Admonter Haus: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Admonter Haus''' ist eine Schutzhütte in den südöstlichen [[Haller Mauern]] nördlich des [[Ennstal]]s.
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[[Datei:Admonter Haus Natterriegel um 1915.jpg|thumb|Blick nach Nordwesten, Über der Mitte: [[Natterriegel]] und [[Mittagskogel]].]]
[[Datei:Admonter Haus um 1915.jpg|thumb|Historische Aufnahme um 1915.]]
Das '''Admonter Haus''' ist eine Schutzhütte in den [[Haller Mauern]] nördlich des [[Ennstal]]s.


== Lage ==
== Lage ==
Das dem [[Oesterreichischer Alpenverein|ÖAV]], [[ÖAV Sektion Admont-Gesäuse|Sektion Admont-Gesäuse]] {{PAGENAME}} befindet sich am markanten [[Grabnertörl]] zwischen [[Mittagskogel]] und [[Admonter Warte]] auf 1 725 [[m ü. A.]].
Das dem [[Oesterreichischer Alpenverein|ÖAV]], [[ÖAV Sektion Admont-Gesäuse|Sektion Admont-Gesäuse]], gehörende Admonter Haus befindet sich am markanten [[Grabnertörl]] zwischen [[Mittagskogel]] und [[Admonter Warte]] auf 1 725 [[m ü. A.]] am Übergang vom [[Hall (Gemeinde)|Hall]] im Süden (Marktgemeinde [[Admont]]) und [[Sankt Gallen]] im Norden. Das Admonter Haus dient als Ausgangspunkt von Bergfahrten in die östlichen Haller Mauern (u. a. auf den [[Natterriegel]] und [[Hexenturm (Bärnkarmauer)|Hexenturm]]).
 
[[Datei:Admonter Haus8237.JPG|thumb|Das Admonter Haus 2009]]


== Geschichte ==  
== Geschichte ==  
Das Bestreben des altehrwürdigen Oesterreichischen Alpenvereins war, die Kenntnis der Alpen zu erweitern und zu verbreiten sowie deren Bereisung zu erleichtern.  Dies bedeutete den Bau von Schutzhütten und vor allem das Anlegen von Steigen. So verbesserte und sicherte man beispielsweise den Steig auf den [[Natterriegel]]. [[1894]] beschloss man, auf dem ''Grabnerthör'' ein Schutzhaus zu erbauen. Am [[20. Jänner]] 1894 wurde der Pachtvertrag mit dem Besitzer des Grundes, Jakob Berghofer Vater, [[Forchnerhof|vulgo Farner]] in [[Hall (Gemeinde)|Hall]], geschlossen. Noch im selben Jahr, am [[30. Dezember]], wurde die Grundbucheintragung des Baugrund-Pachts und des Reveres beim [[Bezirksgericht Liezen]] vorgenommen. Im Bauausschuss waren [[Heinrich Heß]], [[Karl Pongratz]], [[Franz Sulzer]] und [[Ludwig Steinberg]].
Das Bestreben des altehrwürdigen Oesterreichischen Alpenvereins war, die Kenntnis der Alpen zu erweitern und zu verbreiten sowie deren Bereisung zu erleichtern.  Dies bedeutete den Bau von Schutzhütten und vor allem das Anlegen von Steigen. So verbesserte und sicherte man beispielsweise den Steig auf den Natterriegel. [[1894]] beschloss man, auf dem "Grabnerthör" ein Schutzhaus zu erbauen. Am [[20. Jänner]] 1894 wurde der Pachtvertrag mit dem Besitzer des Grundes, Jakob Berghofer Vater, [[Forchnerhof|vulgo Farner]] in [[Hall (Gemeinde)|Hall]], geschlossen. Noch im selben Jahr, am [[30. Dezember]], wurde die Grundbucheintragung des Baugrundpachts und des Reveres beim [[Bezirksgericht Liezen]] vorgenommen. Im Bauausschuss waren [[Heinrich Heß]], [[Karl Pongratz]], [[Franz Sulzer senior]] und [[Ludwig Steinberg]].


