Jänner 2019: Unterschied zwischen den Versionen

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===== Montag, [[7. Jänner]] =====  
===== Montag, [[7. Jänner]] =====  
26 Straßen waren im [[Bezirk Liezen]] gesperrt. In [[Hohentauern]] wurde zu Mittag der Katastrophenzustand ausgerufen. Zwei Maschinen des Bundesheeres sind Montagnachmittag vom [Militärflughafen Aigen im Ennstal]] zu Versorgungs- bzw. Erkundungsflügen gestartet.
26 Straßen waren im [[Bezirk Liezen]] gesperrt. In [[Hohentauern]] wurde zu Mittag der Katastrophenzustand ausgerufen. Zwei Maschinen des Bundesheeres sind Montagnachmittag vom [[Militärflughafen Aigen im Ennstal]] zu Versorgungs- bzw. Erkundungsflügen gestartet.


===== Dienstag, [[8. Jänner]] =====  
===== Dienstag, [[8. Jänner]] =====  
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===== Donnerstag, [[10. Jänner]] =====  
===== Donnerstag, [[10. Jänner]] =====  
Die Neuschneemengen seit Jahresbeginn betrugen bis heute in [[Bad Mitterndorf]] rund 280 cm und in [[Ramsau am Dachstein]] rund 170 cm. „''Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen''", sagte Alexander Radlherr von der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] (ZAMG).
Die Neuschneemengen seit Jahresbeginn betrugen bis heute in [[Bad Mitterndorf]] rund 280 cm und in [[Ramsau am Dachstein]] rund 170 cm. "''Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen''", sagte Alexander Radlherr von der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] (ZAMG).


In der Früh gab es rund zehn ausgefallene Trafo-Stationen bei der Energie Steiermark, u. a. für die Stromversorgung im Raum [[Gams bei Hieflau]], [[Gamsforst]] und im [[Krautgraben]] in der Gemeinde [[Landl]].
In der Früh gab es rund zehn ausgefallene Trafo-Stationen bei der Energie Steiermark, u. a. für die Stromversorgung im Raum [[Gams bei Hieflau]], [[Gamsforst]] und im [[Krautgraben]] in der Gemeinde [[Landl]].
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===== Freitag, [[11. Jänner]] =====  
===== Freitag, [[11. Jänner]] =====  
Zahlreiche Straßenverbindungen waren schon seit Tagen gesperrt, unter anderem die [[Pyhrnpass Straße]] zwischen [[Liezen]] und Kirchdorf, die [[Gesäuse Straße]], die [[Untertalstraße]] von Schladming kommend ab [[Gasthof Tetter]] ins [[Untertal (Tal)|Untertal]], die [[Obertalstraße]] von Schladming kommend ab Anwesen [[Windbacherhof]] ins [[Obertal (Tal)|Obertal]], die Gemeindestraße [[Wildalpen]] nach [[Hinterwildalpen]], die [[Lausser Straße]] zwischen Ober- und Unterlaussa, Teile der [[Mooslandlstraße]], die [[Ennstal Straße]] zwischen [[Trautenfels]] und [[Espang]], die Straße zwischen [[Weng im Gesäuse]] und [[St. Gallen]], die [[Loser Panoramastraße]] in [[Altaussee]] ab Kilometer 6 und andere;
Zahlreiche Straßenverbindungen waren schon seit Tagen gesperrt, unter anderem die [[Pyhrnpass Straße]] zwischen [[Liezen]] und Kirchdorf, die [[Gesäuse Straße]], die [[Untertalstraße]] von Schladming kommend ab [[Gasthof Tetter]] ins [[Untertal (Tal)|Untertal]], die [[Obertalstraße]] von Schladming kommend ab Anwesen [[Windbacherhof]] ins [[Obertal (Tal)|Obertal]], die Gemeindestraße [[Wildalpen]] nach [[Hinterwildalpen]], die [[Lausser Straße]] zwischen Ober- und Unterlaussa, Teile der [[Mooslandlstraße]], die [[Ennstal Straße]] zwischen [[Trautenfels]] und [[Espang]], die Straße zwischen [[Weng im Gesäuse]] und [[Sankt Gallen]], die [[Loser Panoramastraße]] in [[Altaussee]] ab Kilometer 6 und andere;


