Adolf Hitler: Unterschied zwischen den Versionen
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Unumstritten ist der kurze Aufenthalt Hitlers in der | Unumstritten ist der kurze Aufenthalt Hitlers in der obersteirischen Eisenbahnermetropole [[Selzthal]] am [[3. April]] [[1938]] am [[Bahnhof Selzthal]]. Er befand sich in dem nach Graz fahrenden Zug des deutschen Reichskanzlers, der Stimmung für ein "Ja" bei der Anschlussvolksabstimmung am [[10. April]] machen wollte. Der Zug hatte in Selzthal eine Viertelstunde Aufenthalt am Bahnhof. | ||
obersteirischen Eisenbahnermetropole [[Selzthal]] am [[3. April]] [[1938]] am [[Bahnhof | |||
Vom begeisterten Jubel für Hitler, in den die Bevölkerung während des kurzen Aufenthalts Hitler ausbrach und ins Maßlose steigerte, berichtete die damals bereits ''gleichgeschaltene'' Wochenzeitung [[Der Ennstaler]] ( | Vom begeisterten Jubel für Hitler, in den die Bevölkerung während des kurzen Aufenthalts Hitler ausbrach und ins Maßlose steigerte, berichtete die damals bereits ''gleichgeschaltene'' Wochenzeitung [[Der Ennstaler]] ("''Still und groß, voll Liebe und Güte, ging der Blick Adolf Hitlers über die Menschen''"). Der Redakteur schien sichtlich ergriffen vom Halt seines Führers gewesen zu sein, wobei er in jenen Tagen nicht alleine dastand. Aber er schrieb kein Wort von einem früheren Besuch Adolf Hitlers in Selzthal. | ||
{{Gerücht}}Um diesen früheren Besuch in der Ennstaler Gemeinde des künftigen Politikers ranken sich allerdings Gerüchte | {{Gerücht}}Um diesen früheren Besuch in der Ennstaler Gemeinde des künftigen Politikers ranken sich allerdings Gerüchte in regionalen katholischen Kreisen mit unterschiedlichen Varianten. | ||
Der 1889 geborene Hitler war als junger Mann als Künstler in Wien tätig gewesen und soll [[1911]] bei der Errichtung des [[Pfarrhof Selzthal|Pfarrhofs]] mitgearbeitet haben. Dabei soll er die vier völlig harmlosen Gebäudedarstellungen an die Zimmerdecke des offiziell so genannten [[Bischofszimmer]]s gemalt haben. Ab diesem Punkt gehen nun die Versionen auseinander. Für die einen soll er für einen [[Rottenmann]]er Malermeister tätig gewesen sein, für die anderen war er von einer Firma aus Kremsmünster ([[ | Der 1889 geborene Hitler war als junger Mann als Künstler in Wien tätig gewesen und soll [[1911]] bei der Errichtung des [[Pfarrhof Selzthal|Pfarrhofs]] mitgearbeitet haben. Dabei soll er die vier völlig harmlosen Gebäudedarstellungen an die Zimmerdecke des offiziell so genannten [[Bischofszimmer]]s gemalt haben. Ab diesem Punkt gehen nun die Versionen auseinander. Für die einen soll er für einen [[Rottenmann]]er Malermeister tätig gewesen sein, für die anderen war er von einer Firma aus Kremsmünster ([[OÖ]]) geschickt worden und im Pfarrhof "Sommerarbeiten" erledigt haben. | ||
Josef Holzmüller, der derzeitig Verwalter des Pfarrhofs, habe zudem gehört, dass Pfarrer [[Josef Polaschek]] (* 1883 | Josef Holzmüller, der derzeitig Verwalter des Pfarrhofs, habe zudem gehört, dass Pfarrer [[Josef Polaschek]] (* 1883; † 1966) gar bei einem der Bilder ein Hitler-Monogramm entfernt haben. Polaschek war zwischen 1921 und 1950 Pfarrer in Selzthal und als deklarierte Nazi-Gegner bekannt gewesen. | ||
Heute lässt sich nicht mehr feststellen, wer als erster das Gerücht von den Hitlerbildern aufgebracht hatte. Die Pfarrhaushälterin Maria Pöllerbauer | Heute lässt sich nicht mehr feststellen, wer als erster das Gerücht von den Hitlerbildern aufgebracht hatte. Die Pfarrhaushälterin Maria Pöllerbauer | ||
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* [http://www.regionale10.at/cms/dokumente/11279996_45227862/0c142c92/r10_magazin.pdf www.regionale10.at] | * [http://www.regionale10.at/cms/dokumente/11279996_45227862/0c142c92/r10_magazin.pdf www.regionale10.at] | ||
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