Errichtet wurde dann die Hütte von der [[Alpine Gesellschaft Ennstaler|Alpinen Gesellschaft "Ennstaler"]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19100904&query=%22Alpine+Gesellschaft+Ennstaler%22&ref=anno-search&seite=12 anno], Neues Wiener Tagblatt, Ausgabe vom 4. September 1910, Seite 12</ref> Im Frühjahr des nächsten Jahres begann man mit den Bauarbeiten und das „Admonter Haus“ konnte am [[18. August]] [[1895]], dem 65. Geburtstag des Kaisers [[Franz Josef I.]], eröffnet werden. Stolz schrieb einer der Berg-Pioniere des Gebietes, Heinrich Heß, in seinem „Spezial-Führer durch das Gesäuse“:
[[Datei:Admonter Haus_1885_Litho_von_A._Heilmann.jpg|thumb|Lithografie von [[swiki:Anton Paul Heilmann]], 1885]]


''Es ist aus festem Steinmauerwerk ausgeführt und in allen Räumen gut vertäfelt. Es besitzt ... einen Matratzenschlafraum für 8 Personen; im ersten Stockwerke befinden sich 4 Zimmer mit je 2 bis 3 Betten und ein Raum mit Matratzenlagern.''
Errichtet wurde dann die Hütte von der [[Alpine Gesellschaft Ennstaler|Alpinen Gesellschaft "Ennstaler"]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19100904&query=%22Alpine+Gesellschaft+Ennstaler%22&ref=anno-search&seite=12 ANNO], "Neues Wiener Tagblatt", Ausgabe vom 4. September 1910, Seite 12</ref> Im Frühjahr des nächsten Jahres begann man mit den Bauarbeiten und das Admonter Haus konnte am [[18. August]] [[1895]], dem 65. Geburtstag des Kaisers [[Franz Josef I.]], eröffnet werden. Stolz schrieb einer der Berg-Pioniere des Gebietes, Heinrich Heß, in seinem "Spezial-Führer durch das Gesäuse":
<blockquote>''Es ist aus festem Steinmauerwerk ausgeführt und in allen Räumen gut vertäfelt. Es besitzt ... einen Matratzenschlafraum für 8 Personen; im ersten Stockwerke befinden sich 4 Zimmer mit je 2 bis 3 Betten und ein Raum mit Matratzenlagern.''</blockquote>


Die Schutzhütte wurde sehr gerne besucht. 1901 schwärmte ein Dr. Julius Mayr von der Abendstimmung vor der Hütte: ''Wenn die Schatten von Wand und Riff länger und länger werden, wenn im Thale unsichere Töne weben, so liegt noch mildes Licht hier oben auf dem Berge. ... Rauher aber auch zieht der Bergwind herab und treibt die Wanderer in die Stube, wo das Feuer loht und der gutmüthige Wirt geschäftig bedient.''
Die Schutzhütte wurde sehr gerne besucht. [[1901]] schwärmte ein Dr. Julius Mayr von der Abendstimmung vor der Hütte:  
<blockquote>''Wenn die Schatten von Wand und Riff länger und länger werden, wenn im Thale unsichere Töne weben, so liegt noch mildes Licht hier oben auf dem Berge. ... Rauher aber auch zieht der Bergwind herab und treibt die Wanderer in die Stube, wo das Feuer loht und der gutmüthige Wirt geschäftig bedient. Doch andern Tages nach einfachem Lager und doppeltem Schlaf geht es hinan zur Spitze. Offensichtlich noch vor Sonnenaufgang, denn  der Wirt des Admonterhauses hat uns die Stunde für das Morgenmahl festgesetzt. So geht es wieder hinab zu ihm und nach kurzer Rast nach Admont zurück. Das Frühstück nach einer Bergtour -  ein seltener Genuss, den man sich dort oben auch heute noch leisten kann (wenn man früh genug aufsteht!). Doch auch tagsüber erhält man ausgezeichnete Speisen. Wenn der jetzige Wirt Zeit hat - fragt man ihn, welche Ennstaler Spezialität er einem auftischen kann.''</blockquote>


''Doch andern Tages nach einfachem Lager und doppeltem Schlaf geht es hinan zur Spitze. Offensichtlich noch vor Sonnenaufgang, denn  der Wirt des Admonterhauses hat uns die Stunde für das Morgenmahl festgesetzt. So geht es wieder hinab zu ihm und nach kurzer Rast nach Admont zurück.''
1901 besuchten 576 Touristen das Admonter Haus. [[1902]] war Andreas Mayerhofer, der sich in alpinen Kreisen großer Beliebtheit erfreute,<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020517&query=%2218.+J%C3%A4nner%22+%22Ennstal%22&ref=anno-search&seite=17 ANNO], "[[swiki:Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 17. Mai 1902, Seite 17</ref> das letzte Jahr Hüttenwirt gewesen.


