Ostersonntag: Unterschied zwischen den Versionen

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== Eierpecken ==
== Eierpecken ==
Ein beliebter Brauch ist nach dem Aufstöbern der Osternester auch das Eierpecken. Zwei Personen – Kinder oder Erwachsene – halten ihre Eier gut umschlossen in den Händen und versuchen  nun, das des Gegners mit einem gezielten „Pecker“ anzuschlagen. Wem dies gelingt, dem gehört auch das gegnerische Ei.
Ein beliebter Brauch ist nach dem Aufstöbern der Osternester auch das Eierpecken. Zwei Personen – Kinder oder Erwachsene – halten ihre Eier gut umschlossen in den Händen und versuchen  nun, das des Gegners mit einem gezielten "Pecker" anzuschlagen. Wem dies gelingt, dem gehört auch das gegnerische Ei.


== Osteressen ==
== Osteressen ==
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== Osterbühelspringen ==
== Osterbühelspringen ==
Ein Brauch, den es nicht mehr gibt, wird aus [[Gröbming]] und [[Schladming]] erzählt: vom Osterbühelspringen, das auch am [[Michaelerberg (Berg)|Michaelerberg]], [[Gössenberg]], [[Pruggererberg]] und im [[Sattental]] bekannt war. Zwei der Plätze, wo die kleinen Feuer angebrannt wurden, waren am Hintereggerbichl im Sattental und auf der Bauernstell am Gössenberg. Beteiligen konnten sich Burschen und Mädchen, die sich in der Reihe paarweise hintereinander aufstellen mussten. Bei den Burschen musste einer mehr sein, der sich dann vor die Reihe stellte und den „Hahn“ spielte. Begonnen wurde das „Osterbichlspringen“ mit dem Hahn, der zu den Paaren schreien musste: „Kikeriki, das hintere Paarl herfie“. Nachdem der Hahn geschrien hatte, lief nun das letzte Paar getrennt links und rechts der Reihe nach vorne und der Hahn versuchte, das Mädchen zu fangen. Erwischte er das Mädchen, dann stellte sich das vorderste Paar in die Reihe und der allein gebliebene Bursche musste als Hahn weitermachen, so lange, bis er ein Dirndl fangen konnte. Der letzte Hahn blieb es ein Jahr lang und musste im nächsten Jahr wieder als Hahn beginnen.
Ein Brauch, den es nicht mehr gibt, wird aus [[Gröbming]] und [[Schladming]] erzählt: vom Osterbühelspringen, das auch am [[Michaelerberg (Berg)|Michaelerberg]], [[Gössenberg]], [[Pruggererberg]] und im [[Sattental]] bekannt war. Zwei der Plätze, wo die kleinen Feuer angebrannt wurden, waren am Hintereggerbichl im Sattental und auf der Bauernstell am Gössenberg. Beteiligen konnten sich Burschen und Mädchen, die sich in der Reihe paarweise hintereinander aufstellen mussten. Bei den Burschen musste einer mehr sein, der sich dann vor die Reihe stellte und den "Hahn" spielte. Begonnen wurde das "Osterbichlspringen" mit dem Hahn, der zu den Paaren schreien musste: "Kikeriki, das hintere Paarl herfie". Nachdem der Hahn geschrien hatte, lief nun das letzte Paar getrennt links und rechts der Reihe nach vorne und der Hahn versuchte, das Mädchen zu fangen. Erwischte er das Mädchen, dann stellte sich das vorderste Paar in die Reihe und der allein gebliebene Bursche musste als Hahn weitermachen, so lange, bis er ein Dirndl fangen konnte. Der letzte Hahn blieb es ein Jahr lang und musste im nächsten Jahr wieder als Hahn beginnen.


== Quelle ==
== Quelle ==
{{Quelle Bräuche}}
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Kultur]]
[[Kategorie:Volkskultur]]
[[Kategorie:Volkskultur]]
[[Kategorie:Brauchtum]]
[[Kategorie:Brauch]]
[[Kategorie:Ostern]]
[[Kategorie:Ostern]]
{{Heimatkunde}}
{{Heimatkunde}}
[[Kategorie:Leader-Projekt]]
[[Kategorie:Leader-Projekt Heimatkunde heimatkundig]]
[[Kategorie:Leader-Projekt Heimatkunde heimatkundig]]
[[Kategorie:Leader-Projekt Brauchtum im Bezirk Liezen]]
[[Kategorie:Leader-Projekt Bräuche im Bezirk Liezen]]