Innerer Burghof auf Strechau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Innere Burghof-1021-2023-05-04.jpg|thumb|Der Hofbrunnen.]]
Der '''innere Burghof auf Strechau''' liegt in der am südöstlichen Teil der [[Burg Strechau]]
Der '''innere Burghof auf Strechau''' liegt in der am südöstlichen Teil der [[Burg Strechau]]


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Vom [[Große Burghof auf Strechau|großen Burghof]] gelangt man über eine Steinbrücke durch die Torhalle in den inneren Burghof mit seinen dreigeschossigen [[Renaissance]]-Arkaden an der Ost- und Westseite. Die Bögen ruhen im Erdgeschoß auf Pfeilern, in den Obergeschossen auf toskanischen Säulen. Die Horizontale der Arkaden wird durch die Balustergeländer betont. Bemerkenswert sind die zum Teil mit Stuckbekrönungen versehenen Renaissancetüren. An einer Wand des Hofes ist eine Sonnenuhr aufgemalt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterzeit richtig anzeigt. Der Hofbrunnen ist mit einer schmiedeeisernen Laube versehen.  
Vom [[Große Burghof auf Strechau|großen Burghof]] gelangt man über eine Steinbrücke durch die Torhalle in den inneren Burghof mit seinen dreigeschossigen [[Renaissance]]-Arkaden an der Ost- und Westseite. Die Bögen ruhen im Erdgeschoß auf Pfeilern, in den Obergeschossen auf toskanischen Säulen. Die Horizontale der Arkaden wird durch die Balustergeländer betont. Bemerkenswert sind die zum Teil mit Stuckbekrönungen versehenen Renaissancetüren. An einer Wand des Hofes ist eine Sonnenuhr aufgemalt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterzeit richtig anzeigt. Der Hofbrunnen ist mit einer schmiedeeisernen Laube versehen.  


Bei der letzten Restaurierung sind an der Nord- und der Ostfassade Architekturmalereien zum Vorschein gekommen, die [[1991]] großflächig rekonstruiert wurden. Sie imitieren Bossenmauerwerk und sind von oberitalienischen Vorbildern beeinflusst. Vermutlich sind sie in den 70er Jahren des [[16. Jahrhundert]]s entstanden.
Bei der letzten Restaurierung sind an der Nord- und der Ostfassade Architekturmalereien zum Vorschein gekommen, die [[1991]] großflächig rekonstruiert wurden. Sie imitieren Bossenmauerwerk und sind von oberitalienischen Vorbildern beeinflusst. Vermutlich sind sie in den [[1670er]]-Jahren entstanden.


Am südöstlichen Ende der Burg wurde vom Burghof erreichbar, am Felssporns eine dreiteilige Bastei angelegt, auf der drei Kanonen Platz hatten.
Am südöstlichen Ende der Burg wurde vom Burghof erreichbar, am Felssporns eine dreiteilige Bastei angelegt, auf der drei Kanonen Platz hatten.