Günther Dembski: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Günther Dembski''' (* [[17. Juni]] [[1921]] in Fürstenau im Kreis Templin | '''Günther Dembski''' (* [[17. Juni]] [[1921]] in Fürstenau im Kreis Templin, Uckermark-Brandenburg; † [[5. April]] [[2014]] in [[Öblarn]]) war Ehrenobmann des [[Bergbauverein Öblarn|Bergbauvereins Öblarn]] und Träger des [[Ehrenring der Marktgemeinde Öblarn|Ehrenrings der Marktgemeinde Öblarn]]. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
Günther Dembski wurde | Günther Dembski wurde in dem 100-Seelen-Dorf Fürstenau im Kreis Templin (Uckermark-Brandenburg) als ältester von vier Brüdern der Eltern Emilie und Wilhelm Dembski geboren. In Buchenhain, dem Nachbardorf, besuchte er die Volksschule, um anschließend eine Lehre bei den Flugzeugwerken in Rostock zu absolvieren. Zeitig zum Militär eingezogen, musste er den wahnsinnigen Krieg mit all seinen Schrecken und seinem Grauen durchstehen. Als Fallschirmjäger war er an allen Fronten eingesetzt, sprang auf Kreta in diesem mörderischen Inferno ab, war in Russland, in Italien und an anderen Kampflinien eingesetzt. | ||
sprang auf Kreta in diesem mörderischen Inferno ab, war in Russland, in Italien und an anderen Kampflinien eingesetzt. | |||
Nach dem | Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte er mit seiner ersten Frau in [[swiki:Bischofshofen]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> im [[swiki:Bundesland Salzburg]], dann in zweiter Ehe mit seiner Frau Veronika in Öblarn. | ||
Sein Wirken ist mit dem Bergbau ([[Marmor]] aus Öblarn) und dem Wiederaufbau des | Sein Wirken ist mit dem Bergbau ([[Marmor]] aus Öblarn) und dem Wiederaufbau des [[mittelalter]]lichen Bergwerkes als Schaustollen und dem Öblarner Kupferweg mit der Erzgewinnungsanlage eng verbunden. Günther Dembski war von [[1970]] bis [[1984]] Betriebsleiter im ehemaligen [[Marmorabbau Öblarn Walchental]]. Nach seiner Pensionierung widmete er sich der Rettung und Restaurierung der Überreste des historischen [[Kupfererzbergbau|Kupfererz]]- und [[Schwefelkiesbergbau]]s. Er war Initiator und Gründungsmitgliedes des Bergbauvereins Öblarn und Gründer des Schaupfades [[Öblarner Kupferweg]]. | ||
Erzgewinnungsanlage eng verbunden. | |||
In seiner " | In seiner "Steinboutique" in Öblarn konnte er seine künstlerischen Ambitionen ausleben. | ||
== Ehrungen == | == Ehrungen == | ||
Seine außerordentlichen Leistungen im montanhistorischen Bereich wurden mit dem Ehrenring der Marktgemeinde | Seine außerordentlichen Leistungen im montanhistorischen Bereich wurden mit dem Ehrenring der Marktgemeinde Öblarn gewürdigt. Vom Land Steiermark wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen verliehen. | ||
Anlässlich seines 90. Geburtstags 2011 organisierte der Bergbauverein Öblarn und der Montanhistorische Verein Österreich die Fachtagung über Geschichte und Verwendung von [[Marmor]] in Öblarn. Als Geburtstagsgeschenk wurde der Platz vor dem [[Schwefelofen Walchental|Schwefelofen]] im [[Walchental]] in | Anlässlich seines 90. Geburtstags 2011 organisierte der Bergbauverein Öblarn und der Montanhistorische Verein Österreich die Fachtagung über Geschichte und Verwendung von [[Marmor]] in Öblarn. Als Geburtstagsgeschenk wurde der Platz vor dem [[Schwefelofen Walchental|Schwefelofen]] im [[Walchental]] in "[[Günther-Dembski-Platz]]" umbenannt. | ||
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]] | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | ||
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