Walchental: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Walchental''' ist ein südliches Seitental der [[Enns]] in den [[Schladminger Tauern]] | [[Datei:Weiße wand englitztal 66052 2014-07-01.jpg|thumb|Die [[Weiße Wand (Walchen)|Weiße Wand]].]] | ||
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;" | |||
! [https://www.google.com/maps/@47.450476,14.0073048,1351m/data=!3m1!1e3?authuser=0&entry=ttu Standort auf Googlemaps] | |||
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[[Datei:Walchental 0171.jpg|thumb|Alte Bauernhöfe im Walchental.]] | |||
[[Datei:Weppritzalm-406-2014-07-01.jpg|thumb|Die [[Weppritzalm]]]]. | |||
[[Datei:Walchental 0146.jpg|thumb|Das Walchental mit dem Walchenbach und Walchenstraße.]] | |||
Das '''Walchental''' ist ein südliches Seitental der [[Enns]] in den [[Schladminger Tauern]] in [[Öblarn]]. | |||
== | == Geografie == | ||
Das Tal, das leicht südöstliche Richtung hat, ist historisch unter dem Namen | Das etwa sechs Kilometer lange Tal, das eine leicht südöstliche Richtung hat, ist historisch unter dem Namen "in der Walchen" für den [[Bergbau in der Walchen]] bekannt geworden. Vor allem Kupfererz wurde abgebaut. Vom südlichen Marktzentrum (~ 670 [[m ü. A.]]) führt bis zum [[Berghaus Öblarn|Berghaus]] (~ 990 m ü. A.) die [[Walchenstraße]] in den Ortsteil [[Angern (Öblarn)|Angern]]. Vom Berghaus nach Süden heißt das Tal zunächst Neudegg, dann [[Ramertal]], das beim [[Lämmertörl]] auf 1 920 m ü. A. endet. | ||
== Gewässer == | == Gewässer == | ||
Der [[Walchenbach]] fließt aus dem | Der [[Walchenbach]] fließt aus dem Ramer- und [[Englitztal]] kommend durch das Walchental und mündet in die [[Enns]]. Im Bereich des [[Gasthaus zum Bergkreuz|Gasthauses zum Bergkreuz]] befindet sich das [[Kleinwasserkraftwerk Walchenbach]]. | ||
== | == Geschichtliches == | ||
Über fünf Jahrhunderte wurde in der Walchen Bergbau betrieben. In mehreren übereinander liegenden Etagen, wurden viele Kilometer Stollen in das kluftreiche Gebirge geschürft. Die Suche nach den Erzen, die [[Kupfererzbergbau|Kupfer]], Schwefel, [[Goldbergbau|Gold]] und [[Silbererzbergbau|Silber]] führten, war ein steter Kampf mit der Wetterführung (Versorgung mit Frischluft) und der Beherrschung der ständig eindringenden Bergwässer. | |||
== Quellen == | An der [[Weiße Wand (Walchen)|Weißen Wand]] wurde auch [[Marmor]] abgebaut. | ||
An den jahrhundertelangen, erst [[1958]] als für offiziell beendet erklärten Bergbau, erinnern heute 14 Stationen entlang des [[Öblarner Kupferweg]]s. | |||
== Ausflugsziele == | |||
Neben dem Öblarner Kupferweg gibt es östlich des Berghauses die Bergkreuzkapelle | |||
==Bauernhöfe == | |||
* vulgo [[Bauernhof vlg Hafner (Öblarn)|Hafner]] | |||
* vulgo [[Bauernhof vlg Annschmied (Öblarn)|Annschmied]] | |||
* vulgo [[Bauernhof vlg Augustin (Öblarn)|Augustin]] | |||
* vulgo [[Bauernhof vlg Griessbauer (Öblarn)|Griessbauer]] | |||
* vulgo [[Bauernhof vlg Sagschneider (Öblarn)|Sagschneider]] | |||
== Sonstige Gebäude == | |||
* [[Gasthaus zum Bergkreuz]] | |||
* [[Berghaus Öblarn]] | |||
== Bilder == | |||
{{Bildkat}} | |||
==Weblink== | |||
* Position auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/14.0104,47.4371/zoom/13.9 AMap] (korrigierter neuer Link, Datenstand,24.09.2023) | |||
== Quellen== | |||
{{Quelle Geo}} | |||
* EnnstalWiki-Beiträge | * EnnstalWiki-Beiträge | ||
* Wanderkarte "zwischen Dachstein und Schladminger Tauern", freytag & berndt, 1:50 000 | * Wanderkarte "zwischen Dachstein und Schladminger Tauern", freytag & berndt, 1:50 000 | ||