Susanne Knaus: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
Aus dem Beitrag [[Steinerweg]]:
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Die Mautner Sonei, Mühlebnerin in Ramsau,  durchstieg in  zweieinhalb Stunden mit dem bekannten Bergsteiger und  Autor von  Bergbüchern [[Kurt Maix]] (''Im Banne der  Dachstein-Südwand'') die  [[Dachstein-Südwand]] auf dem Steinerweg. Sie  folgte damit den Spuren ihrer  Tante [[Susanna Steiner|Susanna]], welche als Schwester - der  legendären „[[Steiner (Loden)|Steinerbuam]]" - als  eine der ersten Damen die Wand auf  diesem Weg durchstieg. An jene  Bergfahrt erinnert sich heute noch der  [[Josef Strasser|Sepp Strasser]],  einer der erfahrensten  Bergrettungsdienstmänner und ausgezeichnetsten  Bergsteiger der Ramsau,  ganz genau. Er „hängte" sich nämlich damals dem  Kurt Maix und der Sonei  mit einem Trofaiacher Kriegskameraden an, war es  doch seine erste  Kletterfahrt auf diesem Weg. „''Wann's nachkommts,  könnt's gern  mitkemman''" meinte Kurt Maix und nicht anders sollte es  auch kommen.  Sie hatten „alle Hände voll zu tun", um dem Tempo zu  folgen. "''Und der  stets entschwindende Hinterteil der Sonei war wertvolle  Orientierunghilfe (!). Ihn durfte ich nicht verlieren''" schrieb der  Sepp  später in sein Tourenbuch. Er kletterte seither über 30 Mal den  Steinerweg, doch diese erste Tour, welche zugleich seine „schnellste"  war, vergisst er nicht. „''Ich bewundere heute noch die Leistung von der  Sonei! Aber auch die meines Bergkameraden Louis Peckel, dem es nicht  an  Kondition, jedoch an alpiner Erfahrung mangelte.''”
Die Mautner Sonei, Mühlebnerin in Ramsau,  durchstieg in  zweieinhalb Stunden mit dem bekannten Bergsteiger und  Autor von  Bergbüchern [[Kurt Maix]] (''Im Banne der  Dachstein-Südwand'') die  [[Dachstein-Südwand]] auf dem Steinerweg. Sie  folgte damit den Spuren ihrer  Tante [[Susanna Steiner|Susanna]], welche als Schwester - der  legendären "[[Steiner (Loden)|Steinerbuam]]" - als  eine der ersten Damen die Wand auf  diesem Weg durchstieg. An jene  Bergfahrt erinnert sich heute noch der  [[Josef Strasser|Sepp Strasser]],  einer der erfahrensten  Bergrettungsdienstmänner und ausgezeichnetsten  Bergsteiger der Ramsau,  ganz genau. Er "hängte" sich nämlich damals dem  Kurt Maix und der Sonei  mit einem Trofaiacher Kriegskameraden an, war es  doch seine erste  Kletterfahrt auf diesem Weg. "''Wann's nachkommts,  könnt's gern  mitkemman''" meinte Kurt Maix und nicht anders sollte es  auch kommen.  Sie hatten "alle Hände voll zu tun", um dem Tempo zu  folgen. "''Und der  stets entschwindende Hinterteil der Sonei war wertvolle  Orientierunghilfe (!). Ihn durfte ich nicht verlieren''" schrieb der  Sepp  später in sein Tourenbuch. Er kletterte seither über 30 Mal den  Steinerweg, doch diese erste Tour, welche zugleich seine "schnellste"  war, vergisst er nicht. "''Ich bewundere heute noch die Leistung von der  Sonei! Aber auch die meines Bergkameraden Louis Peckel, dem es nicht  an  Kondition, jedoch an alpiner Erfahrung mangelte.''"


