Jänner 2019: Unterschied zwischen den Versionen
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===== Mittwoch, [[2. Jänner]] ===== | ===== Mittwoch, [[2. Jänner]] ===== | ||
[[Datei:Bahnhof Hieflau 2019 01.jpg|thumb|Bahnhof Hieflau nach dem Felssturz]] | [[Datei:Bahnhof Hieflau 2019 01.jpg|thumb|Bahnhof Hieflau nach dem Felssturz]] | ||
Starke Temperaturschwankungen und in Folge entstandener Eisbildung kam es am Mittwoch auf der [[Gesäuse Straße]] (B 146) in [[Hieflau]] im Bereich [[Bahnhof Hieflau|Bahnhof]] zu einem [[Felssturz]]. Sowohl die Ortsdurchfahrt musste in beide Richtungen gesperrt gesperrt als auch der Zugverkehr zwischen Hieflau und [[Selzthal]] eingestellt werden. Das beim Felssturz abgegangenen Material, rund 30 Kubikmeter Fels beschädigte durch Splitter das Bahnhofsgebäude und die Gleise. Die Ortsdurchfahrt blieb zunächst voraussichtlich für zwei Wochen gesperrt.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/ennstal/5554341/Wenige-Meter-entfernt_Fussgaenger-entkamen-Felssturz-in-Hieflau www.kleinezeitung.at | Starke Temperaturschwankungen und in Folge entstandener Eisbildung kam es am Mittwoch auf der [[Gesäuse Straße]] (B 146) in [[Hieflau]] im Bereich [[Bahnhof Hieflau|Bahnhof]] zu einem [[Felssturz]]. Sowohl die Ortsdurchfahrt musste in beide Richtungen gesperrt gesperrt als auch der Zugverkehr zwischen Hieflau und [[Selzthal]] eingestellt werden. Das beim Felssturz abgegangenen Material, rund 30 Kubikmeter Fels beschädigte durch Splitter das Bahnhofsgebäude und die Gleise. Die Ortsdurchfahrt blieb zunächst voraussichtlich für zwei Wochen gesperrt.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/ennstal/5554341/Wenige-Meter-entfernt_Fussgaenger-entkamen-Felssturz-in-Hieflau www.kleinezeitung.at 3. Jänner 2019], abgefragt am 17. Jänner 2019</ref> | ||
===== Sonntag, [[6. Jänner]] ===== | ===== Sonntag, [[6. Jänner]] ===== | ||
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===== Montag, [[7. Jänner]] ===== | ===== Montag, [[7. Jänner]] ===== | ||
26 Straßen waren im [[Bezirk Liezen]] gesperrt. In [[Hohentauern]] wurde zu Mittag der Katastrophenzustand ausgerufen. Zwei Maschinen des Bundesheeres sind Montagnachmittag vom [Militärflughafen Aigen im Ennstal]] zu Versorgungs- bzw. Erkundungsflügen gestartet. | 26 Straßen waren im [[Bezirk Liezen]] gesperrt. In [[Hohentauern]] wurde zu Mittag der Katastrophenzustand ausgerufen. Zwei Maschinen des Bundesheeres sind Montagnachmittag vom [[Militärflughafen Aigen im Ennstal]] zu Versorgungs- bzw. Erkundungsflügen gestartet. | ||
===== Dienstag, [[8. Jänner]] ===== | ===== Dienstag, [[8. Jänner]] ===== | ||
Heute wurde für die Nordalpen Lawinenstufe 5 ("sehr große" Gefahr) ausgerufen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, die es zuletzt im April 2017 gab. Wegen Lawinengefahr wurde am Vormittag der [[Pötschenpass]] zwischen [[Bad Aussee]] und St. Agatha gesperrt. Bereits gesperrt war der [[ | Heute wurde für die Nordalpen Lawinenstufe 5 ("sehr große" Gefahr) ausgerufen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, die es zuletzt im April 2017 gab. Wegen Lawinengefahr wurde am Vormittag der [[Pötschenpass]] zwischen [[Bad Aussee]] und St. Agatha gesperrt. Bereits gesperrt war der [[Pötschenpass]]. Damit waren die beiden direkten Verbindungen ins oberösterreichische [[Salzkammergut]] gesperrt. Auch die [[Salzkammergutbahn]] war unterbrochen. | ||