Nach mehreren Tagen Schneefall konnte heute die [[Sölkpassstraße]] in die [[Sölktäler]] zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet werden, nachdem die Ortsteile St. Nikolai im Sölktal, [[Großsölk|Groß]]- und [[Kleinsölk]] tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auch die [[Pyhrnautobahn]] zwischen dem [[Bosrucktunnel]] und der südlichen Mautstelle war nach Angaben der Asfinag wieder befahrbar.
Nach mehreren Tagen Schneefall konnte heute die [[Sölkpassstraße]] in die [[Sölktäler]] zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet werden, nachdem die Ortsteile St. Nikolai im Sölktal, [[Großsölk|Groß]]- und [[Kleinsölk]] tagelang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auch die [[Pyhrnautobahn]] zwischen dem [[Bosrucktunnel]] und der südlichen Mautstelle war nach Angaben der Asfinag wieder befahrbar.
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Die [[Oberst-Klinke-Hütte]] war laut einem Facebook-Bild kaum mehr zu sehen.
Die [[Oberst-Klinke-Hütte]] war laut einem Facebook-Bild kaum mehr zu sehen.


Um 10:15 Uhr ereignete sich ein Unfall eines Flixbusses im Ennstal. Er war bei [[Assach]] von der [[Ennstal Straße]] (B 320) abgekommen und in den Graben gerutscht. Dabei verletzten sich 13 Personen leicht, die inn die Spitäler gebracht wurden. 17 Personen überstanden den Unfall unverletzt. Für die Bergung des Busses musste die B 320 vorübergehend gesperrt werden.  
Um 10:15 Uhr ereignete sich ein Unfall eines Flixbusses im Ennstal. Er war bei [[Assach]] von der [[B 320 Ennstal Straße]] abgekommen und in den Graben gerutscht. Dabei verletzten sich 13 Personen leicht, die inn die Spitäler gebracht wurden. 17 Personen überstanden den Unfall unverletzt. Für die Bergung des Busses musste die B 320 vorübergehend gesperrt werden.  


Wenige Minuten später ging über die gesperrte [[Ramsau]]er [[Dachsteinstraße]] eine Lawine ab.
Wenige Minuten später ging über die gesperrte [[Ramsau]]er [[Dachsteinstraße]] eine Lawine ab.
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'''Lawine verschüttet teilweise ein Hotel in Ramsau am Dachstein'''
'''Lawine verschüttet teilweise ein Hotel in Ramsau am Dachstein'''


In der Nacht von Montag auf Dienstag löste sich auf 2&nbsp;000 [[M ü. A.|m Seehöhe]] die sogenannte Eiskar-Lawine in [[Ramsau am Dachstein]] und donnerte gegen das [[Hotel Pehab-Kirchenwirt]]. Dabei wurde der Speisesaal komplett verschüttet. Es gab keine Verschütteten, aber enormen Sachschaden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs befanden sich etwa 60 Gäste und Personal im Hotel. Da eine weitere Lawine drohte abzugehen, wurde das Ortsgebiet von Ramsau am Dachstein gesperrt und war Dienstag nicht nicht erreichbar.<ref>Quelle für 15. Jänner [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5560964/Ramsauer-Ortsgebiet-gesperrt_Meterhoch-Schnee-im-Speisesaal_ www.kleinezeitung.at/], abgefragt am 15. Jänner 2019</ref>
In der Nacht von Montag auf Dienstag löste sich auf 2&nbsp;000 [[M ü. A.|m Seehöhe]] die sogenannte Eiskar-Lawine in [[Ramsau am Dachstein]] und donnerte gegen das Hotel Pehab-Kirchenwirt. Dabei wurde der Speisesaal komplett verschüttet. Es gab keine Verschütteten, aber enormen Sachschaden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs befanden sich etwa 60 Gäste und Personal im Hotel. Da eine weitere Lawine drohte abzugehen, wurde das Ortsgebiet von Ramsau am Dachstein gesperrt und war Dienstag nicht nicht erreichbar.<ref>Quelle für 15. Jänner [https://www.kleinezeitung.at/steiermark/chronik/5560964/Ramsauer-Ortsgebiet-gesperrt_Meterhoch-Schnee-im-Speisesaal_ www.kleinezeitung.at/], abgefragt am 15. Jänner 2019</ref>


Bei den Aufräumarbeiten im Hotel brach ein 31-jähriger Feuerwehrmann von der [[Freiwillige Feuerwehr Aich|Freiwilligen Feuerwehr Aich]] durch eine Lichtkuppel ein und stürzte einige Meter tief in den darunter liegenden Raum.
Bei den Aufräumarbeiten im Hotel brach ein 31-jähriger Feuerwehrmann von der [[Freiwillige Feuerwehr Aich|Freiwilligen Feuerwehr Aich]] durch eine Lichtkuppel ein und stürzte einige Meter tief in den darunter liegenden Raum.