Bruno Ortner: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Bruno Ortner''' (* [[7. Oktober]] [[1889]] in [[Admont]] | '''Bruno Ortner''' (* [[7. Oktober]] [[1889]] in [[Admont]]; † 1971 in Wildin in der Steiermark) war Generalleutnant bei der Deutschen Wehrmacht im [[Zweiten Weltkrieg]]. | ||
== Karriere == | == Karriere == | ||
Nach seiner Kadettenausbildung trat Ortner am [[16. August]] [[1908]] als Fähnrich in das | Nach seiner Kadettenausbildung trat Ortner am [[16. August]] [[1908]] als Fähnrich in das k.u.k.-Heer beim k.u.k. Regiment Nr. 16 ein. Nach dem Besuch der Kriegsschule wurde er am [[1. November]] [[1909]] zum Leutnant befördert. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] diente er weiter bei der k.u.k.-Armee, an dessen Beginn er am [[1. August]] [[1914]] zum Oberleutnant und später, am [[1. August]] [[1917]] wurde er zum Hauptmann befördert wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm ihn das in das österreichische Bundesheer als Hauptmann. | ||
Zunächst wurde er als Kompaniechef im Alpenjäger-Regiment 12 eingesetzt und 1921 zum Major befördert. Von 1926 bis 1928 besuchte er die Kriegakademie. Zum Generalstab der 1. Division kam er am [[1. März]] [[1934]]. Dort wurde er am [[1. Jänner]] [[1936]] zum Oberstleutnant befördert und nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als Oberstleutnant in die Deutsche Wehrmacht übernommen. Ab dem [[1. April]] [[1938]] war er beim Regimentsstab des Infanterie-Regiments 50 in Landsberg an der Warthe, bei dem er am [[1. Februar]] [[1939]] zum Oberst befördert. | Zunächst wurde er als Kompaniechef im Alpenjäger-Regiment 12 eingesetzt und 1921 zum Major befördert. Von 1926 bis 1928 besuchte er die Kriegakademie. Zum Generalstab der 1. Division kam er am [[1. März]] [[1934]]. Dort wurde er am [[1. Jänner]] [[1936]] zum Oberstleutnant befördert und nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als Oberstleutnant in die Deutsche Wehrmacht übernommen. Ab dem [[1. April]] [[1938]] war er beim Regimentsstab des Infanterie-Regiments 50 in Landsberg an der Warthe, bei dem er am [[1. Februar]] [[1939]] zum Oberst befördert. | ||
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Am [[1. Oktober]] [[1942]] beförderte man Ortner in Nordrussland zum Generalleutnant. Erneut wurde er im Winter 1943/44 in die Führerreserve versetzt. Er wurde dann, mittlerweile Träger beider Eisernen Kreuze, zum Kommandeur der neuen 91. Infanterie-Division ernannt, die sich in Aufstellung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder befand. Noch zum Ende des Winters wurde seine Division in den Raum Reims in Frankreich verlegt und dort zu einer Luftlande-Division umgerüstet. Ende April 1944 wurde er wiederum in die Führerreserve versetzt, um bereits am [[1. Mai]] [[1944]] zum Kommandeur der Reichs-Grenadier-Division Hoch- und Deutschmeister ernannt zu werden. Auch diese Kommando hatte er nur kurz bis zum [[25. Juni]] 1944 inne und wurde schon wieder in die Führerreserve versetzt. Schließlich wurde er Ende Juli 1944 zum Kommandanten der 281. Sicherungs-Division in Nordrussland ernannt, mit der er erneut in Nordabschnitt der Ostfront verlegt wurde. Generalmajor Alois Windisch übernahm Ende Juli 1944 sein Kommando und Ortner wurde dafür mit der Führung der 290. Infanterie-Division beauftragt. Namentlich ist Ortner am [[18. August]] [[1944]] in der Ergänzung zum Wehrmachtsbericht genannt: "''In den schweren Abwehrkämpfen im Raum Birsen haben sich die unter dem