Die seit Sonntagabend auf der [[Tauplitzalm]] als abgängig gemeldete Person konnte unverletzt aufgefunden werden. In St. Nikolai im Sölktal suchte die Bergrettung nach einem Mann, der auf die [[Seifriedalm]] unterwegs war. Er traf jedoch unversehrt am Ziel ein.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/5556936/-Rund-1800-Menschen-eingeschlossen_Vorsichtsmassnahme_Ab-sofort www.kleinezeitung.at], abgefragt am 11. Jänner 2019</ref> | Die seit Sonntagabend auf der [[Tauplitzalm]] als abgängig gemeldete Person konnte unverletzt aufgefunden werden. In St. Nikolai im Sölktal suchte die Bergrettung nach einem Mann, der auf die [[Seifriedalm]] unterwegs war. Er traf jedoch unversehrt am Ziel ein.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/5556936/-Rund-1800-Menschen-eingeschlossen_Vorsichtsmassnahme_Ab-sofort www.kleinezeitung.at], abgefragt am 11. Jänner 2019</ref> | ||
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Um 16 Uhr stand auf der [[Reiteralm]] der "[[Sepp'n Jet]]" still. Aufgrund der Schneelast war ein Baum auf eine Lifttrasse gestürzt und hatte die Stromversorgung gekappt. 30 Menschen hatten sich auf dem Skilift befunden, Verletzte gab es keine. Nach weniger als einer Stunde konnten laut Geschäftsführer Daniel Berchthaller alle Skifahrer, die am Seppnlift festsaßen, unverletzt gerettet werden. Die Personen wurden mit Pistengeräten oder von Bergrettern per Seil vom Lift geholt. | Um 16 Uhr stand auf der [[Reiteralm]] der "[[Sepp'n Jet]]" still. Aufgrund der Schneelast war ein Baum auf eine Lifttrasse gestürzt und hatte die Stromversorgung gekappt. 30 Menschen hatten sich auf dem Skilift befunden, Verletzte gab es keine. Nach weniger als einer Stunde konnten laut Geschäftsführer Daniel Berchthaller alle Skifahrer, die am Seppnlift festsaßen, unverletzt gerettet werden. Die Personen wurden mit Pistengeräten oder von Bergrettern per Seil vom Lift geholt. | ||
In der Gemeinde [[Stainach-Pürgg]] wurden im Ortsteil [[Niederstuttern]] sieben Objekte evakuiert (25 Personen). In [[Mitterberg- | In der Gemeinde [[Stainach-Pürgg]] wurden im Ortsteil [[Niederstuttern]] sieben Objekte evakuiert (25 Personen). In [[Mitterberg-Sankt Martin]] wurden in den Ortsteilen [[Espang]] und [[St. Martin am Grimming]] 18 Objekte evakuiert (40 Personen).<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5557596/-Wieder-mehr-als-2000-Menschen-eingeschlossen_Einsatzkraefte www.kleinezeitung.at], abgefragt am 11. Jänner 2019</ref> | ||
===== Donnerstag, [[10. Jänner]] ===== | ===== Donnerstag, [[10. Jänner]] ===== | ||
Die Neuschneemengen seit Jahresbeginn betrugen bis heute in [[Bad Mitterndorf]] rund 280 cm und in [[Ramsau am Dachstein]] rund 170 cm. | Die Neuschneemengen seit Jahresbeginn betrugen bis heute in [[Bad Mitterndorf]] rund 280 cm und in [[Ramsau am Dachstein]] rund 170 cm. "''Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen''", sagte Alexander Radlherr von der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] (ZAMG). | ||
In der Früh gab es rund zehn ausgefallene Trafo-Stationen bei der Energie Steiermark, u. a. für die Stromversorgung im Raum [[Gams bei Hieflau]], [[Gamsforst]] und im [[Krautgraben]] in der Gemeinde [[Landl]]. | In der Früh gab es rund zehn ausgefallene Trafo-Stationen bei der Energie Steiermark, u. a. für die Stromversorgung im Raum [[Gams bei Hieflau]], [[Gamsforst]] und im [[Krautgraben]] in der Gemeinde [[Landl]]. | ||
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===== Freitag, [[11. Jänner]] ===== | ===== Freitag, [[11. Jänner]] ===== | ||
