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[[Datei:Ramsau 2078 13-09-22.jpg|thumb|Blick von [[Ramsau am Dachstein]] auf den Rittisberg]]
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[[Datei:Rittisberg 56858 2017-09-04.jpg|thumb|am Rittisberg]]
[[Datei:Rittissberg 56858 2017-09-04.jpg|thumb|am Rittissberg]]
[[Datei:Rittisberg ramsau 17249 2016-01-18.jpg|thumb|der Rittisberg im Winter]]
[[Datei:Rittissberg ramsau 17249 2016-01-18.jpg|thumb|der Rittissberg im Winter]]
Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt.
Der '''{{PAGENAME}}''' ist ein in Westostrichtung ausgerichteten Hügelzug, der die [[Ramsau]] vom [[Ennstal]] im Süden trennt.


== Geschichte ==  
== Geografie ==
Die Geschichte des Rittisbergs kann man im Urbar der [[swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im [[18. Jahrhundert]] Holz- und Weiderechte eingetragen. Die [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] trat dann an 80 Grundbesitzer in [[Ramsau am Dachstein]], [[Ramsauer Leiten]] und [[Pichl]] im Jahr [[1869]] die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich [[1955]] zur [[Rittis-Waldgenossenschaft]] zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.  
Auf dem etwa drei Kilometer langen Rittisberg erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 [[m ü. A.]] erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der [[Rittisstadl]], im Westen die [[Ochsenalm]]. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittissberg führt der Rittissberg-Rundweg.
 
Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie [[Mandling (Ort)|Mandling]], der westlichste Ort des [[Ennstal]]s, der zur ehemaligen Gemeinde [[Pichl-Preunegg]] (heute Stadtgemeinde [[Schladming]]) gehört.
 
Im Norden, in der Ramsau, fließt der [[Schildlehenbach]] vorbei, im Nordwesten die [[Kalte Mandling]], die im Westen dann mit der Warmen Mandling den [[Mandling (Fluss)|Mandlingfluss]] ergibt.


Die Flächen wurde bis in die [[1960er]] Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das [[Holz]] verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.  
Von [[Ramsau am Dachstein]] im Osten führt die [[Rittisbergbahn Kombibahn]] zum [[Rittisstadl]]. Dort befindet sich der [[Barfußweg am Rittissberg|Barfußweg]].  


Neben der [[Holzwirtschaft]] war auch die Ernte von [[Heidelbeere]]n - und [[Preiselbeere]]n für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittisberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die [[Trinkwasserversorgung]] verwendet.
Am Nordabhang befindet sich die [[Ramsauer Mattensprunganlage]].


== Allgemeines ==
== Geologie ==
Auf dem etwa drei Kilometer langen {{PAGENAME}} erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 [[m ü. A.]] erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der [[Rittisstadl]], im Westen die [[Ochsenalm]]. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen. Um den Rittisberg führt der [[Rittisberg-Rundweg]].
Der Rittisberg gehört geologisch zur [[Grauwackenzone]].


Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie [[Mandling (Ort)|Mandling]], der westlichste Ort des [[Ennstal]]s, der zur ehemaligen Gemeinde [[Pichl-Preunegg]] (heute Stadtgemeinde [[Schladming]]) gehört.  
== Geschichte ==
Die Geschichte des Rittissbergs kann man im Urbar der [[swiki:Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im [[18. Jahrhundert]] Holz- und Weiderechte eingetragen. Die [[Innerberger Hauptgewerkschaft]] trat dann an 80 Grundbesitzer in [[Ramsau am Dachstein]], [[Ramsauer Leiten]] und [[Pichl (Schladming)|Pichl]] im Jahr [[1869]] die "Rittis-Waldung" ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich [[1955]] zur Rittiss-Waldgenossenschaft zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.  


Im Norden, in der Ramsau, fließt der [[Schildlehen Bach]] vorbei, im Nordwesten die [[Kalte Mandling]], die im Westen dann mit der [[Warme Mandling|Warmen Mandling]] den [[Mandling (Fluss)|Mandlingfluss]] ergibt.
Die Flächen wurde bis in die [[1960er]] Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das Holz verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.  


Von [[Ramsau am Dachstein]] im Osten führt der [[Rittisberg-Sessellift]] zum Rittisstadl. Dort befindet sich der [[Barfußweg am Rittisberg|Barfußweg]].
Neben der Holzwirtschaft war auch die Ernte von [[Heidelbeere]]n - und [[Preiselbeere]]n für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittissberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die Trinkwasserversorgung verwendet.


== Bilder ==
== Bilder ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
{{homepage|http://www.rittisberg.at}}
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.5979,47.4189/zoom/14.7 AMap] ''Ritti'''ss'''berg''
* [https://rittisberg.panomax.com/ rittisberg.panomax.com], live-webcam
 
== Quellen ==
== Quellen ==
* [http://www.ramsau.com/blog/2012/04/05/der-rittisberg-im-portrait/ www.ramsau.com/blog]
* [https://www.rittisberg.at/ www.rittisberg.at] touristische Informationsseite (Rittissberg mit einem "s" geschrieben)
* ''Schladming Dachstein'' Wanderkarte, 1:50 000
* ''Schladming Dachstein'' Wanderkarte, 1:50 000
{{Quelle AMap}}
==== Fußnote ====
<references/>


[[Kategorie:Ramsau am Dachstein]]
[[Kategorie:Ramsau am Dachstein]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Rittisberg|!]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Grauwackenzone]]
[[Kategorie:Rittissberg|!]]