Volksschule Liezen: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
In einer Kirchenrechnung aus dem Jahr [[1622]] wird die Schule erstmals erwähnt. In den folgenden Jahrzehnten wird sie in verschiedenen angemietete Lokalitäten untergebracht, zuletzt bei Kink (früher Schragl, Admonter Straße). [[1785]] verkaufte das [[Augustiner Chorherrenstift Rottenmann]] das [[Kremerhaus]] bei der Kirche als Schul- und Mesnerhaus an die Gemeinde Liezen. Ein zusätzliches Klassenzimmer wurde im Haus vulgo Neuwirt (heute [[Rathaus Liezen|Rathaus]]) benutzt. Das Schul- und Mesnerhaus wurde 1983 abgetragen. | In einer Kirchenrechnung aus dem Jahr [[1622]] wird die Schule erstmals erwähnt. In den folgenden Jahrzehnten wird sie in verschiedenen angemietete Lokalitäten untergebracht, zuletzt bei Kink (früher Schragl, Admonter Straße). [[1785]] verkaufte das [[Augustiner-Chorherrenstift Rottenmann]] das [[Kremerhaus]] bei der Kirche als Schul- und Mesnerhaus an die Gemeinde Liezen. Ein zusätzliches Klassenzimmer wurde im Haus vulgo Neuwirt (heute [[Rathaus Liezen|Rathaus]]) benutzt. Das Schul- und Mesnerhaus wurde 1983 abgetragen. | ||
Doch die steigende Zahl der Schüler machte einen Neubau südlich des heutigen Rathauses (das spätere Arbeitsamt) notwendig. Die Eröffnung fand am [[24. Mai]] [[1881]] statt. Das Gebäude bestand aus zwei großen Zimmer für je 80 Kinder. Die Baukosten betrugen 5.000 [[swiki:Gulden]]. | Doch die steigende Zahl der Schüler machte einen Neubau südlich des heutigen Rathauses (das spätere Arbeitsamt) notwendig. Die Eröffnung fand am [[24. Mai]] [[1881]] statt. Das Gebäude bestand aus zwei großen Zimmer für je 80 Kinder. Die Baukosten betrugen 5.000 [[swiki:Gulden]]. | ||
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Auf dem von Dr. Zerza [[1901]] angekauften Baugrund (Ecke Kulturhausstraße/Hauptstraße) wurde [[1904]] mit dem Bau einer noch größeren Schule begonnen. Diese konnte am [[14. Oktober]] [[1905]] eröffnet werden. Darin gab es fünf Klassenräume für ca. 300 Schüler und einer Schulleiterwohnung. Die im ehemaligen Schulgebäude Hauptstraße 14 freigewordenen Räume vermietete die Gemeinde an die Post. | Auf dem von Dr. Zerza [[1901]] angekauften Baugrund (Ecke Kulturhausstraße/Hauptstraße) wurde [[1904]] mit dem Bau einer noch größeren Schule begonnen. Diese konnte am [[14. Oktober]] [[1905]] eröffnet werden. Darin gab es fünf Klassenräume für ca. 300 Schüler und einer Schulleiterwohnung. Die im ehemaligen Schulgebäude Hauptstraße 14 freigewordenen Räume vermietete die Gemeinde an die Post. | ||
Ab 1945 gab es sieben Klassen mit rund 400 Schülern und nur ein Jahr später bereits zehn Klassen mit 480 Schüler. 1946/47 wurde die Schulleiterwohnung in Räume für Unterrichtszwecke umgebaut. 1949 erhielt die Schule einen Anbau, der unter anderem durch den Verkauf der [[ | Ab 1945 gab es sieben Klassen mit rund 400 Schülern und nur ein Jahr später bereits zehn Klassen mit 480 Schüler. 1946/47 wurde die Schulleiterwohnung in Räume für Unterrichtszwecke umgebaut. 1949 erhielt die Schule einen Anbau, der unter anderem durch den Verkauf der [[Hinteregg]] finanziert worden war. Die bis 1949 als gemischte Volksschule geführte Schule wurde in eine Knaben- und Mädchenvolksschule geteilt. 1961 wurde ein zweiter Anbau errichtet. | ||
Ein durch Schweißarbeiten am [[24. Mai]] [[1967]] um 11 Uhr ausgebrochener [[Brände im Ennstal|Brand]] in der Mansardenwohnung vernichtete den ganzen Dachstuhl. | Ein durch Schweißarbeiten am [[24. Mai]] [[1967]] um 11 Uhr ausgebrochener [[Brände im Ennstal|Brand]] in der Mansardenwohnung vernichtete den ganzen Dachstuhl. | ||
Ab dem Schuljahr 1980/81 führte die Knabenvolksschule die offizielle Bezeichnung Volksschule I und die Mädchenvolksschule die Bezeichnung Volksschule II. Ab 1999 wurden die Schulen wieder zu einer einheitlichen Schule zusammengelegt. | Ab dem Schuljahr 1980/81 führte die Knabenvolksschule die offizielle Bezeichnung Volksschule I und die Mädchenvolksschule die Bezeichnung Volksschule II. Ab 1999 wurden die Schulen wieder zu einer einheitlichen Schule zusammengelegt. | ||
== Persönlichkeiten == | |||
* Schulrat [[Margarete Aigner]] verbrachte ein Jahr als Schülerin an der Volksschule | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
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* [http://www.liezen.at/de/stadtchronik/einrichtungen_institutionen/volksschule.html www.liezen.at/de/stadtchronik] | * [http://www.liezen.at/de/stadtchronik/einrichtungen_institutionen/volksschule.html www.liezen.at/de/stadtchronik] | ||
[[Kategorie:Bildung]] | [[Kategorie:Bildung]] | ||
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[[Kategorie:Liezen]] | [[Kategorie:Liezen]] | ||