Admonter Reichensteingruppe: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Reichensteingruppe340468.JPG|thumb|Die Admonter Reichensteingruppe von der [[Kaiserau]].]]
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[[Datei:Admonter Reichensteingruppe um 1915.jpg|thumb|Die Admonter Reichensteingruppe um 1915.]]
Die '''Admonter Reichensteingruppe''' ist eine Gebirgsgruppe im [[Gesäuse]].
[[Datei:Admonter Reichenstein Gößeck 1957.jpg|thumb|Die Admonter Reichensteingruppe 1957: links über Mitte: [[Admonter Reichenstein]], links oben: [[Gößeck]], rechts im Dunst: [[Paltental]].]]
Die '''Admonter Reichensteingruppe''' ist ein Gebirgsgruppe im [[Gesäuse]].


== Geografie==
== Geografie==
Die Reichensteingruppe erhebt sich südlich der [[Enns]] vom [[Gesäuseeingang]] bis an die südliche Grenze des Marktgemeindegebiets von [[Admont]]. Von der [[Hochtorgruppe]] im Osten wird sie durch das schluchtartige [[Johnsbachtal]] getrennt.  
Die Reichensteingruppe erhebt sich südlich der [[Enns]] vom [[Gesäuseeingang]] bis an die südliche Grenze des Marktgemeindegebiets von [[Admont]]. Von der [[Hochtorgruppe]] im Osten wird sie durch das schluchtartige [[Johnsbachtal]] getrennt.  


Der östlichste Gipfel ist das [[Totenköpfl]], knapp westlich davon liegt der höchste Gipfel der Gruppe, der 2 251 [[m ü. A.]] hohe [[Admonter Reichenstein]]. Direkt auf den Gipfel gibt es keinen alpinen Steig, ein solcher führt südlich des Gipfels in Westostrichtung vorbei. Stützpunkt für den Anstieg ist die südlich auf der Treffner Alm gelegene [[Mödlinger Hütte]]. Durch die Wildscharte getrennt folgen westlich die Gipfel des 2 247 m ü. A. hohen [[Sparafeld]] und des 2 196 m ü. A. hohen [[Kalbling|Admonter Kalbling]]s. Nach Süden hin fallen die Wände der Gruppe zur Flitzenalm ab.
[[Datei:Admonter Reichenstein Gößeck 1957.jpg|thumb|Die Admonter Reichensteingruppe 1957: links über Mitte: [[Admonter Reichenstein]], links oben: [[Gößeck]], rechts im Dunst: [[Paltental]].]]


Ein besonders beliebter Kletterberg ist der Kalbling, auch wegen des einfachen Zugangs über die [[Oberst-Klinke-Hütte]] und vor allem wegen der berühmten Kletterrouten der West- und Südwand. Über den Normalweg ist der Gipfel des Kalbling relativ leicht von erfahrenen Bergwanderern zu ersteigen. Im Westen schließt der 2 011 m ü. A. hohe [[Kreuzkogel]] die Admonter Reichenstein-Gruppe ab. Zu Füßen dieses Gipfels liegt die Marktgemeinde Admont. Der Übergang vom [[Kreuzkogel (Admont)|Kreuzkogel]] zum Kalbling über den aussichtsreichen Riffelgrat sollte nur von erfahrenen Bergwanderern begangen werden.  
Der östlichste Gipfel ist das [[Totenköpfl]], knapp westlich davon liegt der höchste Gipfel der Gruppe, der 2 251 [[m ü. A.]] hohe [[Admonter Reichenstein]]. Direkt auf den Gipfel gibt es keinen alpinen Steig, ein solcher führt südlich des Gipfels in Westostrichtung vorbei. Stützpunkt für den Anstieg ist die südlich auf der Treffner Alm gelegene [[Mödlinger Hütte]]. Durch die Wildscharte getrennt folgen westlich die Gipfel des 2 247 m ü. A. hohen [[Sparafeld]] und des 2 196 m ü. A. hohen [[Kalbling|Admonter Kalbling]]s. Nach Süden hin fallen die Wände der Gruppe zur Flitzenalm ab.
 
Ein besonders beliebter Kletterberg ist der Kalbling, auch wegen des einfachen Zugangs über die [[Oberst-Klinke-Hütte]] und vor allem wegen der berühmten Kletterrouten der West- und Südwand. Über den Normalweg ist der Gipfel des Kalbling relativ leicht von erfahrenen Bergwanderern zu ersteigen. Im Westen schließt der 2 011 m ü. A. hohe [[Kreuzkogel]] die Admonter Reichenstein-Gruppe ab. Zu Füßen dieses Gipfels liegt die Marktgemeinde Admont. Der Übergang vom [[Kreuzkogel (Admont)|Kreuzkogel]] zum Kalbling über den aussichtsreichen Riffelgrat sollte nur von erfahrenen Bergwanderern begangen werden.  


Neben weiteren Erhebungen zählt  der [[Hahnstein]] mit 1 697 m ü. A. zu dieser Gebirgsgruppe.
Neben weiteren Erhebungen zählt  der [[Hahnstein]] mit 1 697 m ü. A. zu dieser Gebirgsgruppe.