''Das Frühstück nach einer Bergtour -  ein seltener Genuss, den man sich dort oben auch heute noch leisten kann (wenn man früh genug aufsteht!). Doch auch tagsüber erhält man ausgezeichnete Speisen. Wenn der jetzige Wirt Zeit hat - fragt man ihn, welche Ennstaler Spezialität er einem auftischen kann.''
[[1913]] besuchten 1&nbsp;100 Touristen die Hütte, deren Wirt Hans Lengauer aus Opponitz war.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19140503&query=%22Alpine+Gesellschaft+Ennstaler%22&ref=anno-search&seite=9 anno], "Grazer Tagblatt", Ausgabe vom 3. Mai 1914, Seite 9</ref>


[[1901]] besuchten 576 Touristen das Admonter Haus. [[1902]] war Hüttenwirt Andreas Mayerhofer, der sich in alpinen Kreisen großer Beliebtheit erfreute,<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020517&query=%2218.+J%C3%A4nner%22+%22Ennstal%22&ref=anno-search&seite=17 anno], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 17. Mai 1902, Seite 17</ref> das letzte Jahr Hüttenwirt gewesen.
[[1922]] wurden trotz eines regenreichen Sommers 1&nbsp;434 Besucher gezählt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&datum=19230121&query=%22Matthias+Gindl%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Reichspost", Ausgabe vom 21. Jänner 1923, Seite 6</ref>
 
[[1913]] besuchten 1&nbsp;100 Touristen die Hütte, deren Wirt Hans Lengauer aus Opponitz war.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19140503&query=%22Alpine+Gesellschaft+Ennstaler%22&ref=anno-search&seite=9 anno], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 3. Mai 1914, Seite 9</ref>


In den [[1930er]]-Jahren lag der Hüttenschlüssel im [[Hotel Sulzer Admont|Hotel Sulzer]] in Admont.  
In den [[1930er]]-Jahren lag der Hüttenschlüssel im [[Hotel Sulzer Admont|Hotel Sulzer]] in Admont.  


Am [[27. August]] [[2005]] feierte das Admotner Haus sein 110 jähriges Bestehen<ref>Quelle mit zahlreichen Bildern von der Veranstaltung</ref>.
Am [[27. August]] [[2005]] feierte das Admotner Haus sein 110 jähriges Bestehen<ref>Quelle mit zahlreichen Bildern von der Veranstaltung</ref>.
[[Datei:Admonter Haus Natterriegel um 1915.jpg|thumb|Um 1915: Blick nach Nordwesten, Über der Mitte: [[Natterriegel]] und [[Mittagskogel]].]]


== Hüttenwirte ==
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* [[1915]]–[[1922]]: Simon Pichlmayr aus [[Weng im Gesäuse]]
* [[1915]]–[[1922]]: Simon Pichlmayr aus [[Weng im Gesäuse]]
* [[1923]] - ?: Josef Pretscher aus [[Hall (Gemeinde)|Hall]]
* [[1923]] - ?: Josef Pretscher aus [[Hall (Gemeinde)|Hall]]
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* seit Mai [[2020]]:  Elisa und Gottfried
* seit Mai [[2020]]:  Elisa und Gottfried


==Bilder==  
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Datei:Admonter Haus 1885.jpg|Das Admonter Haus in einer Aufnahme aus dem Jahr 1885.
Datei:Admonterhaus.jpg|Das Admonter Haus im November 2010
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Datei:Admonter Haus 8182.JPG|Anstieg zum Admonter Haus.
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== Weblinks ==
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* [http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0003&r=1&r=1&r=1&r=1/ Unterseite des ÖAV - Admonter Haus]
* [http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0003&r=1&r=1&r=1&r=1/ Unterseite des ÖAV - Admonter Haus]
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/14.489,47.6315/zoom/15.1 AMap], aktualisierter Datenlink 6. Februar 2025


== Quellen ==
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* [[Josef Hasitschka]], mit detaillierten Quellenangaben und Literaturverweisen im EnnstalWiki-Beitrag [[Natterriegel]]
* [[Josef Hasitschka]], mit detaillierten Quellenangaben und Literaturverweisen im EnnstalWiki-Beitrag [[Natterriegel]]


== Einzelnachweise ==
=== Einzelnachweise ===
<references/>
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[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Alpinismus]]
[[Kategorie:Alpinismus]]
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Ennstaler Alpen]]
[[Kategorie:Ennstaler Alpen]]

Aktuelle Version vom 31. August 2026, 08:27 Uhr

Das Admonter Haus, undatiert.

Das Admonter Haus ist eine Schutzhütte in den südöstlichen Haller Mauern nördlich des Ennstals.