Zahlreiche Straßenverbindungen waren schon seit Tagen gesperrt, unter anderem die [[ | Zahlreiche Straßenverbindungen waren schon seit Tagen gesperrt, unter anderem die [[Pyhrnpass Straße]] zwischen [[Liezen]] und Kirchdorf, die [[Gesäuse Straße]], die [[Untertalstraße]] von Schladming kommend ab [[Gasthof Tetter]] ins [[Untertal (Tal)|Untertal]], die [[Obertalstraße]] von Schladming kommend ab Anwesen [[Windbacherhof]] ins [[Obertal (Tal)|Obertal]], die Gemeindestraße [[Wildalpen]] nach [[Hinterwildalpen]], die [[Lausser Straße]] zwischen Ober- und Unterlaussa, Teile der [[Mooslandlstraße]], die [[Ennstal Straße]] zwischen [[Trautenfels]] und [[Espang]], die Straße zwischen [[Weng im Gesäuse]] und [[Sankt Gallen]], die [[Loser Panoramastraße]] in [[Altaussee]] ab Kilometer 6 und andere; | ||
Nach mehreren Tagen Schneefall konnte heute die [[Sölkpassstraße]] in die [[Sölktäler]] zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet werden, nachdem die Ortsteile St. Nikolai im Sölktal, [[Großsölk|Groß]]- und [[Kleinsölk]] tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auch die [[Pyhrnautobahn]] zwischen dem [[Bosrucktunnel]] und der südlichen Mautstelle war nach Angaben der Asfinag wieder befahrbar. | Nach mehreren Tagen Schneefall konnte heute die [[Sölkpassstraße]] in die [[Sölktäler]] zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet werden, nachdem die Ortsteile St. Nikolai im Sölktal, [[Großsölk|Groß]]- und [[Kleinsölk]] tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auch die [[Pyhrnautobahn]] zwischen dem [[Bosrucktunnel]] und der südlichen Mautstelle war nach Angaben der Asfinag wieder befahrbar. | ||
Seit 08 Uhr starteten vom Militärflughafen Aigen im Ennstal aus die Hubschrauber zu Erkundungs- und Versorgungsflügen. Dort standen für heute drei "Alouette III" und zwei "AB 212" zur Verfügung. | Seit 08 Uhr starteten vom Militärflughafen Aigen im Ennstal aus die Hubschrauber zu Erkundungs- und Versorgungsflügen. Dort standen für heute drei "[[Alouette III]]" und zwei "AB 212" zur Verfügung. | ||
Kurz nach 09 Uhr war eine große [[Lawine]] auf die [[Gesäuse Straße]] abgegangen, die bis in die [[Enns]] reichte. Der Abgang ereignete sich im Bereich Gesäuse Straße nach [[Hieflau]] am Ausgang des [[Gesäuse]]s. Menschen und Häuser waren nicht betroffen, da dieser Teil aus Sicherheitsgründen schon gesperrt war. | Kurz nach 09 Uhr war eine große [[Lawine]] auf die [[Gesäuse Straße]] abgegangen, die bis in die [[Enns]] reichte. Der Abgang ereignete sich im Bereich Gesäuse Straße nach [[Hieflau]] am Ausgang des [[Gesäuse]]s. Menschen und Häuser waren nicht betroffen, da dieser Teil aus Sicherheitsgründen schon gesperrt war. | ||
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"''Die Reparaturarbeiten an der zentralen 110kV Hochspannungsleitung bei [[Admont]] waren am Freitag wegen drohender umstürzender Bäume unterbrochen, da die Situation vor Ort für die betroffenen Monteure zu gefährlich war. Hubschrauber waren im Einsatz, um aus der Luft Unterstützung zu leisten und Schnee von den Bäumen zu entfernen''", hieß es von der Energie Steiermark.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5558984/Derzeit-Entspannung_Soelktal-fuer-zwei-Stunden-per-Auto-erreichbar www.kleinezeitung.at]</ref> | "''Die Reparaturarbeiten an der zentralen 110kV Hochspannungsleitung bei [[Admont]] waren am Freitag wegen drohender umstürzender Bäume unterbrochen, da die Situation vor Ort für die betroffenen Monteure zu gefährlich war. Hubschrauber waren im Einsatz, um aus der Luft Unterstützung zu leisten und Schnee von den Bäumen zu entfernen''", hieß es von der Energie Steiermark.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5558984/Derzeit-Entspannung_Soelktal-fuer-zwei-Stunden-per-Auto-erreichbar www.kleinezeitung.at]</ref> | ||
