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Hofrätin Oberstudienrätin Mag<sup>a</sup> Dr. '''Ulrike Pieslinger''' (* [[1959]]) war von [[1. Dezember]] [[2012]] bis [[2025]] Direktorin des [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Stainach|Bundesgymnasiums und Bundesreagymnasiums Stainach]] in [[Stainach]]. Sie folgte auf Hofrätin Mag.<sup>a</sup> Dr. [[Maria Haindl]], die in den Ruhestand trat. | |||
== Karriere == | == Karriere == | ||
Die Pädagogin entstammt einer Lehrerfamilie. Beide Elternteile waren damals in Eisenerz in diesem Beruf tätig. Ulrike Pieslinger besuchte dort auch die Volksschule und trat nach der Hauptschule, die sie in Judendorf-Straßengel besuchte, in das Eggenberger Gymnasium der Schulschwestern ein, wo sie 1978 maturierte. Es folgte ein Lehramtsstudium in Deutsch und Englisch an der Karl-Franzens-Universität Graz mit Erlangen des Magister-Diploms, dem sie ein Doktoratsstudium in Allgemeiner Pädagogik mit der Dissertation zum Thema | Die Pädagogin entstammt einer Lehrerfamilie. Beide Elternteile waren damals in Eisenerz in diesem Beruf tätig. Ulrike Pieslinger besuchte dort auch die Volksschule und trat nach der Hauptschule, die sie in Judendorf-Straßengel besuchte, in das Eggenberger Gymnasium der Schulschwestern ein, wo sie [[1978]] maturierte. Es folgte ein Lehramtsstudium in Deutsch und Englisch an der Karl-Franzens-Universität Graz mit Erlangen des Magister-Diploms, dem sie ein Doktoratsstudium in Allgemeiner Pädagogik mit der Dissertation zum Thema "Lehrer-/Schülerverhältnis" anschloss. | ||
Zu unterrichten begann sie 1986 am Gymnasium des Stiftes Rein und bereits 1991 führte sie ihr Berufsweg an das Stainacher BG/BRG, nachdem sie ihrem Mann Mag. Dr. Herwig Pieslinger, damals bereits Lehrer an der [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein|Höheren Bundeslehranstalt Raumberg]], ins [[Ennstal]] gefolgt war. An der Stainacher Schule wurde ihr bereits früh Verantwortung als Schülerberaterin neben ihrer Unterrichtstätigkeit übertragen. Ihre durch das spezielle Studium ausgeprägte Sensibilität für Schülerprobleme und benötigte Hilfestellungen ließ sie zur anerkannten Begleiterin der jungen Menschen werden. Ihre Stellvertreterin als Direktorin ist OStR Mag. Maria-Luise Schwab. | Zu unterrichten begann sie [[1986]] am Gymnasium des Stiftes Rein und bereits [[1991]] führte sie ihr Berufsweg an das Stainacher BG/BRG, nachdem sie ihrem Mann Mag. Dr. Herwig Pieslinger, damals bereits Lehrer an der [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein|Höheren Bundeslehranstalt Raumberg]], ins [[Ennstal]] gefolgt war. An der Stainacher Schule wurde ihr bereits früh Verantwortung als Schülerberaterin neben ihrer Unterrichtstätigkeit übertragen. Ihre durch das spezielle Studium ausgeprägte Sensibilität für Schülerprobleme und benötigte Hilfestellungen ließ sie zur anerkannten Begleiterin der jungen Menschen werden. Ihre Stellvertreterin als Direktorin ist OStR Mag. Maria-Luise Schwab. | ||
Direktorin Hofrätin Ulrike Pieslinger ist sehr stolz auf ihre Schule, die Generationen von Absolventen hervorgebracht hat, die erfolgreich im Leben stehen. Ulrike Pieslinger leitet das BG/BRG Stainach als zweite Frau in einer Reihe von männlichen Direktoren. | |||
Mit Ende des Schuljahres [[2024]]/2025 ging Pieslinger nach 35 Jahren im Schuldienst in Pension.<ref>[https://www.kleinezeitung.at/steiermark/ennstal/19188298/abschied-nach-35-jahren-in-schuljahren-werde-ich-wohl-weiter-denken kleinezeitung.at], 21. Dezember 2024: Abschied nach 35 Jahren: "In Schuljahren werde ich wohl weiterhin denken"</ref> | |||
== Ehrung == | |||
Am [[11. Juli]] 2022 wurde ihr in der Bildungsdirektion Graz von Elisabeth Meixner der Titel "Hofrätin" verliehen. | |||
== Quellen == | |||
* {{Quelle ET|14. Dezember 2012 und 14. Juli 2022}} | |||
=== Einzelnachweis === | |||
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Aktuelle Version vom 4. Juni 2026, 17:10 Uhr

Hofrätin Oberstudienrätin Maga Dr. Ulrike Pieslinger (* 1959) war von 1. Dezember 2012 bis 2025 Direktorin des Bundesgymnasiums und Bundesreagymnasiums Stainach in Stainach. Sie folgte auf Hofrätin Mag.a Dr. Maria Haindl, die in den Ruhestand trat.
Karriere
Die Pädagogin entstammt einer Lehrerfamilie. Beide Elternteile waren damals in Eisenerz in diesem Beruf tätig. Ulrike Pieslinger besuchte dort auch die Volksschule und trat nach der Hauptschule, die sie in Judendorf-Straßengel besuchte, in das Eggenberger Gymnasium der Schulschwestern ein, wo sie 1978 maturierte. Es folgte ein Lehramtsstudium in Deutsch und Englisch an der Karl-Franzens-Universität Graz mit Erlangen des Magister-Diploms, dem sie ein Doktoratsstudium in Allgemeiner Pädagogik mit der Dissertation zum Thema "Lehrer-/Schülerverhältnis" anschloss.
Zu unterrichten begann sie 1986 am Gymnasium des Stiftes Rein und bereits 1991 führte sie ihr Berufsweg an das Stainacher BG/BRG, nachdem sie ihrem Mann Mag. Dr. Herwig Pieslinger, damals bereits Lehrer an der Höheren Bundeslehranstalt Raumberg, ins Ennstal gefolgt war. An der Stainacher Schule wurde ihr bereits früh Verantwortung als Schülerberaterin neben ihrer Unterrichtstätigkeit übertragen. Ihre durch das spezielle Studium ausgeprägte Sensibilität für Schülerprobleme und benötigte Hilfestellungen ließ sie zur anerkannten Begleiterin der jungen Menschen werden. Ihre Stellvertreterin als Direktorin ist OStR Mag. Maria-Luise Schwab.
Direktorin Hofrätin Ulrike Pieslinger ist sehr stolz auf ihre Schule, die Generationen von Absolventen hervorgebracht hat, die erfolgreich im Leben stehen. Ulrike Pieslinger leitet das BG/BRG Stainach als zweite Frau in einer Reihe von männlichen Direktoren.
Mit Ende des Schuljahres 2024/2025 ging Pieslinger nach 35 Jahren im Schuldienst in Pension.[1]
Ehrung
Am 11. Juli 2022 wurde ihr in der Bildungsdirektion Graz von Elisabeth Meixner der Titel "Hofrätin" verliehen.
Quellen
- "Der Ennstaler", 14. Dezember 2012 und 14. Juli 2022
Einzelnachweis
- ↑ kleinezeitung.at, 21. Dezember 2024: Abschied nach 35 Jahren: "In Schuljahren werde ich wohl weiterhin denken"