonbuch/suche/?term=Schnepfleitner
  5. ↑ www.mathis-orgelbau.ch/orgeln/mariachor.htm [2008]; epub.oeaw.ac.at/ml/musik_M/Mariazell.xml [2007]; www.odb.at/schoensteorgeln.html (odb.at in Bing) [2008]
  6. ↑ Hauptquellen für sechs, im 18. Jahrhundert beginnende und im 20. Jahrhundert endende Generationen der hier behandelten Schnepfleitner-Linie sind die "Sippentafel Emma Schnepfleitner verehel. Mank", die sich in Brasilien in Familienbesitz befindet, und die Internetseite "Genealogia Sachs".
  7. ↑ Quellen zum Priester Martin Schnepfleitner: Keller, Paul Anton: Pfarrersorgen zu Laubegg. Blätter für Heimatkunde 35 (1961), S. 23; E-Mail-Auskunft des Diözesanarchivs Graz-Seckau vom 5. Juni 2020 an Karl Irresberger; Sterberegister II (1821–1837) der Pfarre St. Georgen an der Stiefing, Fol. 55.
  8. ↑ Gemeindechronik von St. Oswald, Auszug "Hammerwerksbetrieb im heutigen Krumbach" (https://web.archive.org/web/20031027040139/http://www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm www.oswald-o-e.at/unsergem/wirtschaft.htm (oswald-o-e.at in Bing) auf web.archive.org, abgerufen am 27. Oktober 2003).
  9. ↑ Taufbuch der Pfarre Graz-Hl. Blut XXVII Fol. 135; Taufpate war Johann Schnepfleitner, später geadelt als Johann von Schnepfleitner, k.k. Rittmeister, in Graz gebürtig, der am 1. Februar 1852 ledig als pensionierter k.k. Rittmeister starb (Quelle: Convocations-Edict des illirisch-innerösterreichischen Jud. deleg. militär mixt. vom 22. April 1852, Wiener Zeitung vom 8. Mai 1852 [5557]). Seine genealogische Einordnung ist unsicher.
  10. ↑ Belege für die Abstammung des Bräutigams (sei es in der Trauungseintragung oder in der bisher nicht aufgefundenen Taufeintragung) fehlen. Für die Zurechnung des Bräutigams Franz Schnepfleitner zur Thalhamschneider-Linie spricht ein weiteres Indiz: Er war am 22. Juni 1807 einer der Beistände bei der Eheschließung des Adam Schnepfleitner – also wohl seines Bruders – mit Elisabeth, ehelicher Tochter des Paul Häusler, gewesenen Besitzers am Bauerngut in Donnersbachwald, und der Maria geb. Schupfer (also offenbar einer [Halb‑]Schwester seiner Frau).
  11. ↑ 7. Infanterie-Regiment Grundbuchsheft 11 S. 39 (Österr. Staatsarchiv/Kriegsarchiv).