In Hohentauern sammelten sich Touristen beim | In [[Hohentauern]] sammelten sich Touristen beim Gasthaus Moscher. Die bisher gesperrte Bundesstraße B 114 von St. Johann nach Hohentauern konnte geräumt werden und soll offen bleiben, bis die Lawinenkommission die Öffnung widerruft. | ||
Freitag standen in der Steiermark 1 300 Feuerwehrmitglieder von 200 verschiedenen Feuerwehren sowie rund 300 Fahrzeuge im Einsatz. | Freitag standen in der Steiermark 1 300 Feuerwehrmitglieder von 200 verschiedenen Feuerwehren sowie rund 300 Fahrzeuge im Einsatz. | ||
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Die [[Oberst-Klinke-Hütte]] war laut einem Facebook-Bild kaum mehr zu sehen. | Die [[Oberst-Klinke-Hütte]] war laut einem Facebook-Bild kaum mehr zu sehen. | ||
Um 10:15 Uhr ereignete sich ein Unfall eines Flixbusses im Ennstal. Er war bei [[Assach]] von der [[Ennstal Straße]] | Um 10:15 Uhr ereignete sich ein Unfall eines Flixbusses im Ennstal. Er war bei [[Assach]] von der [[B 320 Ennstal Straße]] abgekommen und in den Graben gerutscht. Dabei verletzten sich 13 Personen leicht, die inn die Spitäler gebracht wurden. 17 Personen überstanden den Unfall unverletzt. Für die Bergung des Busses musste die B 320 vorübergehend gesperrt werden. | ||
Wenige Minuten später ging über die gesperrte [[Ramsau]]er [[Dachsteinstraße]] eine Lawine ab. | Wenige Minuten später ging über die gesperrte [[Ramsau]]er [[Dachsteinstraße]] eine Lawine ab. | ||
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'''Lawine verschüttet teilweise ein Hotel in Ramsau am Dachstein''' | '''Lawine verschüttet teilweise ein Hotel in Ramsau am Dachstein''' | ||
In der Nacht von Montag auf Dienstag löste sich auf 2 000 [[M ü. A.|m Seehöhe]] die sogenannte Eiskar-Lawine in [[Ramsau am Dachstein]] und donnerte gegen das | In der Nacht von Montag auf Dienstag löste sich auf 2 000 [[M ü. A.|m Seehöhe]] die sogenannte Eiskar-Lawine in [[Ramsau am Dachstein]] und donnerte gegen das Hotel Pehab-Kirchenwirt. Dabei wurde der Speisesaal komplett verschüttet. Es gab keine Verschütteten, aber enormen Sachschaden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs befanden sich etwa 60 Gäste und Personal im Hotel. Da eine weitere Lawine drohte abzugehen, wurde das Ortsgebiet von Ramsau am Dachstein gesperrt und war Dienstag nicht nicht erreichbar.<ref>Quelle für 15. Jänner [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5560964/Ramsauer-Ortsgebiet-gesperrt_Meterhoch-Schnee-im-Speisesaal_ www.kleinezeitung.at/], abgefragt am 15. Jänner 2019</ref> | ||
Bei den Aufräumarbeiten im Hotel brach ein 31-jähriger Feuerwehrmann von der [[Freiwillige Feuerwehr Aich|Freiwilligen Feuerwehr Aich]] durch eine Lichtkuppel ein und stürzte einige Meter tief in den darunter liegenden Raum. | Bei den Aufräumarbeiten im Hotel brach ein 31-jähriger Feuerwehrmann von der [[Freiwillige Feuerwehr Aich|Freiwilligen Feuerwehr Aich]] durch eine Lichtkuppel ein und stürzte einige Meter tief in den darunter liegenden Raum. | ||
