Wirtschaftszahlen und die FIS Alpine Ski WM 2013 in Schladming

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Dieser Artikel sammelt Wirtschaftszahlen im Zusammenhang mit der FIS Alpinen Ski WM 2013 in Schladming.

Übersicht der Ausgaben

Die FIS Alpinen Ski WM 2013 bewegte insgesamt 414 Millionen Euro, davon stammten 246 Millionen aus öffentlicher Hand. Die Steiermärkische Landesregierung meinte jedoch dazu, dass lediglich knapp 90 Millionen ausschließlich für die WM ausgegeben wurden, davon 49 Millionen vom Land Steiermark. 193 Millionen bezeichnete die Landesregierung als "Ausgaben mit unterstützendem Charakter". An diesem Betrag hatte das Land Steiermark 24,5 Millionen Euro Anteil. Knapp 134 Millionen Euro wurden für "Investitionen, die ohnedies irgendwann hätten getätigt werden müssen" ausgegeben[1].

WM-Aufwand des Landes

Nachstehende Beträge wurden vom Land Steiermark für die WM ausgegeben:

Zielstadion Planai: 11,6 Millionen Euro
Pisteninfrastuktur Planai: 11,2 Millionen
Mediacenter: 9 Millionen Euro
Pisteninfrastuktur Reiteralm: 4,2 Millionen
Pisteninfrastuktur Hauser Kaibling: 4,2 Millionen
Ausrichtung "Vor-WM" und WM: 3 Millionen
Bewerbung Ski-WM: 2 Millionen

Zahlen, die vor Beginn der WM veröffentlicht worden waren

Das Budget der Steiermark für die FIS Alpinen Ski WM 2013 in Schladming betrug 40 Millionen Euro (zum Vergleich: das Budget der Ski WM 2001 in St. Anton am Arlberg betrug 20 Millionen Euro). Die Infrastrukturinvestitionen betrugen rund 67 Millionen Euro angegeben, wovon 25 Millionen aus dem Sportbudget des Bundes kommen. Der Schlüssel zwischen Land, Bund und Gemeinde liegt generell bei 40:40:20. Mit diesen Investitionen kam es zu zahlreichen Bautätigkeiten im Zusammenhang mit der Ski-WM 2013. In Summe wurden rund 400 Millionen[2] in die Infrastruktur in und rund um Schladming investiert. Davon gingen 170 Millionen[2] in den Aus- und Neubau von Unterkunftsbetrieben.

Debatten um unnötige Geldausgaben und Verwendung von Steuergeldern

Die Abrisse des sogenannten Schwarz-Hauses und des Loops kosteten das Land Steiermark zumindest 832.000 Euro, wobei die Errichtungskosten des Loops gar nicht berücksichtigt sind. Beide Abrisse führten zu Debatten und möglicherweise auch zum überraschenden Abgang im Sommer 2012 des Geschäftsführers der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH, Ernst Trummer, der als Mahner und Gegner des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel galt, auf dessen Wunsch hin es zu den oben genannten Abrissen gekommen war.

Die Stellung des Landes Steiermark

Die Steiermärkische Landesregierung hat sich nie gegen die Wünsche des ÖSV-Präsidenten gestellt. Im Gegenteil, die steirischen Politiker hatten beschlossen, für jedes der zwölf WM-Rennen zusätzlich 250.000 Euro an den ÖSV zu bezahlen, was in Summe drei Millionen Euro macht. Und obwohl es nur elf Rennen waren (es gibt nur je einen Teambewerb für Damen und Herren) bewilligte das Land zwölf Zahlungen.

Dem "Der Standard", der Quelle[3] diese Information liegen Protokolle vor, die schon vor fast einem Jahr (Anmerk: Anfang 2012) der Steiermärkischen Landesregierung bekannt gewesen waren. Darin warnten die Verantwortlichen in Schladming vor dem Druck des ÖSV, der - Zitat Quelle[3] "ganz, ganz fette Kasse" mache, und weiterm, die "regionalen Interessen ganz auf der Strecke bleiben". So erhielt das Land auch Information, aus der hervorgeht, es sei unmöglich vom ÖSV Zahlen zu bekommen. Die Information spricht sogar davon, dass im Vertrag zwischen dem ÖSV und der FIS, welcher auch der Stadtgemeinde Schladming zugestellt wurde, Zahlen geschwärzt und Budgetzahlen nur in Prozenten angegeben gewesen seien[3].

