Mitterberg: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Geografische Lage ===
=== Geografische Lage ===
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Das Gemeindegebiet von Mitterberg im Nordwesten der [[Steiermark]] erstreckte sich über den [[Mitterberg (Mitterberg)|gleichnamigen Hügelzug]] in der Mittel des [[Ennstal]]-Bodens. Das Gemeindegebiet liegt zwischen der im Südosten fließenden [[Enns]] und der im Nordosten verlaufenden [[B&nbsp;320 Ennstal Straße]]. Im nördlichsten Ortsteil [[Tipschern]] führt die [[L 729 Pass-Stein-Straße]] auf den [[Pass Stein]], über den man zum [[Salza-Stausee]] und in weiterer Folge nach [[Bad Mitterndorf]] gelangt. Diese Straße ist jedoch für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Das Gemeindegebiet von Mitterberg im Nordwesten der [[Steiermark]] erstreckte sich über den [[Mitterberg (Mitterberg)|gleichnamigen Hügelzug]] in der Mittel des [[Ennstal]]-Bodens. Das Gemeindegebiet liegt zwischen der im Südosten fließenden [[Enns]] und der im Nordosten verlaufenden [[B&nbsp;320 Ennstal Straße]]. Im nördlichsten Ortsteil [[Tipschern]] führt die [[L&nbsp;729 Pass-Stein-Straße]] auf den [[Pass Stein]], über den man zum [[Salza-Stausee]] und in weiterer Folge nach [[Bad Mitterndorf]] gelangt. Diese Straße ist jedoch für den motorisierten Verkehr gesperrt.


Es gab keine eigentliches Gemeindezentrum. Daher tendierten die Einwohner der einzelnen Ortsteile zu den Nachbargemeinden.
Es gab keine eigentliches Gemeindezentrum. Daher tendierten die Einwohner der einzelnen Ortsteile zu den Nachbargemeinden.


Im Nordwesten fließt der Titschenbacher Bach, der in den Gröbminger Bach mündet, der im Norden des Gemeindegebiets in die [[Salza (Sankt Martin am Grimming)|Salza]] mündet, die im Südosten entlang der Gemeindegrenze fließt.
Im Nordwesten fließt der Titschenbacher Bach, der in den Gröbminger Bach mündet, der im Norden des Gemeindegebiets in den [[Salzabach]] mündet, die im Südosten entlang der Gemeindegrenze fließt.


[[Datei:Ennstalblick110727wiki.jpg|thumb|Blick auf das weite Gemeindegebiet im Ennstal.]]
[[Datei:Ennstalblick110727wiki.jpg|thumb|Blick auf das weite Gemeindegebiet im Ennstal.]]
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Um [[1170]] stiftete der landesfürstliche Ministeriale Pabo von Kienach bei [[Irdning]] dem [[Benediktinerstift Admont]] eine halbe Hube zu "Mittrenberc". Es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der damals nur 1,5 Meter über der [[Enns]]niederung liegenden Siedlung am Rande des [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterbergs]]. Auf ihm entstanden im Laufe der Zeit weitere Siedlungen, meist Dorf, Berg oder Bühel genannt: [[Gersdorf]] (um [[1350]] Gerolczdorf), [[Krottendorf]] ([[1378]]), [[Unterlengdorf]] ([[1367]]), [[Berg (Mitterber)|Berg]] um [[1360]] genannt und das schon 1074 und [[1087]] erwähnte "Gerichsperch" oder Besenbühel ([[1289]]), [[Tipschern]] ([[1357]], [[Matzling]] mit unechter ing-Silbe (um 1360 Maezlingarn), [[Zierting]] mit echter ing-Silbe ([[1357]] "Zuerting").  
Um [[1170]] stiftete der landesfürstliche Ministeriale Pabo von Kienach bei [[Irdning]] dem [[Benediktinerstift Admont]] eine halbe Hube zu "Mittrenberc". Es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der damals nur 1,5 Meter über der [[Enns]]niederung liegenden Siedlung am Rande des [[Mitterberg (Mitterberg)|Mitterbergs]]. Auf ihm entstanden im Laufe der Zeit weitere Siedlungen, meist Dorf, Berg oder Bühel genannt: [[Gersdorf]] (um [[1350]] Gerolczdorf), [[Krottendorf]] ([[1378]]), [[Unterlengdorf]] ([[1367]]), [[Berg (Mitterber)|Berg]] um [[1360]] genannt und das schon 1074 und [[1087]] erwähnte "Gerichsperch" oder Besenbühel ([[1289]]), [[Tipschern]] ([[1357]], [[Matzling]] mit unechter ing-Silbe (um 1360 Maezlingarn), [[Zierting]] mit echter ing-Silbe ([[1357]] "Zuerting").  