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Seit dem Lawinenabgang in der Ramsau herrscht auf Landesebene Einigkeit in einem Punkt: Die Lawinenwarnzonen müssen "''völlig neu überarbeitet werden''" sagte der für Lawinenverbau zuständigen Landesrat Hans Seitinger, zumal die Lawine, die bis weit ins Ortszentrum vordrang, außerhalb der "roten Zone" abgegangen war. | Seit dem Lawinenabgang in der Ramsau herrscht auf Landesebene Einigkeit in einem Punkt: Die Lawinenwarnzonen müssen "''völlig neu überarbeitet werden''" sagte der für Lawinenverbau zuständigen Landesrat Hans Seitinger, zumal die Lawine, die bis weit ins Ortszentrum vordrang, außerhalb der "roten Zone" abgegangen war. | ||
Am Vormittag wurden am [[Grimmingstock]] vom Bundesheer vier Lawinen gesprengt, die zum Teil ein gewaltiges Ausmaß angenommen hatten. An diesem Vormittag wurden am Grimming und auf der Planneralm insgesamt 16 Lawinensprengungen mit rund 120 kg Sprengstoff durchgeführt. Der Abwurf der Sprengkörper erfolgte aus einer Höhe von rund 15 Meterwurden aus einem Bundesheer-Hubschrauber des Typs Alouette III. | Am Vormittag wurden am [[Grimmingstock]] vom Bundesheer vier Lawinen gesprengt, die zum Teil ein gewaltiges Ausmaß angenommen hatten. An diesem Vormittag wurden am Grimming und auf der Planneralm insgesamt 16 Lawinensprengungen mit rund 120 kg Sprengstoff durchgeführt. Der Abwurf der Sprengkörper erfolgte aus einer Höhe von rund 15 Meterwurden aus einem Bundesheer-Hubschrauber des Typs [[Alouette III]]. | ||
Der nach einem Felssturz am [[3. Jänner]] gesperrte Abschnitt der Gesäuse Straße in Hieflau musste für weitere vier Wochen gesperrt bleiben. | Der nach einem Felssturz am [[3. Jänner]] gesperrte Abschnitt der Gesäuse Straße in Hieflau musste für weitere vier Wochen gesperrt bleiben. | ||
Neue Sperren von Straßen gab es in [[Schladming]]: die [[Obertalstraße]] ab Jausenstation [[Windbacherstube]], die [[Untertalstraße]] ab [[Gasthof Tetter]] und die Gemeindestraße [[Pichl]]-[[Vorberg (Oberennstal)|Vorberg]] ab der Zufahrt Walcher in Richtung Ramsau.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5563466/Schneesituation-entspannt-sich_Voruebergehend-geschlossene www.kleinezeitung.at 17. Jänner 2019]</ref> | Neue Sperren von Straßen gab es in [[Schladming]]: die [[Obertalstraße]] ab Jausenstation [[Windbacherstube]], die [[Untertalstraße]] ab [[Gasthof Tetter]] und die Gemeindestraße [[Pichl (Schladming)|Pichl]]-[[Vorberg (Oberennstal)|Vorberg]] ab der Zufahrt Walcher in Richtung Ramsau.<ref>Quelle [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5563466/Schneesituation-entspannt-sich_Voruebergehend-geschlossene www.kleinezeitung.at 17. Jänner 2019]</ref> | ||
Die seit 9. Jänner gesperrte Eisenbahnverbindung zwischen Stainach-Irdning und Bischofshofen konnte heute wieder freigegeben werden.<ref>Quelle Pressemeldung ÖBB vom 17. Jänner 2019, abgefragt am 23. Jänner 2019</ref> Weiterhin unterbrochen bleib die Strecke zwischen Steeg-Gosau bis Stainach-Irdning. Zwischen Stainach-Irdning und Bad Aussee verkehrte ein Pendelverkehr mit Zügen. Diese Sperre bleibt voraussichtlich bis 31. Jänner 2019 aufrecht. | Die seit 9. Jänner gesperrte Eisenbahnverbindung zwischen Stainach-Irdning und Bischofshofen konnte heute wieder freigegeben werden.<ref>Quelle Pressemeldung ÖBB vom 17. Jänner 2019, abgefragt am 23. Jänner 2019</ref> Weiterhin unterbrochen bleib die Strecke zwischen Steeg-Gosau bis Stainach-Irdning. Zwischen Stainach-Irdning und Bad Aussee verkehrte ein Pendelverkehr mit Zügen. Diese Sperre bleibt voraussichtlich bis 31. Jänner 2019 aufrecht. | ||