[[Vroni Pichler]], spätere Gsengerin, nahm der Sonei, welche mit Filzpatschen  kletterte, die Bergschuhe mit, welche noch für den [[Gletscher]] und den  weiteren Abstieg gebraucht wurden. Für diesen Dienst nahm sie  allerdings  die Pfannl-Maischberger-Route durch die Dirndl-Südwand mit  dem erst  15jährigen Hansi Stocker, Leitenmüller, mit. Beim Abstieg über  den  Dirndl-Westgrat rief die Sonei schon nach ihrem Schuhwerk. Als sie  sich  dann bald darauf trafen, meinte die Sonei: „''Bua, mit'n Maix geh  i neama,  noch jeder Seilläng hat er a Bussl wolln...''" Ein zweites  Mal ist die  Sonei mit dem Karl Schrempf, Mitbesitzer und langjähriger  Hürtenwirt der  Südwandhütte, im Sommer 1946 den Steinerweg geklettert.
[[Vroni Pichler]], spätere Gsengerin, nahm der Sonei, welche mit Filzpatschen  kletterte, die Bergschuhe mit, welche noch für den [[Gletscher]] und den  weiteren Abstieg gebraucht wurden. Für diesen Dienst nahm sie  allerdings  die [[Heinrich Pfannl|Pfannl]]-[[Thomas Maischberger|Maischberger]]-Route durch die Dirndl-Südwand mit  dem erst  15jährigen Hansi Stocker, Leitenmüller, mit. Beim Abstieg über  den  Dirndl-Westgrat rief die Sonei schon nach ihrem Schuhwerk. Als sie  sich  dann bald darauf trafen, meinte die Sonei: "''Bua, mit'n Maix geh  i neama,  noch jeder Seilläng hat er a Bussl wolln...''" Ein zweites  Mal ist die  Sonei mit dem Karl Schrempf, Mitbesitzer und langjähriger  Hürtenwirt der  Südwandhütte, im Sommer 1946 den Steinerweg geklettert.


== Quelle ==
== Quelle ==
* [[Steinerweg]] und die dort angeführten Quellen
* [[Steinerweg]] und die dort angeführten Quellen


[[Kategorie:Person|Knaus, Susanne]]
{{SORTIERUNG: Knaus, Susanne}}
[[Kategorie:Frau|Knaus, Susanne]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Alpinismus|Knaus, Susanne]]
[[Kategorie:Person (Alpinismus)]]
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)|Knaus, Susanne]]
 
[[Kategorie:Alpinist|Knaus, Susanne]]
 
[[Kategorie:Ramsau am Dachstein|Knaus, Susanne]]
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne des Ennstals|Knaus, Susanne]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne des Ennstals]]
[[Kategorie:Ramsau am Dachstein]]

Aktuelle Version vom 31. August 2026, 10:34 Uhr

Susanne Knaus (* 4. März 1927 in Ramsau am Dachstein) ist eine Alpinistin.

Leben

Aus dem Beitrag Steinerweg:

Die Mautner Sonei, Mühlebnerin in Ramsau, durchstieg in zweieinhalb Stunden mit dem bekannten Bergsteiger und Autor von Bergbüchern Kurt Maix (Im Banne der Dachstein-Südwand) die Dachstein-Südwand auf dem Steinerweg. Sie folgte damit den Spuren ihrer Tante Susanna, welche als Schwester - der legendären "Steinerbuam" - als eine der ersten Damen die Wand auf diesem Weg durchstieg. An jene Bergfahrt erinnert sich heute noch der Sepp Strasser, einer der erfahrensten Bergrettungsdienstmänner und ausgezeichnetsten Bergsteiger der Ramsau, ganz genau. Er "hängte" sich nämlich damals dem Kurt Maix und der Sonei mit einem Trofaiacher Kriegskameraden an, war es doch seine erste Kletterfahrt auf diesem Weg. "Wann's nachkommts, könnt's gern mitkemman" meinte Kurt Maix und nicht anders sollte es auch kommen. Sie hatten "alle Hände voll zu tun", um dem Tempo zu folgen. "Und der stets entschwindende Hinterteil der Sonei war wertvolle Orientierunghilfe (!). Ihn durfte ich nicht verlieren" schrieb der Sepp später in sein Tourenbuch. Er kletterte seither über 30 Mal den Steinerweg, doch diese erste Tour, welche zugleich seine "schnellste" war, vergisst er nicht. "Ich bewundere heute noch die Leistung von der Sonei! Aber auch die meines Bergkameraden Louis Peckel, dem es nicht an Kondition, jedoch an alpiner Erfahrung mangelte."

Vroni Pichler, spätere Gsengerin, nahm der Sonei, welche mit Filzpatschen kletterte, die Bergschuhe mit, welche noch für den Gletscher und den weiteren Abstieg gebraucht wurden. Für diesen Dienst nahm sie allerdings die Pfannl-Maischberger-Route durch die Dirndl-Südwand mit dem erst 15jährigen Hansi Stocker, Leitenmüller, mit. Beim Abstieg über den Dirndl-Westgrat rief die Sonei schon nach ihrem Schuhwerk. Als sie sich dann bald darauf trafen, meinte die Sonei: "Bua, mit'n Maix geh i neama, noch jeder Seilläng hat er a Bussl wolln..." Ein zweites Mal ist die Sonei mit dem Karl Schrempf, Mitbesitzer und langjähriger Hürtenwirt der Südwandhütte, im Sommer 1946 den Steinerweg geklettert.

Quelle