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'''Sunk''' ist ein [[Flurname]] in [[Hohentauern]] im [[Bezirk Murtal]].
[[Datei:Sunk-0395-2022-06-26.jpg |thumb|Sunk]]
'''Sunk''' ist ein [[Flurname]] in [[Hohentauern]] im [[Bezirk Murau]].


== Geografie ==
== Geografie ==
Südlich von [[Trieben]], im [[Wolfsgraben]], zweigt nach etwa drei Kilometern (gemessen von der Stadtmitte von Trieben) ein Tal beim Wasserkraftwerk [[Triebenbach]] nach Südwesten ab. Dieses Tal trägt den Flurnamen Sunk. Nordwestlich erhebt sich die Sunkmauer, südöstlich die Geißmauer. Südlich der Gaißmauer im Bereich der Kreutbauernalm sowie am südwestlichen Ende der Sunk in der Ortschaft "Bergbau" auf 1 161 m ü. A. befanden sich Bergwerke.
Südlich von [[Trieben]], im [[Wolfsgraben]], zweigt nach etwa drei Kilometern (gemessen von der Stadtmitte von Trieben) ein Tal beim [[Kraftwerk Sunkbach|Wasserkraftwerk Sunkbach]] beim [[Triebenbach]] nach Südwesten ab. Dieses Tal trägt den Flurnamen Sunk. Nordwestlich erhebt sich die Sunkmauer, südöstlich die Geißmauer. Südlich der Gaißmauer im Bereich der Kreutbauernalm sowie am südwestlichen Ende der Sunk in der Ortschaft "Bergbau" auf 1 161 m ü. A. befanden sich Bergwerke. Am Talanfang bei Hohentauern steht das [[Kraftwerk Helleralm|Wasserkraftwerk Helleralm]]. Beide Kraftwerke gehören zum [[Stift Admont]].


== Geologie ==
== Geologie ==
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Am Ende des [[19. Jahrhundert]]s sorgte der [[Magnesit]]- und der [[Graphit]]-Bergbau im Ortsteil Bergbau, mit Weiterverarbeitung im [[RHI Magnesita-Werk Trieben|Magnesitwerk Trieben]], für einen Aufschwung. [[1991]] wurde er aber wegen billigerer Konkurrenz aus anderen Ländern eingestellt. [[2013]] wurde der Magnesitabbau probeweise wieder aufgenommen.<ref>[https://steiermark.orf.at/v2/news/stories/2593025/  steiermark.orf.at], Bergbau in Hohentauern wieder aufgenommen. In: ORF.at, 15. Juli 2013.</ref>
Am Ende des [[19. Jahrhundert]]s sorgte der [[Magnesit]]- und der [[Graphit]]-Bergbau im Ortsteil Bergbau, mit Weiterverarbeitung im [[RHI Magnesita-Werk Trieben|Magnesitwerk Trieben]], für einen Aufschwung. Eine der frühen Besitzerfamilien des Bergbaus war die Familie [[Miller Ritter von Hauenfels]]. Emmerich Miller Ritter von Hauenfels verkaufte [[1906]] den Bergbau an Franz, Rudolf, Alfred und Hugo [[Mayr-Melnhof (Familie)|Mayr von Melnhof]] und Marie
Gauss, geborene Mayr von Melnhof.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=bom&datum=19060805&query=%22Miller+Ritter+von+Hauenfels.%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "Die Bombe", Ausgabe vom 5. August 1906, Seite 6</ref>
 
[[1991]] wurde der Bergbau wegen billigerer Konkurrenz aus anderen Ländern eingestellt. [[2013]] wurde der Magnesitabbau probeweise wieder aufgenommen.<ref>[https://steiermark.orf.at/v2/news/stories/2593025/  steiermark.orf.at], Bergbau in Hohentauern wieder aufgenommen. In: ORF.at, 15. Juli 2013.</ref>


In der Ausgabe der "Tagespost Graz" vom [[7. November]] [[1873]] steht zu lesen:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&datum=18731107&query=%22Sunk%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "Tagespost Graz", Ausgabe vom 7. November 1873, Seite 11</ref>
In der Ausgabe der "Tagespost Graz" vom [[7. November]] [[1873]] steht zu lesen:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&datum=18731107&query=%22Sunk%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "Tagespost Graz", Ausgabe vom 7. November 1873, Seite 11</ref>
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''Erwähnt sei noch, daß Bestl, ein ruhiger, fleißiger Bursche, mit einem Briefe in der Tasche zum Postamte Trieben wollte. Vor kurzer Zeit diente Bestl beim Militär. Die Bergungs­arbeiten gestalteten sich sehr schwierig und bei dem gestern abends herrschenden Tauwetter konnte man nicht wissen, ob von der Hohen Wand nicht noch eine Lawine kommt. Die Herren Bürgermeister Gasteiner, Ingenieur Grünner und Berg­verwalter Wenger verdienen nebst der Mannschaft das größte Lob für die anstrengenden Bemühungen um die Bergung der Leiche.</blockquote>
''Erwähnt sei noch, daß Bestl, ein ruhiger, fleißiger Bursche, mit einem Briefe in der Tasche zum Postamte Trieben wollte. Vor kurzer Zeit diente Bestl beim Militär. Die Bergungs­arbeiten gestalteten sich sehr schwierig und bei dem gestern abends herrschenden Tauwetter konnte man nicht wissen, ob von der Hohen Wand nicht noch eine Lawine kommt. Die Herren Bürgermeister Gasteiner, Ingenieur Grünner und Berg­verwalter Wenger verdienen nebst der Mannschaft das größte Lob für die anstrengenden Bemühungen um die Bergung der Leiche.</blockquote>


== Bildergalerie ==
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Datei:Sunk-0389-2022-06-26.jpg|Forstweg
Datei:Sunk-0385-2022-06-26.jpg|Sunkmauer
Datei:Sunk-0371-2022-06-26.jpg|Jagdhaus
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=== weitere Bilder ===
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== Weblink ==
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/14.4792,47.4548/zoom/14.7 AMap], aktualisierter Datenlink 19. Oktober 2025
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Landschaft]]
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[[Kategorie:Flurname]]
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[[Kategorie:Bergbau]]
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[[Kategorie:Bezirk Murtal]]
[[Kategorie:Bezirk Murau]]
[[Kategorie:Hohentauern]]
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[[Kategorie:Ereignis]]
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[[Kategorie:Unglück]]
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[[Kategorie:Lawine]]
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