Doch Warnung(en) und Ratschlag hatten den Präsidenten des ÖSV, Schröcksnadel, unbeeindruckt gelassen. Er verteidigte vielmehr die Investitionen in die Infrastruktur in einem Vortrag, der er bei der russischen Freundschaftsgesellschaft in Graz gehalten hatte. Darin bezifferte er in Summe mit 490 Mio. Euro und meinte, diese Investition sei unerlässlich für den Tourismus in Schladming. Und den Präsidenten der steirischen Industriellenvereinigung (IV), Jochen Pildner-Steinburg, tadelte er, da dieser vor Folgekosten mancher "Protzbauten" gewarnt hatte. Schröcksnadel riet Pildner-Steinburg, er solle "Bilanzen lesen lernen".

2015: Heftige Kritik und noch immer keine Abrechnung

Im Visier der Kritik kurz vor den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2015 im März 2015 standen der Österreichische Skiverband und mit ihm Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister der Stadt Schladming Jürgen Winter.

Das österreichische Nachrichtenmagazin „News“ erhob in seiner jüngsten Ausgabe (Anmerk: Mitte März 2015) heftige Vorwürfe gegen Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und Regierungskommissär Jürgen Winter, die dann auch die Tageszeitung „Kurier“ (Mittwoch-Ausgabe, 18. März 2015) aufgriff. Wie aus dem mehrere Seiten umfassenden Artikel von „News“ hervorgeht, förderten Bund und Land die Ski-WM 2013 in Schladming mit 190 Millionen Euro – Steuergeld wohlgemerkt. Eine Endabrechnung, die von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft wurde, gibt es bis heute (19. März 2015) nicht.

Als politisch dafür verantwortlich wird Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer bezeichnet, der als Tourismus- und Gemeindereferent in der Landesregierung auch für Förderungen in Zusammenhang mit der Ski-WM zuständig war. Das Nachrichtenmagazin berichtet auch über eine ihr exklusiv vorliegende Tonbandaufzeichnung einer Besprechung, die am 10. April 2012 im Rathaus von Schladming stattgefunden hat. Anwesend bei dieser Besprechung: Hermann Schützenhöfer, sein Parteifreund und damaliger Bürgermeister Jürgen Winter sowie Ernst Trummer, der als damaliger Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen auch massive Kritik an der Vorgehensweise des Österreichischen Skiverbandes (Veranstalter der WM) übte und die beiden Politiker darüber entsprechend informierte.

Wesentliche Punkte der Besprechung: geschwärzte Verträge, kein Budgeteinblick, der Abriss des Loop und das Organigramm zur WM. Die Hintergründe dazu: Der ÖSV legte Verträge vor, in denen durch Schwärzung unkenntlich gemacht wurde, wie viel Geld der Skiverband als Veranstalter vom Internationalen Skiverband FIS bekommen hat. Das Gesamtbudget für die Ski-WM in Schladming wurde vom ÖSV nie in Zahlen, sondern nur in Prozent dargestellt, wodurch auch nie ersichtlich war, welche Summen der Steuergelder in die einzelnen Bereiche geflossen sind. Der Abriss des Loop, der Betonspange der Planai-Talstation, wurde von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel verlangt und Ende 2012 auch vollzogen. Im Organigramm ging es überhaupt um eine besondere Einzigartigkeit, bekleidete doch der mächtige ÖSV-Präsident gleich zwei entscheidende Positionen, nämlich die des Geschäftsführers und die des Controllers. Die Statements von Hermann Schützenhöfer reichten von „… die geschwärzten Verträge und der Abriss sind natürlich schon der Hammer“ über „Also das gibt es beim Idi Amin“ und „Der Schröcksnadel hat dem Voves gesagt, er dreht sofort den Nachtslalom ab“ bis zu „Dann lacht sich der Schröcksnadel eins ins Fäustchen. Weil der spielt uns ja alle aus“. Interessant auch die Aussagen vom damaligen WM-Bürgermeister Jürgen Winter, der erläuterte, man habe Verträge „viel später, geschwärzt und auf Englisch“ erhalten. Ein Jahr später sagte Winter in der Tageszeitung „Standard“: "Es war einiges nicht gut lesbar, das kann aber auch an schlechten Kopien gelegen sein“.

Am Mittwoch, 18. März 2015 sagte der wahlkämpfende Spitzenkandidat der ÖVP Schladming, Jürgen Winter, auf Nachfrage des „Ennstalers[4]“: „Ich habe nie einen geschwärzten Vertrag unterschrieben. Ich bin in der Sache nur Passagier.“ Interessantes Detail am Rande: In einem Schreiben von Präsident Peter Schröcksnadel, datiert mit 29. März 2012, das dem „Ennstaler“ vorliegt und das unter anderen auch an Jürgen Winter ging, steht dezitiert: „Grundlage der Durchführung der FIS Alpinen Ski-WM 2013 ist der 'Hosting Contract' der FIS, zu dessen Einhaltung sich alle an der Bewerbung der ÖSV Beteiligten, auch die Stadt Schladming, ausdrücklich verpflichtet haben".