Alle diese Orte sind aus einem einzigen Hof hervorgegangen und umfassten nur wenige Gehöfte. Das deutet auf eine frühe Urbarmachung des Mitterberges hin, der nicht nur für Viehzucht, sondern auch für Ackerbau genutzt wurde. Nach den urbarialen Abgaben war der Flachsbau weit verbreitet. Grundherrschaftlich war der Mitterberg zersplittert. Fast jeder landesfürstliche Dienstmann des Ennstales hatte hier Besitz. Auch die Kirche mit dem [[swiki:Erzbischof]] von Salzburg, den [[swiki:Bischöfe vom Chiemsee|swiki:Bischöfen von Chiemsee]] und Seckau und der Äbtissin von Traunkirchen sowie der Pfarrer von [[Gröbming]] erlangte hier Urbarleute. Als das Benediktinerstift Admont [[1357]] von der Familie der [[Payr]] deren Rechte auf [[Gstatt]] erwarb, konnte es seinen Einfluss im oberen Ennstal weiter ausbauen. Gstatt wurde eigene Propstei, jedoch konnte das Stift das Gut am Urfahr bei Gstatt erst [[1386]] erwerben.  
Alle diese Orte sind aus einem einzigen Hof hervorgegangen und umfassten nur wenige Gehöfte. Das deutet auf eine frühe Urbarmachung des Mitterberges hin, der nicht nur für Viehzucht, sondern auch für Ackerbau genutzt wurde. Nach den urbarialen Abgaben war der Flachsbau weit verbreitet. Grundherrschaftlich war der Mitterberg zersplittert. Fast jeder landesfürstliche Dienstmann des Ennstales hatte hier Besitz. Auch die Kirche mit dem [[swiki:Erzbischof]] von Salzburg, den [[swiki:Bischof von Chiemsee|swiki:Bischöfen von Chiemsee]] und Seckau und der Äbtissin von Traunkirchen sowie der Pfarrer von [[Gröbming]] erlangte hier Urbarleute. Als das Benediktinerstift Admont [[1357]] von der Familie der [[Payr]] deren Rechte auf [[Gstatt]] erwarb, konnte es seinen Einfluss im oberen Ennstal weiter ausbauen. Gstatt wurde eigene Propstei, jedoch konnte das Stift das Gut am Urfahr bei Gstatt erst [[1386]] erwerben.  


=== Wappen ===
=== Wappen ===
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=== Fremdenverkehr ===
=== Fremdenverkehr ===
Die kleine Gemeinde ist dank ihrer günstigen klimatischen Lage und ihrer landschaftlichen Reize ein beliebtes Ferien- und Erholungsgebiet; ihr wurde das Prädikat "Heilklimatischer [[Kurort]]" verliehen<ref>Quelle  www.istsuper.com/fileadmin/gemeinden/groebming/dokumente/groebming-buch-1.pdf Buch: Gröbming, eine blühende Marktgemeinde, war bei einer Überprüfung am 09. Juni 2022 nicht mehr abrufbar</ref>.
Die kleine Gemeinde ist dank ihrer günstigen klimatischen Lage und ihrer landschaftlichen Reize ein beliebtes Ferien- und Erholungsgebiet; ihr wurde das Prädikat "Heilklimatischer [[Kurort]]" verliehen<ref>Quelle  www.istsuper.com/fileadmin/gemeinden/groebming/dokumente/groebming-buch-1.pdf Buch: Gröbming, eine blühende Marktgemeinde, war bei einer Überprüfung am 09. Juni 2022 nicht mehr abrufbar</ref>.
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 
=== Ansässige Unternehmen ===
* [[Campingplatz Pürcherhof]]
<!-- ===Medien === -->
<!-- ===Medien === -->
<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Ort]]
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