Notgasse: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „““ durch „"“
 
(6 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Notgasse 66748 2014-07-09.JPG|thumb|die Notgasse]]
[[Datei:Notgasse 66748 2014-07-09.JPG|thumb|die Notgasse]]
Die '''Notgasse''' ist eine Schlucht im [[Kemetgebirge]], einem Teilgebirge des [[Dachsteingebirge]]s. Sie weist Petroglyphen (Felsritzungen) auf und gehör zum UNESCO-Welterbe [[Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein-Salzkammergut]].  
Die '''Notgasse''' ist eine Schlucht im [[Kemetgebirge]], einem Teilgebirge des [[Dachsteingebirge]]s. Sie weist Petroglyphen (Felsritzungen) auf und gehört sowohl zum UNESCO-Welterbe [[Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein-Salzkammergut]] als auch zum [[Europaschutzgebiet Steirisches Dachsteinplateau]].  


== Geografie ==
== Geografie ==
Zeile 14: Zeile 14:
Die [[Karst]]<nowiki>schlucht</nowiki> ist zu Fuß über zum Teil unmarkierte, steinige und schmale Steige von der [[Brünnerhütte]] auf dem Stoderzinken leicht abwärts gehend erreichbar. Die Felsritzerbilder liegen oft tiefer als man erwartet, weil der Boden im Lauf der Jahrhunderte durch herabfallendes Material heute höher ist als zu jener nicht genau bekannten Zeit, zu der die Felsritzerbilder entstanden.
Die [[Karst]]<nowiki>schlucht</nowiki> ist zu Fuß über zum Teil unmarkierte, steinige und schmale Steige von der [[Brünnerhütte]] auf dem Stoderzinken leicht abwärts gehend erreichbar. Die Felsritzerbilder liegen oft tiefer als man erwartet, weil der Boden im Lauf der Jahrhunderte durch herabfallendes Material heute höher ist als zu jener nicht genau bekannten Zeit, zu der die Felsritzerbilder entstanden.


Es ist die berühmteste Fundstelle nach der Beschreibung von [[Franz Mandl]]. Man sieht am deutlichsten im linken Teil eine zweiholmige Leiter mit neun Sprossen, am linken unteren Ende ein Pentagramm. Auch ein verwittertes Kreuz ist zu sehen sowie im rechten Teil „das Weltbild", wie die Darstellung im zweiten Bild (Mandl 95) genannt wird.
Es ist die berühmteste Fundstelle nach der Beschreibung von [[Franz Mandl junior]]. Man sieht am deutlichsten im linken Teil eine zweiholmige Leiter mit neun Sprossen, am linken unteren Ende ein Pentagramm. Auch ein verwittertes Kreuz ist zu sehen sowie im rechten Teil "das Weltbild", wie die Darstellung im zweiten Bild (Mandl 95) genannt wird.


Die Deutung der Symbole ist eine Wissenschaft für sich: die Symbole sind nur deshalb einigermaßen enträtselbar, weil sie wie oben erwähnt an vielen Stellen in Europa zu finden sind.
Die Deutung der Symbole ist eine Wissenschaft für sich: die Symbole sind nur deshalb einigermaßen enträtselbar, weil sie wie oben erwähnt an vielen Stellen in Europa zu finden sind.
Zeile 23: Zeile 23:


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
<gallery>
<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200">  
Datei:Notgasse 66749 2014-07-09.JPG|Felsritzbilder
Datei:Notgasse 66749 2014-07-09.JPG|Felsritzbilder
Datei:Notgasse 66750 2014-07-09.JPG|Felsritzbilder
Datei:Notgasse 66750 2014-07-09.JPG|Felsritzbilder
Zeile 31: Zeile 31:
{{Bildkat}}
{{Bildkat}}
== Weblink ==
== Weblink ==
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E432161%7E398652%7E437285%7E396588%7E%40434622%7C397636%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1291%7E520 AMap]
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.7951,47.4776/zoom/15.7 AMap], aktualisierter Datenlink 9. Jänner 2024
 
==Quellen==
==Quellen==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgasse_und_Riesgasse Notgasse und Riesgasse]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Notgasse_und_Riesgasse Notgasse und Riesgasse]
* Mandl, Franz: Band 1: [[Dachstein Vier jahrtausende Almen Band 1]], [[ANISA Verein für alpine Forschung|Verein ANISA]], Gröbming 1966, S. 151 u.a.
* Mandl junior, Franz: Band 1: [[Dachstein vier Jahrtausende Almen Band 1]], [[ANISA Verein für alpine Forschung|Verein ANISA]], Gröbming 1966, S. 151 u.a.
* Mandl, Franz: Band 2: [[Dachstein Vier jahrtausende Almen Band 2]], Verein ANISA, Gröbming 1998, S. 110
* Mandl junior, Franz: Band 2: [[Dachstein vier Jahrtausende Almen Band 2]], Verein ANISA, Gröbming 1998, S. 110
* [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/Hoehle_025_0150-0155.pdf Landesmuseum ]
* [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/Hoehle_025_0150-0155.pdf Landesmuseum ]
* [https://gis.stmk.gv.at/wgportal/atlasmobile/map/Fachkarten/Flora%20und%20Fauna?presentation=nix,dvg_naturr%C3%A4umliche_schutzgebiete/ndm GIS Steiermark Naturdenkmale]
* [https://gis.stmk.gv.at/wgportal/atlasmobile/map/Fachkarten/Flora%20und%20Fauna?presentation=nix,dvg_naturr%C3%A4umliche_schutzgebiete/ndm GIS Steiermark Naturdenkmale]
Zeile 42: Zeile 43:


[[Kategorie:Gröbming]]
[[Kategorie:Gröbming]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Tal]]
[[Kategorie:Tal]]
[[Kategorie:Schlucht]]
[[Kategorie:Schlucht]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]