=== Almen ===
=== Almen ===
: Vordere Fitzenalm
* [[Vordere Flitzenalm]], [[Hintere Flitzenalm]], [[Sieglalm (Kaiserau)|Sieglalm]] und [[Scheiblegger Hochalm]];
: Hintere Fitzenalm
: Sieglalm
: [[Scheibleggerhochalm]]


=== Höhlen ===
=== Höhlen ===
* [[Plattenschrofenschacht]]
* [[Plattenschrofenschacht]]
== Alpinismus ==
[[Datei:Admonter Reichensteingruppe um 1915.jpg|thumb|Die Admonter Reichensteingruppe um 1915.]]
Wie den digitalisierten Zeitschriften der Österreichischen Nationalbibliothek ([[ANNO]]) zu entnehmen ist, waren die Berge der Ödstein- und Reichensteingruppe in den ersten Jahrzehnten des [[20. Jahrhundert]]s beliebte Wochenendziele für Wiener Alpinisten. Man fuhr mit dem Nachtzug von Freitag auf Samstag zum [[Bahnhof Johnsbach]] an der [[Enns]], unternahm eine Bergtour und kehrte mit dem Abendzug am Sonntag wieder nach Wien zurück.


== Bilder ==
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== Weblinks ==
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* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E485857%7E408152%7E496232%7E404215%7E%40490112%7C405985%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496  AMap]
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* [http://www.alpintouren.com/AT2006/ Alpintouren.com - in der ''Toursuche'' die Region ''Steiermark'' und ''Gesäuse'' eingeben]
* [https://www.alpintouren.com/de/touren/wandern/tourbeschreibung/tourdaten_23736.html Alpintouren.com]
* [http://www.wissenswertes.at/index.php?id=schwierigkeitsgrad Erläuterung zu den Schwierigkeitsgraden beim Klettern]


== Quellen ==
== Quellen ==
* EnnstalWiki-Artikel [[Gesäuse]]
* [[EnnstalWiki]]-Artikel [[Gesäuse]]
* {{wikipedia-de|Gesäuse|Gesäuse}}
* {{wikipedia-de|Gesäuse|Gesäuse}}
{{Quelle AMap}}
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Admont]]
[[Kategorie:Johnsbach]]
[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Landschaft]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Grauwackenzone]]
[[Kategorie:Ennstaler Alpen]]
[[Kategorie:Ennstaler Alpen|!]
[[Kategorie:Gesäuse]]
[[Kategorie:Gesäuse]]
[[Kategorie:Admont]]
[[Kategorie:Nationalpark Gesäuse]]
[[Kategorie:Nationalpark Gesäuse]]

Aktuelle Version vom 31. August 2026, 08:09 Uhr

Die Admonter Reichensteingruppe von der Kaiserau.

Die Admonter Reichensteingruppe ist eine Gebirgsgruppe im Gesäuse.

Geografie

Die Reichensteingruppe erhebt sich südlich der Enns vom Gesäuseeingang bis an die südliche Grenze des Marktgemeindegebiets von Admont. Von der Hochtorgruppe im Osten wird sie durch das schluchtartige Johnsbachtal getrennt.

Die Admonter Reichensteingruppe 1957: links über Mitte: Admonter Reichenstein, links oben: Gößeck, rechts im Dunst: Paltental.

Der östlichste Gipfel ist das Totenköpfl, knapp westlich davon liegt der höchste Gipfel der Gruppe, der 2 251 m ü. A. hohe Admonter Reichenstein. Direkt auf den Gipfel gibt es keinen alpinen Steig, ein solcher führt südlich des Gipfels in Westostrichtung vorbei. Stützpunkt für den Anstieg ist die südlich auf der Treffner Alm gelegene Mödlinger Hütte. Durch die Wildscharte getrennt folgen westlich die Gipfel des 2 247 m ü. A. hohen Sparafeld und des 2 196 m ü. A. hohen Admonter Kalblings. Nach Süden hin fallen die Wände der Gruppe zur Flitzenalm ab.

Ein besonders beliebter Kletterberg ist der Kalbling, auch wegen des einfachen Zugangs über die Oberst-Klinke-Hütte und vor allem wegen der berühmten Kletterrouten der West- und Südwand. Über den Normalweg ist der Gipfel des Kalbling relativ leicht von erfahrenen Bergwanderern zu ersteigen. Im Westen schließt der 2 011 m ü. A. hohe Kreuzkogel die Admonter Reichenstein-Gruppe ab. Zu Füßen dieses Gipfels liegt die Marktgemeinde Admont. Der Übergang vom Kreuzkogel zum Kalbling über den aussichtsreichen Riffelgrat sollte nur von erfahrenen Bergwanderern begangen werden.

Neben weiteren Erhebungen zählt der Hahnstein mit 1 697 m ü. A. zu dieser Gebirgsgruppe.

Almen

Höhlen

Alpinismus

Die Admonter Reichensteingruppe um 1915.

Wie den digitalisierten Zeitschriften der Österreichischen Nationalbibliothek (ANNO) zu entnehmen ist, waren die Berge der Ödstein- und Reichensteingruppe in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts beliebte Wochenendziele für Wiener Alpinisten. Man fuhr mit dem Nachtzug von Freitag auf Samstag zum Bahnhof Johnsbach an der Enns, unternahm eine Bergtour und kehrte mit dem Abendzug am Sonntag wieder nach Wien zurück.

Bilder

Weblinks

Quellen