Lage

Das dem ÖAV, Sektion Admont-Gesäuse, gehörende Admonter Haus befindet sich am markanten Grabnertörl zwischen Mittagskogel und Admonter Warte auf 1 725 m ü. A. am Übergang vom Hall im Süden (Marktgemeinde Admont) und Sankt Gallen im Norden. Das Admonter Haus dient als Ausgangspunkt von Bergfahrten in die östlichen Haller Mauern (u. a. auf den Natterriegel und Hexenturm).

Das Admonter Haus 2009

Geschichte

Das Bestreben des altehrwürdigen Oesterreichischen Alpenvereins war, die Kenntnis der Alpen zu erweitern und zu verbreiten sowie deren Bereisung zu erleichtern. Dies bedeutete den Bau von Schutzhütten und vor allem das Anlegen von Steigen. So verbesserte und sicherte man beispielsweise den Steig auf den Natterriegel. 1894 beschloss man, auf dem "Grabnerthör" ein Schutzhaus zu erbauen. Am 20. Jänner 1894 wurde der Pachtvertrag mit dem Besitzer des Grundes, Jakob Berghofer Vater, vulgo Farner in Hall, geschlossen. Noch im selben Jahr, am 30. Dezember, wurde die Grundbucheintragung des Baugrundpachts und des Reveres beim Bezirksgericht Liezen vorgenommen. Im Bauausschuss waren Heinrich Heß, Karl Pongratz, Franz Sulzer senior und Ludwig Steinberg.

Lithografie von swiki:Anton Paul Heilmann, 1885

Errichtet wurde dann die Hütte von der Alpinen Gesellschaft "Ennstaler".[1] Im Frühjahr des nächsten Jahres begann man mit den Bauarbeiten und das Admonter Haus konnte am 18. August 1895, dem 65. Geburtstag des Kaisers Franz Josef I., eröffnet werden. Stolz schrieb einer der Berg-Pioniere des Gebietes, Heinrich Heß, in seinem "Spezial-Führer durch das Gesäuse":

Es ist aus festem Steinmauerwerk ausgeführt und in allen Räumen gut vertäfelt. Es besitzt ... einen Matratzenschlafraum für 8 Personen; im ersten Stockwerke befinden sich 4 Zimmer mit je 2 bis 3 Betten und ein Raum mit Matratzenlagern.

Die Schutzhütte wurde sehr gerne besucht. 1901 schwärmte ein Dr. Julius Mayr von der Abendstimmung vor der Hütte:

Wenn die Schatten von Wand und Riff länger und länger werden, wenn im Thale unsichere Töne weben, so liegt noch mildes Licht hier oben auf dem Berge. ... Rauher aber auch zieht der Bergwind herab und treibt die Wanderer in die Stube, wo das Feuer loht und der gutmüthige Wirt geschäftig bedient. Doch andern Tages nach einfachem Lager und doppeltem Schlaf geht es hinan zur Spitze. Offensichtlich noch vor Sonnenaufgang, denn der Wirt des Admonterhauses hat uns die Stunde für das Morgenmahl festgesetzt. So geht es wieder hinab zu ihm und nach kurzer Rast nach Admont zurück. Das Frühstück nach einer Bergtour - ein seltener Genuss, den man sich dort oben auch heute noch leisten kann (wenn man früh genug aufsteht!). Doch auch tagsüber erhält man ausgezeichnete Speisen. Wenn der jetzige Wirt Zeit hat - fragt man ihn, welche Ennstaler Spezialität er einem auftischen kann.

1901 besuchten 576 Touristen das Admonter Haus. 1902 war Andreas Mayerhofer, der sich in alpinen Kreisen großer Beliebtheit erfreute,[2] das letzte Jahr Hüttenwirt gewesen.

1913 besuchten 1 100 Touristen die Hütte, deren Wirt Hans Lengauer aus Opponitz war.[3]

1922 wurden trotz eines regenreichen Sommers 1 434 Besucher gezählt.[4]

In den 1930er-Jahren lag der Hüttenschlüssel im Hotel Sulzer in Admont.

Am 27. August 2005 feierte das Admotner Haus sein 110 jähriges Bestehen[5].

Um 1915: Blick nach Nordwesten, Über der Mitte: Natterriegel und Mittagskogel.

Hüttenwirte

Bilder

  • Admonter Haus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ ANNO, "Neues Wiener Tagblatt", Ausgabe vom 4. September 1910, Seite 12
  2. ↑ ANNO, "swiki:Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 17. Mai 1902, Seite 17
  3. ↑ anno, "Grazer Tagblatt", Ausgabe vom 3. Mai 1914, Seite 9
  4. ↑ ANNO, "Reichspost", Ausgabe vom 21. Jänner 1923, Seite 6
  5. ↑ Quelle mit zahlreichen Bildern von der Veranstaltung