Befehl des Eichenlaubträgers General der Infanterie Hilpert stehenden Divisionen, die schlesische 81. Infanteriedivision, unter Führung des Obersten von Bentivegni, und die norddeutsche 290. Infanteriedivision, unter Führung des Generalleutnants Ortner, durch beispielhafte Tapferkeit und kühne Gegenstöße ausgezeichnet.''" Im September 1944 übernahm er dann wieder das Kommando über die 281. Sicherungs-Division und gliederte seine Division ab November um. Im Jänner 1945 kam es zur Umbenennung in die 281. Infanterie-Division, deren Kommandeur er blieb. | Am [[1. Oktober]] [[1942]] beförderte man Ortner in Nordrussland zum Generalleutnant. Erneut wurde er im Winter 1943/44 in die Führerreserve versetzt. Er wurde dann, mittlerweile Träger beider Eisernen Kreuze, zum Kommandeur der neuen 91. Infanterie-Division ernannt, die sich in Aufstellung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder befand. Noch zum Ende des Winters wurde seine Division in den Raum Reims in Frankreich verlegt und dort zu einer Luftlande-Division umgerüstet. Ende April 1944 wurde er wiederum in die Führerreserve versetzt, um bereits am [[1. Mai]] [[1944]] zum Kommandeur der Reichs-Grenadier-Division Hoch- und Deutschmeister ernannt zu werden. Auch diese Kommando hatte er nur kurz bis zum [[25. Juni]] 1944 inne und wurde schon wieder in die Führerreserve versetzt. Schließlich wurde er Ende Juli 1944 zum Kommandanten der 281. Sicherungs-Division in Nordrussland ernannt, mit der er erneut in Nordabschnitt der Ostfront verlegt wurde. Generalmajor Alois Windisch übernahm Ende Juli 1944 sein Kommando und Ortner wurde dafür mit der Führung der 290. Infanterie-Division beauftragt. Namentlich ist Ortner am [[18. August]] [[1944]] in der Ergänzung zum Wehrmachtsbericht genannt: "''In den schweren Abwehrkämpfen im Raum Birsen haben sich die unter dem Befehl des Eichenlaubträgers General der Infanterie Hilpert stehenden Divisionen, die schlesische 81. Infanteriedivision, unter Führung des Obersten von Bentivegni, und die norddeutsche 290. Infanteriedivision, unter Führung des Generalleutnants Ortner, durch beispielhafte Tapferkeit und kühne Gegenstöße ausgezeichnet.''" Im September 1944 übernahm er dann wieder das Kommando über die 281. Sicherungs-Division und gliederte seine Division ab November um. Im Jänner 1945 kam es zur Umbenennung in die 281. Infanterie-Division, deren Kommandeur er blieb. | ||
Ortner wurde am [[20. Jänner]] [[1945]] das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Er und seine Division waren dann ab Februar 1945 bei der Heeresgruppe Weichsel eingesetzt. Das Kommando über die 281. Infanterie-Division behielt er bis Ende April 1945, wurde er erneut in die Führerreserve versetzt, um nach anderen Angaben noch einmal die Führung über die 290. Infanterie-Division zu erhalten. | Ortner wurde am [[20. Jänner]] [[1945]] das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Er und seine Division waren dann ab Februar 1945 bei der Heeresgruppe Weichsel eingesetzt. Das Kommando über die 281. Infanterie-Division behielt er bis Ende April 1945, wurde er erneut in die Führerreserve versetzt, um nach anderen Angaben noch einmal die Führung über die 290. Infanterie-Division zu erhalten. | ||
Am [[7. Mai]] 1945 geriet Ortner in alliierte Gefangenschaft, aus der er 1946 wieder entlassen wurde. | Am [[7. Mai]] 1945 geriet Ortner in alliierte Gefangenschaft, aus der er 1946 wieder entlassen wurde. | ||
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