Der „Ennstaler“ hat im Zusammenhang mit den Berichten in „News“ und im „Kurier“ auch Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer um Stellungnahme zu offenen Fragen gebeten. Die Antworten darauf fielen ausweichend aus. So sagte Schützenhöfer auf die Frage, warum es bis heute noch keine geprüfte Endabrechnung des Events gibt, obwohl 190 Mill. Euro an Steuergeldern in die Veranstaltung geflossen sind: „Für die Realisierung der Ski-WM wurden vom Land Steiermark insgesamt 154 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Davon entfielen 55 Mill. Euro auf das Tourismus-Ressort. Hinsichtlich einer Auflösung der weiteren konkreten Förderungen anderer Ressorts verweise ich auf die nach der Geschäftsverteilung zuständigen Regierungsmitglieder.

Keine konkrete Antwort gab es auch auf die Frage, wie es sein kann, dass ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel gleichzeitig als Veranstalter und Controller auftritt, wenn Steuergeld im Spiel ist? Hier wurde dem „Ennstaler“ eine Stellungnahme von ÖSV-Generalsekretär Dr. Klaus Leistner übermittelt: „Natürlich ist der Präsident des Österreichischen Skiverbandes keineswegs auch Controller, sondern leitet den Verband gemäß dessen Satzung. Der ÖSV unterzieht sich außerdem jährlich freiwillig einer professionellen Wirtschaftsprüfung, die seit Beginn stets einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. Unbestritten ist sicherlich, dass die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2013 Schladming ein großartiges Schaufenster für den Skisport, die Tourismusregion Steiermark und Österreich insgesamt waren, das Hunderttausende vor Ort und viele Millionen TV-Zuschauer weltweit besucht haben und dessen positive Auswirkungen deutlich spürbar sind.

Aus dem Organigramm, das dem „Ennstaler“ ebenfalls vorliegt, geht freilich etwas anderes hervor. Auf die abschließende Frage an den Vizelandeshauptmann, ob er persönlich Kenntnis davon gehabt hat, dass der Gemeinde Schladming und der Planai-Hochwurzen-Bahnen von Seiten des ÖSV kein Einblick in das Veranstaltungsbudget gewährt wurde, sagte Schützenhöfer: „Veranstalter der Ski-WM war der ÖSV. Nur er hatte einen Vertrag mit der FIS. Weder das Land noch die Gemeinde Schladming haben diesen Vertrag unterfertigt. Das Land Steiermark hat dieses für die Steiermark einmalige Großereignis gefördert. Gegenstand der von mir als Tourismus- und Gemeindereferent verantworteten Förderungen waren de facto nur nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur, die den touristischen Wert der Region auf Jahre dauerhaft erhöht haben, und keine Förderung der Veranstaltung an sich. Selbstverständlich wurden auch die Infrastrukturmaßnahmen der Gemeinde Schladming durch das Land unterstützt.

In seiner Stellungnahme führte Hermann Schützenhöfer auch an, dass vom Bundesrechnungshof eine Überprüfung der Baumaßnahmen für die FIS Alpine Ski WM 2013 in Schladming durchgeführt wurde. Interessantes Detail dazu: Einer der Prüfer, Dipl.-Ing. Mario Joham, ist mittlerweile nicht mehr beim Bundesrechnungshof tätig – er sitzt heute im Referat Sport der Abteilung 12 des Landes Steiermark. Hofrat Dr. Hellmuth Schnabl ist Chef der Abteilung, die wiederum in das Ressort von Hermann Schützenhöfer fällt.

Untersuchungsausschuss gefordert

Rund um den Bericht im Magazin „News“ hat sich auch Lambert Schönleitner, Landessprecher der Grünen, zu Wort gemeldet. Er fordert einen Untersuchungsausschuss. Schönleitner: „Nachdem SPÖ und ÖVP ja immer erzählen, dass der Landtag bis zur Wahl weiterarbeiten soll, gibt es kein Argument gegen die rasche Einsetzung eines Untersuchungsausschusses: Landeshauptmann Voves, Landeshauptmann-Stellvertreter Schützenhöfer, ÖSV-Schröcksnadel, Schladming-Regierungskommissär Winter & Co. müssen Rede und Antwort stehen!"

Fremdenverkehr

Hotelneubauten

Im Zuge der WM 2013 wurden einige Hotelneubauten errichtet, wie das Falkensteiner Hotel Schladming oder das Hotel Planai.

