Schloss Kaiserau: Unterschied zwischen den Versionen
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Bereits [[1160]] wurde in der Kaiserau ein landwirtschaftlicher Besitz namens ''Chaiserowe'' zur Erzeugung von Milchprodukten urkundlich erwähnt. [[1551]] brachte [[Äbte von Admont|Abt]] [[Valentin Abel]] das Anwesen durch ein Tauschgeschäft in den Stiftsbesitz von Admont und wurde folglich als klösterlicher ''Meierhof'' betrieben. Abt [[Anselm Lürzer von Zechenthal]] ließ während sein Zeit als Klostervorsteher in den Jahren [[1707]] bis [[1718]] den ''Meierhof'' zu einem Jagdschloss mit angemessenen Komfort umbauen. [[1778]] ließ Abt [[Matthäus Offner]] das Jagdschloss durch einen Umbau vergrößern und setzte prachtvollere Akzente. Während der Enteignung durch den [[Nationalsozialismus]] im [[ | Bereits [[1160]] wurde in der Kaiserau ein landwirtschaftlicher Besitz namens ''Chaiserowe'' zur Erzeugung von Milchprodukten urkundlich erwähnt. [[1551]] brachte [[Äbte von Admont|Abt]] [[Valentin Abel]] das Anwesen durch ein Tauschgeschäft in den Stiftsbesitz von Admont und wurde folglich als klösterlicher ''Meierhof'' betrieben. Abt [[Anselm Lürzer von Zechenthal]] ließ während sein Zeit als Klostervorsteher in den Jahren [[1707]] bis [[1718]] den ''Meierhof'' zu einem Jagdschloss mit angemessenen Komfort umbauen. [[1778]] ließ Abt [[Matthäus Offner]] das Jagdschloss durch einen Umbau vergrößern und setzte prachtvollere Akzente. Während der Enteignung durch den [[Nationalsozialismus]] im [[Zweiten Weltkrieg]] fungierte das Schloss als ''Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft'', wobei es am [[3. September]] [[1942]] durch einen Großbrand fast zur Gänze zerstört wurde. [[1950]] wurde das einstige Jagdschloss in schlichterer und bescheidener Form wieder aufgebaut. | ||
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Aktuelle Version vom 18. November 2022, 16:32 Uhr


Das Schloss Kaiserau ist ein denkmalgeschütztes Alpenschloss des Benediktinerstiftes Admont auf dem Hochplateau der Kaiserau in der Katastralgemeinde Krumau der Marktgemeinde Admont.
Geschichte
Bereits 1160 wurde in der Kaiserau ein landwirtschaftlicher Besitz namens Chaiserowe zur Erzeugung von Milchprodukten urkundlich erwähnt. 1551 brachte Abt Valentin Abel das Anwesen durch ein Tauschgeschäft in den Stiftsbesitz von Admont und wurde folglich als klösterlicher Meierhof betrieben. Abt Anselm Lürzer von Zechenthal ließ während sein Zeit als Klostervorsteher in den Jahren 1707 bis 1718 den Meierhof zu einem Jagdschloss mit angemessenen Komfort umbauen. 1778 ließ Abt Matthäus Offner das Jagdschloss durch einen Umbau vergrößern und setzte prachtvollere Akzente. Während der Enteignung durch den Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg fungierte das Schloss als Reichsforschungsanstalt für alpine Landwirtschaft, wobei es am 3. September 1942 durch einen Großbrand fast zur Gänze zerstört wurde. 1950 wurde das einstige Jagdschloss in schlichterer und bescheidener Form wieder aufgebaut.
Historische Bilder
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Schloss Kaiserau, J. F. Kaiser, Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830.
weitere Bilder
- Schloss Kaiserau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki
Schloss Kaiserau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblink
- Lage auf AMap (korrigierter neuer Link, Datenstand 18. November 2022)
Quellen
- Kaiserau
- gams.uni-graz.at/fedora/get/o:kug-t-111-313/bdef:TEI/get Grazer Universtität für Kunstgeschichte, bei einer Überprüfung am 18. November 2022 nicht mehr abrufbar
- Eintrag zu Schloss Kaiserau in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online