Meteor am Fastenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Der Krater ==
== Der Krater ==
Die Einschlagsstelle befindet sich etwa 100 Meter norwestlich des Anwesens vulgo Prechtler, zwischen [[Spreitzweg]] und [[Talbachklamm]]. Das Gelände rund um den Krater ist steil, der Boden eher feucht. Heute ist der Platz mit Stauden und Bäumen verwachsen. Der Krater bzw. die Stelle, an der vergeblich nach Resten des Meteors gegraben wurde, ist jedoch noch deutlich erkennbar.
Die Einschlagstelle befindet sich etwa 100 Meter nordwestlich des Anwesens vulgo Prechtler, zwischen [[Spreitzweg]] und [[Talbachklamm]]. Das Gelände rund um den Krater ist steil, der Boden eher feucht. Heute ist der Platz mit Stauden und Bäumen verwachsen. Der Krater bzw. die Stelle, an der vergeblich nach Resten des Meteors gegraben wurde, ist jedoch noch deutlich erkennbar.


== Gendarmerie-Protokoll ==
== Gendarmerie-Protokoll ==
Die Chronik des Gendarmeriepostens Schladming berichtet über das Ereignis: „''Am [[8. April]] [[1935]] um 00:30 Uhr ging 100 Meter von der  Behausung der Philomena Reiter vlgo. Prechtler am Fastenberg ein Meteor  nieder, der in der Wiese ein 2 Meter breites und 3 Meter tiefes Loch  verursachte. Die Grabungen nach dem Meteor blieben erfolglos.''“
Die Chronik des [[Gendarmerieposten Schladming|Gendarmeriepostens Schladming]] berichtet über das Ereignis: "''Am [[8. April]] [[1935]] um 00:30 Uhr ging 100 Meter von der  Behausung der Philomena Reiter vlgo. [[Prechtler]] am Fastenberg ein Meteor  nieder, der in der Wiese ein 2 Meter breites und 3 Meter tiefes Loch  verursachte. Die Grabungen nach dem Meteor blieben erfolglos.''"


Wochen- und monatelang blieb aber der „Meteor vom  Fastenberg" das Tagesgespräch in Schladming. Zeitungsreporter und  Geologen kamen nach Schladming, um über das seltsame Naturereignis  Näheres erfahren zu können. Die Erfolglosigkeit aller Nachforschungen  ließ aber das Interesse an der Sache schwinden und man ging wieder zur  Tagesordnung über.<ref>Quelle [[Heimatkundliche Blätter von  Schladming]],  Nr. 7, Juni 1986, Beitrag von [[Walter  Stipperger]]</ref>
Wochen- und monatelang blieb aber der "Meteor vom  Fastenberg" das Tagesgespräch in Schladming. Zeitungsreporter und  Geologen kamen nach Schladming, um über das seltsame Naturereignis  Näheres erfahren zu können. Die Erfolglosigkeit aller Nachforschungen  ließ aber das Interesse an der Sache schwinden und man ging wieder zur  Tagesordnung über.<ref>Quelle [[Heimatkundliche Blätter von  Schladming]],  Nr. 7, Juni 1986, Beitrag von [[Walter  Stipperger]]</ref>
 
== Erzählungen ==
Mündlichen Überlieferungen zufolge soll eine Hebamme in der Nacht des 8. April 1935 am Fastenberg unterwegs gewesen sein. Dabei habe sie beobachtet, wie der Meteor vom Himmel fiel.


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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Datei:Meteoritfastenberg111105wik.jpg
Datei:Meteoritfastenberg111105wik.jpg
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== Quellen ==
== Quellen ==
<references/>
* 5. November 2011: Begehung vor Ort durch [[Benutzer:HeinzB|Heinz Bertl]] und [[Benutzer:Mahoo|Martin Huber]] in Begleitung von Sylvia Bertl, der das Ereignis aufgrund mündlicher Überlieferungen von Zeitzeugen bekannt ist.
* 5. November 2011: Begehung vor Ort durch [[Benutzer:HeinzB|Heinz Bertl]] und [[Benutzer:Mahoo|Martin Huber]] in Begleitung von Sylvia Bertl, der das Ereignis aufgrund mündlicher Überlieferungen von Zeitzeugen bekannt ist.
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[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Rohrmoos-Untertal]]
[[Kategorie:Rohrmoos-Untertal]]
[[Kategorie:Kurioses]]
[[Kategorie:Kurioses]]