Winter 2013: 50.000 Nächtigungen weniger

Die Redakteurin Rosemarie Schwaiger vom Nachrichtenmagazin "Profil" führte Anfang Jänner 2013 mit Hermann Gruber, Tourismuschef der Urlaubsregion Schladming-Dachstein ein Gespräch[5]. Dieser meinte darin, dass in diesem Winter (2012/13) sicher weniger Geschäft in Schladming mit Urlaubern sein werde. Normale Gäste kommen nicht in dieser Zeit (Anm. die ersten beiden Februarwochen sind die beiden Energieferienwochen in Österreich). Und der Tross rund um die Ski WM konsumiere nicht wie gewöhnliche Touristen, sondern suchen bevorzugt die VIP-Zelte auf. So rechnet Gruber allein nur aufgrund der vielen Einzelbelegungen von Zimmern (die sonst mit zwei oder drei Personen belegt wären) um 50 000 Nächtigungen weniger als in den Vorjahren. Aber, so Gruber, der positive Effekt werde dann in den nächsten Jahren spürbar werden und er hofft auf ein jährliches Nächtigungsplus zwischen fünf und zehn Prozent.

Nächtigungsplus wird erwartet

2012 gab es in Summe in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein 2,2 Millionen Nächtigungen. Über die vergangenen zehn Jahre wurde ein jährliches Nächtigungsplus von durchschnittlich 2,7 Prozent verzeichnet. Der WM-2013-bedingte Zuwachs wird in den kommenden Jahren mit 1,8 Prozent geschätzt[2].

Starker Rückgang während der beiden WM-Wochen im Februar 2013

In der Haupturlaubszeit (in Österreich waren gerade die beiden Energieferien-Wochen) musste der Raum Schladming starke Rückgänge im Fremdenverkehr hinnehmen. Die Wiener Semesterferien, die erste der beiden WM-Wochen, gehören zu den umsatzstärksten der Saison. Die Skigebiete Hauser Kaibling und Reiteralm hatten in den WM-Wochen jeweils ein Minus von gut 30 Prozent zu verzeichnen. Sehr hart waren auch die Hüttenwirte der Planai betroffen. Heinz Thaler von [[Onkel Willys Hütte], hatte schon mit einem Umsatzrückgang gerechnet, aber dass es sein Unternehmen so hart treffen sollte, damit hatte er nicht gerechnet. Während der WM brach der Umsatz auf der Planai um mehr als die Hälfte ein. Die Flaute bei der WM fängt man teilweise durch Überstundenabbau und befristete Personalreduktion ab[6].

Studie

Eine Studie bestätigt[2] bestätigt langfristige Erfolge der Ski WM 2013. Durch den weltweiten Imagegewinn kann die Urlaubsregion Schladming-Dachstein jährlich mit 44&nbps;000 zusätzlichen Nächtigungen rechnen. Dazu kommen eine Umsatzsteigerung von sechs Millionen Euro und ein zusätzliche Wertschöpfung in der Höhe von 4,3 Millionen Euro. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen (Anfang 2013) Studie, die vom Wirtschaftsminsterium in Auftrag gegeben wurde.

Zahlen, bekanntgegeben vor der WM, im Überblick

Zahlen, soweit [schon] bekannt:

  • Investitionen auf Landesebene: 67 Millionen Euro
  • Budget für Schladming: 40 Millionen Euro
  • geplante Einnahmen durch Eintrittskarten: 330.000 Euro
  • Kosten der Errichtung für den Loop (abgerissen): ~ 300.000 Euro
  • Abrisskosten für Schwarz-Haus: € 581.382,--
  • Prämien des Landes für die Rennen: drei Millionen Euro

Eine Übersicht über alle Beiträge rund um diese WM im EnnstalWiki

Eine Übersicht über alle Beiträge rund um diese WM, kritische wie sachliche wie sportliche findest du in der Übersicht Beiträge im EnnstalWiki.

Quellen

  • EnnstalWiki-Beiträge
  1. Quelle www.kleinezeitung.at online 9. Juli 2015
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Quelle swiki:Salzburger Nachrichten, Sonderbeilage Gästejournal Schladming Dachstein, 26. Jänner 2013
  3. 3,0 3,1 3,2 "Der Standard": Schladmings südteuerer "Präsidentenzipfel", Quelle derstandard.at 25. Jänner 2013
  4. Quelle dieses Kapitels ist Der Ennstaler, 19. März 2015
  5. Quelle www.profil.at
  6. Quelle swiki:Salzburger Nachrichten, Ausgabe 16. Februar 2013