Wasserfallweg in Lessern: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
Dieser Artikel wurde von [[Stefan Berger junior]] geschrieben, bekannt auch als „Ebner-Steff“ aus [[Liezen]], bekannt auch als „Ebner-Steff“, [[Wörschachwald]] und Liezen.  
Dieser Artikel wurde von [[Stefan Berger junior]] geschrieben, bekannt auch als "Ebner-Steff" aus [[Liezen]], bekannt auch als "Ebner-Steff", [[Wörschachwald]] und Liezen.  


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die Geschichte des Wasserfallweges geht weit zurück und zwar in [[Zwischenkriegszeit|die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen]]. Genauer gesagt in die Jahre zwischen [[1930]] und [[1935]]. Zu dieser Zeit war der Wirt ein gewisser Roman Kreutzer beim Gasthaus vlg. Leitner in Lessern (heute Gasthaus Zandl). Dies war ein recht aufgeschlossener Mann, der erkannt hatte, dass man mit Sehenswürdigkeiten Gäste anlocken kann.
Die Geschichte des Wasserfallweges geht weit zurück und zwar in [[Zwischenkriegszeit|die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen]]. Genauer gesagt in die Jahre zwischen [[1930]] und [[1935]]. Zu dieser Zeit war der Wirt ein gewisser Roman Kreutzer beim Gasthaus vlg. Leitner in Lessern (heute Gasthaus Zandl). Dies war ein recht aufgeschlossener Mann, der erkannt hatte, dass man mit Sehenswürdigkeiten Gäste anlocken kann.


Und dieser Roman Kreutzer hatte in dieser Zeit den ersten Wasserfallweg errichtet. Und daher heißt von da an das Gasthaus Leitner auch „Gasthaus zum Wasserfall“.  
Und dieser Roman Kreutzer hatte in dieser Zeit den ersten Wasserfallweg errichtet. Und daher heißt von da an das Gasthaus Leitner auch "[[Gasthaus zum Wasserfall (Lessern)|Gasthaus zum Wasserfall]]".  


Dann kam der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. Der [[Fremdenverkehr]] kam total zum Erliegen und der Wasserfallweg ist nicht mehr betreut worden und demnach auch komplett verfallen.  
Dann kam der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. Der [[Fremdenverkehr]] kam total zum Erliegen und der Wasserfallweg ist nicht mehr betreut worden und demnach auch komplett verfallen.  
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Schon nach zwei Jahren hatte ein [[Hochwasser]] den Steg wieder weggerissen und er musste erneut mit viel Aufwand neu errichtet werden.  
Schon nach zwei Jahren hatte ein [[Hochwasser]] den Steg wieder weggerissen und er musste erneut mit viel Aufwand neu errichtet werden.  


Um die Kosten der Errichtung und der Instandhaltung einigermaßen wieder hereinzubekommen, hatte man später einen „Opferstock“ beim Katzensteiner in Lessern an einen Baum angebracht und um freiwillige Spenden gebeten. Viele begeisterte Besucher haben ihre Geldbörsen geöffnet und geholfen, dass es den Weg heute noch gibt.
Um die Kosten der Errichtung und der Instandhaltung einigermaßen wieder hereinzubekommen, hatte man später einen "Opferstock" beim Katzensteiner in Lessern an einen Baum angebracht und um freiwillige Spenden gebeten. Viele begeisterte Besucher haben ihre Geldbörsen geöffnet und geholfen, dass es den Weg heute noch gibt.


Einige Jahre hatte dann Fritz Katzensteiner und später Willi Sölkner die Betreuung des Weges erledigt. Lange betreute diesen Weg dann die Gemeinde Pürgg-Trautenfels, und trotz vieler Erdrutsche, Sturmschäden und Hochwasser wird der Weg immer in einen hervorragenden Zustand gebracht. Beobachtungen ergeben immer wieder, dass sehr viele Gäste diesen Wasserfall besuchen und sind begeistert, weil es ein wunderschöner und eigentlich kurzer, für Jung und Alt begehbarer Wanderweg ist.   
Einige Jahre hatte dann Fritz Katzensteiner und später Willi Sölkner die Betreuung des Weges erledigt. Lange betreute diesen Weg dann die Gemeinde Pürgg-Trautenfels, und trotz vieler Erdrutsche, Sturmschäden und Hochwasser wird der Weg immer in einen hervorragenden Zustand gebracht. Beobachtungen ergeben immer wieder, dass sehr viele Gäste diesen Wasserfall besuchen und sind begeistert, weil es ein wunderschöner und eigentlich kurzer, für Jung und Alt begehbarer Wanderweg ist.   
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Der Obmann hatte den Verein darüber gar nicht informiert und es wurde niemals mehr über dieses Thema oder diesen Vertrag gesprochen. Nur Hans Kreutzer hatte dann plötzlich auch noch andere Ideen im Zusammenhang mit der Quelle. Auch dort wollte er nachträglich plötzlich Geld für die Quelle haben oder zumindest einen Wasseranschluss für ein Wohnhaus. Auch hier konnte der Fremdenverkehrsverein nicht zustimmen, denn bei den Anfangsgesprächen war niemals von derartigen Vorstellungen die Rede. Freunde sind der Berger und der Kreutzer danach keine mehr gewesen. Gott habe in selig!
Der Obmann hatte den Verein darüber gar nicht informiert und es wurde niemals mehr über dieses Thema oder diesen Vertrag gesprochen. Nur Hans Kreutzer hatte dann plötzlich auch noch andere Ideen im Zusammenhang mit der Quelle. Auch dort wollte er nachträglich plötzlich Geld für die Quelle haben oder zumindest einen Wasseranschluss für ein Wohnhaus. Auch hier konnte der Fremdenverkehrsverein nicht zustimmen, denn bei den Anfangsgesprächen war niemals von derartigen Vorstellungen die Rede. Freunde sind der Berger und der Kreutzer danach keine mehr gewesen. Gott habe in selig!


Inzwischen sind viele Jahre vergangen und einige Dinge haben sich verändert. So sind im Jahre [[2015]] die Gemeinden Pürgg-Trautenfels mit der Marktgemeinde Stainach zur „Marktgemeinde Stainach-Pürgg“ zusammengelegt worden, und ab nun betreut auch weiterhin diese neue Gemeinde den Wasserfallweg „welch ein Glück“!
Inzwischen sind viele Jahre vergangen und einige Dinge haben sich verändert. So sind im Jahre [[2015]] die Gemeinden Pürgg-Trautenfels mit der Marktgemeinde Stainach zur "Marktgemeinde Stainach-Pürgg" zusammengelegt worden, und ab nun betreut auch weiterhin diese neue Gemeinde den Wasserfallweg "welch ein Glück"!


Somit ist anzunehmen, dass „unser Werk“ noch lange bestehen bleibt und der Wasserfall noch von vielen Leuten besucht werden kann!  
Somit ist anzunehmen, dass "unser Werk" noch lange bestehen bleibt und der Wasserfall noch von vielen Leuten besucht werden kann!


== Quelle ==
== Quelle ==